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Alt 02.06.16, 10:13   #1
abekoeln
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abekoeln könnte bald berühmt werden
Ost-West-(U)-Bahn (Diskussionsstrang)

es wird bei der stadt wohl intensiv über eine vision u-bahn-ost-west-achse nachgedacht.

wenn man da mal anfängt nachzudenken, was da alles möglich wäre mit dem gewonnen freien platz! das wäre in der innenstadt dann DAS projekt mit einer aufwertungsqualität, die den rest der debattierten projekte locker in den schatten stellen würde! man stelle sich mal vor, die bahn käme erst am aachener weiher wieder an die oberfläche:

_aachener strasse nur für fußgänger!
_rudolfplatz ein geschlossener platz!
_neumarkt (!!!) ein geschlossener platz!
_kulturquartier neumarkt um st. cäcilien könnte sich platzartig ausdehnen
_wenn man das unwirtliche telekom-gebäude für die allgemeinheit umnutzen könnte - vl. mit hängenden gärten auf den oberen plattformen...
_der platz vor st. maria im kapitol aber auch der vor dem turm von klein st. martin, wo ja auch jetzt schon ein platz davor möglich wäre, könnte entwickelt werden... zumal dann ja auch dort platz entstünde, wo jetzt die oberirdische haltestelle ist...
_ und und und

natürlich ist das thema u-bahn-bau in köln belastet - aber jenseits dieser emotionalen komponente: der u-bahn-bau auf der ost-west-achse ist eine chance, die sich die stadt der zukunft eigentlich gar nicht nehmen lassen darf !!! zumal sie auch alleine schon aus kapazitäts-gründen umgesetzt werden MUSS. wenn ich wetten müsste: ich bin mir ziemlich sicher, dass das so kommt. diese zwischenebene am heumarkt hat man ja nicht aus spaß gebaut... nur wohl erst zw. 2025-2030...

http://www.rundschau-online.de/regio...bahn--24130374
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Alt 02.06.16, 19:51   #2
Xalinai
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Xalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiell
^Dabei wäre eine zügige Durchführung eines Folgeprojekts auch eine klare Ansage im Sinne von "Wir wissen, dass wir Mist gebaut haben, aber wir können es auch richtig."

Aktuell führt sich die Stadt Köln auf, als sei sie sicher, dass sie es nicht besser kann.
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Alt 02.06.16, 21:10   #3
tieko
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tieko wird schon bald berühmt werdentieko wird schon bald berühmt werden
Früher haben sich die Grünen immer gegen den Bau einer Ost-West U-Stadtbahn (Ich nenne sie mal OWUS) gestemmt.
Neben finanziellen Gründen hatten sie kurioserweise auch städtebauliche Bedenken.
Es gab wohl die Befürchtung, dass der freiwerdende Raum gänzlich für breitere Straßen genutzt würde.
Das kann man mittlerweile wohl ausschließen.
Man kommt sowieso nicht um die OWUS herum, da man durch das Bevölkerungswachstum immer längere Züge braucht, aber oberirdisch keine längeren Bahnsteige bauen kann.
Die Strecke der jetzigen Linie 9 wird dann nicht mehr hinter dem Neumarkt abbiegen; man wird sie unterirdisch auf die Universitätsstraße führen und erst dort wieder auftauchen lassen.
Meiner Meinung nach, sollte man sogar eine noch größere Lösung anstreben und die OWUS erst nach der Station Melaten wieder auftauchen lassen. Diese Station ist nämlich viel zu klein und regelmäßig komplett und gefährlich überfüllt.

Siehe: http://images.google.de/imgres?imgur...h=617&biw=1280

Ps: Städtebaulich würde auch der südliche Teil des Heumarkts enorm profitieren. Das Straßengeflecht dort ließe sich dann wunderbar entzerren.

