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Alt 26.06.19, 20:54   #31
FanDerModerne
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An der Barrierefreiheit der B1-Haltestellen wird ja schon länger geplant. Alles andere kann man mit Taktfrequenzen erledigen. Neue Klimatisierte Bahnen sind ja auch schon bestellt.

Alles in allem ist es wichtig, dass erstmal sämtliche Grundstücke bebaut werden. An den anderen Lösungen kann man arbeiten.

Und dafür ist der Neubau sehr passabel und ein schöner neuer Eingangspunkt.
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Alt 26.06.19, 21:13   #32
Ruhrgebietskind
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Die Bahnen sind ja mittlerweile auch - wie alt? - ich tippe mal 40 Jahre alt. Da dürfte mal was passieren. Dortmund kann auch sonst noch viel tun, um alternative Verkehrsmittel, Bus, Bahnen, aber auch das Fahrrad, besser zum Einsatz zu bringen.
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Alt 26.06.19, 21:24   #33
tino27
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Zitat:
Zitat von Ruhrgebietskind Beitrag anzeigen
Das Problem mit dem Verkehr durch die Gartenstadt ist wirklich alles andere als gering. Hier wäre eine Lösung nötig, aber wie kann die aussehen? Die ganze Straßenführung ist ja so angelegt, dass der Verkehr durch die Gartenstadt geführt wird und auf die Kreuzung an der Lübkestraße zuläuft.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es zumindest zweitweise (15 bis 19 Uhr) zur einem Linksabbiegeverbot an der Lübkestraße kommt. Oder zu einer Anliegerstraße.
Man müsste mal die Zahlen der Verkehrsprognosen ansehen und wie man sich damals vorgestellt hat, dass der Verkehr abfließt.
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Alt 26.06.19, 22:07   #34
Kreuzviertel
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Kreuzviertel ist ein LichtblickKreuzviertel ist ein LichtblickKreuzviertel ist ein LichtblickKreuzviertel ist ein LichtblickKreuzviertel ist ein LichtblickKreuzviertel ist ein Lichtblick
Die Stadtbahnwagen, die auf dieser Linie verkehren, sind etwa 30 Jahre alt, Ruhrgebietskind. Andere, zum Beispiel U43 und U44, sind wesentlich jünger. Der Grund für das überdimensionierte Parkhaus dürfte aber wohl kaum der mangelhafte ÖPNV sein. Dieser ist in Dortmund nämlich alles andere als schlecht und die Stadtbahn-Haltestelle Stadtkrone Ost nur ganz wenige Gehminuten von der neuen Hauptverwaltung entfernt. Ich arbeite selber für einen Konzern, und bei uns wird das Thema Parkplätze/Individualverkehr extrem vom Betriebsrat gepusht. Denke, da liegt der Hund begraben. Eine "Mitschuld" trägt aber sicherlich auch die Stadtverwaltung, die gerne ein wenig konsequenter hätte auftreten dürfen. Andererseits gilt es, den Bau der Schallschutzwand unter allen Umständen abzuwenden. Genau das wurde nun erreicht.
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Alt 27.06.19, 10:25   #35
tzuio09
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tzuio09 könnte bald berühmt werden
Wollte jetzt auch keine Diskussion über den eher schlechten ÖPNV in Dortmund vom Zaun brechen. Fakt ist nun mal, dass die DSW schon im Normalbetrieb an ihre Grenzen stösst, die Infrastruktur teilweise eklatant veraltet ist und es aktuell gar keine Ressourcen gibt, um die Taktung auf Teilstrecken zu erhöhen.

Was hier wieder einmal fehlt ist eben die Kommunikation zwischen Stadt, Wirtschaft und Co. Wahrscheinlich könnte die Conti ein paar Hundert Plätze einsparen, wäre die DSW attraktiver, würde versprechen bis 2022 eine 7 Min Taktung auf der Strecke anzubieten und mehr Knotenpunkte schaffen. Mal ein Beispiel: Jemand der an der Hohenbuschei lebt (8km / 10Min mit dem Auto) braucht mit den Stadtwerken ca 45 Minuten zur Stadtkrone Ost.

