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Alt 04.01.18, 18:17   #1261
LEonline
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Das Abschwächen des Einwohnerwachstums ist allerdings kein leipzigspezifisches Thema sondern lässt sich deutschlandweit beobachten. Ich habe jetzt auf die Schnelle nur mal Stuttgart, Essen, Hannover, Dresden und Bremen gecheckt und bei allen gab es (teils stärkere) Einbußen im Trend. So gesehen bin ich eher etwas überrascht, dass der Zuwachs vor Ort immer noch fünstellig war. Sollte der Jobboom im nächsten Jahr (wie prognostiziert) anhalten wird ein Abflachen der Kurve erstmal weiterhin nur marginal sein. Essen, Dortmund und Stuttgart wird man dann voraussichtlich in den nächsten 1 – 4 Jahren einwohnerzahlenmäßig überholt haben.
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Alt 05.01.18, 03:41   #1262
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Leipzig: 590.337 Einwohner_innen mit Hauptwohnsitz am 31.12.17

Essen dürfte bereits jetzt weniger Einwohner_innen haben. Es waren am 30.09.2017 589.471 Einwohner_innen mit Hauptwohnsitz.
https://www.essen.de/rathaus/statist...kerung.de.html
Allerdings werden meist nur die Zahlen der statistischen Landesämter verglichen und auf die müssen wir noch warten.

Dortmund hatte am 31. Dezember 2016 601.150 Einwohner_innen mit Hauptwohnsitz. 2016 wuchs die Stadt um 4.575, 2015 um 7.292 und 2014 um 5.625 Einwohner_innen.
https://www.dortmund.de/media/p/stat...ersgruppen.pdf

Stuttgart hatte am 30. November 2017 611.802 Einwohner_innen mit Hauptwohnsitz und einen Zuwachs von ca. 3.000 in diesem Jahr. Allerdings ist die Zahl in der Landesstatistik mit 623.738 EW Ende 2015 deutlich höher.
http://www.stuttgart.de/item/show/55064

In Düsseldorf lebten zum 31. Dezember 2016 635.704 Einwohner_innen mit Hauptwohnsitz. Das war ein Plus von 7267 Personen (1,2 Prozent) gegenüber dem Vorjahr. 639.121 EW registrierten die kommunalen Statistiker_innen am 31. Oktober 2017, zum Jahresende dürfte die 640.000er-Marke überschritten worden sein. „Die detaillierte Analyse steht noch aus, aber der gebremste Anstieg resultiert auch aus den deutlich geringeren Flüchtlingszahlen in diesem Jahr“, sagt Manfred Golschinski, der Leiter des Amtes für Statistik und Wahlen.
https://www.nrz.de/staedte/duesseldo...209973451.html
https://www.solinger-tageblatt.de/rh...t-9486374.html

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Alt 05.01.18, 05:07   #1263
LE Mon. hist.
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Wir haben ja die Zahlen für die Zu- und Wegzüge noch nicht. Aber spannend wäre zu sehen, ob tatsächlich in erster Linie die Zahl der Zuzüge beträchtlich abnimmt - wird sie sicherlich, allein schon aufgrund der geänderten Politik bei Geflüchteten - oder ob es nicht auch die zunehmende Zahl der Wegzüge eine Rolle spielt. Ich kann mir vorstellen, dass ein weiterer Grund für die zurückgehenden Wanderungssaldi in vielen Großstädten ist, dass mehr Menschen aufgrund der Mietpreise, des Dichtestresses etc. in die Suburbia jenseits der Stadtgrenzen und in nahegelegene, verkehrlich (v.a. ÖPNV) gut angebundene Klein- und Mittelstädte ziehen. In Leipzig dürfte diese Entwicklung gegenüber Berlin und westdeutschen Großstädten abgeschwächt und deutlich verzögert sein.

