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Alt 05.04.11, 13:38   #14
mamamia
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@ Dus-Int: Der Mehrheitsaktionär der deutschen Post AG ist immer noch die Bundesrepublik Deutschland; die Bundesregierung hat im Aufsichtsrat einen nicht geringen Einfluss auf die Aktivitäten der Post AG.
Somit ist sie natürlich auch mit verantwortlich!


Da hier ein Bebauungsplan bzw. ein vorhabenbezogener B-plan erstellt werden muss, haben Politik und Verwaltung einen gewissen Einfluss auf die Planung.
Ein Ziel des ersten Wettbewerbs dürfte es auch sein, Grundlagen für diesen B-Plan zu definieren.
Generell sind jedoch die Möglichkeiten beschränkt, insoweit sich ein Bauvorhaben innerhalb von Gesetzten und Vorschriften (z.B. Baunutzungsverordnung) bewegt.

Ein Investor hat natürlich das Interesse, eine möglichst hohe Verdichtung genehmigt zu bekommen; hier könnte die Politik entsprechende Gegenleistungen in einem städtebaulichen Vertrag verankern.

Trotzdem ist es unrealistisch anzunehmen, das hier „Flächen- und Kostensparender Wohnungsbau“ entsteht. Eher schon wird es einen kleineren Teil geförderten Wohnungsbau geben; die soziale Bindung entfällt ja in der Regel nach einigen Jahren, so dass die subventionierte Wohnfläche danach gewinnbringend veräußert werden kann.

Wichtiger ist hier eine vernünftige und dem Ort angemessene soziale Mischung.
Ich sehe an dem Standort allerdings auch weder eine große Anzahl an billigen wie an teuren Wohnungen.

Zudem ist es entscheidend, ob der Investor an einer nachhaltigen Bewirtschaftung der Immobilien interessiert ist; so kann sichergestellt werden, dass die Qualität der Gebäude und Außenanlagen und damit der Wert erhalten bleibt.
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