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Alt 29.07.11, 13:23   #91
Nick
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Bahnhof Mengede

Die Arbeiten (Info) am Nordausgang und am Passantentunnel wurden beendet (Quelle). Recht ansprechend: Der ebenfalls neugestaltete Busbahnhof (Fotostrecke).
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Alt 29.10.11, 18:40   #92
Nick
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Ausfädelung Marsbruchstraße/Untertunnelung B1

Mit rund einjähriger Verspätung soll das Projekt im Frühjahr 2012 ins Rollen kommen: Anfang 2012 will das Stadtbahnbauamt die Ausschreibungen für die Rohbauarbeiten des "Baulos 75" - niveaufreie Ausfädelung der Stadtbahn in die Marsbruchstraße - veröffentlichen. 2015 soll das 320 Meter lange Tunnelbauwerk fertiggestellt sein. (Quelle)

Video: Ausfädelung Marsbruchstraße | 6-streifiger Ausbau A40
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Alt 25.04.12, 22:55   #93
Homer
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Homer könnte bald berühmt werden
Die Stadt Dortmund schreibt einen "Tunnelbau in offener Bauweise für Stadtbahn" aus. Wobei könnte es sich hierbei handeln?

http://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOT...:DE:HTML&src=0
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Alt 25.04.12, 23:11   #94
tino27
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tino27 sitzt schon auf dem ersten Ast
Das wird die Ausfädelung sein, die direkt darüber angeführt ist.
__________________
Der Ingenieur, beraten durch das Gesetz der Sparsamkeit und geleitet durch Berechnungen, versetzt uns in Einklang mit den Gesetzen des Universums. Er erreicht die Harmonie.
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Alt 26.04.12, 22:42   #95
Homer
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Ach ja, da steht ja auch Baulos 75.
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Alt 04.09.12, 11:07   #96
tzuio09
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tzuio09 könnte bald berühmt werden
Diesem Bericht nach engagiert sich nun neben einer Bürgerinitiative auch der "Freundeskreis historischer Eisenbahnen" für den Erhalt und die Sanierung des Kurler Bahnhofs.


Foto: smial via wikimedia commons

Das Bahnhofsgebäude stammt aus dem Jahr 1908 und steht unter Denkmalschutz. Jeder, der von hier aus aber mal in Richtung Innenstadt oder ins westliche Ruhrgebiet / Rheinland aufgebrochen ist, weiß um den erbärmlichen Zustand des Gebäudes Bescheid.

Der Bahnhof in Kurl ist wieder einmal ein großartiges Beispiel für den Umgang der Bahn in Puncto Pflege ihrer Standorte. Der Bahnhof verkommt seit Jahren zu einem Schandfleck, den man gerade zur dunklen Jahreszeit besser nicht alleine betritt.

Gerade hier wäre es wichtig das direkte Umfeld des Bahnhofs neu zu beleben. Vor ein paar Jahren wurde 500m weiter östlich Richtung Husen eine Gewerbefläche für Waren des täglichen Bedarfs (zwei Supermärkte, Apotheke etc.) erschlossen. Die Ansiedlung einer weiteren Handelskette ist daher in Bahnhofsnähe nicht zu erwarten, was die Suche nach einem Investor für das Bahnhofsgebäude sicher nicht allzu leicht ist. Wie so oft in Dortmund / Deutschland.

Wie der Umgang mit Regionalbahnhöfen auch funktionieren kann machen uns ausgerechnet unsere kleinen Nachbarländer, wie die Niederlanden oder die Schweiz immer wieder vor.
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Alt 21.10.12, 12:42   #97
dojul
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dojul befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Die DSW21 baut zur Zeit (seit dem 08.10.) die Haltestelle Huckarde Abzweig barrierefrei aus:

http://www.stadtbahnbauamt.dortmund....=4.1&tid=94675
__________________
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Alt 17.12.12, 17:14   #98
Nick
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Ausfädelung Marsbruchstraße/Untertunnelung B1

  • Bauvorbereitende Maßnahmen vorm Abschluss
  • Im Januar wird die Baustelle eingerichtet
  • Das ausführende Bauunternehmen ist die österreichische Alpine GmbH
  • derWesten.de
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Alt 15.02.13, 12:15   #99
Nick
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Ausfädelung Marsbruchstraße/Untertunnelung B1

Pressemitteilung der Stadt Dortmund:

Zitat:
Ausbau B1

Freie Fahrt ab Frühjahr 2015

Im Zuge des sechsspurigen Ausbaus der B1 zur Autobahn A40 an der Marsbruchstraße (Baulos 75) wird die Ausfädelung der Stadtbahn aus der B1 in die Marsbruchstraße beseitigt.