Hier noch mal die prognostizierten Bevölkerungsbewegungen in der Hauptvariante und in der unteren Variante der Bevölkerungsvorausschätzung 2016:
http://www.deutsches-architektur-for...d.php?p=551969

natürl. Bevölkerungsbewegung - Außenwanderungen - Gesamtsaldo - Einwohner
Jahr - Geburten - Sterbefälle - Geburten - Zuzüge - Wegzüge- Saldo
-................................... ..... überschuss

2015 - 6600 - 6200 - 400 - 41000 - 24300 - 16700 - 17100 - 568200
real - 6622 - 6199 - 423 - 40963 - 24294 - 16669 - 17092 - 567846 - -1117 Registerbereinigung
2016 - 7100 - 6200 - 900 - 39400 - 24400 - 14900 - 15800 - 584100
real - 6873 - 6005 - 868 - 40052 - 26859 - 13193 - 14061 - 579530 - -2377 Registerbereinigung
2017 - 7400 - 6300 - 1100 - 37700 - 24600 - 13200 - 14300 - 598300
real - 6976 - 6287 - 689 - ....... - ........ - 10118 - 10807 - 590337 - -? Registerbereinigung
2018 - 7600 - 6300 - 1200 - 36100 - 24700 - 11400 - 12600 - 611000
2019 - 7800 - 6400 - 1400 - 34800 - 24400 - 10400 - 11800 - 622800
2020 - 7900 - 6500 - 1500 - 33500 - 24100 - 9400 - 10900 - 633700
2025 - 8300 - 6700 - 1600 - 30900 - 23800 - 7100 - 8700 - 681600
2030 - 8300 - 6700 - 1700 - 29100 - 23200 - 5900 - 7600 - 721800

untere Variante:

Jahr - Zuzug - Wegzug - Saldo - Einwohner_innen
2016 - 38172 - 24777 - 13394
2018 - 33523 - 25329 - 8194 - ca. 603.000
2020 - 31108 - 24326 - 6782 - ca. 620.000
2025 - 27647 - 23422 - 4226 - ca. 653.000
2030 - 25142 - 22586 - 2556 - ca. 674.000


6. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen 2015 bis 2030

Berechnung.................... reale Entwicklung
2014 - 544479
2015 - 560562 - + 16083 - .... 560472 - + 15993
2016 - 574441 - + 13879 - ca. 571165 - + ca. 11684 nach Registerbereinigung, +14.061 vor Registerbereinigung
2017 - 585721 - + 11280 - ca. 582000 - + ca. 10807
2018 - 593097 - + 7376
2019 - 598408 - + 5311
2020 - 602015 - + 3607
2021 - 605287 - + 3272
2022 - 608250 - + 2963
2023 - 610322 - + 2072
2024 - 611752 - + 1430
2025 - 612916 - + 1164
2026 - 613766 - + 850
2027 - 614972 - + 1206
2028 - 616026 - + 1054
2029 - 616953 - + 927
2030 - 617683 - + 730

2014-2030: insg. + 73.204

https://www.statistik.sachsen.de/dow...t_14713000.pdf



In der Hauptvariante der kommunalen Bevölkerungsvorausschätzung war für 2017 ein Gesamtsaldo von 14.300 angenommen worden, der nicht erreicht wurde. In ihrer unteren Variante sind leider keine jährlichen Annahmen veröffentlicht worden. Aber vermutlich liegt die reale Entwicklung etwas über dieser.

Geändert von LE Mon. hist. (05.01.18 um 07:14 Uhr)
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Alt 05.01.18, 14:04   #1264
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Zitat:
Zitat von LE Mon. hist. Beitrag anzeigen
Essen dürfte bereits jetzt weniger Einwohner_innen haben. Es waren am 30.09.2017 589.471 Einwohner_innen mit Hauptwohnsitz.

In Düsseldorf lebten zum 31. Dezember 2016 635.704 Einwohner_innen mit Hauptwohnsitz. Das war ein Plus von 7267 Personen (1,2 Prozent) gegenüber dem Vorjahr. 639.121 EW registrierten die kommunalen Statistiker_innen am 31. Oktober 2017, zum Jahresende dürfte die 640.000er-Marke überschritten worden sein.
Essen ist auch Uni-Stadt und da dürfte der Semesterbeginn wieder für einen Zuwachs gesorgt haben, von daher vermute ich mal, dass die Zollverein-Stadt noch knapp vor LE liegt.

Interessant bei Düsseldorf ist, dass hier wohl die Zählmethode umstritten war. Die Stadt Dortmund (genauer gesagt der dortige Statistik-Amts-Chef) warf dies zumindest mal der Stadt am Rhein vor:

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/...-aid-1.1312128

Ich habe den Vorwurf auch noch in einem anderen Artikel gelesen finde diesen allerdings leider nicht mehr.

