Thema: HD: Bahnstadt (in Bau)
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Alt 23.05.09, 16:21   #51
kato2k8
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Zitat von digger Beitrag anzeigen
Generell bin ich deiner Meinung, aber vergiss die "Grünen" und die Bürgerinitiativen nicht. Selbst Monokultivierte Felder werden als wichtige Luftschneisen etc. betitelt...
Die monokultivierten Felder sind bzgl. einer anderen Verwendung gar nicht so das Problem in Heidelberg - da gabs nur bei der PHV-Erweiterung Proteste von Bauern, die sich dann natürlich mit Leuten zusammenschlossen, die generell gegen alles sind, was mit der US Army in Heidelberg zu tun hat. Diese Flächen sind dann nämlich meistens auch nicht für eine "Naherholung" erschlossen, d.h. es gibt nur wenige Feldwege etc.

Die meisten Flächen, bei denen sofort eine Bürgerinitiative aufspringt, sind zu mindestens 40% Brachflächen - im Handschuhsheimer Feld z.B. die Flächen, auf die 30 Jahre lang der Aushub vom Bau im Neuenheimer Feld geschaufelt wurde, im Rohrbacher Feld geht es um Flächen, auf denen eh nix wächst.

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Zitat von Jaro_E Beitrag anzeigen
Man könnte am Neckar weiterbauen und langfrsitig die Lücke zw. Heidelberg und Mannheim schließen.
Tut man, allerdings nicht mit Wohnbebauung. Die Lücke zwischen Heidelberg und Edingen wird die letzten Jahre mit einem Industriepark geschlossen. Vom westlichen Bebauungsende, abgeschlossen durch eine Schule, sind es vielleicht noch 250 Meter bis zur Edinger Bebauung.

Das Problem in Heidelberg ist mit Einschränkungen die "politische Kleinteiligkeit", in allen Bereichen. Das geht so weit, daß z.B. im Rugby regelmäßig der "Heidelberger" Verein gegen die Neuenheimer um die Deutsche Meisterschaft spielt. Oder vor einigen Jahren bei der Festsetzung der Stadtteilgrenzen ein Kleinkrieg zwischen dem Rohrbacher und dem Süd-/Weststädter Bezirksrat um die Verschiebung der Gemeindegrenzen im Jahre 1929 (!) los ging - den "Heidelberg" zum Glück gewonnen hat.

Übrigens ist das Gebiet westlich Heidelbergs (die Achse zwischen A656 und Bahnstrecke) das Haupt-Trinkwasserproduktionsgebiet für die Heidelberger Versorgung. Da stehen um die 20 Tiefbrunnen und zwei Wasserwerke im Feld. Zubauen wäre diesbezüglich also etwas ungünstig.

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Zitat:
Zitat von Jaro_E Beitrag anzeigen
Selbstverständlich bräuchte man ein umfassendes stadtplanerisches, stadtklimatisches und städtebauliches Gesamtkonzept für das Zusammenwachsen der beiden Großstädte.
Dafür gibt es den Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim, der gemeinsam den Flächennutzungsplan und die ökologischen Gesamtkonzepte für was Kreativität.
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