Zurück   Deutsches Architektur-Forum > Architektur, Städtebau und Bauwesen: Überregionale und internationale Themen > Deutschland, Österreich und Schweiz

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 17.03.13, 05:04   #31
LugPaj
DAF-Team
 
Benutzerbild von LugPaj
 
Registriert seit: 28.08.2004
Ort: M
Beiträge: 4.768
LugPaj ist essentiellLugPaj ist essentiellLugPaj ist essentiellLugPaj ist essentiellLugPaj ist essentiellLugPaj ist essentiellLugPaj ist essentiellLugPaj ist essentiellLugPaj ist essentiell
Zitat:
Zitat von Kleist Beitrag anzeigen
Es gibt aber offensichtlich nicht das große Interesse an Geschoßwohnungsbau ausserhalb der Innenstadt ,weder in den Hamburger Aussenbezirken noch sonstwo in Deutschland.
Im Münchner S-Bahnbereich sind derzeit sehr viele Geschoßwohnungsbauprojekte in Bau.
LugPaj ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.03.13, 23:42   #32
hfrik
Goldenes Mitglied

 
Registriert seit: 16.12.2010
Ort: Leinfelden
Beiträge: 1.457
hfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiell
Und es wird ständig übersehen, dass eine verdichtung a) nicht Zwingend Grossiedlungen und Riesenklötze bedeutet - das können auch 5-geschosser mit 6 ohnungen sein, wie sie sich schen vor 150 Jahren Handwerksmeister zur Altersversorgung hingestellt haben. und b) dass die verdichtung in einem Bereich die Einfamilienhäuser in anderen, bestehenden Bereichen erlaubt. Man kann beispielsweise den recht sinnfreien 2-geschosigen Geschosswohnugsbau weglassen, der das schlechte aus beiden Welten in sich vereint.
hfrik ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.13, 12:08   #33
nothor
DAF-Team
 
Benutzerbild von nothor
 
Registriert seit: 28.04.2011
Ort: In der Noris
Alter: 40
Beiträge: 2.760
nothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiell
Ich stimme hfrik zu, gerade hier in Nürnberg wird zwar verdichtet, aber oft mit unkonsequent niedrigen Gebäuden. Besonders in Gegenden, die durch U- und Straßenbahn gut erschlossen sind, wird niedrig gebaut.

Der Markt wird sich aber teilweise selbst regulieren. Heute werden nahezu ausschließlich Wohnungen gebaut, die als hochpreisige Luxusobjekte verkauft werden. Wenn man sich aber die Wohnungen genauer ansieht hinsichtlich Lage, Größe und Ausstattung kommt man schnell darauf, dass sie auf dem Mietmarkt landen werden und sich dort im realistischen Mietspiegel einordnen werden. Zunächst, da Neubau, am oberen Ende. Aber nach 10 Jahren, wenn die ersten 2 - 3 Mieter drübergewohnt haben, schlägt die Lage und Ausstattung voll durch und wir haben wieder günstigeren Wohnraum. Insbesondere die aufwändige Wohnungstechnik sowie die fragwürdigen Baumaterialien führen m.E. dazu, dass heutige Neubauwohnungen einen raschen Wertverlust haben, und in 15 bis 20 Jahren billigen Wohnraum darstellen werden.
nothor ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.13, 14:00   #34
hfrik
Goldenes Mitglied

 
Registriert seit: 16.12.2010
Ort: Leinfelden
Beiträge: 1.457
hfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiell
Naja, die aufwändige Techik ist kein grund billig zuv ermieten, da durchaus den Wohnwert steigernd. Aber ansonsten - mehr Geschosse erlauben eben weniger Grundstückskosten je Wohnung, und auch in der Haustechnik einige Kostenreduktionen. Die Schalldämmung muss stimmen. Und die ÖV-Erschleissung, damit der Verkehr nicht auf der Strasse landet.
Wirklich fragwürdige Baumaterialien gabs überwiegend in den 60'er und 70'er, teilweise beginennd in den 50'ern. seither wird deutlich mehr auf die Materialien geachtet, kritisches wurde seit langem verboten, und was am Rande dazu ist (PU-Schäume etc) sind zumindest nicht im Mainstream der Ausstattungen. Aus den schlechten ERfahrungen früherer Jahre mit Asbest, Lindan, PCP gibts allerdings heute viel Panikmache. Ich denke das wird sich in den nächsten 10-20 Jahren legen. Die Sünden mit zu wenig dichter Bebauung in wichtigen Gebieten wird uns allerdings noch 50 Jahre verfolgen.
hfrik ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.03.13, 14:46   #35
libero
Markenarchitekt
 
