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Alt 28.04.14, 20:12   #31
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Schleswiger Straße 36 & 38 | Missundestraße 1

Der vollkommen abgewirtschaftete Gründerzeitler Schleswiger Straße 38 wurde im August 2013 von AWO erworben. Seit gut einem Monat läuft die Kernsanierung. Die verzierte Fassade bleibt wohl erhalten. Die AWO wolle nun auch die benachbarte Schleswiger Straße 36 übernehmen. Hier sei unter anderem eine Kinderstube geplant. (Quelle: Ruhr Nachrichten - Printausgabe vom 15. April 2014)

Ein weiteres Problemkind im Schleswiger Quartier ist die Missundestraße 1. Das 1902 errichtete Wohnhaus wurde kürzlich geräumt. Am Donnerstag, den 26. Juni 2014, soll die Immobilie zwangsversteigert werden. Das dazugehörige Exposé findet sich hier.
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Alt 19.05.14, 20:43   #32
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Pressemeldung der Stadt Dortmund:

Zitat:
Problemimmobilie Nordstraße 37 ist unbewohnbar

Das Wohnungsamt hat am Freitag, 16. Mai, die Problemimmobilie Nordstraße 37 für unbewohnbar erklärt und die Nutzung zu Wohnzwecken verboten. Die Wasserversorgung für das Gebäude wurde unterbrochen, dadurch drohten den Bewohnern erhebliche gesundheitliche Schäden.

Diese Entscheidung, die das am 30. April 2014 neu in Kraft getretene Wohnungsaufsichtsgesetz Nordrhein Westfalen (WAG NRW) ermöglicht, kann nur in besonderen Einzelfällen getroffen werden.

"So konnten wir endlich der Vermietung von unzumutbarem Wohnraum einen Riegel vorschieben. Ich hoffe, dass dieses deutliche Signal der Verwaltung von Vermieterinnen und Vermietern ähnlicher Häuser wahrgenommen wird", betont der Leiter des Wohnungsamtes Thomas Böhm.

Bei Verstoß gegen diese Anordnung droht ein Bußgeld in Höhe von bis zu 50.000 Euro. Die Rücknahme dieser Entscheidung ist nur möglich, wenn seitens der Vermieterin Missstände beseitigt und Bedingungen hergestellt wurden, die das WAG NRW für vermietbaren Wohnraum fordert. Das Gebäude ist mittlerweile unbewohnt und gegen Zutritt gesichert.
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Alt 25.05.14, 11:34   #33
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Mallinckrodtstraße 54-56

Die Altbauten sehen äußerlich noch genauso aus wie in diesem Beitrag aus dem April. Aber → Die Fassade dürfte wie erhofft nicht mit Styropor zugekleistert werden, eine Visualisierung:


Quelle: DOGEWO21

Die Problemimmobilie Mallinckrodtstraße 317/Evertstraße 1 wurde ausgerüstet, dazu später mehr...
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Alt 25.05.14, 20:01   #34
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Mallinckrodtstraße 317 | Evertstraße 1 | 25. Mai 2014

Kommen wir nun zur ausgerüsteten Mallinckrodtstraße 317/Evertstraße 1 im Hafenviertel. Zwar wurden die Arbeiten noch nicht komplett abgeschlossen (Erdgeschoss, Innenausbau, ein paar Quadratmeter Farbe), die Sanierung kann sich aber meiner Meinung nach bereits jetzt schon sehen lassen. → Es gefallen das komplett erneuerte Dach samt den roten Dachziegeln aber auch die Fenster und Stuckelemente. Bei maximal 6,50 bis 7 EUR zu erzielender Miete/Quadratmeter kann man sicherlich auch über kleinere Unsauberkeiten (leicht überstehende Dämmung zwischen Erd- und erstem Obergeschoss) hinwegsehen.


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Alt 08.06.14, 20:10   #35
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Brunnenstraße 51 | 29. Mai 2014

Die Verantwortlichen haben Wort gehalten: Die Fassade der Brunnenstraße 51 wurde enthüllt. Wenn wir uns vor Augen führen, in was wie einem desolaten Zustand sich die sogenannte Problemimmobilie noch vor wenigen Monaten befand, kann man durchaus von einem neuen Schmuckstück für die Nordstadt sprechen.


