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Alt 08.11.16, 19:54   #46
MiaSanMia
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@Munich_2030:

Zitat:
Denn sonst hätten wir bis 2030 eine super Luft und plötzlich würden viele merken, daß sogenannter Hochnebel nur ein anderer Ausdruck für Smog ist.
Wie oft soll ich es dir denn noch erklären? Hochnebel ist kein Smog!

https://de.wikipedia.org/wiki/Hochnebel
http://www.wetteronline.de/wetterlex...opic=hochnebel
+ ich empfehle bei Google die Bildersuche mit dem Begriff "Hochnebel".



Zitat:
Man merkt es ja, wenn man mal an einem "Hochnebel" Tag ca. 30-40km die Salzburger in Richtung Rosenheim fährt.
"Winzige Temperaturunterschiede genügen bereits, damit es in einem Stadtteil bedeckt bleibt und in einem anderen plötzlich sonnig wird."

http://www.wetterspiegel.de/de/nachr...el-184045.html

Fahr mal an einem sonnigen Herbsttag in München nach Niederbayern. Dort herrscht zur gleichen Zeit oft die dickste Nebelbrühe. Das ist Wetter. Darf auch mal sein. Nicht alles ist vom Menschen verursacht.
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Alt 08.11.16, 21:46   #47
Monaco
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Monaco hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Dieses Bürgerbegehren ist so überzogen in seinen Forderungen, dass es seine sinnvollen Ziele untergräbt.

Die Stadt München hat überhaupt nicht die Mittel, um in so kurzer Zeit den Auto-/LKW-Verkehr zu halbieren. Erst recht wird sie das nicht mit den vordergründig vorgeschlagenen "positiven Anreizen" erreichen. Und selbst wenn es ihr gelänge, könnte sie den dann anfallenden anderweitigen Verkehr nicht bewältigen.
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Alt 08.11.16, 22:02   #48
MiaSanMia
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Ich verstehe es auch nicht. In letzter Zeit kommt ein Hau Ruck Vorschlag nach dem Anderen, egal wie utopisch und unüberlegt. Die Präsidentschaftswahl in den USA scheint negativ abzufärben.
Bis 2025 den Autoverkehr halbieren...Stamm2 ist frühestens 2026 fertig. U9, U4 Verlängerung, Nordring, Südring etc. alles in weiter Ferne.
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Alt 18.11.16, 11:32   #49
iconic
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Verkehrswende als wirksame Maßnahme?

Das „Bündnis für saubere Luft“ will mit einer Verkehrswende ansetzen, um die Luftqualität in der Stadt zu verbessern:
Zitat:
Das Bündnis fordert von der Stadt München Maßnahmen für eine Verkehrswende. „Der Hauptverursacher der NO2-Belastung in München ist der Straßenverkehr, insbesondere durch Emissionen von Dieselfahrzeugen“, sagt Beppo Brem. „Aus diesem Grund müssen wir hier ansetzen. Nur eine Verkehrsverlagerung bringt uns nachhaltig und langfristig ans Ziel.“
Quelle: https://www.greencity.de/presse/buen...en-gegruendet/

Derweil empfiehlt der Verkehrsplaner Gebhard Wulfhorst eine Kombination aus verschiedenen Maßnahmen, womit dann nicht per se eine Abkehr vom Auto oder vom Individualverkehr gemeint sein könnte, sondern auch eine Förderung nicht motorgetriebener IV-Mittel, wie E-Mobilität und autonome Fahrgeräte. Als weitere Voraussetzung empfiehlt er den Ausbau des ÖV, hier insbesondere mit Quer- und Tangentialverbindungen - ähnlich wie hier bei uns schon im ÖV-Thread besprochen.