Bild: Stadt Dortmund / Vermessungsamt

Bei der Baumaßnahme handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt des, des Bundes, des Landes NRW und der Stadt Dortmund. Das Stadtbahnbauamt als federführende Stelle für die Stadtbahnmaßnahme informierte Anlieger und interessierte Bürger am 15. Februar über wesentliche Details der Bauausführung dieses Bausteines der Gesamtmaßnahme.

Das ca. 34 Mio. teure Bauprojekt dient dazu, die Verkehrssicherheit zu verbessern. Außerdem werden sich ÖPNV und Individualverkehr in Zukunft nicht mehr gegenseitig behindern: Die Stadtbahnlinie U 47 wird künftig östlich der Haltestelle Hauptfriedhof über eine Rampe in Tunnellage unter der B1 hindurch und anschließend wieder in das Niveau der Marsbruchstraße geführt. Die Bauzeit dauert bis 2015.

Die Planung

Der Landesbetrieb Straßen NRW plant im Auftrag des Bundes den Ausbau der vierspurigen Ortsdurchfahrt der B 1 von der B 236 bis zum Autobahnkreuz Dortmund/Unna zur sechsspurigen Autobahn BAB 40. Die vorhandene, höhengleiche Kreuzung der Stadtbahnstrecke mit der B 1 (Ausfahrt Marsbruchstraße) muss dafür beseitigt und durch einen Tunnel ersetzt werden.

Am östlichen Stadteingang von Dortmund sind folgende Komponenten geplant:
  • Ausbau B 1 zur BAB 40
  • Kreuzungsfreie Führung der Stadtbahn aus dem Mittelstreifen der B1 sowie Bau einer neuen barrierefreien Haltestelle als Ersatz für die beiden Haltestellen Vahleweg und Allerstraße in neuer Lage
  • Schaffung einer neuen Ortseingangssituation Aplerbecks im Bereich des Verkehrsbandes Marsbruchstraße
  • Bebauungsplanung Ap190 mit verlängerter Marsbruchstraße zum Knoten Gottesacker
  • Gestaltung des östlichen Stadteingangs B 1/A 40 und der Stadtbahnausfädelung
Als erster Realisierungschritt erfolgt die Beseitigung der niveaugleichen Kreuzung mit der Stadtbahn und die Schaffung einer neuen Ortseingangssituation Aplerbecks mit folgenden Zielen:
  • Entfall der niveaugleichen Kreuzung
  • Verbesserung der Verkehrssicherheit/Vermeidung gegenseitiger Behinderungen von Individualverkehr / ÖPNV
  • Neugestaltung des östlichen Stadteingangs an der Marsbruchstraße
  • Herstellung der Zweigleisigkeit der Stadtbahn in der Marsbruchstraße bis Allerstraße
Entscheidungen

Durch Ratsbeschlüsse, eine Kreuzungsvereinbarung zwischen Bund Land und Stadt sowie den Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Arnsberg am 30.09.2010 sind alle Voraussetzungen für den Bau gegeben.
Das Baulos 75
  • Gesamtlänge der Stadtbahngleise: rund 1.100 m
  • Tunnel: 267 m
  • Rampe B1: 148,5 m
  • Rampe Marsbruchstraße: 146,5 m
  • Anschluss an den Bestand östlich der Haltestelle Hauptfriedhof sowie südlich der Allerstraße
Baukosten

Die voraussichtlichen Gesamtkosten betragen 33,9 Millionen Euro netto. Die teilen sich auf in:
  • Kreuzungsbedingte Kosten 27,5 Millionen Euro – Kostendrittelung der Kreuzungsmaßnahme zwischen Bund, Land, Stadt (also 9,2 Millionen Euro Anteil Stadt Dortmund)
  • Bau Haltestelle/Zweigleisigkeit zusätzlich 6,4 Millionen Euro
  • städtischer Anteil somit insgesamt 15,6 Millionen Euro
  • Die Förderung des städtischen Anteils erfolgt nach § 12 ÖPNV NRW mit ca. 85 % der Kosten.
Grober Zeitplan
  • vorbereitende Arbeiten (Baumfällungen, Baustelleneinrichtung) bis März 2013
  • Beginn der Rohbauarbeiten vor Ort: April 2013
  • Inbetriebnahme neue Haltestelle (prov.): Herbst 2014
  • Inbetriebnahme neuer Tunnel / Wegfall der Kreuzung : Frühjahr 2015
  • Abschluss der Restarbeiten (z. B.Straßenbau, Begrünung): bis Ende 2015
Verkehrsführung

Während der Bauzeit wird grundsätzlich eine mindestens zweispurige Verkehrsführung auf der B1 gewährleistet. Die innere, stadteinwärts führende Fahrspur der B1 (Nordseite) muss für den Bau der eingleisigen, provisorischen nördlichen Stadtbahnführung für mehrere Wochen eingezogen werden. Im Sommer 2013 werden die südlichen Fahrstreifen stadtauswärts auf sogenannte Hilfsbrücken verschwenkt und die nördliche Fahrspur gleichzeitig eingezogen. Die Erreichbarkeit der Anlieger, der LWL-Klinik und des Materialprüfungsamtes bleibt auch während des Umbaus gewährleistet. Der Stadtbahnbetrieb wird während der Maßnahme sichergestellt.