Das erklärt den anstehenden Verkehrskollaps an der Stadtkrone ganz gut. Conti wird das noch verstärken. Und solange es kein passendes Konzept der DSW gibt solange finde ich es schade, dass in der Innenstadt - die eben gut erschlossen ist - keine großen Büroflächen entstehen. Würde Dortmund gut zu Gesicht stehen.
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Alt 27.06.19, 13:06   #36
Flo-Joe-Do
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Flo-Joe-Do hat die ersten Äste schon erklommen...
Das Parkhaus wäre schöner im Hinterhof gewesen, so begrüßen an beiden Stadteinfahrten Parkhäuser die A40-B1-Fahrer.
Am Technologiepark das Elmos-Parkhaus und hier an der Stadtkrone Ost das Continentale-Parkhaus.

Ansonsten geht mir das Geheule der Gartenstädtler langsam auf die Nerven, wenn man in die Nähe einer der wichtigsten Straßen in Deutschland zieht, dann muss man mit Verkehr rechnen.
Die Entwicklungsfläche ist für einen bestimmten Bebauungsplan abgesegnet und ich meine, dort war schon immer ein Hochhaus geplant. Das Verkehrsnetz auf dem Gelände ist also schon entsprechend bemessen.

Es gibt ganz andere Flächen in Dortmund die viel mehr unter dem Verkehr leiden, z.B. die ganzen Verbindungsstraßen zu den Logistikparks (Gneisenau, Westfalenhütte Nord, Ellinghausen) im Norden und der Park Westfalenhütte ist noch nichtmal fertig.

Genauso sehe ich nicht so schwarz mit den Stadtbahnen. Dort fahren bisher meistens lange Züge mit Einzeltraktion, mit Doppeltraktion kann man dort sicherlich Abhilfe schaffen. Es wurden Bereits einige der kurzen Bahnen verlängert. Ab 2020 sollen die neuen Züge des Typs "Vamos Dortmund" kommen. Mit den geschaffenen Kapazitäten sollten dann alte Züge generalüberholt oder ausgemustert werden. Hier hätte man dann also auch entsprechende Kapazitäten mit 90 Wagen (derzeit 64) der B80er Serie und 9 B100 für eine zukünftige höhere Auslastung.

Zum Hohenbuschei-Beispiel, zum bisherigen Standort braucht man von der Hohenbuschei mit ÖPNV auch schon 47 Minuten. Es ist also eher ein Problem der dortigen Siedlung und nicht der Ziele, die eigentlich gut angebunden sind.

Geändert von Flo-Joe-Do (27.06.19 um 13:08 Uhr) Grund: Umlaute ergänzt wegen falscher Zeichenkodierung
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Alt 27.06.19, 13:37   #37
tzuio09
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tzuio09 könnte bald berühmt werden
Zitat:
Zitat von Flo-Joe-Do Beitrag anzeigen
Zum Hohenbuschei-Beispiel, zum bisherigen Standort braucht man von der Hohenbuschei mit ÖPNV auch schon 47 Minuten. Es ist also eher ein Problem der dortigen Siedlung und nicht der Ziele, die eigentlich gut angebunden sind.
Andersrum wird ein Schuh draus. Man könnte nämlich auch den Eindruck vermittelt bekommen, dass es die DSW nicht schafft Dortmund insgesamt vernünftig zu vernetzen. Wenn ich ein 84ha großes Gebiet entwickle sollte man sich in der heutigen Zeit eben schon überlegen wie ich das auch vernünftig an den ÖPNV anbinde. Mit einem Bus der alle 30 Min mal fährt bewege ich halt niemanden in Dortmund sich ein VRR Abo zu lösen und von Auto auf Bus und Bahn umzusteigen.