Eines der Hauptziele des Bündnisses ist es dem Vernehmen nach, den Anteil der ÖV-Nutzer, Radler und Fußgänger von 65% (2015) auf 80% (2025) zu erhöhen. Um das umstrittene Verkehrsmittel Tram auszuklammern, soll evtl. auch der Einsatz extra langer, speziell gesteuerter Busse auf breiten Busspuren vorgeschlagen werden ("Bus Rapid Transit System"), das in anderen Städten bereits als kostengünstige Alternative zum Tramnetz eingesetzt wird. Für das Aktionsprogramm werden derzeit zehn Maßnahmen erarbeitet, die sich alle an die Stadt richten und entsprechend im Entscheidungsspielraum des Stadtrats liegen sollen.

http://www.hallo-muenchen.de/muenche...s-6984348.html
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Alt 18.11.16, 17:44   #50
MiaSanMia
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Busspuren machen die Straßen nur breiter und können anders als Tramgleise nicht begrünt werden.

In Sachen E-Mobilität muss die Stadt für die nötige Infrastruktur sorgen, mögliche Partner gibt es genug.
Die FH Deggendorf entwickelt z.B. derzeit ein neuartiges Ladesystem für E-Autos, das via Induktion (quasi kontaktlos) den Akku des Fahrzeugs laden soll, wenn dieses über ihm auf der Straße steht.
Autonome Fahrzeuge entlasten die Umwelt nur, wenn diese rein elektrisch betrieben werden.

Einen guten Weg geht die Post mit ihren elektrischen Shuttles, dies könnte in Zukunft für DHL, DPD, Hermes etc. ebenso gelten, wenn diese ihre Dieselsprinter ausrangieren.
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Alt 02.12.16, 12:43   #51
iconic
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Zitat:
Zitat von iconic Beitrag anzeigen
Das „Bündnis für saubere Luft“ will mit einer Verkehrswende ansetzen, um die Luftqualität in der Stadt zu verbessern:
Mittlerweile stehen die Forderungen des Bündnisses fest. Fast alle Vorschläge beziehen sich auf den Bereich Mobilität, Transport und Verkehr:

Zitat:
(...) Ziel muss es sein, dass zukünftig 80 Prozent der Wege in München schadstofffrei zurückgelegt werden und die gesundheitsschädlichen Emissionen mindestens auf das gesetzlich erlaubte Niveau begrenzt werden.

Das ist möglich, auch ohne übergeordnete Maßnahmen wie City-Maut oder Blaue Plakette. Das Bürgerbegehren konzentriert sich allein auf Maßnahmen im städtischen Zuständigkeitsbereich. Im Rahmen dieses Bürgerbegehrens fordern wir eine Verkehrswende für München. Ergänzend schlagen wir folgendes Aktionsprogramm vor:

Das »Reinheitsgebot für Münchner Luft« fußt auf vier Grundprinzipien:

1. Verkehr vermeiden,
2. Verkehr verlagern,
3. Verkehr verbessern,
4. Mobilität erhalten.

Wir konzentrieren uns dabei auf ein 10-Punkte-Aktionsprogramm. Folgende Maßnahmen liegen in der Zuständigkeit der Landeshauptstadt München und bilden den Rahmen für eine dauerhafte Luftreinhaltung und eine nachhaltige Stadtentwicklung:

1. Vortritt für den Fuß- und Radverkehr (...)
2. Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)
3. Förderung von abgasfreien Fahrzeugen und neuen Technologien
4. Förderung von Sharing-Systemen
5. Vorrang für den Wirtschafts-, Versorgungs- und Rettungsverkehr
6. Kooperation mit den Nachbargemeinden der Europäischen Metropolregion München
7. [Landeshauptstadt München stellt Forderungen an] Freistaat, Bund, Europäische Union und Automobilhersteller
8. Information und Bildung
9. Mut zum Experiment - Neue Wege gehen
10. Lebenswerte Stadtteilzentren durch Nahmobilität
Quelle: http://www.luft-reinheitsgebot.de/forderungen/
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Alt 02.12.16, 13:07   #52
Jöran
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Jöran ist ein geschätzer MenschJöran ist ein geschätzer MenschJöran ist ein geschätzer MenschJöran ist ein geschätzer Mensch
Sehr fluffig, haben aber auch konkretere Forderungen parat, die zum guten Teil unterstützenswert wären:

