Leipzig: Sonstige Projekte außerhalb der Innenstadt

  • An der Mockauer Str./ Volbedingstr. (#41) baut die TLG Immobilien GmbH eine neue Lagerhalle.


    Das ist das gelände der alten leipziger Wollkämmerei. Der Betrieb zog sich nach der Wende in die südwestlich gelegenen Betriebsteile zurück, die heute noch stehen. Die schöne alte Anlage wurde stückweise abgerissen, beginnend Ende der 90er. Es steht jetzt nur noch das alte Pförtnerhäuschen.


    Sao sah es hier mal aus:
    http://www.industriekultur-fot…ct=displayimage&pos=-4492
    (2000)

  • Aus der Dienstberatung des Oberbürgermeisters:


    Bebauungsplan für Industrie- und Gewerbegebiet Heiterblick soll öffentlich ausgelegt werden


    Der Entwurf des Bebauungsplanes für die Entwicklung des ehemals bebauten Teils des Kasernengeländes Heiterblick zu einem Industrie- und Gewerbegebiet soll öffentlich ausgelegt werden. Oberbürgermeister Burkhard Jung wird die von Baubürgermeister Martin zur Nedden in der Dienstberatung vorgestellte Beschlussvorlage in die Ratsversammlung einbringen. Die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange hat bereits stattgefunden. Der genaue Zeitpunkt der Auslegung wird gesondert bekannt gegeben.


    Das etwa 27 Hektar große Areal befindet sich zwischen Torgauer Straße, Penckstraße, dem Toyota-Autohaus und dem ehemaligen Manövergebiet. Mit dem Plan soll eine städtebaulich geordnete Entwicklung an diesem Standort gesichert werden. Zudem dient sie der Deckung des Flächenbedarfs für die Neuansiedlung von Industriebetrieben mit großem Flächenbedarf. Auf der Grundlage des Bebauungsplanentwurfs wurde während des laufenden Verfahrens die Baugenehmigung für das Logistikzentrum der Firma Amazon erteilt, das inzwischen errichtet wurde. Im westlichen Teil des Geltungsgebietes befindet sich eine Unterkunft für Asylbewerber, im nordöstlichen Bereich befinden sich eine Tankstelle und die gewerbliche Fläche eines Wohnwagenhändlers.


    Der Bebauungsplanentwurf des künftigen Industrie- und Gewerbegebietes sieht vor, die industriell nutzbaren Flächen entlang der Torgauer Straße und die gewerblich nutzbaren Teilbereiche im Süden und Westen des Plangebietes anzuordnen. Ferner enthält er u.a. Festsetzungen über die Verkehrsanbindung, die Schaffung von Geh- und Radwegen sowie die Nutzung der vorhandenen vor allem dem angrenzenden Grünen Bogen Paunsdorf. +++


    PM: Stadt Leipzig

  • Die alte Niederlassung der VEB Technische Gase in der Rackwitzer Straße wird abgerissen. Das alte Gelände stand seit der Wende unverändert dort. Der angrenzende nördliche Bereich, auf dem einige Baracken standen, wurde schon vor 10 Jahren beräumt, jetzt ist dort eine Tankstelle.


    Das Gelände gehörte zum Schluss Air Liquide.

  • Vielen Dank für die Information! Haben Sie auch eine Quelle? Ich weiß gar nicht, wie das Gelände aussieht ... :confused: Ist es ein Verlust??


    Für solche Fragen bitte die PN-Funktion benutzen. Gruß, Cowboy

  • Limburger Steg AKTUELL


    Bis Ende Juli 2008 rollte noch der Bus über den neuen Limburgersteg. Seit einigen Wochen ist er durch den Abbruch der alten Elsterbrücke für die Fußgänger frei. Außer man wagte es schon beim Busbetrieb auf die Brücke.



    Von der Limburgerstraße (Kleinzschocher) zur Holbeinstraße (Schleußig).



    Die alten Pfeiler würde ich unter die neue Brücke packen.



    Schön wär, wenn nicht schon geplant, wenn auch auf der anderen Seite sowie auf der Kleinzschocherchen Uferseite ein Ufer entstehen würde.



    Der Abzweig von der Holbeinstraße zum Limburgersteg wurde mit neuem Asphalt und Gehwegen sowie Laternen und Bäumen versehen. Hierdurch entstanden geschätzte 6 neue Parkplätze. Als Ersatz für die südliche Könneritzstraße :D



    Die Reste der alten Entenbrücke.


    Wie haltet Ihr davon: Sollte der Name "Limburgersteg" weiter beibehalten werden oder eher in "Elstersteg" umbenannt werden? So das, dass Gewässer da unten besser zur Geltung kommt.