Diese Beispiele gibts ja häufig in Dortmund. Frag mal die Wickeder, wie sie zu ihrem eigenen Flughafen fahren müssen. Es ist eben alles sternförmig ausgelegt, die Innenstadt ist HUB für alles - nur sind es die ausserstädtischen Gebiete (Stadtkrone, Westfalenhütte, Phoenix West und Phoenix See) die in den letzten 10 Jahren enorm entwickelt wurden.

Um nochmal auf Conti zu sprechen zu kommen. Interessant ist übrigens der Ansatz, dass Sierau den Umzug der Steag nach Dortmund ins Gespräch bringt.
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Alt 27.06.19, 13:55   #38
tino27
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Zitat:
Zitat von Kreuzviertel Beitrag anzeigen
Ich arbeite selber für einen Konzern, und bei uns wird das Thema Parkplätze/Individualverkehr extrem vom Betriebsrat gepusht. Denke, da liegt der Hund begraben. Eine "Mitschuld" trägt aber sicherlich auch die Stadtverwaltung, die gerne ein wenig konsequenter hätte auftreten dürfen.
Das Problem sind eher die Gewohnheiten der Mitarbeiter. Die Nutzung von Rad und ÖPNV setzt vor allem Idealismus voraus. Ein immer wieder geäußerter Satz ist dann: "Ich würde ja auch...., wenn..."
In Wirklichkeit ist man froh, dass man Ausreden hat, nicht auf seine Bequemlichkeit zu verzichten. Und ja, nicht für jeden macht der ÖPNV Sinn.
Es stimmt aber auch das Dortmund für Radfahrer nicht attraktiv ist.

Zitat:
Zitat von Flo-Joe-Do Beitrag anzeigen
Ansonsten geht mir das Geheule der Gartenstädtler langsam auf die Nerven, wenn man in die Nähe einer der wichtigsten Straßen in Deutschland zieht, dann muss man mit Verkehr rechnen.
Die Entwicklungsfläche ist für einen bestimmten Bebauungsplan abgesegnet und ich meine, dort war schon immer ein Hochhaus geplant. Das Verkehrsnetz auf dem Gelände ist also schon entsprechend bemessen.

Es gibt ganz andere Flächen in Dortmund die viel mehr unter dem Verkehr leiden, z.B. die ganzen Verbindungsstraßen zu den Logistikparks (Gneisenau, Westfalenhütte Nord, Ellinghausen) im Norden und der Park Westfalenhütte ist noch nichtmal fertig.
Man muss es ja nicht hinnehmen, wenn man die gleichen Fehler an verschiedenen Stellen macht. Ich wohne nicht in der Gartenstadt, aber stehe öfter mal im nachmittäglichen Rückstau zur B1, obwohl ich ganz woanders hin möchte. Gerade die Freiligrathstraße ist für die Verkehre überhaupt nicht ausgelegt. Und die Ampelschaltung zur B1 erst recht nicht.

Übrigens kann man die Planungen bei den Begründungen zu den B-Plänen nachlesen. Darin heißt es auch: "Es wird von Anliegern befürchtet, dass die Anbindung Schleichverkehre in der Stadtrat-Cremer-Allee erzeugt. Um dies zu überprüfen, hat im Jahre 1999 eine Kennzeichenverfolgung stattgefunden. Darüber hinaus sind die Verkehre im Jahr 2001 mit einer automatischen Dauerzählung erfasst worden. Verkehrsprognosen für das nachgeordnete Netz sind jedoch mit großen Unsicherheiten behaftet, so dass Schleichverkehre derzeit nicht prognostiziert werden können. Die Entwicklung wird weiter beobachtet und evtl. verkehrslenkend beeinflusst."

und weiter: "Ebenso sind die Planungen von neuen Wohn- und Gewerbegebieten (z. B. Phoenix, Automeile, 3do) sowie von Straßennetzergänzungen (z. B. Weiterbau der B 236 bis zur Stadtgrenze, B 1-Tunnel), die bis zum Jahr 2015 voraussichtlich realisiert sind, enthalten."
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Alt 28.06.19, 20:53   #39
tino27
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Noch mal das Modell aus einer anderen Ansicht.