Edit:
Zitat:
Dortmund hatte am 31. Dezember 2016 601.150 Einwohner_innen mit Hauptwohnsitz.
Nachgereicht noch die aktuellsten Zahlen aus der Metropole Westfalens:

Zitat:
So hält der Wachstumstrend in unserer Stadt unvermindert an. Das gilt zunächst einmal für unsere Einwohnerzahl: Stand 30.11.17 lebten 601.813 Menschen in Dortmund. Damit sind wir nach wie vor „Bevölkerungs-Spitzenreiter“ in der Metropole Ruhr.
https://nordstadtblogger.de/grusswor...echsel-201718/

In Dortmund hat sich demnach der Wachstumstrend erheblich abgeschwächt.

Geändert von LEonline (05.01.18 um 14:20 Uhr) Grund: Ergänzung
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Alt 05.01.18, 18:01   #1265
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Scheinbar gab es eine deutliche Verschiebung von Einwohnern mit Nebenwohnsitz in 2017 in Richtung Hauptwohnsitz. Während die Anzahl der Einwohner mit HW um 10.807 steigt, sind es bei HW+NW "nur" 7.331. Die Zahl der verbliebenen "Nebenwohnsitzler" halbiert sich fast auf nun 5.615.
Gab es irgendeine Initiative der Stadt in diese Richtung?
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Alt 05.01.18, 18:24   #1266
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Ja, die Einführung der Zweitwohnungssteuer auch für Studierende und Auszubildende:
http://www.lvz.de/Thema/Specials/Cam...Leipzig-zahlen
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Alt 05.01.18, 19:01   #1267
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Ok. Danke.
Ist dann aber ein Einmaleffekt (bzw. maximal noch 2018 wirksam) und müsste somit bei den Fortschreibungen oben und den Städtevergleichen berücksichtigt werden.
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Alt 07.01.18, 07:18   #1268
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Ein kurzer Blick nach Hannover

Zitat:
Zitat von LEonline Beitrag anzeigen
Das Abschwächen des Einwohnerwachstums ist allerdings kein leipzigspezifisches Thema sondern lässt sich deutschlandweit beobachten. Ich habe jetzt auf die Schnelle nur mal Stuttgart, Essen, Hannover, Dresden und Bremen gecheckt und bei allen gab es (teils stärkere) Einbußen im Trend.
Hier mal zu Hannover:

HAZ, 29.12.2017
Einwohnerzahl
Hört Hannover auf zu wachsen?
http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-S...rk-wie-frueher

Die Einwohner_innenzahl Hannovers steigt deutlich langsamer an als prognostiziert. Ende 2016 hatte die Stadt 540.691 Einwohner_innen, 11 Monate später 541.317 (Stand 30.11.2017). Vor wenigen Jahren wuchs die Stadt deutlich schneller. Im Jahr 2011 waren noch rund 515.000 Einwohner_innen, zwei Jahre bereits mehr als 520.000.

Die HAZ stellt nun die Frage, ob Hannover noch eine wachsende Stadt ist und ob Stadtverwaltung und Ratspolitik womöglich Gefahr laufen, Überkapazitäten bei Wohnungen, Schulen, Kitas etc. zu schaffen.

Dazu sagt Stadtsprecher Dennis Dix: „Wir gehen davon aus, dass in den nächsten Jahren weiterhin Bevölkerungswachstum stattfindet, allerdings mit tendenziell veränderter Dynamik“. So seien Prognosen schwieriger zu treffen als vor einigen Jahren. Zum einen sei nicht sicher, wie stark die Zuwanderung aus dem Ausland in den kommenden Jahren ausfallen werde. Zum anderen spielen die angespannten Wohnungsmärkte eine große Rolle. „Das alles beeinflusst die Eintrittswahrscheinlichkeit von Prognosen“, so Dix.

Zwar ist die Zahl der Wohnungen zwischen 2011 und 2015 um fast 4000 gestiegen - vor allem solche mit drei um mehr Räumen - , doch scheint der Bauboom nicht auszureichen. Die Leerstandsquote ist deutlich gesunken. 2011 standen noch 2,9 Prozent der Wohnungen leer, 2016 waren es 1,6 Prozent. Das bedeutet: Wohnungen werden knapp.