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Alt 08.06.14, 23:40   #36
Nefiew
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Nefiew könnte bald berühmt werden
Sehr schön ist das Haus geworden! Mit dem Nachbarhaus, kommt da in der Tat - zumindest visuell - ein bisschen Kreuzviertel-Feeling auf. Jetzt muss es allerdings sweitergehen, es ist noch viel zu tun in der Gegend.

Mich würde mal eure Meinung interessieren, glaubt ihr auf kurz oder lang an einen Turnaround der Nordstadt?
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Alt 09.06.14, 11:10   #37
DoHamHro
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Wenn alle (Mieter als auch Vermieter, Gewerbetreibende und Kunden) sehen, dass sich in der Nordstadt merklich, und dass heißt oberflächlich nach außen sichtbar, was tut und die Stadt auch Präsenz zeigt, dann wird mE tatsächlich der Umschwung geschafft. Die Leute sehen, sie werden in Ihrem Stadtteil nicht alleine gelassen. Denn an sich ist es ja eine sehr urbane Gegend mit viel Potential. Häufig muss nur einer anfangen. Ich sehe der Entwicklung postiv entgegen!
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Alt 09.06.14, 15:04   #38
Nick
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Die Probleme in einigen Nordstadtquartieren sind komplex, der Turnaround dürfte nur mit vereinten Kräften zu meistern sein: Auf europäischer Ebene müssen Orban und Konsorten massiv unter Druck gesetzt werden (Lebensumstände der Sinti und Roma sind in den Herkunftsländern zu verbessern). Auf nationaler Ebene gilt es die Integration noch entschlossener zu fördern und zu fordern (Sprachkurse, Ganztagsschulen, soziale Einrichtungen, Streetworker). Auf Landesebene trat am 30. April 2014 das lang herbeigesehnte neue Wohnungsaufsichtsgesetz in Kraft. Von nun an haben Kommunen einen größeren Handlungsspielraum gegen vernachlässigte Wohnungen und Häuser vorzugehen. Dortmund machte erstmals am 16. Mai von der neuen Gesetzeslage Gebrauch. Gleichwohl werden DOGEWO & Co. ihren Bestand in der Nordstadt weiter ausbauen. Vermutlich ein wenig diskreter als zu Letzt.

Dennoch kann man die Nordstadt nicht pauschal über einen Kamm scheren. Ja, entlang der Borsig- und Mallinckrodtstraße sowie im westlichen Hafenviertel herrschen zum Teil besorgniserregende Zustände. Aber: Völlig intakte Quartiere befinden sich zum Beispiel im Uhlandblock, am Hoeschpark, an der Schützen- oder auch Schüchtermannstraße. Trotz aller Missstände ist und bleibt die Nordstadt für mich einer der interessantesten, spannendsten und urbansten Stadtteile Dortmunds. Wer sich die Zeit nimmt, ein paar Stunden durch die Nordstadt zu laufen kann viel entdecken → hilfsbereite Menschen, wunderschöne Altbauten, unzählige Restaurants, kleine Lebensmittelhändler, Konditoreien, Museen, Ateliers, Programmkinos, kultige Clubs und Kneipen.
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Alt 09.06.14, 15:10   #39
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Bornstraße 125 | Schleswiger Straße 38 | 29. Mai 2014

Das Dach der Bornstraße 125 wurde seit dem letzten Update neu eingedeckt. Zudem wurden die Fenster gesetzt.


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Die Schleswiger Straße 38 wird momentan noch entkernt. Bekanntlich soll die verzierte Fassade erhalten bleiben.


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Alt 01.07.14, 21:09   #40
Rufus
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Hafenviertel = Hipsterviertel

Zitat:
Ja, entlang der Borsig- und Mallinckrodtstraße sowie im westlichen Hafenviertel herrschen zum Teil besorgniserregende Zustände. Aber: Völlig intakte Quartiere befinden sich zum Beispiel im Uhlandblock, am Hoeschpark, an der Schützen- oder auch Schüchtermannstraße.
Das westliche Hafenviertel ist doch DIE kommende Ecke überhaupt in Dortmund. Da hängen jetzt schon Aushänge à la "schnöseliges Akademikerpaar sucht Traumwohnung (Altbau, Dielenboden und Fahrradkeller)". Also wenn das kein intaktes Quartier ist, dann weiß ich auch nicht. Den Uhlandblock finde ich hingegen gar nicht so einladend, ist aber durchaus ok. Eigentlich sind ja nur der Borsigplatz, der Nordmarkt und die Münsterstraße wirklich miese Ecken. Das hängt stark mit der Drogenszene zusammen, die in den letzten vier Jahren vor allem in der Münsterstraße Fuß gefasst hat. Dabei war der Abschnitt der Münsterstraße rund um die St.Josephs-Kirche eigentlich ein sehr sympathischer Teil der Nordstadt. Ich kann mich daran erinnern, dass da vor zehn Jahren statt Sportwettencafés und Burka-Shops ordentliche Gastronomie war. Migrantisch war das Viertel schon immer, aber im Sommer hatte es ein sauberes, mediterranes Flair. Das passt ja auch, schließlich lädt die Straßenführung mit breiten Gehwegen dazu ein. Wirklich coole Ecke und einige schöne Altbauten gibt es da auch noch (teilweise mit dämlichen Fassadenbildern verschandelt; aber, naja, besser als verrußt).

