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Alt 17.07.16, 22:52   #183
RianMa
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RianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle ZukunftRianMa hat eine wundervolle Zukunft
Neubauvorhaben Domplatz 18

Am Domplatz kündigt sich für das kommende Jahr ein wichtiges Projekt an, welches ein Grundstück mit einer äußerst langen Vorgeschichte betrifft. Auf dem Domplatz Nummer 18 stand bis 2004 ein bedeutendes Renaissance-Haus, das damals durch Brandstiftung zerstört worden war, von dem ich leider kein Foto zur Verfügung stellen kann.
Daraufhin wurde vor über 10 Jahren durch die Stadt ein Architektur-Wettbewerb ausgelobt, den damals ein Entwurf gewann, der in der Presse von vielen Seiten verrissen worden war. Das Hauptproblem war die Wahl eines Tonnendaches für das Gebäude und den dadurch zu unsensiblen Umgang mit der historischen Umgebungsbebauung am Domplatz. Soweit ich mich errinnere, sollte als Reaktion auf den Protest der zweite Platz realisiert werden, den ich persönlich für unpassender gehalten hatte. In den Jahren darauf konnte man jedoch keinen solventen Investor finden, der den Bau realisieren wollte/konnte, bzw. es musste der Verkauf rückabgewickelt werden, da sich der Eigentümer nicht an Vertragspunkte gehalten hatte.
Also wurde es still um das Grundstück und die Jahre gingen ins Land. 2014 zeigte dann die WGG (Wohnungsgesellschaft Güstrow) Interesse an dem Grundstück und kaufte es schließlich. Der Verkauf der Stadt war daran gebunden, sich nun doch am damaligen Siegerentwurf zu orientieren.

Vor einigen Wochen wurden die Planungen dann der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Gebäude zeigt weiterhin sehr starke Ähnlichkeiten zum ersten Preis von vor 10 Jahren. Wir haben es (kleines Foto in diesem Pressebeitrag) mit einem Gebäude mit zwei Vollgeschossen zu tun, auf denen ein gewölbtes Dach aufliegt, in dem nochmals zwei weitere Etagen untergebracht sind. Dieses ist leicht zurückversetzt, wobei die Fasssadenebene an einer Stelle bis zum Boden läuft. An dieser Stelle liegt der zentrale Eingang sowie die Zufahrt zum Hof.
Das Gebäude kann sich durchaus gekonnt in den Bestand einfügen. Während der Grundbau und die Dachzone zum giebelständigen, klassizistischen Nachbarbau überleiten, endet das Dach auf der Südseite ein wenig vor dem Grundkörper, wodurch lediglich dieser zur kleineren Bebauung an der Philipp-Brandin-Straße überleitet. Der Grundbau soll mit Backstein verkleidet sein, die Dachzone erhält eine Zinkverkleidung.

In diesem Jahr sollen die Archäologen ihre Arbeit tun, ehe man im März /April des kommenden Jahres mit den Bauarbeiten loslegt. 1,5 Millionen Euro will die WGG investieren. Entstehen soll acht Wohnungen mit Größen zwischen 64 und 123 Quadratmetern. Im Herbst 2018 sollen, sofern alles nach Plan läuft, die neuen Mieter einziehen können.





Der Blick nach Norden zu den bedeutenden Gebäuden am Domplatz:



Auf der Südseite befinden sich eher kleinere Fachwerkhäuser, die an der Philipp-Brandin-Straße liegen.

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