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Alt 14.02.19, 17:57   #286
Elli Kny
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^ Genau, es geht um Änderung des B-Plans - man schaue ins Ratsinfo. Derzeit steht Entwurf und Begründung des B-Plans zur Abstimmung. Quasi letzter Drücker für Korrekturen.
Am 8.2. wurde im Bauausschuss abgewiesen und in den heutigen Stadtrat vertagt (TOPs 30 und 11.25, ggf erst morgen zur Zweitsitzung dran). Links ASB (Bauausschuss) mit einer Präsentation (13MB) sowie Ergänzungsantrag per Die Linke sowie Stadtrat aktuell. (ich kanns grad nicht einsehen - mein PC öffnet heute sämtliche Anlagen nicht - keine Ahnung was los ist...)
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Alt 15.02.19, 17:30   #287
Elli Kny
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WiD saniert Ex-Altenheim @ Bürgerwiese

130 Sozialwohnungen in Zentrumsnähe - DNN berichtete.
Baujahr 1959-1960, 1. Altenheim nach 2.Weltkrieg, Wolfgang Hänsch hat auch mitgemacht.

Da der nordwestliche dritte Riegel somit erhalten bleibt, schwächen sich die Möglichkeiten, überhaupt mal bzw noch etwas aus der erstklassigen Zentrumslage der Straße Bürgerwiese herauszuholen.
Ich gehe fest davon aus - da die Flurstücke es hergeben - daß die WiD natürlich auch noch ein größeres Neubauvorhaben Richtung Bürgerwiese davorsetzen wird. Schließlich muß man auf nennenswerte Zahlen kommen, ausserdem bietet es sich an. Dies hätte mE ggf zur Folge, daß ein Großstandort des Sozialen Wohnbaus sich an der Bürgerwiese platziert - samt eventueller Begleitprobleme. Für die Lagegunst an der Bürgerwiese und eine erhoffte wertige Entwicklung dürfte der Spielraum und Willen zu derlei Investitionen entsprechend kleiner werden.

Fazit: eine der einst wohlhabendsten und baukulturell herausragenden Wohnlage erfährt seit Jahren keinerlei stadtentwicklerischen Impuls, sondern dient lediglich als flächen-bietende Abstellhalde tagespolitischer Notdürftigkeiten.
Nach über 70 Jahren nach der Zerstörung besteht somit wohl auch die künftige Toplage Bürgerwiese aus (Aufzählung stadteinwärts): miese Schulkiste, Rückseite Turnhalle, seltsames Firmengebäude, ^Sozialwohnen im Ex-Altenheim, nochmals Rückseite Turnhalle (in Bau), Abstandsgrün/Brache und last not least öder Plattenriegel. Dresdens erster Stadtpark, die Parkanlage Bürgerwiese, ist konterkariert und in heute völlig verfehltem Gebietszusammenhang eingebunden. Völliges Versagen einer Stadtentwicklung. Und trotz allem (im Blüherpark steht ja schon eine Plattenbauschule verfehlt und belassen), muß auch an der 'Cockerwiese' noch eine weitere Schule hin.

Hier nochmal die durchaus machbare Grobidee aus #225.

Quelle Bildgrundlage: Themenstadtplan Dresden
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sofern keine quellenangabe - alle bilder copyright by elli kny
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Alt 19.02.19, 00:23   #288
Elli Kny
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Bebauungsplan Nr. 3006, Dresden-Altstadt II/Strehlen, Lennéplatz

So wie es aussieht, wurde der Satzungsbeschluss zum B-Plan nun endlich im Stadtrat gefasst (56 zu 2 Stimmen) - Ratsinfo Stadtrat TOP 9.1.

Seltsam ist allerdings die Bezeichnung "Ersetzung" im Beschluß, wobei in den Unterlagen keine Änderungen bzw irgend Ersetzung ersichtlich ist.
Es handelt sich wohl um die vormalige Reduktion am Hochpunkt - siehe Vorlage V2233/18 (siehe Ersetzungsantrag unten), aber eben um nun nichts Neues.
Ich hoffe, daß somit nun der Satzungsbeschluß erfolgt ist.