Geändert von tieko (02.06.16 um 23:55 Uhr) Grund: Link eingefügt
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Alt 04.06.16, 20:49   #4
emvau
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emvau befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Hallo beisammen,
ich teile die Begeisterung über eine Ost-West-UBahn nicht. Zum einen ist das extrem trennende Element nicht unbedingt die Bahn, gerade die Rasengleise zeigen was machbar ist in dem Bereich, sondern der Autoverkehr auf überdimensionierten Fahrbahnen. Dieser verhindert auch, dass Plätze mit Aufenthaltsqualität dort entstehen, wo früher die Bahn war. Durch eine Verschwenkung der Fahrspuren wie im Masterplan vorgesehen, kann der Rudolfplatz und auch der vordere Teil der Aachener Straße durchaus beruhigt werden. Die Bahn stört da meiner Ansicht nach nicht so sehr. Auch ist der Ort an dem eine Bahn wieder aus der Erde kommt extrem unschön. Die Kosten für die eine komplette Tieferlegung der 1, 7 und 9 werden unermesslich sein und in der nächsten und ferneren Zukunft für die Stadt Köln nicht zu stemmen sein. Es werden nimmt man die Universität und Melaten als Ziele isg ca 9 km U-Bahn Strecke werden.
Sehr wahrscheinlich ist hingegen die Nutzung der Haltestelle Heumarkt, also die kurze Lösung, denn dann kann man vor der Nord-Süd-Fahrt die FAhrbahn mit der Bahn tauschen und die Richard-Wagner-Straße als Autostraße in beide Richtungen nutzen.
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Alt 05.06.16, 14:09   #5
Xalinai
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Bis auf die Querung am Neumarkt muss man nicht in den extremen Tiefen arbeiten wie bei der Nord-Süd-Bahn - höchstens noch mal beim Abzweig nach Süden, wenn man nach der Unterführung der Universitätsstraße vor der Zülpicher Straße wieder nach oben kommen will.

Wichtig fände ich noch die Vorbereitung des Anschlusses an eine mögliche S-Bahn-Station Aachener Straße - das ließe sich erreichen, indem der westliche Eingang in die Nähe der Bahn, der östliche in den Bereich der heutigen Station Moltkestraße gelegt wird.

Gibt es irgendwo Stationsgrundrisse der bestehenden Stationen Neumarkt und Rudolfplatz?
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Alt 05.06.16, 14:52   #6
Tilou
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Ich sehe das ähnlich wie emvau. Kosten und Nutzen ständen bei diesem Vorhaben aus meiner Sicht in keinem guten Verhältnis. Im Gegensatz zur Nord-Süd-U-Bahn würden hierbei weder neue Haltepunkte noch eine umfassende Verbesserung des Verkehrsnetzes entstehen. Der Straßenverkehr ist hier das größte trennende Element und bliebe es auch weiterhin. Das kann man auch auf der KVB-Visualisierung sehen, wo z.B. die Straßen von der Deutzer Brücke herab weiterhin den Heumarkt zerteilen würden. Darüber hinaus ist der Bereich von Heumarkt bis Neumarkt nicht wirklich eine der Vorzeigeseiten der Stadt, die man zu einem ansprechenden Boulevard umgestalten müsste.

Es gäbe zahlreiche städtebauliche Verbesserungen, die man für einen Bruchteil der für eine Ost-West-U-Bahn erforderlichen Mittel realisieren könnte, wie zum Beispiel mal eine umfassende neue innerstädtische Verkehrsplanung mit Umlegung/Optimierung/Verkleinerung von oberirdischen Verkehrsströmen (Heumarkt + Umfeld, Neumarkt, Rudolfplatz mit Aachener und Richard-Wagner-straße). Oder viel lieber noch in die Masterplan-Idee von Fußgängerbrücken an Rheinpark und Rheinauhafen.
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Alt 06.06.16, 12:14   #7
RainerCGN
 