Baumfällarbeiten
  • 47 Bäume in der Marsbruchstraße und auf dem ehemaligen Klinik-/ Kasernengelände wurden im Jahre 2012 gefällt
  • 109 Bäume überwiegend im Mittelstreifen der B1 sind aktuell zu fällen
  • 156 Bäume somit insgesamt
Ersatz-/Kompensationsmaßnahmen
  • 29 Säuleneichen (Quercus Robur Fastigiata Koster, Lichtendorfer Straße, März 2011
  • 38 Vogelkirschen (Prunus Avium), Herrenstraße, Januar 2012
  • 44 Stieleichen (Quercus Robur), Südseite der Vellinghauser Straße, Frühjahr 2012
  • 18 Stieleichen (Quercus Robur), Nordseite der Vellinghauser Straße, Januar 2013
  • 8 weitere als Ersatz für kleinere bzw. zwei nicht gepflanzte Bäume sowie eventuell noch weitere notwendige Kompensationen werden Am Büter vorgesehen
  • 43 Bäume werden nach Abschluss der Arbeiten in der Marsbruchstraße im Herbst 2015 gepflanzt
  • 180 Bäume insgesamt sind somit als Ersatzmaßnahme vorgesehen, davon sind bereits 129 Stück platziert worden.
Ansprechpartner während der Bauphase

Das städtische Baubüro befindet sich auf dem Gelände der LWL-Klinik, Marsbruchstraße 179, 44287 Dortmund, Haus 6, 1. OG. Als Ansprechpartner stehen Dipl. Ing. Peter von den Bergen und Dipl. Ing. Thomas Popa unter den Rufnummern 0231 50-27251 bzw. 50-22448 zur Verfügung.
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Alt 29.08.13, 02:47   #100
Nick
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Ausfädelung Marsbruchstraße/Untertunnelung B1

Das Projekt wurde bereits umfassend vorgestellt. Was bisher noch fehlt sind ein paar Fotos:


Stadtbahnrampe Marsbruchstraße
Quelle: Mein Bild



Quelle: Mein Bild
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Alt 23.01.14, 18:18   #101
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Ausfädelung Marsbruchstraße/Untertunnelung B1

Die südliche Rampe des 267 Meter langen Stadtbahn-Tunnels nähert sich der Fertigstellung. Auf der Nordseite soll es "demnächst richtig losgehen". Eine Fotostrecke, des bereits schon jetzt imposanten Bauwerks, findet sich hier.
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Alt 25.02.14, 11:02   #102
tzuio09
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Bahnhof Barop

Einem Bericht der WAZ nach wird die die Stadt, respektive die Bezirksvertretung Hombruch, ab 2015 erneut versuchen sich bei der Deutschen Bahn für das Projekt "Verkehrsknotenpunkt Barop Parkhaus" stark zu machen.

Entstehen soll ein moderner Nahverkehrsknoten am Parkhaus Barop mit Anbindung an Buslinien, U-Bahn 42, S-Bahn und H-Bahn. Dabei ist das Ziel die bisherige S-Bahn Station Barop nach Norden zu verlegen und im Süden eine Weitere entstehen zu lassen.

Die U-Bahn Haltestelle Barop Parkhaus ist bereits durchaus als modern zu bezeichnen, ein Ausbau des gesamten Gebiets wäre durchaus zu begrüßen. Interessant ist auch die Idee, die H-Bahn der Universität weiterzuführen. Hätte man so doch kurzer Hand durch die Einbindung der U42 die Uni mit den Trendquartieren Kreuzviertel und Unionsviertel verbunden.
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Alt 07.05.14, 14:09   #103
Nick
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Ausfädelung Marsbruchstraße/Untertunnelung B1

Dazu eine Pressemeldung samt Fotostrecke der Stadt Dortmund:

Zitat:
Stadtbahntunnel

Kreuzungsfreie Bahnstrecke in Aplerbeck

Nach rund einjähriger Bauzeit wurde am 6. Mai der 267 Meter lange Stadtbahntunnel zwischen dem Schienennetz im Mittelstreifen der B 1 und in der Marsbruchstraße in Dortmund-Aplerbeck durchgestoßen.

