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Alt 02.12.03, 13:51   #91
Kura
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Kura befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Das Gesicht der Stadt wahren

Alt-OB Georg Kronawitter ist gegen Hochhäuser an der Friedenheimer Brücke
VON GEORG KRONAWITTER* Augen zu und durch - das scheint die Devise des Planungsreferates zu sein, wenn es um die vier Hochhäuser an der Friedenheimer Brücke geht. Zwei 80 Meter hohe und zwei 120 Meter hohe Einzeltürme sollten vorige Woche im zuständigen Fachausschuss des Stadtrates durchgepeitscht und endgültig beschlossen werden. Der Stadtrat war dazu nicht bereit, Gott sei Dank! Jetzt werden Alternativen für ganz normale Bauten zusätzlich ausgearbeitet.
Ich habe mich schon früher vehement gegen die vier Einzeltürme ausgesprochen. Warum?

Wie der "Münchner Merkur" vor einigen Wochen in einer exakten Farbbild-Simulation aufgezeigt hat, würden alle vier Einzeltürme massiv in das nahe Nymphenburger Schlossrondell hineinwirken. Eine nicht hinnehmbare optische Beeinträchtigung dieses viel bewunderten Juwels. Der Denkmalsschutzrat hat sich durch seinen Vorsitzenden heftig dagegen ausgesprochen.

Auch das Baugesetz verbietet einen solchen Eingriff. Danach sind bei Bauten zu berücksichtigen "die Belange des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege sowie. . . Plätze von geschichtlicher, künstlerischer oder städtebaulicher Bedeutung" (§ 1, Ziffer 5). Wer will bestreiten, dass diese Bestimmung des Baugesetzes haargenau auf das Nymphenburger Schloss zutrifft?

Zur Schutzbehauptung "keine Hochhäuser, dann halt noch weniger Grün" kann ich nur sagen: so ein Quatsch! Über die Ausweisung von Grün entscheidet doch der Stadtrat, nicht die profit-orientierten Grundstücksverwerter. Aber der Stadtrat muss das auch tun. Leider wird jetzt auch in München fast nur noch für Immobilienfonds gebaut, das heißt mit maximaler Raumausnutzung bei minimalen architektonischen Anstrengungen. Ein abschreckendes Beispiel dafür ist der 146 Meter hohe Vierkantklotz am Georg-Brauchle-Ring. Solche Ungetüme brauchen wir nirgendwo mehr in München, schon gar nicht gegenüber dem historisch, künstlerisch und städtebaulich so bedeutsamen Schloss.

Was macht den Charme Münchens aus? Sicher nicht möglichst viele 08/15-Hochhäuser, wie es sie weltweit tausendfach gibt, sondern das immer noch relativ geschlossene Stadtbild mit unseren bewunderten historischen Bauten, den Kirchen, Türmen und Kuppeln. Lasst uns das unverwechselbare Gesicht unserer Stadt bewahren, wie es auch Rom, Florenz, Budapest oder St. Petersburg beispielhaft für ihre Stadt tun.


*) Georg Kronawitter (SPD) war von 1972 bis 1978 und von 1984 bis 1992 Münchner Oberbürgermeister.


Münchner Merkur
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Alt 02.12.03, 14:10   #92
Dirk1975
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Dirk1975 könnte bald berühmt werden
Da kann ich nur nochmal sagen: recht hat er. Was an diesem Standpunkt "kleingeistig" sein soll verstehe ich nicht. München kann nur davon profitieren daß man mit dem Stadtbild behutsam umgeht.
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Alt 02.12.03, 22:43   #93
Jai-C
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Jai-C ist jedem bekannt und beliebtJai-C ist jedem bekannt und beliebtJai-C ist jedem bekannt und beliebtJai-C ist jedem bekannt und beliebtJai-C ist jedem bekannt und beliebtJai-C ist jedem bekannt und beliebtJai-C ist jedem bekannt und beliebt
Ich bitte darum dass diese Diskussion sachlich bleibt und persönliche Streitereien ausbleiben - die entsprechenden Beiträge wurden gelöscht.
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Alt 03.12.03, 15:38   #94
UrbanFreak
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UrbanFreak sorgt für eine nette AtmosphäreUrbanFreak sorgt für eine nette AtmosphäreUrbanFreak sorgt für eine nette Atmosphäre
...kronawitter gehört öffentlich gelyncht....
...mein gott warum müssen wir uns dieses zeug immer anhören??
wann kapiert der mann mal endlich das das 18. Jahrhundert vorbei ist...
... wenn der immer bürgermeister von münchen gewesen wäre gäbe es dort heute noch überall "denkmalgeschützte zelte" von irgendwelchen indogermanen...
__________________
Kann man neues, schönes bauen? Das ist hier die Frage.