Beiträge: n/a
Angesichts der ohnehin schon überlasteten Linie 1 wird es fast gar keine andere Möglichkeit geben, als das ganze unter die Erde zu legen. Das Kosten Nutzen Argument ist eben auch nur ein Aspekt. Meiner Meinung nach steht der städtebauliche Nutzen hier klar im Vordergrund. Die Möglichkeit das Stadtbild nachhaltig zu verbessern sowie die Leistungsfähigkeit, der mit Abstand meist genutzten Ost-West-Verbindung, dauerhaft zu erhöhen, kann es meiner Meinung nach nur bei einer Tieferlegung geben. Zudem würde bei einer U-Bahn Variante der Straßenraum eh neu geordnet und strukturiert werden müssen.
Die Öffnung des Neumarktes zur Südseite hin wäre faktisch ausgeschlossen bliebe es bei einer oberirdischen Streckenführung. Der Raum entlang des Neumarktes wäre zu klein um dort die Straßenbahn und den Straßenverkehr unterzubringen. Es sei denn, man würde den Baumbestand fällen und die Straße verschwenken. Aber das wird sicher niemand wirklich wollen.
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Alt 08.06.16, 01:38   #8
Citysurfer
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Beiträge: 1.082
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Der Express nimmt sich des Themas Ost-West U-Bahn an.

http://www.express.de/koeln/vision-s...-bahn-24185684
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Alt 10.06.16, 12:54   #9
Benevolo
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Beiträge: 395
Benevolo könnte bald berühmt werden
"Ein Stück" Ost-West-U-Bahn wurde natürlich die Innenstadt städtebaulich deutlich aufwerten; die Zäsur, die die oberirdische Trasse insbesondere an Heu- und Neumarkt und Rudolfplatz schlägt.

Aber dieses Stück U-Bahn würde doch nichts an den Kapazitätsproblemen ändern. Das Problem ist doch, um die Fahrgastkapazitäten zu erhöhen müssten mindestens 3-Wagen-Traktionen fahren. Im Tunnel ließe sich das umsetzen, aber nicht auf den verbleibenden oberirdischen Stecken auf der Aachener Straße (ich weiß nicht inwieweit auch auf der der Schäl Sick). Die oberirdischen Haltestellen lassen sich nicht für 3-Wagen-Züge umrüsten oder die Länge der Züge führt zu Staus und Konflikten mit dem MIV an Kreuzungspunkten - alt bekanntes Thema.

So wünschenswert es wäre, ich glaube leider nicht an eine OW-Bahn zu unseren Lebzeiten... - einfach nicht mehr finanzierbar!
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Alt 10.06.16, 15:17   #10
RainerCGN
 
Beiträge: n/a
@Benevolo: Die Platzprobleme für eine Dreifachtraktion bestehen hauptsächlich in der Innenstadt und nicht so sehr auf der Aaachener Straße. Insofern macht ein Tunnel bis zur Inneren Kanalstraße schon Sinn. Ob es letztlich finanzierbar ist, dass steht auf einem anderen Blatt.

Geändert von RainerCGN (13.06.16 um 16:28 Uhr)
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Alt 13.06.16, 14:41   #11
vantast
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Beiträge: 119
vantast hat die ersten Äste schon erklommen...
Ich verstehe es so, dass aufgrund der steigenden Fahrgastzahlen eine höhere Taktung angestrebt wird. Wegen des hohen Verkehrsaufkommens und um Heumarkt, Neumarkt und Rudolphplatz ist es aber offenbar nicht ohne weiteres möglich, die Bahnen in kürzeren Zeitabständen fahren zu lassen. Eine Tunnellösung wäre schon aus diesen Gründen sinnvoll.

