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Alt 11.06.13, 16:55   #136
Gordon
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Gordon wird schon bald berühmt werdenGordon wird schon bald berühmt werden
Gentrifizierung in Eppendorf...

bei dem Artikel fehlen mir die Worte...ob nun SPD oder CDU. Hilfe....
http://taz.de/Gentrifizierung-in-Eppendorf/!117557/
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Alt 11.06.13, 20:49   #137
HelgeK
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HelgeK ist im DAF berühmtHelgeK ist im DAF berühmt
Zitat:
Zitat von Midas Beitrag anzeigen
Sorry, aber das sind noch nur recht wirre Behauptungen ohne jegwede innere Schluessigkeit. Wem genau waere denn damit 'gedient' wenn nun auf dem von Dir genannten Kaiserkai statt sechs- bis zehngeschossiger Wohnungsbauten und vierer Buerohauser (jeweisls zwei Ost- bzw Westende) nun ausgerechnet 'Stadthaueser' stehen wuerden? Immerhin gibt es bei den heutigen Wohunungen eine Spreizung von Designer-Wohnen (Philippe Stark) bis gefoerdteren Wohungsbau (Baugenossenschaft Bille).
Du schiebst mir Äußerungen unter, die ich nicht gemacht habe. Ich habe nichts gegen die Bebauung am Kaiserkai (IMHO die bisher gelungenste Ecke der Hafencity), sondern gegen großteilige Bebauung im mittleren Teil am Sandtorkai, in Teilen des bereits existierenden und besonders im noch geplanten Teil des Überseequartiers und entlang der Shanghaiallee. Ich finde den Kombination aus horizontal gegliederten großen Blöcken und breiten Straßen zum Gähnen langweilig. Urbanität ist was anderes. Ein gewisser Anteil an Stadthäusern könnte unter anderem mit dazu beitragen, diese Monotonie aufzulockern.

Gedient wäre dadurch unter anderem der Stadt Hamburg, die einem Großinvestor nicht ganz so viele überteuerte Büroflächen abnehmen müsste, die er anderweitig nicht loswird. Bauflächen für Stadthäuser würden trotz imenser Kosten mutmaßlich weggehen wie warme Semmeln. Es gibt zentrumsnah in Hamburg keine alternativen Freiflächen, und insofern ist auch die Diskussion müßig, ob andere Ecken nicht sinnvoller wären. Gedient wäre auch den Einwohnern der Hafencity, denen Büros rein gar nichts bringen.
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Alt 12.06.13, 15:27   #138
Midas
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Midas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiell
Zitat:
Zitat von HelgeK Beitrag anzeigen
Du schiebst mir Äußerungen unter, die ich nicht gemacht habe
Okay, sorry. Dann nehme ich meine Aussage hiermit zurueck, finde aber Du hast Dich insgesamt recht unklar ausgedruckt.

Ich bleibe dabei, dass der von Dir hier so hoch gelobte Haustyp fuer die Hafencity insgesamt nicht geeignet ist weil er unter realistschen Annahmen hoechstens drei, im Maximalfall ggf vier, Etagen haben kann. Vier Etagen im Stadthaus entsprechen zudem "netto", aufgrund des typbedingt exzessiven Anteils an Erschlilesungsflaechen, maximal der Flaeche von drei Etagen im normalen Geschosswohungsbau auf vergleichbarer Grundflaeche. Die meisten Wohnlagen in der Hafencity haben aber mindestens sechs Geschosse, teilweise erheblich mehr. Dein Vorschlag wuerde also bedeuten, dass man in Kernlagen der Hafencity die Wohnflaechen (stets versus der Alternative Geschosswohungsbau) mindestens halbiert und zudem auf die Moeglichkeit einer 'Bespielung' der Erdgeschosse (Laeden, Arztpraxen, Kioske, Galerien) versichtet.

Inwiefern eine Halbierung der "netto" Baudichte und der Verzicht auf andere Erdgeschossnutzungen als reines Wohnen eine Steigerung der Urbanitaet bringen soll, erschliest sich mir ueberhapt nicht.