  • Aus der Dienstberatung des Oberbürgermeisters:


    Prager Straße zwischen Friedhofsgärtnerei und Franzosenallee wird ausgebaut


    Die Prager Straße soll auf der Teilstrecke zwischen Friedhofsgärtnerei und Franzosenallee von Herbst 2009 bis Frühjahr 2011 ausgebaut werden. Oberbürgermeister Burkhard Jung gab auf Vorschlag von Baubürgermeister Martin zur Nedden die Vorlage zum Bau- und Finanzierungsbeschluss ins Verfahren. Im Januar wird die Ratsversammlung darüber beschließen.


    „Die Prager Straße ist als Staatsstraße 38 und als Autobahnzubringer eine der wichtigsten Leipziger Hauptverkehrsstraßen“, kommentierte Martin zur Nedden. „Seit den 1990er Jahren gestalten wir sie etappenweise um und die LVB bauen synchron dazu die Linie 15 schrittweise als Stadtbahnlinie aus, um sie für alle Verkehrsteilnehmer leistungsfähiger und sicherer zu machen. Mit dem neuen Vorhaben versetzen wir auch die Strecke zwischen Friedhofsgärtnerei und Franzosenallee in einen Zustand, der den Anforderungen an einen Autobahnzubringer entspricht. Außerdem wird eine Lücke im Stadtbahnausbau mit separiertem Gleiskörper geschlossen.“ Die Gesamtbaukosten inklusive Stadtbahnausbau betragen rund 16,5 Millionen Euro brutto. Davon entfallen etwa 5,3 Millionen Euro auf den Straßenbau. Dieser kann mit rund 2,4 Millionen Euro gefördert werden, etwa 2,9 Millionen Euro zahlt die Stadt. Der Stadtbahnausbau wird zu 100 Prozent (unter Nutzung von Fördermitteln) von der LVB finanziert.


    Die rund 1,3 Kilometer lange Teilstrecke wird in zwei Abschnitten mit jeweils unterschiedlicher Querschnittausbildung umgebaut und nach Nordosten verbreitert. Von der Friedhofsgärtnerei bis zur Chemnitzer Straße sind ein voll separierter Bahnkörper in Mittellage und beidseitig zweistreifige Richtungsfahrbahnen vorgesehen. Von der Chemnitzer Straße bis zur Franzosenallee wird die Straßenbahnlinie 15 in landwärtiger Richtung auf einem einseitigen Bahnkörper geführt, neben dem rechts eine zweistreifige Richtungsfahrbahn verläuft. In stadtwärtiger Richtung liegen die Straßenbahngleise innerhalb der ebenfalls zweistreifigen Richtungsfahrbahn. Die drei Kreuzungen der Prager Straße mit der Russen- und der Harnischstraße, der Nieritz- und der Connewitzer Straße sowie der Chemnitzer und der Bockstraße werden komplett umgebaut und mit neuen Ampelanlagen ausgestattet. Der Knoten Bockstraße / Nieritzstraße / Strümpellstraße wird zum Kreisverkehr umgestaltet. Durch den Straßenausbau ändern sich einige Fahrbeziehungen. So können die Anlieger im Umfeld der Fontanestraße künftig nicht mehr direkt in stadtwärtiger Richtung auf die Prager Straße ausbiegen bzw. müssen erhebliche Umwege zur Höltystraße fahren. Dafür wird der Ringelnatzweg bis zur Chemnitzer Straße verlängert. Die Straßenbahnhaltestellen Russenstraße und Probstheida werden im Zuge des Ausbaus etwas verschoben. Der gesamte Straßenabschnitt bekommt beidseitige Rad- und Gehwege und eine neue Straßenbeleuchtung. Für die erforderlichen Baumfällungen, die vor allem durch die Fahrbahnverbreiterung nötig werden, ist die Pflanzung von 114 Alleebäumen auf beiden Straßenseiten sowie von 19 Bäumen im Bereich des Bushofes vorgesehen. Das gesamte Bauvorhaben ist mit umfangreichen Leitungsumverlegungen verbunden.


    Die vorliegende Planung ist das Ergebnis von zahlreichen Variantenuntersuchungen auch unter dem Aspekt der Minimierung unvermeidbarer Gebäudeabrisse. Aufgrund der Straßenverbreiterung nach Nordosten zwischen Friedhofsgärtnerei und Bockstraße sowie am Kreisverkehrsplatz lässt die nach Aussage des Fördermittelgebers zwingende Beachtung der Ausbaurichtlinie es bedauerlicherweise nur zu, die denkmalgeschützte Bebauung am Südrand der Prager Straße zu erhalten. Auch auf der Südseite stehen Häuser unter Denkmalschutz, die eng mit der Geschichte Probstheidas verbunden sind. Diese können bei dem Ausbau auf der nördlichen Seite nunmehr erhalten bleiben.