Eine Dreifachtraktion wäre dann gar nicht mehr notwendig.
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Alt 13.06.16, 15:52   #12
Dominik
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Beiträge: 92
Dominik sitzt schon auf dem ersten Ast
Das Problem sind wohl zum einen die zahlreichen Übergänge an der Cäcilienstraße zwischen Neu- und Heumarkt, die die Bahnen oft stauen lassen. Aber auch, dass sich drei Linien auf diesem Streckenabschnitt ein Gleis teilen müssen. Obwohl das in der U-Bahn später wohl auch so wäre, laut Visualisierung. Nun ja, eine Dreifachtraktion ist schon sinnvoller, langfristig auf allen Linien. Da viele oberirdische Haltestellen barrierefrei ausgebaut werden müssen, wäre eine Verlängerung dazu passend. Andere Städte, nicht einmal unbedingt größer als Köln, haben längere Bahnen und wenn man mal am Abend oder besonders samstags in der City unterwegs ist, Stichwort Linie 1 und 18, merkt man, dass eine Erhöhung der Kapazitäten um die Hälfte gar nicht so schlecht wäre.

Der Neumarkt müsste sowohl oben als auch unten entlockert werden. Dass sich unterirdisch 4 Linien ein Gleis teilen ist auch nicht optimal und bringt oft Staus mit sich.

Mit dem jetzigen Bauvorhaben am Rudolfplatz wird wohl auch eine Verlegung der Gleise am Theater zum Tor hin vorbereitet, wie ich kürzlich irgendwo gelesen habe. Was das genau bedeutet, keine Ahnung. Aber lieber ein Platz mit Bahnen als mit Autoverkehr.
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Alt 13.06.16, 16:05   #13
emvau
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emvau befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
hallo beisammen,
verrückterweise wird eine Tunnellösung nicht die Lösung sein können um mehr Bahnen im gleichen Zeitraum fahren zu lassen, da Bestimmungen der Signaltechnik dies verhindern. Oberirdisch dürfen Bahnen auch auf Sicht fahren, unterirdisch fällt dies weg. Wollte man also einen Tunnel bauen zur Kapazitätserweiterung hieße dies, dass oberirdisch die Linien bestehen bleiben würden. So könnte man die Linie 1 in den Tunnel legen und die 9 oberirdisch fahren lassen, dann hätte man die Kapazitätserweiterung aber keine der hier angedachten städtebaulichen Verbesserungen.
Daher sollte man sich doch einfach Gedanken über eine städtebauliche Verbesserung machen, die die oberirdische Bahn mit einbezieht.
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Alt 13.06.16, 16:21   #14
RainerCGN
 
Beiträge: n/a
Ein Tunnel würde zum einen eine Dreifachtraktion möglich machen und zum anderen würden die Kreuzungen mit dem Straßenverkehr in der Innenstadt entfallen, was zu einer erheblichen Beschleunigung führen dürfte. Es gibt schließlich fünf Ampelkreuzungen die die Linie 1 in der Innenstadt völlig ausbremsen. Daher gibt es für mich nur eine zukunftsweisende Lösung und das ist ein Tunnel bis zum Melatenfriedhof.
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Alt 14.06.16, 16:23   #15
Benevolo
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Benevolo könnte bald berühmt werden
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Zitat von vantast Beitrag anzeigen
Ich verstehe es so, dass aufgrund der steigenden Fahrgastzahlen eine höhere Taktung angestrebt wird. Wegen des hohen Verkehrsaufkommens und um Heumarkt, Neumarkt und Rudolphplatz ist es aber offenbar nicht ohne weiteres möglich, die Bahnen in kürzeren Zeitabständen fahren zu lassen. Eine Tunnellösung wäre schon aus diesen Gründen sinnvoll.

Eine Dreifachtraktion wäre dann gar nicht mehr notwendig.
Eine höhere Taktfrequenz soll ja auf alle Fälle vermieden werden, da hierzu - solange es keinen automatisierten Fahrbetrieb gibt - viel "teures" Fahrpersonal erforderlich wäre. Deshalb fährt die KVB selbst samstags - im Gegensatz zu anderen Städten - nur im 15-Minuten-Takt.

Daher bekommt man Kapazitätserhöhungen nur durch Dreifachtraktionen, die vielleicht auf der Aachener- mit Sicherheit aber nicht auf der Dürener Straße (Linie 9, habe ich mir am letzten Samstag noch angeschaut) umzusetzen wären.
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