Die HAZ befragte neben der Stadt auch wissenschaftliche Experten. Professor Rolf Sternberg, Wirtschaftsgeograph an der Leibniz-Universität, will offenbar keine Prognose wagen. "Die Zuwanderung hängt von vielen Faktoren ab, etwa den Wohnungspreisen, dem Angebot an Arbeitsplätzen und den Lebenshaltungskosten. ... Dennoch sind auch in Hannover die Preise gestiegen, aber verglichen mit anderen Städten weniger stark." Nach Sternbergs Einschätzung sind auch sogenannte weiche Faktoren entscheidend für die Anziehungskraft einer Stadt. Damit sind Kulturangebote gemeint, Naherholungsgebiete wie der Maschsee und Sportmöglichkeiten. „Vor allem die Höherqualifizierten legen darauf Wert.“ Hannover könne auch in diesem Bereich punkten, jedoch werde die Attraktivität der Stadt zu selten offensiv kommuniziert. In anderen Großstädten, etwa Köln, seien die Menschen sehr viel stärker überzeugt von ihrer Stadt. Sternberg abschließend: „Insgesamt ist urbanes Leben in Deutschland wieder attraktiv geworden, da liegt Hannover ganz im Trend.“
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Alt 07.01.18, 07:46   #1269
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Etwas längerer Blick nach München

Und ein Blick nach München, wo eine Registerbereinigung um ca. 25.000 Einwohner_innen im Dezember für Rauschen im Blätterwald sorgte:

Die Einwohner_innenzahl sank in der kommunalen Zählung von 1.542.860
am 31. Dezember 2016 auf 1.531.608 am 30. November 2017. Grund war die die Wahl zum Migrationsbeirat, wie ein Sprecher des Kreisverwaltungsreferats bestätigt. Die Behörde konnte ungewöhnlich viele Wahlbenachrichtigungen nicht zustellen lassen. Die unter den Adressen Gemeldeten sind längst ins Ausland umgezogen, haben dies der Stadtverwaltung aber nicht mitgeteilt. Nur bei Umzügen innerhalb Deutschlands geschieht dies automatisch beim Ummelden am neuen Wohnort. Nun wurden diese Personen vom Kreisverwaltungsreferat aus dem Bevölkerungsregister gestrichen - "Abmeldung von Amts wegen" heißt der Vorgang im Behördendeutsch. "Wird der Effekt der Registerbereinigung herausgerechnet, so zeigt sich deutlich, dass die Bevölkerung auch 2017 gewachsen ist."

Das Planungsreferat geht bislang davon aus, dass München pro Jahr um 20.000 bis 25.000 Einwohner_innen wächst. Bisher bewegten sich die Zahlen auch immer in diesem Korridor oder übertrafen die Erwartungen sogar. 2014 stieg die Zahl um rund 26.000, 2015 um mehr als 30.000 und 2016 um gut 21.000. In den ersten 11 Monaten das Jahres 2017 wuchs die Stadt "nur" um etwa 13.000 Einwohner_innen.

Es werden zwei Gründe für den Rückgang angeführt: Zum einen kamen 2017 weniger Menschen nach München kamen als 2016, wobei vor allem der Zuzug aus dem nichteuropäischen Ausland abgenommen hat. Dennoch ziehen noch immer mehr Leute in die Stadt als weggehen: Für die ersten elf Monate 2017 berechneten die Statistiker_innen der Stadt ein Wanderungsplus von 7000 Menschen.

Zum zweiten ist die Geburtenrate leicht rückläufig. Von Januar bis November 2017 registrierten die Meldebehörden 16.176 Geburten, im selben Zeitraum 2016 kamen 16.809 Babys auf die Welt. Das bedeutet jedoch keine Entspannung für Kita- und Schulsituation in Zukunft. Den Eltern, die ihre Söhne und Töchter im kommenden Jahr unterbringen müssen, bringt die Trendwende nichts. Manche Münchner Grundschulleiter_innen zerbrechen sich schon jetzt den Kopf darüber, wo sie all die Kinder, die im September 2018 eingeschult werden, unterbringen sollen.