Bild: Oliver Volmerich via Ruhrnachrichten
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Alt 29.06.19, 15:37   #40
Kreuzviertel
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Zitat:
Zitat von tzuio09 Beitrag anzeigen
Frag mal die Wickeder, wie sie zu ihrem eigenen Flughafen fahren müssen. Es ist eben alles sternförmig ausgelegt, die Innenstadt ist HUB für alles - nur sind es die ausserstädtischen Gebiete (Stadtkrone, Westfalenhütte, Phoenix West und Phoenix See) die in den letzten 10 Jahren enorm entwickelt wurden.
Mit dem Flughafen pickst du dir natürlich eines der wenigen Negativbeispiele raus. Hier ist die Stadt schon seit Jahrzehnten gewillt, Abhilfe zu schaffen. Eine leistungsstarke Anbindung muss aber auch wirtschaftlich darstellbar sein. Das ist bisher noch nicht der Fall. Wirtschaftlich darstellbar ist hingegen eine bessere Anbindung der Westfalenhütte. Daher wird schon in ganz wenigen Jahren die U44 verlängert.

Dass die Phoenix-Areale schlecht erreichbar sind, entspricht einfach nicht den Tatsachen. Selbiges gilt selbstverständlich auch für die Stadtkrone Ost. Maximal einmal umsteigen ist meiner Meinung nach zumutbar. Bin mir daher, und da wiederhole ich mich gerne, recht sicher, dass das überdimensionierte Conti-Parkhaus - beziehungsweise die 1.250 Parkplätze - auf die Kappe des Betriebsrats (=Belegschaft) geht.
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Alt 29.06.19, 16:01   #41
tino27
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Es wird ja auch erwähnt: "Das Parkhaus ermöglicht ca. 1.250 Stellplätze und geht damit deutlich über den bauordnungsrechtlichen Bedarf hinaus."

Übrigens beziehen sich die überall genannten 23.000m² wohl auf die zu bebauende Fläche. Laut tim-online ist das gesamte Grundstück 30.000m² groß.
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Alt 29.06.19, 17:18   #42
Kreuzviertel
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Interessant wäre auch zu wissen, wie viel Brutto-Grundfläche im Ensemble (exklusive Parkhaus) entsteht. Anhand den Visualisierungen und den Modellen tippe ich auf irgendetwas zwischen 35.000 bis maximal etwas über 40.000 Quadratmetern. Mit Ausnahme des Parkhauses finde ich den Entwurf und das Konzept übrigens recht gelungen. Zu gefallen weiß die Anordnung der drei Gebäudeteile um den überdachten + begrünten Innenhof. Auch die gezackten Grundrisse der beiden kleineren Gebäude und das V-förmige Hochhaus überzeugen mich. Wenn die drei Verwaltungsbauten jetzt noch eine Natursteinfassade erhalten, gibt es meiner Meinung nach wenig zu mäkeln.
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Alt 29.06.19, 22:40   #43
tino27
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Bei der Natursteinfassade bin ich eher skeptisch, aber bei der Gestaltung stimme ich dir zu. Interessant ist es, wenn man den Entwurf der Continentalen mit dem der neuen Lidl-Zentrale (ebenfalls von kwa gezeichnet) vergleicht.
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Alt 29.06.19, 23:06   #44
Kreuzviertel
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Ist das Stein? Metall? Beton? Also, so eine Fassade würde ich auf jeden Fall ganz schick finden:


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Foto: eigene Aufnahme
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