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Alt 28.02.10, 17:35   #50
Wagahai
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@Esslinger
Vllt. viel eher etwas mehr Planungssicherheit beim Tunnelbau - und keine künstlich runtergerchneten Kosten.
Antwort also auf deutsch:
"Ja, wir brauchen noch Tunnel in Deutschland, und wir bauen sie auch". Bravo.

z.B. davon, dass nicht nur Du über Finanzierung, deren Rahmensprengung und der konsekutiven Verschandelung der Architektur des neuen Berliner Hbf gehört hast.
Warum hört man denn davon nichts seitens der S21-Gegner? Die Frage impliziert die Antwort.

Vollständiger Nonsens - Hochmut ist die Einbildung von den S21-Jüngern hier ein Tunneldenkmal bauen zu wollen.
Nein. Du beweist es.

Die Damen und (hauptsächlich) Herren der S21 Fraktion verschleudern hier Baden-Württembergs Zukunft, die immer schon eher im Bereich Bildung und Forschung zu sehen war, aber nicht in hochtrabender Prunksucht.
Was will man mit guter Bildung, wenn die Menschen aus BW nach Frankfurt oder München ziehen, weil sich Unternehmen, nicht zuletzt aus dem Ausland, dort weit besser aufgehoben fühlen und auch die Arbeitsplätze dort bereit halten. Dümmer geht´s doch nimmer.

Bildung und Infrastruktur: Beides ist wichtig. Für diese Erkenntnis bedarf es im Grunde aber auch keiner höheren Bildung.

So die Possen von Daimler und Porsche, sowie kommend: S21.
Nein. S21 ist das Gegenteil von Daimler und Porsche, geradezu untypisch für Stuttgart. Mit Deinen hochgepriesenen schwäbischen (Un-)Tugenden Understatement und Behäbigkeit kommt die Stadt nämlich im globalen Wettbewerb nicht weit. Diese Erkenntnis tut weh, aber da wirst Du einfach durch müssen. Die Zeiten haben sich geändert.

Es ist und bleibt konfabulieren - und das ist noch der freundliche Ausdruck dafür, denn der konfabulierende hält zum Zietpunkt seiner Dampfplauderei das gesagte zumindest für richtig, auch wenn es objektiv falsch ist. Wieviele Arbeitsplätze durch diese Fehlinvestitionen vernichtet werden bzw. an anderen Stellen nicht geschaffen werden, weil die Region und das Land das Geld nicht richtig, sondern vollständig falsch investiert, das wird lieber nicht ausgerechnet. Ein Nullsummen-Spiel hielte ich da noch für eine schmeichelhafte Rechnung für S21.
Du katapultierst uns ja - wie so oft - wieder einmal in die Welt der SÖS-Fabelwelt. Wieviele Arbeitsplätze vernichtet denn S21 genau? Auf Deine volkswirtschaftliche Berechnung bin ich gespannt, sagen wir Zeitrahmen bis anno 2030? Im Gegenteil: S21 hat ja bereits selbst auf Seiten der S21-Gegner Arbeitsplätze geschaffen, man denke nur an SÖS oder diverse Ballon- und Trillerpfeifenhersteller.

Mal ganz ehrlich - Argumente ziehen nur da, wo mehr als Kindergartenniveau auch erwartungsgemäß anzutreffen ist. Zur Abwechslung solltest Du mal die Argumente lesen und nicht überlesen, das hielte ich für wünschenswert.
Was denn für Argumente. Auf diese warte ich nämlich schon lange, um nicht zu sagen, seit Deinem ersten Beitrag zu S21. Bislang war außer Polemik und heißer Luft in der Regel leider nicht ganz so viel geboten. Aber das muss ja nicht so bleiben.

. . . sagt einer, der das wenige vorhandene Geld der Region, des Landes und des Bundes auch noch in solche Projekte wie S21 investieren will . . . Wann wenn nicht zu dem Zeitpunkt, als Du versuchtest mit diesem Satz eine Pointe zu setzen klickt es eigtl. bei Dir?
S.o.

fang mit dem Urwelt-Museum in Hauff, der Donau-Versickerung, dem Blautopf, dem Randecker Maar und diverse kleineren und größeren Höhlen sowie Dolinen an - das wäre schon mal ein Anfang um wenigstens etwas Geologie vom Schwabenland zu begreifen
Du genierst Dich weiter, was ich nicht nachvollziehen kann, wenn Du doch angeblich hier so außergewöhnlich firm ist. Bringe doch bitte einfach auf den Punkt, warum ausgerechnet in BW die schwierigste Geologie der Welt für den Tunnelbau anzutreffen ist, etwa im direkten Vergleich mit der Schweiz, Italien oder Japan, wo eine ähnliche Topografie vorherrscht, es trotzdem eine schiere Unmenge an Tunneln, auch Bahntunneln gibt. Dort wird nämlich nicht gemurrt.