Registriert seit: 15.11.2004
Ort: Berlin
Alter: 52
Beiträge: 664
libero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblick
Datenbank mit Interaktivkarte

Ich bin heute zum ersten Mal auf den Immobilienkompass der Wirtschaftszeitschrift Capital gestoßen. Die einen werden das Angebot bereits kennen, andere nicht. Weil danach gefragt wurde, hier der Link: http://karte.immobilien-kompass.de/wohnen

Das Angebot bietet Informationen zu Wohnimmobilien- und Mietpreisen sowie deren Entwicklungen inkl. Prognosen in 180 deutschen Städten nebst 120 Städteportaits. Die Angaben der Interaktivkarte differenziert bis Quartiersebene und teilweise auch Straßenzüge.
libero ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.04.13, 09:36   #36
hfrik
Goldenes Mitglied

 
Registriert seit: 16.12.2010
Ort: Leinfelden
Beiträge: 1.457
hfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiell
Gits auch bei Immobilienscout, sowie anderen.
Ansonsten - welche Soll-Werte für bebauungspläne sollter man denn den Städtischen Verantwortlichen für die Umgebungen von Schienenverkehrshalten

Ich würde unterscheiden nach
- Zug und S-Bahn sowie U-Bahn / Stadtbahn / Strassenbahn
- Knotenfunktion (einfacher Halt, Verkehrsknoten mit umsteigefunktion, zentraler Knoten (Hauptbahnhof)
- Gemeindegrösse : <20.000 Einwohner, 20-50.000Einwohner, 50-100.000 Einwohner, 100-500.000Einwohner, >500.000Einwohner.
Normale Wohngebiete haben Grundflächenzahl (GRZ) von 0,4 und eine Geschossflächenzahl (GFZ) von 0,8 - das ist unverdichtete Bebauung. Für extensive Bebauung liegt man bei GRZ=0,25, GFZ= 0,4, Gründerzeitviertel haben eine GFZ zwischen 3 und 4 in Großstädten, aktuelle Innenstadtbereiche können punktuell darüber liegen - das ist dann verdichtet.

Mein Vorschlag wäre:

- Orte bis 20.000:
- einfache Haltestellen: GFZ im 300m Radius nicht unter 1, möglichst keine unbebaubaren Flächen ausser Parks in diesem Bereich
- Knoten mit Umsteigefunktion, zentrale Knoten (werden Orte dieser Größe nicht haben): GFZ >=1,2 keine unbebaubaren Flächen ausser Parks in diesem Bereich, möglichst keine unbebaubaren Flächen im 500m Bereich (Fussweg9 in diesem Bereich

Orte bis 50.000 Einwohner

- einfache Haltestellen: GFZ im 300m Radius nicht unter 1, möglichst keine unbebaubaren Flächen ausser Parks in diesem Bereich
- Knoten mit Umsteigefunktion: GFZ >=1,5 keine unbebaubaren Flächen ausser Parks in diesem Bereich, möglichst keine unbebaubaren Flächen im 500m Bereich (Fussweg) in diesem Bereich
- zentrale Knoten: GFZ>=1,8

Orte bis 100.000 Einwohner

- einfache Haltestellen: GFZ im 300m Radius nicht unter 1,2, möglichst keine unbebaubaren Flächen ausser Parks in diesem Bereich
- Knoten mit Umsteigefunktion: GFZ >=1,5 keine unbebaubaren Flächen ausser Parks in diesem Bereich, möglichst keine unbebaubaren Flächen im 500m Bereich (Fussweg) in diesem Bereich
- zentrale Knoten: GFZ>=2 im 300m Bereich, 1,2 im 500m Bereich

Orte bis 500.000 Einwohner

- einfache Haltestellen: GFZ im 300m Radius nicht unter 1,2, möglichst keine unbebaubaren Flächen ausser Parks in diesem Bereich
- Knoten mit Umsteigefunktion: GFZ >=1,8 keine unbebaubaren Flächen ausser Parks in diesem Bereich, möglichst keine unbebaubaren Flächen im 500m Bereich (Fussweg) in diesem Bereich
- zentrale Knoten: GFZ>=2,5 im 300m Bereich, >=2 im 500m Bereich.

