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Alt 25.03.09, 08:16   #31
libero
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libero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblick
Nikolaikirche

Ja, die Nikolaikirche wäre ganz wichtig (und sonst so ziemlich gar nichts), bei gleichzeitiger Tunnellösung der Ost-West-Straße am Hopfenmarkt (vielleicht feste Marktstände a la Viktualienmarkt in München, darunter Parkhaus mit Anfahrt von/zu Großer Burstah). Das wäre dann das eigentliche Herz der Altstadt, finde ich, und die Brücke zur Hafencity. Ich mein, das ist die ehemalige Hauptkirche in Hamburg (!!!). Nutzung: Ökumene, Konzertsaal, Verleihung eines Stadtpreises für ehrenamtliches soziales Engagement von Bürgern (a la Karlspreis in Aachen), zukünftiges Veranstaltungszentrum für die olympische Bewegung und Bestandteil der Olympiabewerbung der HH...
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Alt 25.03.09, 13:23   #32
Oeconom
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Ja, eine Rekonstruktion von St. Nikolai wäre echt eine tolle Sache, zusammen mit einigen anderen Maßnahmen würde das die Ecke ungeheuer aufwerten. Was fällt Euch noch ein?

Was haltet Ihr von meinen Vorschlägen? Altes Konzerthaus? Altes Opernhaus?

Hier mal das alte Operngebäude von Schinkel:

Quelle: wikipedia.de

Hat jemand ein Foto von dem alten, im Krieg schwer beschädigten und später abgerissenen Konzerthaus?

Auch schön ist die ehemalige Stadthalle im Stadtpark: http://www.bildarchiv-hamburg.de/ham...park/index.htm

Eine Schande was mit der Flora passiert ist. Das war ja mal ein sehr schönes Gebäude. Das hätte man rechtzeitig von diesen Halbkriminellen befreien und restaurieren sollen. http://www.bildarchiv-hamburg.de/ham...att/index3.htm

Weitere Ideen?
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"du bist schon irgendwie ein affe" (Kommentar zu einem meiner Beiträge)

Geändert von Oeconom (31.03.09 um 01:44 Uhr)
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Alt 25.03.09, 13:43   #33
Gordon
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Gordon wird schon bald berühmt werdenGordon wird schon bald berühmt werden
Zitat:
Zitat von Oeconom Beitrag anzeigen
Was haltet Ihr von meinen Vorschlägen? Altes Konzerthaus? Altes Opernhaus?
Wär schön, kommt ehe nicht weil unsinnig und zu teuer. Frage beantwortet? Diese Rumträumerei ist zwar ganz nett, aber man sollte doch ein Tick realitisch bleiben...wozu das Konzerthaus, wenn wir gerade sowieso die Elbphilharmonie kriegen?
was ist eigentlich mit dem Wiederaufbau des Gebäudes im Stadtpark am Schwimmbad? Das stand in der Architekturolympiade jedenfalls zur Debatte.
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Alt 25.03.09, 16:04   #34
Oeconom
Stimme der Vernunft
 
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Oeconom befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Zitat:
Zitat von Gordon Beitrag anzeigen
Wär schön, kommt ehe nicht weil unsinnig und zu teuer. Frage beantwortet? Diese Rumträumerei ist zwar ganz nett, aber man sollte doch ein Tick realitisch bleiben...wozu das Konzerthaus, wenn wir gerade sowieso die Elbphilharmonie kriegen?
Ich denke, da kann ich Dir nicht ganz zustimmen. Dieses Konzerthaus bietet doch deutlich weniger Plätze und ein ganz anderes Ambiente als die Elbphilharmonie, daher wäre es kein Substitut, sondern eher ein Komplement. Hier wären doch ganz andere Darbietungen möglich.

Und das Hamburger Opernhaus ist ziemlich häßlich, die Oper besitzt allerdings einen sehr guten Ruf. Eine zweite historische Spielstätte könnte sicherlich nicht schaden.

Auch das alte Rathaus finde ich toll, vielleicht könnte man das als Büro- und Einkaufshaus neu erbauen. Oder unten mit Veranstaltungsmöglichkeiten und Gastronomie, oben mit Büros.