Süddeutsche Zeitung, 22.12.2017
Einwohnermeldeamt
Stadt München korrigiert Einwohnerzahl - nach unten
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...mehr-1.3803579

In der Immobilienzeitung wird ein naheliegender Schluss gezogen. "Die hohen Mieten und Immobilienpreise könnten allerdings zunehmend Menschen davon abhalten, in die Stadt zu ziehen."

IZ, 21.12.2017
München verliert Einwohner
http://www.immobilien-zeitung.de/100...iert-einwohner
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Alt 07.01.18, 08:23   #1270
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IfL in Leipzig entwickelt Tool für genauere Bevölkerungsprognosen

Paßt hier ganz gut und hat auch unmittelbar mit Leipzig zu tun. Nebenbei: Ist der Umzug des IfL aus Paunsdorf in einen Neubau neben den Wilhelm-Leuschner-Platz nun eigentlich endgültig festgezogen?

Pressemitteilung vom 04.12.2017

Zitat:
IfL entwickelt Tool für genauere Bevölkerungsprognosen
Dr. Peter Wittmann Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Länderkunde

Gemeinsam mit Städtevertretern und dem Deutschen Institut für Urbanistik wird das Leibniz-Institut für Länderkunde sein Analyse- und Visualisierungswerkzeug hin&weg in einem dreijährigen Transferprojekt überarbeiten und für neue Nutzergruppen öffnen. Das Vorhaben wird aus Mitteln des Leibniz-Wettbewerbs mit knapp einer Million Euro gefördert.

Mit der digitalen Anwendung hin&weg lassen sich seit 2004 statistische Wanderungsdaten per Mausklick veranschaulichen. Derzeit verwenden zehn deutsche Städte die Alpha-Version des am IfL entwickelten Analysewerkzeugs, um sich über das Wanderungsgeschehen detailliert auf dem Laufenden zu halten, neu entstehende Raummuster frühzeitig zu erkennen und Fehlplanungen etwa in den Bereichen Schule, Pflege oder Transport zu vermeiden. Die nächste Generation des webbasierten Instruments soll neue Möglichkeiten der Analyse und Visualisierung städtischer und regionaler Bevölkerungsdaten bieten und zusätzliche Statistikformate verarbeiten können. Vor allem soll die Bedienung noch einfacher werden, um auch interessierten Bürgern den Zugang zu den Informationen zu erleichtern.

Das IfL reagiert damit auf die zunehmende Dynamik und Komplexität von sozialräumlichen Veränderungen, die Stadtverwaltungen vor große Herausforderungen stellen. Sie benötigen einerseits dringend verlässliche Informationen über die zugrunde liegenden demographischen Prozesse beispielsweise der Auf- und Abwertung von Wohnvierteln oder der alters- und geschlechtsspezifischen Zuwanderung aus dem Umland. Andererseits fehlt es oft an Ressourcen, Kapazitäten und Erfahrungen, um die Masse der statistischen Daten zu analysieren und die richtigen Schlussfolgerungen für nachhaltiges politisches und planerisches Handeln aus ihnen zu ziehen.

Die Entwicklung erfolgt in Kooperation mit den Kommunen und wird aus Mitteln des Leibniz-Wettbewerbs im Rahmen des Programms „Leibniz-Transfer“ mit 950.000 Euro gefördert. „Wir haben lange Jahre Grundlagenforschung betrieben und mit unseren Partnern erste Anwendungen getestet. Dass wir jetzt die Förderung für den Transfer in einen großen Kreis von Kommunen bekommen, ist ein wunderbarer Erfolg“, freut sich IfL-Direktor Professor Sebastian Lentz.

Neben einer Expertenversion für die tägliche Arbeit kommunaler Planungsstellen wollen die Wissenschaftler eine webbasierte Version für Gemeinden bereitstellen, die interne Daten und Analyseergebnisse frei zugänglich und Entscheidungsprozesse transparent machen oder auch partizipativ gestalten wollen. Bürger können die interaktiven Werkzeuge und kartographischen Präsentationen von hin&weg für eigene Auswertungen nutzen, etwa um Veränderungen im eigenen Wohnumfeld oder der Heimatregion besser zu verstehen.