- Alle Bilder von mir, wenn nicht anders erwähnt -
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Alt 13.12.03, 16:30   #95
Treepwood
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Treepwood ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Ich halte das bald nicht mehr aus. Ich verfolge diese Diskussion schon seit einiger Zeit und bekomme so einen Hals wenn München sich weiterhin als "Weltstadt mit Herz" bezeichnet.

Das soll eine Weltstadt sein, wo man fast schon Bürgerentscheide braucht um moderne, architektonische Skyscraper zu bauen... denken denn alle bei dem Wort "Hochhaus" immer gleich an die hässlichen 70er-Jahre-Bauten wie z.B. das Arabella-Sheraton? Was ist prinzipiell gegen ein Hochhaus einzuwenden wenn der Wohnraum immer begrenzter wird und man einfach nicht mehr in die Breite bauen kann?

Warum mich das alles so nervt? Na weil mir München vor 4 Monaten, als ich nach Monaten in Hong Kong zurückgekehrt bin, wie spießig München ist. Man könnte fast glauben man möchte Fortschritt vermeiden, weil Neuerungen ja immer Risiken mitsichbringen. So habe die Grünen schon versucht den neuen Flughafen, die Messe und sogar die Ringtunnel zu blockieren. Beim Transrapid ist es das gleiche und nun versucht man es auch noch bei Skyscrapern... echt erbärmlich. München ist keine Weltstadt, München ist ein Dorf.


Ich hoffe der Fortschritt setzt sich durch sowohl beim Transrapid, als auch bei den Skyscrapern!


*Dampfablass*
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Alt 14.12.03, 12:47   #96
Jai-C
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Willkommen im Forum Treepwood

Zitat:
Na weil mir München vor 4 Monaten, als ich nach Monaten in Hong Kong zurückgekehrt bin, wie spießig München ist.
Im Gegensatz zu Hong Kong gibt es in München aber schon noch so einiges das man zerstören kann. Ich finde es durchaus richtig, sensibel an das Thema heranzugehen und einen Hochhaus-Wildwuchs zu verhindern. IMO sollte man sich auf wenige Verdichtungszonen konzentrieren und die Hochhäuser nicht über die ganze Stadt verstreuen.
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Alt 14.12.03, 15:46   #97
Thor
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Thor könnte bald berühmt werden
Hong Kong vs München

Finde ich auch man sollte ein oder zwei Standorte mit einer Maximalen Bauhöhe ausweisen. Und schaun was sich dann in Wirtschaftlich besserer Zeit so tut. Natürlich muss die Anbindung zur Stadt und zum Flughafen gegeben sein. Zukünftig wird München wohl ein Gebiet zur verfügung stellen müssen das für Hochhäuser geeignet ist. Da stragnation für eine Stadt die expandiert wie eben München nicht Stillstand bedeuten würde sondern Rückschritt. Natürlich soll und das ist kein Wiederspruch das Bild Münchens wie die Welt es kennt erhalten bleiben. Wohlgemerkt mit der ein oder anderen Veränderung.

Hong Kong ist hinsichtlich auf Hochhäuser bezogen für mich ein Experementierfeld wo es darum geht was in sachen Wokenkratzer und deren Höhe zukünftig möglich ist. Die Millionen Menschen dieser Stadt und täglich werden es mehr bei eben nicht grösser werdender Fläche zwingen die Architekten entweder ins Meer zu bauen oder eben in die Höhe. In Hong Kong ist es Lebensnotwendig neue Gebiete und wenn es der Himmel ist für die Menschenmassen zu erschliessen. In München hat man Angst das der Alpenblick nicht gewahrt werden kann. Daran kann man schon gut erkennen von welchen Grössenordnungen wir hier sprechen

Hinsichtlich der Bürokratie in München geb ich dir gerne Recht Treepwood wenn es um die Planung und Umsetzung von HHs geht.
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Alt 14.12.03, 22:47   #98
Der Spitzler
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Der Spitzler ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
@ jai @ thorsten

Also wenn eins klar ist und zwar allen Parteien im Stadtrat....dann ist es das, dass in der Innenstadt keine Hochhäuser gebaut werden!!!!
Von daher ist die Diskussion überflüssig!!!!