Witzig sind die erlesbaren Abwägungen zu Stellungnahmen (siehe a] Anlage 1).
Daß die Ver- und Entsorger (zB Müll) sowie stadttechnischen TÖBs gewohnt selbstherrlich mit Maximalanspüchen antraben, ist stets aufs Neue ärgerlich, denn dem zufolge ergäbe sich eine halbe Strasse voller Müll- und Mist-Abwicklung. Dem wird aber gut abgeholfen.
Weiterhin wird die "Waldrodung" bemängelt, sowie daß zu weit außerhalb ausgeglichen wird (hier Aufforstung in Kaitz und Hellerau). Dem werden die möglichen Regelungen entgegen gestellt und drauf hingewiesen, daß dies bei gewolter innerstädt. Bebauung in der 'Natur der Sache' liege usw usf.
Richtig abwegig wirds in der Phantasterei der Denkmalschutzbehörden: da wird eine weitreichende Umgebungscharakteristik der Bürgerwiese aus dem ehemaligen (zerstörten) Villengebiet konstuiert - quasi eine weiche Grünfortführung durch private Gärten, welche inkl. dünner Villenbebauung auch heute vorzuziehen sei und dem quasi gar der heutige Abstandswiesenbestand hervorragend entspricht. Vergessen wird schon im Ansatz, daß die vor Jahren ausgebauten Verkehrsanlagen an Gellert- und v.a. Lennéstrasse und -platz bereits eine virulente Raumzäsur zum Schutzgut Park Bürgerwiese darstellen. Im Prinzip verneint der Denkmalschutz generell eine Raumkante auf südlicher Seite der Strasse Bürgerwiese - eine krude Abwehrhaltung. Ganz schlimmer Störenfried sei der Hochpunkt samt 7-geschossiger Blockbebauuung. Das SPA kontert damit, daß reichlich Abstand samt künftigen Grünvorhangs vorliegt und man Dank dichtestem Grünbewuchs keine Blicke aus der Bürgerwiese dieses Abschnitts schon heute mehr möglich sind. Die Studenten-Hochhäuser Paluccastrasse seien daher kein Problem, da sie auf Abstand stehen und auch durch den Schulbau nun gestaffelt verdeckt seien. Allerdings befürchtet man nun, daß die Gebietscharakteristik infolge Verdichtung eine grundsätzlich andere (störende) Artung erfährt, was zwar nicht unrichtig ist, aber dabei die neuen Quaderhaufen südlich der Wiener Strasse ausgeblendet waren, welche laut Entgegnung bereits die Gebietsartung änderten.
Zu guter letzt erfolgt noch die SPA-Watsche per Vorschlaghammer: DS-Ämter seien wie auch andere Beteiligte "autonom in der Bewertung ihrer Belange", aber es gelte diese im Rahmen der "kommunalen Planungshoheit" letztlich abwägen zu müssen, was hier ja umfänglich und argumentativ nachvollziehbar seitens des Planungsamtes erfolgte. Heisst: die Veto-Sperrmacht des DS-Schutzes kann hierbei abwägend ausgehebelt werden.
So sehr ich den Denkmalschutz schätze und deren Ansichten meist teile, schossen hier doch beide Ämter (Land und Stadt) völlig am Anliegen vorbei und taten sich keinen Gefallen. Diese lange Arbeitsbeschäftigung mit Nichts ist ärgerlich, da die Kapazität und Kraft an anderen Themen noch völlig fehlt. Entsprechend hörte man nie etwas zu jenem, was sonst noch so entlang der ganzen Restlänge der Bürgerwiese vorliegt oder derzeit im Entstehen ist (siehe ^Vorpost). Auch zur Lingnerstadt vernahm zumindest ich keinen Affront gegen dortige Raumkantenbildung bzw Baudichte gen Nordseite des Parks. Man lese ab Seite 2 der Anlage 1, es ist viel Text und teils haarsträubend, und auch kein gutes Ohmen, wie es andernorts weitergeht.
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