Stadthauser sind eine sehr gute Alternative fuer denjenigen der individuell Wohnen will und der das noetige Kleingeld hat. Ich habe nichts gegen diesen Bautyp und ueberall dort wohl die mgebende Bebauung lagebedingt bei 3-5 Vollgeschossen liegt kann man ihn bestimmt prima realisieren. In einem hoch verdichtetetn Innenstadtkontekt wie der Hafencity hat er m.E. jedoch nichts zu suchen, weil er die Grundflaeche schlicht zu gering ausnutzt.
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Alt 20.11.15, 11:27   #139
Donjon05
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Donjon05 wird schon bald berühmt werdenDonjon05 wird schon bald berühmt werden
Nach Aussage von Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt wächst Hamburg wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Vor allem ziehen junge Leute in die Stadt. Sie kommen aus dem näheren und dem weiteren Umland, immer mehr aber auch aus anderen EU-Staaten. Dazu kommen noch die Flüchtlinge.

Momentan hat Hamburg einen Bestand von etwa 930.000 Wohnungen. Im Laufe der 2020er-Jahre sollen es eine Million Wohnungen werden. Neben der bisherigen Nachverdichtung soll es jetzt auch eine Stadterweiterung innerhalb der Stadtgrenzen geben.

Geplant ist der Erhalt wertvoller Grünzonen, Parks und Freizeiträume und gleichzeitig eine konsequente Urbanisierung bisheriger Freiflächen oder derzeit noch landwirtschaftlich genutzter Räume. Die Rede ist von von einer "Urbanisierungszone", die einen Ring um die kompakte innere Stadt bilden soll. Dazu zählen auch Hochhäuser. Die Innenstadt mit der Kirchturm-Silhouette bleibt tabu.

Quelle: http://www.abendblatt.de/hamburg/art...-Reserven.html

Geändert von Donjon05 (20.11.15 um 11:35 Uhr) Grund: Typo
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Alt 21.11.16, 15:12   #140
Häuser
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Für Neubaukompass sind die Neubaugebiete der Zukunft

1) Altona mit der Neuen Mitte Altona
2) Wilhelmsburg mit dem Rathausviertel
3) Hafencity
4) Neugraben
5) Stromaufwärts an Elbe und Bille (Hammerbrook, Horn, Billbrook und Billstedt )

https://neubauimmobilien.de/2016/11/...e-der-zukunft/
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Alt 22.11.16, 00:33   #141
HH_Jung
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http://www.ndr.de/nachrichten/hambur...ngsbau278.html

Saga plant Häuser von der Stange um die Baukosten zu reduzieren.
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Alt 22.11.16, 11:26   #142
Bau-Lcfr
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^ In Millionenstädten wie Hamburg sind die Grundstückskosten entscheidend, die oft die Baukosten übersteigen. Da wird kaum geholfen, wenn die knappen Baulandreserven mit dreigeschossigen uniformen Standardkasernen mit relativ wenig Dichte zu schnell verbraucht werden - was die Grundstücke noch knapper und teurer macht.

Ich glaube auch, dass in Baugenehmigungen so viele Faktoren hineinfliessen, dass man kaum pauschal den Bau eines Typs überall genehmigen kann - wie sehr der Hersteller es auch begehren mag.
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Alt 22.11.16, 13:12   #143
HH_Jung
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Der 3-Geschosser, der da als Visu gezeigt wird, ist ja nur ein Beispiel – Langenhorn ist ja anders geprägt als ein Innenstadt-naher Stadtteil. Da es ja verschiedene Module geben soll, lässt sich dieser sicher auch mit z.B. fünf Geschossen bauen. Ich seh das positiv, wenn man ein paar schöne, hochwertige Standard-Fassaden gestaltet, verschiedene Dachformen zur Auswahl hat und die dann abwechselnd mit der Stadt verteilt. Im Grunde ist das ja wie in der Gründerzeit. Die damals typischen Schlitzbauten als Grundgerüst für billigen Wohnraum für die Arbeiterklasse in z.B. Eimsbüttel sind bis auf die Fassade ja mehr oder weniger auch alle gleich. 3-4 Wohnungen pro Etage, zur Straßenseite hin die etwas größeren 3-4-Zimmer-Wohnungen mit Flügeltüren zwischen zwei Zimmern, lange Flure und die etwas kleineren 2-Zimmer-Wohnungen nach hinten raus.