Orte > 500.000 Einwohner

- einfache Haltestellen: GFZ im 300m Radius nicht unter 1,2, möglichst keine unbebaubaren Flächen ausser Parks in diesem Bereich
- Knoten mit Umsteigefunktion: GFZ >=2 keine unbebaubaren Flächen ausser Parks in diesem Bereich, möglichst keine unbebaubaren Flächen im 500m Bereich (Fussweg) in diesem Bereich
- zentrale Knoten: GFZ unbeschränkt im 300m Bereich, nur Einhaltung von Belichtung und Belüftung sowie ggf. Gebäudehöhen, möglichst dito im 500m Bereich.

und noch etwas: Wo Querungend er Gleise fehlen, sowie sterförmig auf die Haltestelle zulaufende Fusswege (z.B. nur Gleisparallele Stressen über mehr als 200m), so sind diese anzulegen.

Ausserhalb der 500m Bereiche um Haltestellen sollten keine GFZ >0,8 ausgewiesen werden, hier sind Einfamilienhäuser und vergleichbare Wohnformen sowie extensive Gewerbenutzungen anzustreben.

Ich denke, geht man mit dieser Schablone einmal über die Bebauungspläne, hat man ohne Riesensubventiionen schon ein erheblich vergössertes Angebot an Wohnraum, und auch ohne Subventionen einen erheblich erhöhten ÖV-Anteil im Verkehr - und auf den Strassen verschwinden die Staus ganz ohne Ausbauten - zumindest überall dort wo eine hinreichend hohe Wohnungsnachfrage besteht, und daher sukkzessive die Bebauung angepasst wird.
Welche Einwände bestehen?
hfrik ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.13, 15:23   #37
Konstantin
Diamant-Mitglied

 
Benutzerbild von Konstantin
 
Registriert seit: 05.10.2009
Ort: Potsdam
Beiträge: 3.818
Konstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle Zukunft
Zitat:
Zitat von Klarenbach Beitrag anzeigen
Ich denke, auch diese Zusammenstellung zeigt ganz gut die Problematik der aktuellen Bautätigkeit. Es wird zwar viel gebaut, aber die neuen Wohnungen sind fast ausschließlich teure Eigentumswohnungen, die sich nur eine Minderheit leisten kann.
Na, wenn Du mit den Masstäben herangehst müsste der Staat auch wieder "die Wohnraumversorgung der Bevökerung" übernehmen.

Die NCC ist nun gerade als preiswerter Anbieter bekannt. Auf der Netzseite kann man besichtigen, dass man hier schon Wohneigenum für deutlich unter 2.000 Euro pro QM bekommt, zudem kann man sich über KfW-Kredite mindestens 100.000 Euro zu Minizinsen (1%) leihen. Das ist doch zigmal billiger als die von der SPD für "bezahlbar" gehaltenen 8,50 Euro pro QM Nettokaltmiete, nur eben langfristig gedacht, nicht nur bis zum nächsten Flaschenbecks. Wohneigentum derart vorsätzlich als Angelegenheit für "eine Minderheit" zu disqualifizieren ist nicht nur verantwortungslos sondern auch rein ideologisch.

Wie sagte der linke Stadtsoziologe Andrej HOLM (des Konservatismus wahrlich unverdächtig): „In Städten und Regionen mit starkem Bevölkerungswachstum sind alle Strategien sinnvoll, die mehr Wohnraum schaffen.“ (im Privatradio „detektor.fm“, 27. Februar 2013).
Konstantin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.13, 16:12   #38
Backstein
Diamant-Mitglied

 
Benutzerbild von Backstein
 
Registriert seit: 01.03.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 5.043
Backstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes Ansehen
^ In einem gewissen Maße sollte er das tatsächlich.

das Problem ist doch u. a., dass für Geringverdiener und sozial Schwache Eigentum gar nicht in Frage kommt - sie haben i. d. R. weder Eigenkapital noch bekommen sie einen Kredit. Langfristig gedacht hin, Flaschenbecks oder -Sternburg her...