Schaut mal hier: http://www.stadtbild-deutschland.de/rekoliste.php
Vor allem Frankfurt, Dresden, Berlin und Potsdam sind Meister der Rekonstruktion. Und was da für wundervolle Bauten wiedererrichtet wurden und noch wiedererrichtet werden. Ich bin sprachlos!
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Geändert von Oeconom (31.03.09 um 17:59 Uhr)
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Alt 25.03.09, 16:27   #35
Gordon
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Ok....deine Argumente sind also "Ambiente" und "Häßlichkeit"? Wirklich überzeugen tun die ja nicht....ich würde die alte Fassade der Staatsoper auch natürlich vorziehen, aber so lange kein Nutzen draus gezogen werden kann, wird auch keiner Geld in "Verschönerungskuren" stecken. Schon gar nicht die Stadt....und das gilt so ziemlich für alle Rekonstruktionen! Natürlich könnte man jetzt dutzende Beiträge füllen in denen man sich wünscht Hamburgs Synagogen, Nikolaikirche oder Altonas Altstadt aufzubauen, aber so lange es keine vernünftigen Nutzungskonzepte bzw. Nutzergruppen gibt, sondern nur wiederaufbaut, um was fürs Auge zu haben, bleibt dies ein Thread von Romantikern...
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Alt 25.03.09, 21:52   #36
Oeconom
Stimme der Vernunft
 
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Oeconom befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Das widerspricht sich doch gar nicht. Es sollte nichts aufgebaut werden, für das es keine sinnvolle Nutzung gibt. Da sind wir uns ja vollkommen einig. Aber es gibt sicherlich Möglichkeiten der Rekonstruktion, die nicht nur das Stadtbild aufwerten und damit die Lebensqualität der Bürger und die touristische Attraktivität der Stadt erhöhen, sondern die auch noch sinnvoll genutzt werden können. Das könnte ich mir bei den vorgenannten Projekten übrigens sehr gut denken.
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Alt 25.03.09, 23:01   #37
Donjon05
weniger ist mehr
 
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Donjon05 wird schon bald berühmt werdenDonjon05 wird schon bald berühmt werden
Für realistisch halte ich mittelfristig die Rekonstruktion alter Speicherhäuser zwischen Nikolaifleet und Cremon/Katharinenstraße anhand alter Pläne. Da könnte eine schöne Ergänzung der noch bestehenden Speicherhäuser entstehen.


Eine Rekonstruktion historischer Häuser an einem beliebigen Ort finde ich absurd.
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Alt 26.03.09, 02:11   #38
An-Di
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Beiträge: 137
An-Di könnte bald berühmt werden
Zitat:
Zitat von Donjon05 Beitrag anzeigen
Eine Rekonstruktion historischer Häuser an einem beliebigen Ort finde ich absurd.
Ja!


Zum 1.Beitrag.
Träumereien .... dazu sind die Hamburger viel zu phantasielos und zu sehr geldorientiert, haben zu grosse Klappe, zu viele Minderwertigkeitskomplexe, und glauben unkritisch zu sehr an das dumme Zeug was die "hanseatische" (pfui! vor 100 Jahren noch ein Synonym für Sachlichkeit schlechthin) Propaganda-Presse heute so täglich produziert.

Naja, was ist auf der anderen Seite auch von so einer grün-schwarzen Regierung denn heute zu erwarten, obwohl zuletzt bei den Sozis es auch nicht besser gewesen ist, wenn ich nur an den Ex-Rathaus-Chef mit der Ausstrahlung eines Würstchen-Verkäufers vom St.Pauli Rummelplatz denke. Es fehlt halt an Persönlichkeiten in Hamburg - zugegeben nicht nur in Hamburg. Von Dohnanyi war in Hamburg der letzte von dieser Art, und den haben bezeichneterweise hamburger Strassenchaoten erledigt.
Und heute steht nur schnelle Kohle - egal ob in der Politik, im Finanzwesen, im Sport oder in der Kunst - im Vordergrund.

Als das Thema Gängeviertel in Planung war, ist doch keiner ernsthaft auf die Idee gekommen das => Geburtshaus von Johannes Brahms wieder zu errichten, obwohl die Bedingungen dafür dort ideal waren. Wäre bestimmt ne tolle tourist destination, und das ganze "neue" Viertel würde davon profitieren.

Hamburgische Musiktradition? Eben der Brahms, aber auch Mendelssohn-Bartholdy, Bach, Mahler, Händel, Telemann? Naja, wenigstens den Beatles-Platz haben wir jetzt, obwohl dieser nach einem halben Jahr schon zerfällt - über zehn Beatles-"Songs" fehlten gestern und einige Steine beginnen schon heftig zu wackeln - an der Schnittstelle zur Gr.Fr.