Zitat:
1. Vortritt für den Fuß- und Radverkehr

Die Landeshauptstadt München setzt konsequent auf den Ausbau des Fuß- und Radverkehrs. Bei der Neuplanung und Weiterentwicklung von Quartieren hat der Aspekt Nahmobilität oberste Priorität. Straßenquerschnitte müssen dabei Fuß- und Radverkehr priorisieren.

Dazu gehören insbesondere folgende Projekte:

» Flächendeckendes Fußgängerorientierungssystem
» Durchgehendes und qualitativ hochwertiges Fuß- und Radverkehrsnetz
» Ausreichende Radabstellanlagen mit Ladeinfrastruktur für E-Bikes
2. Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)

Die Landeshauptstadt München fördert massiv den ÖPNV. Sie macht dies durch eine deutliche Erhöhung der Investitionen und Schaffung von ausreichend Platz im öffentlichen Straßenraum. Sie fördert die Nutzung durch Taktverdichtung und die Einführung eines sozial gerechten Bürgertickets.

Dazu gehören insbesondere folgende Projekte:

» Münchner Mobilitätskarte für ÖPNV und Sharing-Systemen (Multimodalität)
» Sofortige Realisierung der Tram-West-Tangente und Bau weiterer Trambahntangenten
» Flächendeckendes Expressbussystem mit eigenen Fahrspuren
3. Förderung von abgasfreien Fahrzeugen und neuen Technologien

Die Landeshauptstadt München fördert zukunftsträchtige Technologien, die wichtige Beiträge zu einer Abkehr von fossilen Energieträgern leisten. Grundsätzlich sind bei städtischen Investitionen abgasfreie Mobilitätsformen zu priorisieren.

Dazu gehören insbesondere folgende Projekte:

» Förderung der Entwicklung und Produktion von Leichtelektro- und Mikromobilen
» Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur
» Pilotprojekte für Seilbahnen im Versorgungs- und öffentlichen » Personennahverkehr
4. Förderung von Sharing-Systemen

Die Landeshauptstadt München baut flächendeckend Sharing-Systeme auf. Den dafür nötigen Platz gewinnt sie durch die Umwidmung von Kfz-Stellplätzen.

Dazu gehören insbesondere folgende Projekte:

» Ausbau eines Netzes von Mobilitätsstationen im öffentlichen Raum
» Erweiterung von Fahrradvermietsystemen um (E-)Lastenräder
» Pilotprojekte zur Umsetzung von Mitfahrsystemen
5. Vorrang für den Wirtschafts-, Versorgungs- und Rettungsverkehr

Die Landeshauptstadt München priorisiert den Wirtschafts-, Versorgungs- und Rettungsverkehr gegenüber dem motorisierten Individualverkehr. Dies erfolgt sowohl im fließenden Verkehr als auch durch Zuweisung bedarfsgerechter Halteplätze. Den dafür nötigen Platz gewinnt sie durch die Umwidmung von Kfz-Stellplätzen und -spuren, ohne das Flächenangebot für Fußgänger und Radfahrer einzuschränken. Die Landeshauptstadt fördert die Umrüstung der Flotten der Münchner Wirtschaft und die ihrer Be- und Zulieferer auf energieeffiziente und abgasfreie Fahrzeuge.

Dazu gehören insbesondere folgende Projekte:

» Ausbau von Wirtschaftsparkzonen
» Aufbau von Güterverteilzentren
» Anreize zum Umrüsten auf abgasfreie Fahrzeuge
6. Kooperation mit den Nachbargemeinden der Europäischen Metropolregion München

Die Landeshauptstadt München verstärkt ihre Bemühungen gemeinsam mit den Nachbargemeinden der Europäischen Metropolregion München Lösungen für den Pendlerverkehr zu finden.