    Die intensiven Bemühungen der Verwaltung, das denkmalgeschützte Haus Prager Straße 231 durch einen schmaleren Straßenquerschnitt am ursprünglichen Standort oder aber durch eine Verschiebung in nördlicher Richtung zu erhalten, waren leider nicht erfolgreich. Die Verschiebung des Gebäudes wäre sehr kostspielig und aus Straßenbaufördermitteln nicht förderfähig. Ebenso waren keine Denkmalfördermittel zu erhalten. Die Verschiebung hätte also allein aus städtischen Mitteln erfolgen müssen.


    Aus diesem Grunde muss die Stadt das Haus erwerben und abreißen. Sollte sich hingegen bis Februar noch ein Käufer finden, der die Verschiebung bezahlt, würde die Stadt das sehr begrüßen und das Haus könnte erhalten werden. +++


    PM: Stadt Leipzig


    Somit werden also die Haltestelle Prager-/Russenstraße, Probstheida und Franzosenallee einschließlich eigener Bahnkörper umgebaut. Bei der Haltestelle Probstheida wird es eine Busmitbenutzung für die BUSlinien 76 und 79 geben.

  • Ein 460m² großer Teil des Scheibenholz' soll wieder nach historischem Vorbild bepflanzt werden. Dies ist eine Aktion der Stadtwerke Leipzig. Die Arbeiten dazu sollen morgen beginnen und bis Freitag andauern.


    Weiteres auf > http://www.lvz.de/aktuell/content/81634.html


    Geplant ist es, den Clara-Zetkin-Park, sprich die Teile: Palmengarten, Johannapark, Albertpark, Scheibenholz oder Clara-Zetkin-Park selbst, soweit wie möglich nach historischem Vorbild zugestalten.


    Leider wurden in den 50er Jahren die oben aufgeführten Parkanlagen zum "Kulturpark Clara Zetkin" zusammengefasst. Dabei ging unter anderem der Palmengarten unter. Aber der Johannapark behielt bis heute seinen Namen in der Bevölkerung. Und dass, sollte es auch für alle anderen Parkanlagen geben.

  • Leipzig, back to the roots, richtig! Warum soll man auch nicht das machen, was sich in der Vergangenheit bewährt hat und mit dem die Stadt einst gut gefahren ist, erfolgreich und vor allem bekannt wurde.

  • Der neue Kindergarten in der Ernst-Mey-Straße Ecke Gleisstraße in Plagwitz kann sich sehen lassen. Im Frühjahr 2008 begann der Rohbau, gibt es nun schon die Verkleidung >>



    Blick von der Ernst-Mey-Straße aus. Damals reichten noch zwei Gleise auf den künftigen "Kindergarten".



    An der Ecke Gleisstraße/Ernst-Mey-Straße.



    Links vom Bild ist die Einfahrt zum Parkplatz. Das schöne hierbei ist, man hat eine Notausfahrt zur Nonnenstraße. Denn sie knüpft genau an das Strom- oder Gaswerk an der Nonnenstraße an.

  • AKTUELL: Entenbrücke in Schleußig/Kleinzschocher


    zu Silvester 2008 trieb es mich an die Entenbrücke über der Weißen Elster, die Schleußig und Kleinzschocher verbindet.



    Vom neuen Ufer neben der Brücke mit Blick auf das Bauwerk und den Gletschern.



    Keine Visualisierung: Das ist echt. Gefrohene Eisschichten auf der Elster. Hier vom Steg in Richtung Osten zu den Buntgarnwerken.


    EIN FROHES NEUES JAHR!

  • ^ Danke für Bilder, Dave. In der LVZ vom Wochenende ist ein weiterer KiTa-Neubau Thema: das Leipziger Architekturbüro Hoffmann & Hofmann baut ab Sommer 2009 den Betriebskindergarten des Klinikums St. Georg. Das Gebäude für 100 Steppkes ersetzt die jetzige KiTa mit 75 Plätzen und soll samt Außenanlagen im Frühjahr 2010 an Betreuer und Kinder übergeben werden.


    Die hier gepostete Liste der aktuellen KiTa-Neubauten/Sanierungen in Leipzig vergrößert sich damit mal wieder:


    - Plagwitz, Gleisstrasse (im Bau, siehe oben)
    - Südvorstadt, Lößniger Straße (chinesisches Konzept, im Bau)
    - Südvorstadt, Altenburger Straße (Altbausanierung + Neubau, fertig)
    - Südvorstadt, Kindergarten der katholischen Gemeinde (geplant)
    - Connewitz, Biedermannstrasse (im Bau)
    - Eutritzsch, Betriebskindergarten Klinikum St. Georg