Star-Club? Viele Engländer, die ich kenne können es nicht fassen, dass die Hamburger die einmalige Chance nicht genutzt haben die Tradition der einstigen Rock-Hauptstadt der Welt hier an Alster&Elbe kontinuierlich zu pflegen. Sowas einmaliges hätte doch kaum eine andere Stadt der Welt zu bieten. Ich war oft genug in London, Memphis, Nashville oder New Orleans, um zu wissen wovon ich spreche.

Beim Domplatz haben die "Verantwortlichen" die Hose vor der eigenen Courage naß bekommen, obwohl an Anregungen aus der Historie (altes Johaneum) hätte es denen nicht gefehlt (passende Arkaden zum Presse- bzw Chilehaus). Stattdessen Mal was ganz Neues in der "grünfeidlichsten und wolkenkratzerdichtersten" Stadt der Welt: grüne Wiese! Sowas wird garantiert jetzt alle Touristen aus allen Ecken der Welt nach Hamburg locken.
Fand ich auch witzig; als ich letzten Freitag mit einem Bekannten aus den USA dort vorbei ging, sagte er ganz nebenbei: "Ich wusste nicht, daß hier ein unterirdisches Parkhaus jetzt ist ..." ... "????" ... "... ich dachte nur die Mauern sind Einfahrten zu den Garagen...".

Tradition - das Wort gibt's bei den Hanseaten nicht, die "Maxim Gorki" ist der letzte Beweis hierfür. Nichtmal der Kiez und das Milieu halten sich an sie, bekannterweise wird das Thema heute von Albenern, Arabern, Russen, Polen und Afrikanern beherrscht. Auch die Doll-House-Amis im absoluten Vergnügungszentrum vom einst (deutsch-)hamburgischen St.Pauli nicht vergessen. Wenigstens sind die Thai-Mädels dort hübscher als die Originale in Bangkok.

Apropos Asien ... habe heute auf der Webseite der chinesischen Partnerstadt von Hamburg http://www.shanghaidaily.com im Suchrechteck "hamburg" eigetippt, um zu sehen was da so alles rauskommt. Von der "sSdW" keine Spur, stattdessen ein Dutzend Meldungen zum HamburgerSöldnerVerein.

Zum Thema.
Hätte ich die Möglichkeit, dann würde ich:
1. die Häuser am Spielbudenplatz zwischen Schmidt und Panoptikum wieder originaltreu nachbauen
2. klick => in der Speicherstadt


Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit
An-Di ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.09, 22:53   #39
Elbjunge
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Elbjunge sorgt für eine nette AtmosphäreElbjunge sorgt für eine nette AtmosphäreElbjunge sorgt für eine nette Atmosphäre
Alte Gebäude sehen von Außen fast immer schön aber zumindest ansehnlich aus und vermitteln einen netten Eindruck. Mehr aber eben auch nicht.

Ich halte von Rekonstruktion bzw. Wiederaufbau von Speichern oder anderen Gebäuden absolut gar nichts.
Es ist nichts weiter als eine billige Fassade, die dort hochgezogen wird. Dort steckt keine Geschichte, keine Kunst, kein Bewusstsein und erst recht NULL Authenzität dahinter!

Dazu nur drei schöne Beispiele:
1. Das Berliner Stadtschloss. Schau ja ganz schmuck aus laut den Plänen. Aber es ist nichts. Es hat nichts mit der Gegenwart zu tun, keinen Bezug mehr zu der Stadt und es ist eben nicht das Berliner Schloss. Es ist eine nachgebastelte Attrappe, eine Illusion, um Touristen ein schickeres Bild zu vermitteln, den Berlinern wieder ein Gefühl zu vermitteln und mn tut so, als hätte man wieder Geschichte. Ich hätte eine deutliche Abwandlung von den historischen Vorbildern erwartet. Auf den alten Grundrissen und in den Maßen etwas völlig neues zu Bauen, wäre für mich der richtige Umgang mit der Geschichte gewesen.

Kritisch mit der Vergangenhet umgehen und modern sein! Kritisch mit der Moderne umgehen und die Vergangenheit dennoch nicht übersehen.

Das zweite Beispiel ist die Lüneburger Altstadt: Wenn man durch läuft... "Ohh, wie schön"
Aber leider auch alles nur noch Attrappen, die künstlich hochgehalten werden und nichts mehr mit Altstadt zu tun haben. Ich bin in der Dresdner Bank... Und könnte in jeder anderen Filiale sein.. ich bin bei Subway und könnte in jedem Subway zwischen New York und Hongkong essen. Ich sehe keinen Unterschied! Leider!