Die Aufkäufe der DOGEWO sind natürlich eine tolle Sache. In der Nettelbeckstraße ist aber nur eines der Häuser gelungen. Zudem sind die Mieten zu hoch (wurden für Neuvermietungen kürzlich erst wieder angehoben) und erreichen inzwischen das Niveau billiger Wohnungen im Kreuzviertel. (subjektiver Eindruck, habe keine Zahlen) Aber auch daran sieht man: Das Hafenviertel hat was, denn die Buden stehen trotz hoher Preise nicht leer. Und westlicher im Hafenviertel geht ja kaum. Nach dem Unionviertel ist das derzeit die beliebteste Ecke für Ruhrpott-Hipster und Gymnasiallehrer.
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Alt 11.07.14, 23:57   #41
larselino
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^

Gibt es denn in dem Viertel schon LatteMatschiato-Cafes und In-Kneipen bzw. Galerien etc. ? Hast du Bilder davon?

Ich beobachte, dass viel HipsterViertel genannt wird, aber das reicht ja nicht, dass da nur ein paar Menschen mit Hornbrille wohnen, sondern in einem In-Viertel muss ja was spannendes passieren...
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Alt 30.07.14, 10:31   #42
Bau-Lcfr
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Münsterstraße 217 vom Netz genommen

^ An der Münsterstraße 217 ist was spannendes passiert - wie die WAZ gestern berichtete, der Versorger DEW21 musste dieses Haus wegen Lebensgefahr vom Netz (Strom, Wasser) abkoppeln. Die Sicherheit der Leitungen im Haus konnte gar nicht geprüft werden, da die DEW21-Mitarbeiter laut Artikel aus dem Haus vom Verwalter geworfen und massiv bedroht wurden. Das Haus ist bereits früher durch illegale Entnahmen von Strom und Wasser aufgefallen.

Ob das alles Teil einer hippen Eventaktion (Kunst) sein sollte, konnte ich dem Artikel nicht entnehmen. Da denke ich schon eher an die heruntergekommenste Favelas dieser Welt. (Der Vergleich hinkt möglicherweise - demnach werden etwa in den Favelas in Rio de Janeiro Strom und Wasser grundsätzlich ganz normal bezogen.)
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Alt 22.10.14, 09:13   #43
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KiTa statt Kirche

Am ehesten passt es noch hier rein - wie die WAZ gestern berichtete, die Albert-Magnus-Kirche an der Enscheder Straße in der Nordstadt soll ihren Denkmalstatus verlieren, worauf sie abgerissen wird. Auf dem Grundstück soll eine KiTa gebaut werden.
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Alt 07.11.14, 14:15   #44
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Bornstraße 99 wird saniert

Das denkmalgeschützte Eckhaus an der Born-/Brunnenstraße wird von Grund auf saniert. Eigentümer Christian Schmitt ist davon überzeugt, aus der Problemimmobilie wieder ein echtes Schmuckstück für die Nordstadt machen zu können. - Ein Foto-Rundgang findet sich in den Ruhr Nachrichten.
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Alt 17.01.15, 15:31   #45
Kreuzviertel
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Vorzeige-Sanierung geplant

Das Beratungsnetzwerk Initiative durch einzelne Eigentümer möchte in der Nordstadt eine Problemimmobilie vorbildlich sanieren. Momentan läuft noch die Suche nach einem geeigneten Objekt. Der Dortmunder Architekt Gunnar Ramfjell wird das Vorhaben betreuen.

Quelle: http://www.dortmund.de/de/leben_in_d...jsp?nid=327806
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