Hochhäuser wird es nur ausserhalb oder am Mittleren Ring geben, also kann auch nix zerstört werden in München.
Und wenn man von bestimmten punkten aus im schloss nymphenburg dann die Spitze eines Hochhauses sehen kann....na und...sag ich da....war da noch niemand in rom, london oder paris??? Ich finde, die Spitze eines Hochhauses aus grösserer Entfernung bietet eher eine interessante Flucht, als dass es störend wirkt. In einem Zeitalter wo Autos an der Feldherrnhalle vorbeifahren und entlang der Ludwigsstrasse düsen und vor Schloss Nymphenburg parken, kann man sich bezüglich Hochhäuser ned an jedem Kinkerlitzchen festbeissen.
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Alt 16.01.04, 00:43   #99
Adama
...
 
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Adama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes Ansehen
Niedergang der Hochhäuser

Zitat:
Niedergang der Hochhäuser

Kronawitter mobilisiert weitere Turm-Gegner in der SPD
In seinem Kampf gegen die Hochhauspolitik der Stadt hat Alt-Oberbürgermeister Georg Kronawitter (SPD) die Schützenhilfe namhafter Parteifreunde gewonnen und seine Attacke breiter angelegt. Wetterte er zuvor noch gegen die vier geplanten Türme am Birketweg (Friedenheimer Brücke), so zieht er jetzt auch gegen die beiden Siemens-Hochhäuser "Isar Süd" und den Turm des Süddeutschen Verlages an der Messeautobahn zu Felde.
Seinen neuen Aufruf richtet Kronawitter (SPD) an die Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion und OB Christian Ude, Kronawitters Nachfolger im Amt: "Die Hochhaus-Euphorie kippt, die Kritik wächst." Immer mehr Architekten meldeten sich bei ihm, die seinen Protest unterstützten. Als einen gewichtigen Zeugen nennt der frühere Oberbürgermeister den Architekten Prof. Wilhelm Kücker, der ebenfalls vehement gegen die Münchner Türme zu Felde zieht. Seinen Genossen im Rathaus legt Kronawitter ans Herz: "Wir Sozialdemokraten müssen uns einer kritischen Durchleuchtung der bisherigen Hochhaus-Politik stellen." Dazu zeigt Ude allerdings nicht die geringste Lust. Eine große Rathaus-Mehrheit hält sich nach wie vor an die Hochhaus-Studie für München, die eine lockere Korona von Hochbauten in gebührendem Abstand von der Altstadt empfiehlt.

Mit den früheren Münchner Landtagsabgeordneten Max von Heckel und Hans Günter Naumann sowie dem Parlamentarier Ludwig Wörner und dem Chef des Münchner Forums hat Kronawitter weitere SPD-Mitstreiter gehen Türme bis zu 148 Metern gewonnen.

Das frühere Stadtoberhaupt geißelt die Hochhäuser als Ausdruck von Profitwirtschaft, und ihre Gestalt als eine Verschandelung des Stadtbildes. Der bisher beispiellose Zuwachs an Büroraum werde sich als Überkapazität erweisen: "Es wird mit Sicherheit überlegt werden müssen, ob nicht die Wohnbauflächen in Zukunft zu Lasten der jetzt vorgesehenen Büroarbeitsplätze drastisch erweitert werden müssen."


VON EBERHARD GEIGER
http://www.merkur-online.de/regionen...d587a61b436ecc
Was kann man tun um diesen verwirrten alten Mann zu stoppen?
Adama ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.01.04, 01:42   #100
Kampflamm
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Kampflamm ist ein wunderbarer AnblickKampflamm ist ein wunderbarer AnblickKampflamm ist ein wunderbarer AnblickKampflamm ist ein wunderbarer AnblickKampflamm ist ein wunderbarer AnblickKampflamm ist ein wunderbarer AnblickKampflamm ist ein wunderbarer AnblickKampflamm ist ein wunderbarer Anblick
Hat man nicht eine Sichtachsen schon versaut (Odeonsplatz Richtung Siegestor)?

Wenn die HH schön weit weg stehen, finde ich das in Ordnung, aber es scheinen ja oft nur "Vollkoffer" im Rathaus zu sitzen.
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Alt 16.01.04, 06:15   #101
Thor
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Thor könnte bald berühmt werden
Kronawitter verfolgt kein Ziel na ja er will keine HHs für München ob die nun 50 oder 150 Meter sind. Es ist ihm auch egal ob die am Mittleren Ring gebaut werden oder im Vorort von München um es überspitzt auszudrücken.Es ist ihm auch egal ob die schön sind oder hässlich sind. Damit disqualifiziert sich Hr Kronawitter hinsichtlich einer Diskusion über Hochhäuser schon selbst. Denn einfach gegen alles wettern was in die Höhe geht und aus der Siluete der Kirchtürme herrausragt. Hat eigentlich wenig mit Sachbezogener Politik zu tun.