Und das dritte ist unsere Alte Post in Hamburg. Wird ja nun bekanntlich wiederholt umgebaut von Innen. Doch bereits die bisherige Innenausbau war eine Beleidigung... Die Treppenhäuser und Geschosse liefen frei nach Belieben... Teilweise waren Geschosse in Mitten der Fenster... Von Außen nette Fassade, drinnen nichts besonderes.

Dieses Gehabe um Fassaden und Außenwirkung ist in meinen Augen nur Effekthascherei.
Wenn wir im Heute leben, sollten wir im Heute bauen. Jede Zeit hat ihren eigenen Stil, und der sollte massgebend sein. Gern kann man sich auch mal an älteren Dingen orientieren. Aber Rekos und Nachbauten sind für mich nur peinlich und ein Offenbarungseid einer Stadt, ihrer Politiker und Bewohner!
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Alt 28.03.09, 13:29   #40
Stadtmensch
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Stadtmensch sitzt schon auf dem ersten Ast
Bei der geplanten Überarbeitung des Hamburger Hauptbahnhofs könnte man den 80er Jahre Mief entfernen und sich an den Bahnhöfen Hamburg-Dammtor oder Lübeck orientieren.
Also angelehnt an den ursprünglichen Baustil bauen und kein Stilmix.

Den Bahnhof Hamburg-Dammtor kennen wahrscheinlich die meisten hier im Forum. Aber wahrt ihr in letzter Zeit auch mal per Bahn in Lübeck? Der neue Lübecker Hauptbahnhof ist echt toll geworden.

So sollte man auch mit dem Hauptbahnhof Hamburg verfahren!
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Alt 28.03.09, 20:02   #41
Oeconom
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Zitat:
Zitat von Stadtmensch Beitrag anzeigen
Bei der geplanten Überarbeitung des Hamburger Hauptbahnhofs könnte man den 80er Jahre Mief entfernen und sich an den Bahnhöfen Hamburg-Dammtor oder Lübeck orientieren.
Also angelehnt an den ursprünglichen Baustil bauen und kein Stilmix.

Den Bahnhof Hamburg-Dammtor kennen wahrscheinlich die meisten hier im Forum. Aber wahrt ihr in letzter Zeit auch mal per Bahn in Lübeck? Der neue Lübecker Hauptbahnhof ist echt toll geworden.

So sollte man auch mit dem Hauptbahnhof Hamburg verfahren!
Hey, das sieht echt gut aus. http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCbeck_Hauptbahnhof

Vor allem wäre aber auch eine Aufwertung rund um den Hauptbahnhof notwendig, da sind so viele kulturelle Highlights versammelt, Alsternähe und Nähe zur City, da läßt sich bestimmt was machen. Überdachung der Gleise, ein paar Straßen anders führen, Parkplätze umbauen. Dann ergibt sich eine tolle Entwicklungsachse zwischen Hbf und östlichem Teil der HafenCity, sobald die Entwicklung voranschreitet. Gut für St. Georg, Rothenburgsort, City Süd. Habe das mal visualisiert: http://maps.google.com/maps/ms?hl=de...mid=1238450916
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Geändert von Oeconom (31.03.09 um 00:08 Uhr)
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Alt 29.03.09, 14:57   #42
Stadtmensch
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Stadtmensch sitzt schon auf dem ersten Ast
Ja, vor allem hier sieht man, was ein bischen frische Farbe und neues, farbiges Glas ausmachen kann:
http://upload.wikimedia.org/wikipedi...nhofshalle.jpg

Hinzu kommt die Wandelhalle des Lübecker Hauptbahnhofs. Alle Ladengeschäfte sind in der Art renoviert, dass sie einem flüchtigen Betrachter so erscheinen, als ob sie seit der Bauzeit nicht groß verändert wären. Fassaden aus Holz und nicht aus Plastik. Aber in der Wikipedia wird die Wandelhalle des Lübecker Bahnhofs, so wie sie heute aussieht, nicht richtig gezeigt. Man sieht nur die Bahnsteighalle, die auch sehr schön geworden ist.
Erst das Zusammenspiel Wandelhalle+Bahnsteighalle macht aber das Gesamtkunstwerk!