Dazu gehören insbesondere folgende Projekte:

» Realisierung einer Stadt-Umland-Bahn
» Ausbau des Nord- und Südrings der S-Bahn
» Sternförmiger und tangentialer Ausbau von Fahrradschnellwegen
7. Freistaat, Bund, Europäische Union und Automobilhersteller

Die Landeshauptstadt München setzt sich gegenüber dem Freistaat Bayern, dem Bund und der Europäischen Union dafür ein, dass gesetzliche Rahmenbedingungen für weiterführende Maßnahmen zur Luftreinhaltung und für die Einführung energieeffizienter und abgasfreier Fahrzeugtypen geschaffen werden. Sie stellt insbesondere gegenüber der Automobilindustrie die Forderung nach der Einhaltung der Abgaswerte im Realbetrieb.

Dazu gehören insbesondere folgende Forderungen:

» Schaffung der Möglichkeit einer City-Maut
» Einführung einer Blauen Plakette
» Umwandlung der Kfz-Steuer in eine emissionsabhängige Kfz-Zulassungssteuer
8. Information und Bildung

Die Landeshauptstadt München weitet die mobilitätsbildenden Maßnahmen des bestehenden Programms „München – Gscheid mobil“ deutlich aus. Ziel ist es, Alternativen zum motorisierten Individualverkehr aufzuzeigen und anzubieten sowie umfassend und regelmäßig über Ursachen und Auswirkungen von Luftschadstoffen zu informieren. Die Maßnahmen zum betrieblichen Mobilitätsmanagement werden ausgeweitet.

Dazu gehören insbesondere folgende Projekte:

» Ausbau der bestehenden Schulprogramme
» Ausweitung des Neubürgerprogramms auf Umzüge innerhalb der Stadt
» Aufbau von Infosäulen zur Visualisierung aktueller Messdaten in der Innenstadt
9. Mut zum Experiment - Neue Wege gehen

Die Landeshauptstadt München schafft Freiraum für neue Ideen einer lebenswerten und nachhaltigen Stadt. Zukunftsweisende Stadt- und Verkehrsplanung brauchen Raum für Experimente. Bei den einzelnen Planungs- und Entscheidungsprozessen setzt die Landeshauptstadt München intensiv auf Bürgerbeteiligung.

Dazu gehören insbesondere folgende Projekte:

» Erfahrungen des Pilotprojektes City2Share stadtweit anwenden
» Ausweisung von Begegnungszonen und Shared Space-Bereichen
» Einführung einer Grünen Welle für Radfahrende
10. Lebenswerte Stadtteilzentren durch Nahmobilität

Die Landeshauptstadt München verfolgt in ihrer räumlichen Entwicklung den Grundsatz „kompakt, urban, grün“. Voraussetzung für eine attraktive Nahmobilität ist eine Stadtplanung der kurzen Wege: lebenswerte öffentliche Räume, eine funktionale Wegeinfrastruktur für den Fuß- und Radverkehr sowie der Ausbau des ÖPNV und von Mobilitätsstationen.

Dazu gehören insbesondere folgende Projekte:

» Förderung autoreduzierter Wohnbauprojekte
» Mischung von Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Versorgung in den Quartieren
» Brücken und Stege zur Erschließung kurzer Wegebeziehungen

Über die Maßnahmen des Reinheitsgebotes für Münchner Luft informiert die Landeshauptstadt München regelmäßig. Sie bezieht hierbei auch die Evaluierung der Maßnahmen des Luftreinhalteplans des Freistaats Bayern mit ein.