Ich sag nur ein Hr. Geis der Hochhauszene nur nicht so Menschenverachtend er verachtet Hochäuser und so jemand ist noch mit Humor zu nehmen

Geändert von Thor (16.01.04 um 06:21 Uhr)
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Alt 16.01.04, 06:46   #102
Welfe
Stimmt ->
 
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Welfe ist im DAF berühmtWelfe ist im DAF berühmt
Ich stimme Thorsten zu...der Typ hat nen Knall. Ich bin ja auch gegen HHs in München...aber ned gegen alles was hoch ist. Und wenn ich sage, dass keine HHs in München gebaut werden sollen, dann heisst das eigentlich nur in dem Kern, der die Identität der Stadt ausmacht.
Was ein paar Kilometer weiter geschieht ist mir völlig Schnuppe. Da können sie von mir aus auch ne Skyline hinklatschen, wie in Frankfurt.
Und da die Politik der Stadt eh so zu werten ist, dass sie ebenfalls keine HHs im Stadtzentrum wollen, sehe ich bisher keine Probleme...so what?
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Alt 16.01.04, 15:50   #103
mik
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mik ist ein Lichtblickmik ist ein Lichtblickmik ist ein Lichtblickmik ist ein Lichtblickmik ist ein Lichtblickmik ist ein Lichtblickmik ist ein Lichtblick
Nur ein Satz:
Nieder mit den Alpen, wir fordern freien Blick zum Mittelmeer!
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Alt 17.01.04, 23:18   #104
Der Spitzler
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Der Spitzler ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
LOOOOOOOOOOOOOOL MIK....ich schliesse mich deinem Aufruf an!!!!!

@ kampflamm....hast des schoa gesehen vom Odeonsplatz...die versaute Sichtachse? Wenn nicht, dann solltest dirs vielleicht erstmal ansehen...also ich find es kommt gut...und überhaupt nicht aufdringlich...auch nicht vom Siegestor aus.....dazu sind die Highligh-Tower zu weit weg....und sie machen neugierig...also wenn ich am siegestor stehe...denke ich ned an die sichtachse...sondern daran, dass ich die Türme von der Nähe sehen möchte
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Alt 18.01.04, 01:55   #105
Norimbergus
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La Défense liegt ja auch exakt auf der Achse der Champs Elysee. Regt sich jemand darüber auf?
Ich muß sagen, daß ich schon länger nicht mehr in München war (und v. a. nicht in der Ludwigstraße/Leopoldstraße). Das Highlight wird man nach seiner Fertigstellung wohl recht gut sehen können, wenn es jetzt schon sichtbar ist. Aber kann man eigentlich auch die Münchner Rück sehen? Ich finde nämlich: entweder richtig oder gar nicht. Allerdings macht ja die Leopoldstraße an der Münchner Freiheit einen Knick, weshalb im Gegensatz zu Paris keine durchgehende Achse existiert. Das nimmt dem ganzen wahrscheinlich etwas seinen Reiz. Aber wie gesagt: ich habe es noch nicht gesehen!
Den Hochhaus-Wildwuchs in München halte ich aber schon für sehr problematisch. Wie kann eine Hochhaus-Studie zustandekommen, die eine lockere Korona von Hochbauten in gebührendem Abstand von der Altstadt empfiehlt? Der gebührende Abstand ist ja völlig in Ordnung, aber das Stadtkronen-Konzept erscheint mir als eine Kopfgeburt, die in Wirklichkeit nie so wahrgenommen wird, wie sie gedacht ist, sondern einfach nur als Wildwuchs und als ziemlich planloses Ausfransen der Skyline. Einige wenige Standorte (im Idealfall nur einer) mit verdichteter Hochhaus-Bebauung wären in meinen Augen auf jeden Fall besser. Verkehrstechnisch bietet sich ein Gelände an der S-Bahn-Stammstrecke natürlich an. Somit sind die Hochhäuser an der Donnersberger Brücke richtig plaziert. Das Projekt Birketweg liegt ja in der gleichen Richtung, nur etwas weiter stadtauswärts (eine S-Bahn-Station existiert zwar nicht, kann aber problemlos gebaut werden) und ist deshalb zu begrüßen. Den Einfluß auf Nymphenburg kann ich aber wegen mangelnder Ortskenntnis nicht bewerten.
Sehr kritisch sehe ich Hochhäuser im Süden Münchens. Hier finde ich, daß man den traditionellen Blick von Norden über die historische Skyline (Frauenkirche, Neues Rathaus, Alter Peter, Allerheiligenkirche, Theatinerkirche, Ludwigskirche) zu den Alpen nicht mit Hochhäusern zubauen sollte.
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