Das Deutsche Institut für Urbanistik in Berlin wird den Entwicklungsprozess moderierend begleiten und Workshops für kommunale Entscheidungsträger anbieten. Vorgesehen ist zudem der Aufbau einer langfristigen Transfer-Partnerschaft zwischen Stadtverwaltungen und dem Leibniz-Institut für Länderkunde über den Projektzeitraum hinaus. Die Leipziger Wissenschaftler versprechen sich davon neue Impulse für ihre Forschungen zu soziodemographischen Veränderungen in Städten und Regionen, die sie mit dem Vorhaben auf eine solide deutschlandweite Basis stellen. In der Praxis können diese Erkenntnisse helfen, Migrations- sowie Mobilitätstrends in deutschen Stadtregionen präziser abzuschätzen.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Francis Harvey
Tel.: 0341 600 55-111
F_Harvey@ifl-leipzig.de
Weitere Informationen:

https://www.ifl-leipzig.de
Visualisierungen zur räumlichen Mobilität der Bevölkerung
https://www.ifl-leipzig.de/de/forsch...oelkerung.html
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Alt 07.01.18, 09:27   #1271
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Angebot an großen, leistbaren Wohnungen erhöht Kinderwunsch

Und noch ein Zusammenhang, der mir neulich unter die Augen kam und hierher paßt:

Eine breit angelegten Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) erbrachte große regionale Unterschiede bei der Geburtenrate. Die Wissenschaftler_innen Martin Bujard und Melanie Scheller haben dabei erstmals für alle 402 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland die endgültige Geburtenrate der dort lebenden Frauen ermittelt.

Ein Ergebnis war, dass der Wohnungsmarkt eine große Rolle für die durchschnittliche Zahl der Kinder pro Frau spielt. So wirkt sich ein ausreichendes Angebot an großen Wohnungen deutlich positiv auf den Kinderwunsch aus.

Kaum überraschend ist, dass Großstädte besonders niedrige Geburtenraten pro Frau aufweisen. Große Wohnungen sind meist Mangelware und entsprechend teuer. Zudem leben Akademikerinnen häufig wegen der besseren Berufschancen in der Stadt, was die durchschnittliche Kinderzahl dort ebenfalls drückt. In Deutschland bekommen hochgebildete Frauen im Durchschnitt weniger Kinder als Frauen mit einem niedrigeren Bildungsstand.

WELT, 3.11.2017
Bevölkerungsentwicklung
Die erstaunlichen Unterschiede bei den Geburtenzahlen
https://www.welt.de/wirtschaft/artic...tenzahlen.html

Zitat:
Des Weiteren lassen sich erhebliche Unterschiede bei der Siedlungsstruktur feststellen. „Die Verfügbarkeit von ausreichend großem und bezahlbarem Wohnraum ist von besonderer Bedeutung, vor allem bei der Entscheidung für ein drittes Kind“, erklärt der Politikwissenschaftler Dr. Martin Bujard vom BiB. Dabei spielt auch das Wohnumfeld mit einer kinderfreundlichen Umgebung eine wichtige Rolle.
PM BiB, 25.09.2017
Verfügbarer Wohnraum beeinflusst Kinderzahlen
Bei der endgültigen Kinderzahl je Frau gibt es innerhalb Deutschlands erhebliche regionale Unterschiede. Das geht aus einer neuen Studie des BiB hervor.

Etwas abschweifend vom Thema:
BiB, November 2017
Bevölkerung in Deutschland
http://www.bib-demografie.de/SharedD...cationFile&v=4

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Alt 07.01.18, 11:14   #1272
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Für Dresden und sein Umland hat sich die SächsZ kürzlich mal die Zahlen angeschaut:

SächsZ, 29.12.2017
Das Elbland profitiert von Überläufern aus Dresden
Zuzügler aus der Landeshauptstadt machen den Landkreis jünger. Die demografische Entwicklung halten sie nicht auf.
http://www.sz-online.de/nachrichten/...n-3848476.html

Ausgehend von der neueste Bevölkerungsprognose, derzufolge Dresden im Jahr 2030 582.600 Einwohner_innen haben könnte, hat die SächsZ die möglichen Folgen für den Kreis Meißen analysiert. Die größten Zuzüge aus Dresden verzeichnen aktuell Radebeul, Radeberg, Heidenau, Bannewitz, Freital, Wilsdruff und Weinböhla.