Hamburger, die seit 2006 noch nicht im Bahnhof Dammtor waren, sind hiermit dringend aufgefordert, sich einmal den heutigen Zustand da anzusehen! In der Art müsste man auch den Hauptbahnhof umgestalten.
Auch sehr gut gelungen und mit der gleichen Sorgfalt renoviert ist die Wandelhalle im Bahnhof Travemünde-Strand. Leider sind die Bahnsteige in Travemünde aber (noch?) in einem unrestaurierten Zustand. Insgesamt aber an dieser Stelle mal ein großes Lob an die Bahn!
Alle Hamburger, die den renovierten Bahnhof Lübeck und die renovierte Wandelhalle Travemünde-Strand noch nicht kennen, sollten mal einen Osterausflug mit der Bahn nach Travemünde machen.
Wenn man ein HVV-Großraumticket hat, kostets hin und zurück nur 13,60 Euro. Ab Bahnhof Reinfeld... Tickets kann man aber schon in Hamburg kaufen.

So sollte der Hamburger Hauptbahnhof aussehen. Beispiel Lübeck:
http://upload.wikimedia.org/wikipedi...beckHbf001.JPG

Beispiel Travemünde:
http://www.luebecknews.de/images/sto...0330_halle.jpg
http://www.luebecknews.de/images/thu...712afa0b19.jpg
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Alt 30.03.09, 00:28   #43
Oeconom
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Wäre wirklich zu hoffen, dass da mal was gemacht wird. Eine Verschönerung des Bahnhofs und Aufwertung des Gebiets um ihn herum. Das ist doch eine Art Visitenkarte für Hamburg, kann nicht nachvollziehen wieso da nicht mal gehandelt wird, zumal wenn man sich überlegt welche Entwicklungspotenziale und -austrahlungseffekte auf die umliegenden Gebiete verbunden sind.

Übrigens hier gibt es auch noch Meinungen zum Hbf: http://www.deutsches-architektur-for...ead.php?t=7550
Vielleicht kann man die in diesen Thread überführen?
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Geändert von Oeconom (30.03.09 um 13:15 Uhr)
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Alt 05.04.09, 21:52   #44
NewUrban
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Soweit ich weis, wurde die Wandelhalle, zu Beginn der 90er Jahre, komplett neu gebaut. Sie kommt dennoch dem historischen Vorbild sehr nahe. Was mir im Hauptbahnhof fehlt, ist Licht. Er wirkt düster, eng und verwinkelt. Es wurde beim Umbau, entgegen der damaligen Geflogenheiten, sehr auf das historische Gebäude Rücksicht genommen. So wurde der heutige Blumenladen wieder rekonstruiert. Was ich mir vorstellen könnte, wären hellere Bodenbeläge.

Ich finde die Debatte über Rekonstruktionen unsinnig. In Hamburg hat der Abriss schon Tradition. So wurde ja auch ein Teil der Innenstadt abgerissen um die Mönckebergstraße zu bauen. Sollte man das wieder Rückgängig machen? Wahrscheinlich nicht, wird diese Straße ja als schön empfunden. Auch das Gängeviertel wurde, aus gutem Grunde, für immer beseitigt. Ganz zu schweigen von dem ganzen Wohnviertel, was für den Freihafen planiert wurde! Hamburg ist eine Stadt des Fortschritts und des Wachstums. Es war schon immer modern und ökonomisch.

Zur Oper möchte ich sagen, dass sie eines der dezentesten und gleichzeitig schönsten Gebäude dieser Zeit ist. Ein derart sachliches und Angenehm gestaltetes Gebäude ab zu reißen, nur damit einige wenige sich an klassizistische Herrlichkeit berauschen können, wäre ein Affront.
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Alt 05.04.09, 23:33   #45
Oeconom
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@ NewUrban:

Entschuldige bitte, aber ich vermute Du missverstehst da etwas. Niemand will die Mö abreissen oder das Gängeviertel wieder aufbauen. Auch will niemand die Oper abreissen, um die alte Oper wiederzuerrichten.
Es geht darum schöne historische Gebäude wiederzuerrichten ohne dafür wertvolle andere Gebäude beseitigen zu müssen.
Zum Bahnhof kann ich nur sagen, dass ich ihn recht schön finde, aber vielleicht lassen sich einige kleinere Verbesserungen erzielen, insbesondere eine Aufwertung des BahnhofsUMFELDES wäre allerdings sehr wünschenswert.

Ich möchte hier nochmal auf folgenden Link hinweisen, dort kann man rekonstruierte Gebäude betrachten: http://www.stadtbild-deutschland.de/rekoliste.php
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