. . . denn das Wesen des Schwabens scheint Dir so fremd wie nur möglich.
Es gibt moderne Schwaben und die anderen.

Also entnebele ich mal die Kerze für Dich - Albaufstieg Drackensteiner Hang teuer - so teuer, dass bis aufs weitere verschoben . . .
Rohne meint, Realisierung noch vor 2015, s.o. Ob´s nur am Finanzierungsmodell an sich oder auch an einer Kostenexplosion lag, das weiß ich nicht, ich lasse mich aber gerne belehren.

S21 aber laut Drexler nur sinnvoll, wenn NBS kommt - diese kommt aber nur, wenn die Kosten-Nutzen-Rechnung des Bundes auch weiterhin das Ergebnis hat, dass die Strecke finanziell unterstützt wird.
Da gehe ich fest davon aus, denn so ein gutes Geschäft wie mit der NBS wird der Bund nie wieder machen.

Jetzt wird es etwas komplizierter: In alter Kosten-Nutzen-Rechnung waren mehrere Güterzüge mitberechnet, die die NBS ebenfalls nutzen sollten. Diese Güterzüge gibt es nicht. Aber nur diese haben bisher das ganze für den Bund unterstützungswürdig gemacht
Das habe ich auch gelesen, weiß allerdings nicht, woher die StZ meint ausschließen zu können, dass mit Fertigstellung der NBS im Jahre 2020 (?) oder danach auf dieser Strecke überhaupt Güterzüge fahren.

Experten sagen, dass wenn diese Züge nicht einberechnet werden (und da sie nicht existieren kann man sie eigtl. nicht mit einberechnen), die NBS wahrscheinlich nicht die Kriterien für eine Unterstützung erfüllt - ob es mit diesen ominösen Zügen reicht, das muss eben auch erst neu errechnet werden
Wie wahrscheinlich ist wahrscheinlich von Experten?

Zusammen gefasst also: Nix.

Und jetzt machen wir uns daran zu erarbeiten, warum Menschen mit solch gesundem Profilierungsdrang wie die genannten Herren, die wohl wissend, dass sich die Bevökerung von Baden-Württemberg aus den unterschiedlichsten Gründen in 10 - 15 Jahren nicht mehr an sie erinnern will/kann/sollte, sich ein Denkmal erbauen wollen . . . eins, zwei, drei - dran ist jetzt der Wagahai.
Logik: Es gibt kein Denkmal (Reichen 10 Minuten Bedenkzeit?).

Weisst Du, die Schwaben lassen sich ungern vorschreiben, was sie gut zu finden haben. Und "Grossprojekte" finden sie selten Gut - um Deine Gebetsmühle zu bemühen . . . damit sind die Schwaben sehr gut gefahren - klippklappklippklapp.
Sie wären viel besser gefahren und wären in einer weit besseren Ausgangsposition, hätten sie sich früh genug getraut, eine Verkehrsinfrastruktur (Straße, Luft, Bahn) auf einem ähnlich hohen Niveau wie in München oder in Frankfurt zu schaffen. BW bzw. Stuttgart bleibt jetzt nur noch die Chance, künftig im Bahnverkehr die Versäumnisse der Vorgenerationen halbwegs zu kitten, mit S21 und NBS. Wer das nicht will, nimmt in Kauf, dass BW wirtschaftlich abgehängt wird, vielleicht nicht sofort, aber doch mittel- und langfristig. Das ist unnötig.

Ich habe Deine Frage sehr wohl verstanden, daher habe ich meine Gegenfrage gestellt - aber bei Dir scheint der Zusammenhang noch nicht ganz angekommen zu sein . . .
Gegenfragen sind keine Antwort auf meine Frage:

Fährst Du noch U-Bahn oder sonstwie in Tunnel, ohne Dir in die Hosen zu machen?
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