Radebeul konnte zwischen Mitte 2014 und Mitte 2017 ein Wanderungsplus von 923 Menschen verzeichnen und "musste in den letzten Jahren deshalb Wohnungen bauen und Bauplätze zur Verfügung stellen" - naja, wohl eher andersrum. Auf Platz zwei landet Freital mit 601 Menschen.

Die meisten neuen Dresdner_innen kamen hinter Freiberg (245) ebenfalls aus dem Kreis Meißen und zwar aus Riesa: 216 Menschen.

Nach Angaben der Stadt Dresden sind vom Sommer 2016 bis Sommer 2017 gut 1.000 Menschen mehr ins Umland gezogen als in die Gegenrichtung. „Das betrifft vor allem Familien mit Kindern“, so die Stadtverwaltung. Als ein Grund wird angegeben, dass es Dresden schwierig ist, kleinere Wohnungen für Singles und größere für Familien zu finden. Aus der letzten Bürgerumfrage geht hervor, dass etwa jede_n Fünfte_n günstigere Mieten ausschlaggebend für einen Umzug sind. Weitere Gründe für den Wegzug sind der Wunsch nach mehr Ruhe und Naturnähe Gründe für den Wegzug.

In ihrem neuesten statistischen Bericht erklärt die Stadtverwaltung Dresden, dass es in Radebeul, Meißen, Coswig oder Riesa einen hohen Anteil an Mietwohnungen gibt und der Fortzug deshalb wohl weniger mit Eigentumsbildung als mit der Verfügbarkeit preiswerter Wohnungen zu tun habe. „Aber auch in diesen Städten erfolgt natürlich der Erwerb von Wohneigentum.“

Als der Folgen des Zuzugs junger Familien streicht die SZ die steigende Nachfrage nach Kitaplätzen heraus. In Radebeul gibt es bereits 30 Einrichtungen für über 3.000 Kinder und die Stadtverwaltung zeigt die wenigen freien Plätze auf ihrer Internetseite an. In Meißen sind bereits neue Kitas im Bau. Noch geht die Bedarfsplanung für Kindertageseinrichtungen aber davon aus, dass auch die Zahl der Kleinsten sinken wird.


Gleichzeitig meldet die SächsZ am 3.1.2018, dass die Geburtenzahl 2017 in Dresden erstmals leicht gesunken ist. In den Dresdner Krankenhäusern gab es im vergangenen Jahr 8.068 Geburten, im Jahr zuvor waren es noch 8.116 Geburten - hier sind auch Geburten von außerhalb Dresdens wohnenden Müttern dabei. Laut kommunaler Bevölkerungsprognose gibt es gegenwärtig 6.400 Neugeborene von Dresdner Einwohner_innen. Deren Zahl soll ab 2019 bis 2024 auf jährlich 6.000 sinken.

SächsZ, 3.1.2018
Der Babyboom scheint gestoppt
http://www.sz-online.de/nachrichten/...t-3850580.html


Zur neuen Bevölkerungsprognose 2017:

Der Bevölkerungsprognose werden die Daten des städtischen Einwohnerregisters zu Grunde gelegt. Wegen der Verwendung der Prognosezahlen für Kindertagesstätten- und Schulentwicklungsplanung werden die Prognoseszahlen jeweils für Jahresmitte berechnet. Prognosezeitraum sind die Jahre bis 2030, ausgehend vom Bestand 30. Juni 2017. Danach würden Mitte 2030 rund 582 600 Einwohner in Dresden leben.