Sollte sich abzeichnen, dass die eingeleiteten Maßnahmen nicht zu den gewünschten und notwendigen Erfolgen zur Luftreinhaltung führen, ist das Aktionsprogramm unverzüglich zu erweitern.
Quelle: http://www.luft-reinheitsgebot.de/forderungen/

Bemerkenswert aber auch, was nicht erwähnt wird: Der Bau weiterer U-Bahnlinien zum Beispiel. Ist so eine weitreichende, unkonkrete Bürgerinitiative überhaupt zulässig? Wie würde denn eigentlich die Erfüllungsgrad bestimmt werden?

Mod.: Quelle ergänzt.
Jöran ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.12.16, 11:34   #53
MiaSanMia
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Sind schon sehr viele gute Punkte dabei, allerdings auch viele sehr kostspielige. Ohne aktive Unterstützung des Freistaats wird es nicht gehen.
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Alt 16.12.16, 00:42   #54
sweet
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sweet könnte bald berühmt werdensweet könnte bald berühmt werden
München will Elektroautos mit 12 Millionen € fördern: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...dern-1.3296679
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Alt 05.01.17, 08:21   #55
Munich_2030
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Munich_2030 braucht man einfachMunich_2030 braucht man einfachMunich_2030 braucht man einfachMunich_2030 braucht man einfachMunich_2030 braucht man einfachMunich_2030 braucht man einfach
Das mit den 12 Millionen ist ja ganz nett gemeint. Dennoch wird es keine großen Auswirkungen haben. Immer öfter hört man auch, ddaß es an der Auswahl den Modelle scheitern wird.

Wie willst Du jemals einen Cayenne, X6 oder andere SUV Fahrer auf Eletroautos bekommen?

Genauso schwierig wird es bei den vielen Luxuskarossen wie den Top Fahrzeugen von Audi, Mercedes, Porsche, usw.

MUC ist eine Stadt, da gibt es wahnsinnig viele teure Autos. Deren Besitzer sehen es auch als Statussymbol und tauschen nicht Ihr geliebtes Fahrzeug gegen ein Smartähnliches Eletroauto.

Da ist jetzt vielmehr die Automobilbranche gefragt, ob man nicht die E-Technik auch so verbessern kann, daß man konkurrenzfähige Autos herstellt.

Bin da sehr skeptisch.

Froh wäre ich, wenn man es bis 2025 oder 2030 schaffen könnte, sämliche Busse und Trambahnen gegen E-Gefährte auzutauschen.

Dazu noch Diesel und LKW Fahrverbote in der Innenstadt und wir haben wieder eine Luft wie in Penzberg, Mittenwald oder Lenggries.

Sprich ca. 40-50 mehr sonnige Tage im Jahr, die momentan durch den münchner Smog verhindert werden
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Alt 05.01.17, 08:27   #56
Bau-Lcfr
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Zitat:
Zitat von Munich_2030 Beitrag anzeigen
Froh wäre ich, wenn man es bis 2025 oder 2030 schaffen könnte, sämliche Busse und Trambahnen gegen E-Gefährte auzutauschen.
Fahren die Trams nicht bereits jetzt mit Strom? Statt mit 12 Millionen den Autoverkehr noch weiter zu fördern, sollte man lieber das Geld in den ÖV investieren. Im Stuttgarter Unterforum hat jemand (Wagahai?) mal Expertisen zitiert, nach den etwa der Feinstaub zumeist nicht von Motoren, sondern vom Reifenabrieb und Bremsen kommt, diese haben E-Autos genauso wie alle anderen. Die Stauprobleme lösen sie ebensowenig, da sie genauso groß mit genauso wenigen Leuten pro Fahrzeug (um 1,2 oder so) wie die anderen Autos sind.
__________________
Alle Fotos von mir. Fotos der Städte Europas, London
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Alt 05.01.17, 09:17   #57
LugPaj
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Das München Elektroautos fördert empfinde ich als Quatsch. Mit 12 Millionen wird man nichts ändern. Entweder das E-Auto wird sich durchsetzen oder nicht. Die Industrie steckt zumindest jetzt inzwischen Milliarden in die Technologie - da werden die 12 Millionen nichts bewirken.

