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Alt 11.12.18, 14:50   #106
MiaSanMia
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MiaSanMia kann im DAF auf vieles stolz seinMiaSanMia kann im DAF auf vieles stolz seinMiaSanMia kann im DAF auf vieles stolz seinMiaSanMia kann im DAF auf vieles stolz seinMiaSanMia kann im DAF auf vieles stolz seinMiaSanMia kann im DAF auf vieles stolz seinMiaSanMia kann im DAF auf vieles stolz seinMiaSanMia kann im DAF auf vieles stolz seinMiaSanMia kann im DAF auf vieles stolz seinMiaSanMia kann im DAF auf vieles stolz seinMiaSanMia kann im DAF auf vieles stolz sein
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Seit den 60ern sind nicht nur die Baupreise um ein Vielfaches gestiegen, sondern auch die technischen Vorschriften und Anforderungen.

Wie du schon schreibst, der Schienenverkehr ist in Deutschland chronisch unterfinanziert.

Ich glaube es nicht abwegig zu behaupten, dass das Bundesfinanzministerium einen großen Anteil daran hat.

So fordert der Deutsche Städtetag seit Jahren eine höhere Beteiligung des Bundes bei neuen Schienenprojekten, da die Kommunen dazu nicht die finanziellen Möglichkeiten besitzen.

So richtig vorangehen will es aber nicht. Und das bei historischen Einnahmeüberschüssen und dem so zukunftsentscheidenden Thema Infrastruktur.

Auf der anderen Seite explodieren reihenweise die Projektkosten, vgl. S-21 oder auch Stamm-2
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Alle Bilder sind sofern nicht anders angegeben, von mir selbst erstellt.
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Alt 07.01.19, 13:29   #107
Jöran
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Jöran ist ein geschätzer MenschJöran ist ein geschätzer MenschJöran ist ein geschätzer MenschJöran ist ein geschätzer Mensch
Der Nordring könnte wohl kommen:

https://www.tz.de/muenchen/stadt/mue...-11018292.html
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Alt 18.01.19, 14:20   #108
Jöran
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Der regionale Nahverkehrsplan ist erschienen: https://www.mvv-muenchen.de/fileadmi...final_2018.pdf
Ziemlich umfangreich und interessant.
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Alt 18.01.19, 14:32   #109
Jöran
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Was mich dabei schockiert sind die anvisierten Eröffnungszeiten für die Tramverlängerungen:

Westtangente 2027
Nordtangente 2025
Bayernkaserne 2026

In der Bayernkaserne sollten dann längst tausende von Menschen wohnen, hoffentlich. Warum dauert jedes Schienenprojekt in München zehn bis zwanzig Jahre?
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Alt 18.01.19, 15:44   #110
tunnelklick
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tunnelklick genießt höchstes Ansehentunnelklick genießt höchstes Ansehentunnelklick genießt höchstes Ansehentunnelklick genießt höchstes Ansehentunnelklick genießt höchstes Ansehentunnelklick genießt höchstes Ansehentunnelklick genießt höchstes Ansehentunnelklick genießt höchstes Ansehentunnelklick genießt höchstes Ansehentunnelklick genießt höchstes Ansehentunnelklick genießt höchstes Ansehen
^ Die Investitionen dafür sind meist beträchtlich. Deshalb braucht es lange Vorlaufzeiten, bevor sie in ein Investitionsprogramm aufgenommen werden, selbst die reiche Stadt München wird entsprechende Beträge nicht in der Rücklage haben; die Haushaltsplanung operiert in der Regel mit kurz-, mittel- und langfristigen Investionsprogrammen. Bei den Zuschussgebern (Bund und Land) muss ein durchgerechnetes und vorgeplantes Projekt in die Warteschlange, es ist ja nicht so, dass alle nur auf München warten. Um ein Projekt zur Förderung anzumelden, bedarf es einer schon ziemlich detailreichen Planung. Schon allein die zwingend erforderliche Nutzen-Kosten-Untersuchung setzt allerhand Vorarbeit voraus. Für eine Genehmigungsplanung braucht man mindestens zwei Jahre, dann kommt das Genehmigungsverfahren und die Prüfung durch die Zuschussgeber. Erst wenn insoweit Klarheit besteht, kann die Werkplanung gemacht werden, u.a. Voraussetzung für die Leistungsverzeichnisse, die man für die Ausschreibung braucht. Und dann erst kommt der eigentliche Vollzug, d.h. der Bau, dessen Dauer natürlich von den örtlichen Verhältnissen abhängt.

Selbst unter Straßenbahntrassen sollen oder dürfen keine Versorgungsleitungen liegen, d.h. für eine Strecke im öffentlichen Straßenraum sind umfangreiche Leitungsverlegungen notwendig, Strom-, Gas-, Frisch- und Schmutzwasserleitungen müssen verlegt werden; das betrifft in großem Umfang Dritte, die mitwirken müssen...
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