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Alt 09.12.18, 22:06   #16
Goanna
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Registriert seit: 20.09.2012
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Alter: 30
Beiträge: 100
Goanna wird schon bald berühmt werdenGoanna wird schon bald berühmt werden
Das die Straße nun ein Profil hat im Sinne von endlich mal besser gefasst ist, ist natürlich begrüßenswert.
Die Fassaden sind allerdings ziemlich banal. Schöner wäre schöner gewesen. Dagegen ist der Waidmarkt ja geradezu eine Offenbarung. Wenn ich das hier sehe und die aktuellen Entwicklungen auf dem Deutzer Feld, dann frage ich mich wirklich, wo in Köln im Planungsprozess eigentlich der Hund begraben liegt, wo die Instanz oder der Mechanismus fehlt, die solch enttäuschende Ergebnisse verhindern könnten...

Geändert von Goanna (11.12.18 um 14:37 Uhr)
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Alt 11.12.18, 22:47   #17
tieko
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Registriert seit: 03.04.2011
Ort: Köln
Beiträge: 623
tieko wird schon bald berühmt werdentieko wird schon bald berühmt werden
^
Die Fassade des 55 Frames ist eigentlich nicht banal, sondern ganz gut gemacht. Immerhin hat dieses Gebäude einen Architekturwettbewerb gewonnen.

Hier noch mal ganz:
http://www.soini-asset.com/wp-conten...9-1500x630.jpg

Es beinhaltet sehr viele unterschiedliche Wohnungen; vom kleinen Appartment bis zur großzügigen Luxus Wohnung und diese Vielfältigkeit spiegelt sich in der Fassade wieder.
Auch den hellbraunen Klinker finde ich wertig und gut gelungen.
Die Wintergärten sind an der lauten Nord-Süd-Fahrt sehr logisch; die grünen Glasteile natürlich Geschmackssache, wirken aber Abends ganz lebhaft.
Das Sockelgeschoß ist ist fast durchgängig verglast, am Eingang sogar über zwei Etagen; auch das ist gut und hilft die Tristesse der NSF ein wenig abzumildern.
Warum ich oben "eigentlich" sage, hängt mit den gerahmten Sichtbetonbalkonen auf der Seite und dem Innenhof zusammen.

https://media4.heinze.de/media/12738...4px603x335.jpg

Die sind viel zu wuchtig geraten und dominieren die Fassade viel zu sehr.
Loggien wären hier besser gewesen.
Unterm Strich macht das Haus einen zwiespältigen Eindruck auf mich.

Dem Urban Living merkt man an, dass kein Architekturwettbewerb zu Grunde lag. Irgendwie ist das Gebäude zu konventionell und profitgenormt für das Zentrum einer Millionenstadt.
Es wirkt zwar nicht schlecht, wenn man ihm über die NSF entgegenfährt; insgesamt ist das aber zu wenig.
Warum die Stadt hier keinen Wettbewerb gefordert hat, obwohl sie zuvor der Besitzer des Grundstücks war, berechtigt die Frage nach der fehlenden Instanz.
Ärgerlich ist, dass die beiden Gebäude und das Hotel wenig aufeinander abgestimmt sind. Wirkt alles irgendwie zusammengewürfelt. Vielleicht kann man das banal nennen.
Im Masterplan sind um den Brückenkopf herum so viele Neubauten geplant, dass man die Gegend ähnlich umsichtig behandeln müßte wie Mülheim-Süd oder das Laurenz-Quartier.
Warum macht man das nicht

https://docplayer.org/12174658-Maste...ungsphase.html
(Seite 11)

Geändert von tieko (16.12.18 um 20:25 Uhr)
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