@Bau-Lcfr
Gemeint sind Trams mit Akku, die eine gewisse Zeit ohne Oberleitung auskommen.

Beim Feinstaub sind Reifen- und v.a. Bremsenabrieb nach dem Diesel beim Auto der Haupterzeuger von Feinstaub, aber schon mit gewissem Abstand, vgl: https://de.wikipedia.org/wiki/Feinst...in_Deutschland.
__________________
Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben.
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Alt 05.01.17, 10:12   #58
Munich_2030
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Danke für die Tabelle.

Ja genau, das meinte ich. Aber wie man ja aus der Tabelle entnehmen kann, ist das mit den Trams ja nur ein minimaler Punkt. Es bleibt einfach der Autoverkehr (und da eben Dieselfahrzeuge) als der Hauptverursacher.

Das ist schon krass, daß Dieselfahrzeuge fast genauso hohe Werte haben wie Privathaushalte (bei 1,55 Mio EW)!

Naja, ist sowieso Sache unserer Politik daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen und dann auch die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Wir können das eh nicht beeinflussen.

Wie ich ja schonmal erwähnte, würden die Grünen gut daran tun, sich wieder mehr den Umweltthemen zu widmen.

In der "großen" Politik versagen sie sowieso komplett und wenn es so weiter geht, fliegen sie aus dem Bundestag.

Back to the roots...
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Alt 05.01.17, 20:26   #59
MiaSanMia
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Zitat:
Wie willst Du jemals einen Cayenne, X6 oder andere SUV Fahrer auf Eletroautos bekommen?
Da mache ich mir keine Sorgen (siehe z.B. Tesla Model X (>100.000 Euro)). SUV sind lang, breit und hoch. Da passen große, schwere Akkus rein. Preislich kann man ebenfalls richtig hinlangen. Hunderte Meilen ins Gelände fahren sowieso nur ganz Abenteuerlustige, meistens bleibt es doch bei der Fahrt unter den Max-Josephs Platz, in die Grundschule oder zur Arbeit. Da reichen 300-400km Reichweite locker.
Wenn es doch mal weiter weg gehen sollte, wird´s mit aktueller Technik schwierig. Die Ladeinfrastruktur muss massiv ausgebaut werden (hierfür werden die 12 Millionen u.a auch verwendet: Für Ladesäulen). Das ist der Knackpunkt zur Attraktivitätssteigerung eines E-Autos. Die Technik wird rasend schnell billiger, hier gibt es künftig keinen großen Nachteil mehr gegenüber Verbrennern.

Zitat:
Immer öfter hört man auch, dass es an der Auswahl den Modelle scheitern wird.
Was meinst du mit scheitern? Der Elektromotor wird nicht so schnell von der Bildfläche verschwinden. Der Diesel wird zwar noch einige Jahre mitgezogen und ggf. modifiziert, den Zenit hat er spätestens seit der Abgasaffäre aber überschritten. Deutlich größer ist das Potential beim Benziner (außerhalb Europas ohnehin viel verbreiteter). In diesem stecken noch ungeheure Einsparpotentiale. Innovationen sind hier keine Option, sondern Pflicht, da nur mit dessen Einnahmen genug Geld für die EM-Forschung eingebracht werden kann.

Mittlerweile ist der E-Motor im Automobilbau auch nicht mehr die ganz große Vision. Viel spannender ist, welche Lösungen im Flugzeug- und Schiffsbau entwickelt werden.
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Alt 24.01.17, 09:38   #60
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Angeblich wollen SPD und CSU im Rathaus die Forderungen des Bündnisses direkt in den Luftreinhalteplan übernehmen. Das meldet die SZ: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...luft-1.3345922
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