Insofern ist die Förderung eines angemessenen Anteils einfacher und günstiger Mietwohnungen schon wünschenswert.

Was aber nicht heißt, dass Klarenbachs Bauprojekte aus Pankow nur Luxuswohnungen sind. Speziell die ersten der von ihm fotografierten Bauten sehen eher schlicht bis unspektakulär aus - teils keine Balkons oder nur Austritte, langweilige und uninspirierte Fassaden... Kein Wunder, dass sie relativ günstig sind.

Siehe dazu auch den neuen Strang Ab wann beginnt "Luxus"?
Backstein ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.13, 20:17   #39
mkwiteaux
Senior-Mitglied

 
Registriert seit: 06.02.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 281
mkwiteaux ist im DAF berühmtmkwiteaux ist im DAF berühmt
Egentumswohnung ist nichts anderes als Eigentumshaus in klein.

Hört bitte auf, diesen Term als Kampfbegriff zu verwenden. Ich habe es schon anderswo erwähnt: Eigentumswohnungen werden in der Regel wieder vermietet. Menschen, die sich Immobilien kaufen, sich aber keine ganzen Häuser leisten können, kaufen eben Eigentumswohnungen anstatt ganze Häuser. That's it.
mkwiteaux ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.13, 20:42   #40
Betonkopf
Senior-Mitglied

 
Registriert seit: 27.01.2012
Ort: Berlin
Beiträge: 348
Betonkopf ist ein hoch geschätzer MenschBetonkopf ist ein hoch geschätzer MenschBetonkopf ist ein hoch geschätzer MenschBetonkopf ist ein hoch geschätzer Mensch
nur so am rande: in deutschland ist die wohneigentumsquote laut wikipedia bei knapp 43%, was in europa quasi das schlußlicht ist (nur mal so nebenbei, in singapur ist das wohnen zur miete prinzipiell unbekannt)....aber nun zu dem was ich eigentlich mitteilen wollte: die schankhalle vom pfefferberg wurde ja letztes jahr abgerissen, grund hierfür war trotz denkmalschutz die marode bausubstanz. wie dem auch sei....der neubau/rekonstruktion altbau ist inzwischen fertig, richtfest wurde vor ner woche gefeiert, erste stuckelemente wurden angebracht. der altbau war eine backstein-stahl-stuck-konstrucktion. teile des altbaus (jede menge backstein und ein paar stahlträger) wurden eingelagert und in den neubau integriert...fotos folgen...generell ist der bau gelungen, lediglich der hintere theaterteil (letztes drittel des gebäudes) ist modern und passt sich nicht sonderlich in die umgebung ein...
Betonkopf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.13, 22:38   #41
Konstantin
Diamant-Mitglied

 
Benutzerbild von Konstantin
 
Registriert seit: 05.10.2009
Ort: Potsdam
Beiträge: 3.818
Konstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle Zukunft
^Genau. Und in Berlin liegt die Eigentumsquote um die 14 Prozent (Spitzenreiter ist das Saarland mit fast 70 %). Deshalb wäre es segensreich wenn der Staat versuchte mehr Menschen in Eigentum zu bringen statt Milliarden in stadtzerstörende Wohnmaschinen zu investieren. Hier ist wirklich Hilfe zur Selbsthilfe gefragt statt die Leute mit grenzwertigen Mieten weiter in staatlicher Abhängigkeit zu halten.
Konstantin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.13, 06:26   #42
Urbanist
Wichtiges Mitglied

 
Registriert seit: 12.06.2008
Ort: Berlin
Alter: 48
Beiträge: 417
Urbanist ist jedem bekannt und beliebtUrbanist ist jedem bekannt und beliebtUrbanist ist jedem bekannt und beliebtUrbanist ist jedem bekannt und beliebtUrbanist ist jedem bekannt und beliebtUrbanist ist jedem bekannt und beliebtUrbanist ist jedem bekannt und beliebt
Zitat:
Deshalb wäre es segensreich wenn der Staat versuchte mehr Menschen in Eigentum zu bringen statt Milliarden in stadtzerstörende Wohnmaschinen zu investieren
Also Eigentum immer gut, sozialer Wohnungsbau "stadtzerstörende Wohnmaschinen"?
Wirklich merkwürdige Logik...
Urbanist ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.13, 07:09   #43
Hobbyist
Silbernes Mitglied