https://www.dresden.de/de/leben/stad...gsprognose.php

Dresden - insgesamt

Ist-Entwicklung
2010: 512702
2015: 542289
2017: 553350

2018: 556600
2020: 562300
2025: 574500

Änderung 2025 zu 2017: 3,8 %

SächsZ, 02.12.2017
Fast 30 000 neue Nachbarn
https://www.sz-online.de/nachrichten...n-3830468.html
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Alt 10.01.18, 03:52   #1273
LE Mon. hist.
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Der unbedingte Wille zur Skandalisierung von allem und nichts bei der BILD treibt neue Blüten. Die Stammleser_innen wird es freuen, wenn sie einmal mehr aufgezeigt bekommen, wie der als Oberbürgermeister verkleidete linksgrünversiffte Religionslehrer aus dem Westen sie schon wieder verarschen will. Aber sie können sich darauf verlassen, BILD deckt jeden unglaublichen Betrug auf, auch wenn da gar keiner ist. Denn wieso soll es eigentlich ein "Trick" sein, ganz klassisch die Einwohner_innen mit Hauptwohnsitz durchzuzählen und dabei auch diejenigen zu berücksichtigen, die sich 2017 ff. von Neben- auf Hauptwohnsitz LE ummelden? Sie zählen überall erst dann als Einwohner_innen, für die die Stadt z.B. auch die entsprechenden Schlüsselzuweisung im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs erhält.

BILD, 10.01.2018
Von wegen, jedes Jahr 10 000 neue Leipziger...
So trickst Leipzig mit den Einwohnerzahlen
http://www.bild.de/regional/leipzig/...5000.bild.html

Wo BILD allerdings Recht hat ist der Hinweis, dass Burkhard Jung mit seiner Prognose "Wir sind von 600.000 Einwohnern nicht mehr weit entfernt, schon im Frühjahr 2018 könnte es so weit sein." (u.a. im Amtsblatt Nr 23/2017 vom 23. Dezember 2017) viel zu optimistisch war. Tatsächlich wird es erst Ende 2018 oder Anfang 2019 der Fall sein. Und bei den offiziellen Zahlen der Landesstatistik noch mal ein knappes Jahr später. Aber dann kann BILD wenigstens einen weiteren unglaublichen Skandal aufdecken.
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Alt 10.01.18, 18:25   #1274
LE Mon. hist.
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Zitat:
Zitat von LEonline Beitrag anzeigen
Essen ist auch Uni-Stadt und da dürfte der Semesterbeginn wieder für einen Zuwachs gesorgt haben, von daher vermute ich mal, dass die Zollverein-Stadt noch knapp vor LE liegt.
Knapp, aber doch nicht:

Essen: 590.194 Einwohner_innen mit Hauptwohnung am 31.12.2017 (+1.049 Einwohner_innen in 2017)
Leipzig: 590.337 Einwohner_innen mit Hauptwohnsitz

https://www.essen.de/rathaus/statist...kerung.de.html
https://www.essen.de/meldungen/press...134514.de.html

Mal sehen, wie es bei den Zahlen der Landesstatistik aussieht, die kommen wohl irgendwann Ende 2018 oder Anfang des nächsten Jahres.

Geändert von LE Mon. hist. (10.01.18 um 18:44 Uhr)
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Alt 10.01.18, 21:28   #1275
hedges
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hedges sorgt für eine nette Atmosphärehedges sorgt für eine nette Atmosphärehedges sorgt für eine nette Atmosphäre
^ Es ist eine teilweise doch starke Verlangsamung bzw. Stagnierung der Einwohnerzahlen in den Top 10 Großstädten in Deutschland. Und wenn ich das richtig lese, führt es eher dazu das Leipzig noch schneller auf der Leiter klettert. Weil der Trend zwar auch in Leipzig stattfindet, aber weit weniger stark.

Überraschend finde ich die Zahlen bei München. Obwohl man dort - wie in den meisten anderen westdeutschen Städten - an deren Agglomeration denken sollte. Diese fangen doch einiges ab, weil gut angebundene Alternativen in der Fläche vorhanden sind. Vor allem jene Strukturen welche in Leipzig noch in die Stadt selbst ziehen. Mit einem Job findet man in Leipzig eben auch eine passende Wohnung.

Ähnlich wie in Essen sieht es in Stuttgart aus. Eine völlig entschleunigte Entwicklung. Das Wachstum liegt bei nur noch bei rund 3.000 von 608.705 auf 611.802 bis zumindest Ende November. Bleibt abzuwarten wie es in Düsseldorf und Frankfurt aussieht. Bleibt das Verhältnis aber (also auch mit anhaltender Verlangsamung) zwischen dem Wachstum in Leipzig und dem in Dortmund, Stuttgart, und Düsseldorf bestehen, rechne ich bis spätestens 2030 Leipzig hinter Frankfurt unter den Top 6 Großstädten.
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