Sicher sind die nicht jeden Standort geeignet und es betrifft ja auch "nur" die SAGA, sprich private Investoren werden auch weiterhin exklusivere Wohnungen bauen und jedes mal einen Architekten pro Projekt beauftragen.
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Alt 23.11.16, 20:33   #144
Häuser
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Im Interview noch einmal die SAGA zu den "Wohnungen vom der Stange"

http://www.ndr.de/fernsehen/sendunge...hamj51932.html
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Alt 05.12.16, 10:48   #145
HH_Jung
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Die Bauwirtschaft möchte bei den "Häusern von der Stange" nicht so recht mitmachen, Artikel.
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Alt 19.12.16, 11:24   #146
Häuser
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Rekord beim Neubau in Hamburg

https://neubauimmobilien.de/2016/12/...ungen-wie-nie/

Der Rekord aus 1996 mit 11600 genehmigten Neubauwohnungen wird dieses Jahr wohl überboten

Die meisten Menschen im Bezirk Wandsbek, gefolgt von Hamburg-Nod und Mitte
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Alt 24.12.16, 10:51   #147
Bau-Lcfr
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Zitat:
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Inwiefern eine Halbierung der "netto" Baudichte und der Verzicht auf andere Erdgeschossnutzungen als reines Wohnen eine Steigerung der Urbanitaet bringen soll, erschliest sich mir ueberhapt nicht.
Mir auch nicht - wenn es in Millionenstädten Neubauprojekte gibt, dann ist es im Zentrum stets mehrgeschossiger Geschosswohnungen-Bau. Zumindest die Hauptstraßen sollten Läden/Gastronomie im EG haben, außerdem ist differenzierte Fassadengestaltung vorteilhaft - leicht mögliche (Klinkerfarben usw.) wenn ein Architekt nicht gerade stupiden Dogmen folgt.

Gerade habe ich diesen Artikel mit den Aussagen eines Hamburger Stadtplaners ergoogelt, wo schon wieder Nachverdichtungen sowie gemischte Quartiere gefordert werden - da ist abweichende EG-Nutzung ein Minimum. Paris und London werden als Beispiele lebenswerter, dicht bebauter Städte genannt - mit 200 bzw. 50 EW pro Hektar Stadtfläche - in München sind es 49, in Berlin 39, in Hamburg 23. Die Bauprojekte in Londoner Innenstadt, als ein großes Gebiet von -zig Km² Fläche verstandener, würden nach deutschem Baurecht fast alle als Hochhäuser gelten - nix neue Stadthäuser-Quartiere. Obendrauf gibt es (Büros+Wohnen) 230 Hochhaus-Projekte über 20 Geschosse - nach der EW-Anzahl müsste es in Hamburg derzeit 1/5-1/4 dieser Zahl geben, also mindestens 40-50.

BTW: Wenn man den Link im Vorposting anklickt, sieht man u.a. ein Foto des Projekts Smile – Wohnen am Eichtalpark in Wandsbek - links ein EFH, rechts der Parktower mit 7 Geschossen. In manchen Städten ist das Sich-Einfügen derart heilig, dass selbst gleich neben einer Stadtbahn-Haltestelle wenn es benachbarte zweigeschossige Nachkriegs-Reihenhäuser gibt, wird wieder nur zweigeschossig gebaut. Es scheint, in Hamburg hat man mehr Mut, an manchen Standorten die Geschossigkeit stark zu steigern - anders kann man mehr Dichte nicht erreichen.
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