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Alt 26.10.17, 18:56   #46
MiaSanMia
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Radler, Fußgänger, Busfahrer, Autofahrer, Taxler... alle wollen sie zu ihrem Recht kommen. So steht es in der SZ.

Von Seiten der Politik wird erwartet, dass sie das umsetzt, was ihre Wähler wollen.

Nun gibt es im Münchner Rathaus die SPD und die CSU als große Player. Der eine vertritt vehement die Autofahrer, der andere steht irgendwo in der Mitte zwischen CSU und den Grünen.

Wer gewinnt? Na klar, die Autofahrer.

Berücksichtigen wir aber die kleine Anzahl an Autofahrern, die in dieser Garage Platz haben, dann stellt sich zum Einen schnell die Frage, warum die CSU so ein Drama aus der Umgestaltung macht und zum Anderen, warum sich die SPD und die Grünen nicht geschlossener und konstruktiver der Autofahrerpartei entgegen stellen.

Viel verloren wäre sicher nicht, viel gewonnen sicher schon.

Die vorgeschlagene Lösung mit den Einfahrten auf der Maximiliansstraße finde ich nicht wirklich zufriedenstellend. Einfahrten sind hässlich und optisch auffällig. Gerade vor dem Palais sollte nicht angefangen werden, herumzugraben. Aber alles ist besser als der Istzustand, klar.

Dein letzter Satz trifft hier schon zu, wie ich finde. Was wären denn ganz nüchtern betrachtet die negativen Konsequenzen, wenn die TG für Autos einfach komplett dicht gemacht wird?
Verlust der Kundschaft in der Altstadt? Eher unwahrscheinlich.
Verlust der Wählerschaft? Nach Besuchen des autofreien, wiederhergestellten MJPs? Wohl kaum.
Verlust der Opernbesucher? Bei dem Run auf die Tickets sind die paar Autofahrer mit Sicherheit zu verschmerzen.

Ich erkenne keinen wirklichen Nachteil.
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Alt 27.10.17, 08:26   #47
MudGuard
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MudGuard hat die ersten Äste schon erklommen...
Zitat:
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Die vorgeschlagene Lösung mit den Einfahrten auf der Maximiliansstraße finde ich nicht wirklich zufriedenstellend. Einfahrten sind hässlich und optisch auffällig.
Wilsdruffer Straße, beim Altmarkt, in Dresden. Ist nicht wirklich auffällig. Eine halbhohe Mauer (ähnlich wie bei U-Bahn-Eingängen), dazwischen senkt sich die Fahrbahn ab.

(Streetview war leider während der Bauphase dort, aber die Googlemaps Satellitenbilder/3d-Ansicht zeigen einen Eindruck)
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Alt 01.11.17, 20:15   #48
Architektator
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Ich finde die vom Planungsreferat bevorzugte Variante grundsätzlich gut. Allerdings sollte die Ausfahrt nicht direkt vor die Residenzpost, sondern besser etwas weiter östlich vor die Münzarkaden verlegt werden, wo sie architektonisch und verkehrsmäßig weniger stören würde. Am besten wäre es jedoch, die Tiefgarage unter dem Platz komplett zu schließen. Die Zeiten der "autogerechten Stadt" sind vorbei.
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Alt 03.11.17, 15:21   #49
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@MiaSanMia: Für mich ist der aktuelle Vorschlag auch alles andere als zufriedenstellend - bestenfalls kommt man dadurch einfach nur vom Regen in die Traufe. Klar, es gibt Beispiele aus Dresden oder auch von den Champs Elysees, wo die Rampen eingebettet im Straßenraum liegen, aber ideal ist das alles nicht (insbesondere auch weil die Maximilianstraße in diesem Bereich nochmals schmaler und kleinteiliger ist als die Vergleichs-Straßen). Entweder, man baut eine neue Garagenzufahrt an der Nordseite der Oper (am besten direkt nahe des Altstadtrings am Beginn der Hofgartenstraße) oder es ist in der Tat vernünftiger, noch einige Jahre abzuwarten, bis sich der Zeitgeist entsprechend gewandelt hat, sodass Theaterbesucher auch bereit sind, ihr Auto in einer der benachbarten Parkgaragen abzustellen (für Gehbehinderte wird sich bestimmt eine Lösung finden). Übrigens wäre es auch ein Gewinn, wenn der schmale westliche Teil der Maximilianstraße nicht mehr regelmäßig in den Abendstunden von der Autokarawane der Opernbesucher verstopf wäre. So gesehen war die "Operngarage" am westlichen Ende der Maximilianstraße schon immer eine Fehlplanung.
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Alt 03.11.17, 15:41   #50
MiaSanMia
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Ganz genau. Neben den Einfahrten selbst, kommen wie bisher die zahlreichen SUV und 5m Limousinen dazu, die sich eben nicht unauffällig integrieren lassen, sondern im Gegenteil eher noch zahlreicher und größer werden.