 
Registriert seit: 03.03.2011
Ort: Berlin
Beiträge: 898
Hobbyist sorgt für eine nette AtmosphäreHobbyist sorgt für eine nette AtmosphäreHobbyist sorgt für eine nette Atmosphäre
Ich kann diese abgekürzte Denke einiger 'Linken' "Eigentum = Reich" auch nicht verstehen. Demnach wären ja dann knapp 50 Prozent der Deutschen reich. Dies würde allerdings der Argumentation der selbsternannten Linken widersprechen, es gäbe nur ganz wenige Reiche, und ganz viele Arme.

Man sollte sich auch mal klar machen, daß Geringverdiner immer noch die Ausnahme in Deutschland darstellen. Vergisst man allerdings, wenn man sich nur die Wehklagen in Berlin anhört. Dem gegenüber: will man an daran etwas ändern, mehr Eigentum und gehobenen Lebensstandard in die Stadt, eben durch "Luxusbauten", bringen, dann ist das auch wieder verkehrt.
Hobbyist ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.13, 11:20   #44
Konstantin
Diamant-Mitglied

 
Benutzerbild von Konstantin
 
Registriert seit: 05.10.2009
Ort: Potsdam
Beiträge: 3.818
Konstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle Zukunft
^^Urbanist. Nein, so wie Du es verdrehst ist es falsch. Es ist gemeint wie ich es geschrieben habe: Hilfe zur Eigentumsbildung ist nachhaltiger und langfristig besser angelegtes Geld als den nächste sozialen Wohnungsbau zu erreichten und die Leute ihr Lebtag in Mietzahlungen gefangen zu halten. Dass dieser soziale Wohnungesbau häufig als Wohnmaschine daher kommt (was nicht sein muss) ist ein weiterer, negativer und stadtzerstörerischer Nebeneffekt dieser Politik.
Konstantin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.13, 12:20   #45
Backstein
Diamant-Mitglied

 
Benutzerbild von Backstein
 
Registriert seit: 01.03.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 5.043
Backstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes Ansehen
Ok, mag sein, dass Wohneigentum nachhaltiger ist und es ist auch richtig, dass in D und speziell in B die Eigentumsanteil deutlich geringer ist als in vielen anderen Ländern.

Gut, dann soll das gefördert werden. Ich sehe dabei aber mind. zwei Probleme:

1. Wenig- bis Geringverdiener bis hin zu Harz-IV-Empfänger (egal ob selbstverschuldet oder nicht) müsste dann auch irgendwie die Möglichkeit bekommen, Eigentum zu erwerben. Natürlich kleinere, einfache und damit preisgünstige Wohnungen. Das ist bisher kaum bis gar nicht möglich. Und Wenig-/Gering-/Harz-IV-Verdiener sind vielleicht eine Minderheit, aber speziell in Großstädten eine recht große Minderheit. Wo sollen die denn sonst hin? Oder seid ihr so knallhart drauf, dass die dann einfach Pech haben und in Randghettos/Slums o. ä. abgeschoben werden sollen?

2. mkwiteaux sagt ja: Eigentumswohnungen werden in der Regel wieder vermietet. Heißt aber auch, dass es somit auch einen entsprechend großen Mieter-Anteil geben muss - sonst klappt das irgendwann nicht mehr mit dem vermieten und der Rendite. Denn wer Eigentum als Anlage kauft (und das ist bei nicht selbstbewohntem Eigentum i. d. R. der Fall), wird auch das Maximum bei den Mieten rausholen wollen. Wenn die Eigentumsquote sehr hoch wäre, würde das nicht mehr funktionieren. Und dann?

Geändert von Backstein (15.05.13 um 15:13 Uhr) Grund: geklärt per PN
Backstein ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 01:15 Uhr.


Powered by vBulletin (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2019, Jelsoft Enterprises Ltd.
©2003 - 2019 Deutsches Architektur-Forum