Die Einfahrten bilden darüber hinaus erneut eine Barriere zwischen MJP und Palais.

Es sollte gerade hier, an der Stelle eines der drei wichtigsten Vermächtnisse der Königszeit an München, kein Übel durch ein anderes ersetzt werden.

Vor Beenden der Bauarbeiten für die Zweite Stammstrecke am Marienhof kann sich dort aber ohnehin nicht viel ändern. Bis dahin wird es sicherlich noch die ein oder andere Diskussion und Umplanung geben...
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Alt 14.11.17, 17:01   #51
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Zitat:
Sperrung des Max-Joseph-Platzes für Reisebusse

Rathaus Umschau 215 / 2017, veröffentlicht am 14.11.2017

Ab Mittwoch, 15. November, ist der Max-Joseph-Platz für Reisebusse gesperrt. Die Sperre für Reisebusse erfolgt ausschließlich mit Verbotsschildern. Die Kommunale Verkehrsüberwachung wird verstärkt kontrollieren. Künftig können Reisebusse die Maximilianstraße nur noch bis zur Höhe Alfons-Goppel-Straße befahren und müssen dann nach rechts in die Alfons-Goppel-Straße abbiegen, weil es dahinter keine ausreichende und verkehrssichere Wendemöglichkeit gibt. Das Aus- und Einsteigenlassen von Fahrgästen auf dem Max-Joseph-Platz ist für Reisebusse nicht mehr möglich. Busse der Münchner Verkehrsgesellschaft MVG und Stadtrundfahrtbusse sind von der Sperrung ausgenommen. Sie dürfen weiterhin den Platz durchfahren.
Quelle: https://ru.muenchen.de/2017/215/Sper...isebusse-75624
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Alt 17.01.18, 16:33   #52
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Zitat:
Aufwertung des Max-Joseph-Platzes; Rathaus Umschau 12 / 2018, veröffentlicht am 17.01.2018

Nachdem im Sommer eine Sperrung des Max-Joseph-Platzes für Reisebusse beschlossen und mittlerweile umgesetzt wurde, hat sich der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung heute dafür ausgesprochen, vertiefte Machbarkeitsuntersuchungen für eine Verlegung der Tiefgaragenein- und ausfahrt in die Maximilianstraße durchführen zu lassen. Diese dienen als Grundlage für einen öffentlichen Diskussionsprozess, bevor endgültig über die Umsetzung entschieden wird.

Bereits seit längerer Zeit besteht der Wunsch nach einer Umgestaltung und Aufwertung des Max-Joseph-Platzes. Daher wurden durch die Verwaltung verschiedene Varianten für eine Umgestaltung des Max-Joseph-Platzes und eine damit verbundene eventuelle Verlegung der Tiefgaragenzufahrt auf ihre Sinnhaftigkeit und Umsetzbarkeit geprüft.

Neben Varianten, die eine Beibehaltung der bestehenden Zufahrtsrampe in Verbindung mit einer veränderten verkehrlichen Erschließung vorsahen, wurde unter anderem auch eine Unterfahrung der Staatsoper auf ihre grundsätzliche bauliche Machbarkeit untersucht.
Quelle: https://ru.muenchen.de/2018/12/Aufwe...-Platzes-76469
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