Bei einer kleinen Feierstunde mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung und beteiligten Unternehmen zog Oberbürgermeister Ullrich Sierau eine Zwischenbilanz: "Wir sind mit der auf rund 33,9 Mio. Euro veranschlagten Maßnahme auf einem guten Weg. Der durch eine Insolvenz eingetretene Zeitverlust ist zum Teil schon aufgeholt. Wenn die Stadtbahn Ende 2015 die B 1 unterirdisch quert, wird nicht nur die berühmte letzte Ampel vor Moskau demontiert sein, auch die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und das Stadtbild werden sich positiv verändert haben."

Tunnel Voraussetzung für Ausbau der B 1 zur A 40

Die unterirdische Führung der Stadtbahn in die Marsbruchstraße ist Voraussetzung für den späteren Ausbau der B 1 zur A 40 durch den Landesbetrieb Straßen NRW. Die Baumaßnahme umfasst neben dem Tunnel inklusive der erforderlichen Rampen auch eine neue barrierefreie Haltestelle als Ersatz für die beiden bisherigen Haltestellen Vahleweg und Allerstraße sowie den zweigleisigen Ausbau der Stadtbahnstrecke bis zur Allerstraße. Die Marsbruchstraße wird künftig über den Knoten Gottesacker an die B 1 angebunden und von dort parallel zur B 1 bis zur heutigen Trasse geführt.

Mit Rodungsarbeiten für die Verlegung von Versorgungsleitungen fiel Anfang 2011 der Startschuss für das insgesamt 1 100 Meter lange Baulos. Ersatzpflanzungen und Kompensationsmaßnahmen fanden im März 2011, im Januar 2012 und im Januar 2013 im Bereich Aplerbecker Mark statt. Im April 2013 ging es dann an den ersten Bauabschnitt, zu dem der Rohbau für den Tunnel und die 148,5 Meter (B1) und 146,5 Meter (Marsbruchstraße) langen Rampenbauwerke gehörte. Im Dezember 2013 konnte die Stadtbahn auf das provisorische Gleis umgelegt werden und im Januar 2014 wurden die Fahrbahnen der B1 auf eine sog. Hilfsbrücke verschwenkt.

55 Rampen- und Tunnelblöcke á zehn Meter Länge

Ausgehend von der Rampe im Anschluss an die Haltestelle Hauptfriedhof ist der erste Bauabschnitt in 55 Rampen- und Tunnelblöcke à 10 Meter unterteilt worden. Davon sind - bis auf geringe Restarbeiten - die Blöcke 39 bis 42 in der Marsbruchstraße (über die zur Zeit der Verkehr der B1 geleitet wird), sowie die Blöcke 43 bis 55 komplett fertig gestellt. Die Arbeiten laufen parallel aus beiden Richtungen weiter. Die restlichen Rampen- und Tunnelblöcke werden in rund drei Wochen weitestgehend ausgehoben sein. Das beauftragte Unternehmen beabsichtigt, die Stahlbetonarbeiten noch in diesem Jahr komplett abzuschließen.

Wenn die Rohbauarbeiten abgeschlossen sind, folgt der zweite Bauabschnitt mit dem Bau der neuen Haltestelle sowie ersten Gleisbauarbeiten. Diese Arbeitspakete sind jetzt vergeben worden. Die neue Haltestelle wird einen 60 Meter langen und 92 cm hohen Mittelbahnsteig haben.

In einem dritten Bauabschnitt werden die Straßenbauarbeiten sowie weiterer Gleisbau ausgeführt. Die neue Schienenführung berücksichtigt die Anpassung der Marsbruchstraße mit Rad- und Fußwegen, gesicherte Überwege, separate Linksabbiegespuren für die die Stadtbahn kreuzenden Verkehrsbeziehungen sowie die städtebauliche Gestaltung dieses Eingangstores nach Aplerbeck durch eine geeignete Begrünung.

Neue Strecke soll im vierten Quartal 2015 in Betrieb gehen

Die neue Haltestelle soll bereits im zweiten Quartal, der Tunnel im vierten Quartal 2015 in Betrieb genommen werden. Zu dem Zeitpunkt kann dann auch die oberirdische, ampelgesteuerte Kreuzung entfallen. Alle Restarbeiten inklusive Straßenbau, Begrünung und Abbruch der alten Haltestellen sollen im zweiten Quartal 2016 beendet sein.
Bund, Land und Stadt tragen rund 33,9 Mio. Euro Gesamtkosten

Auf 33,9 Millionen Euro sind die Kosten für den Stadtbahnbau und ergänzende Maßnahmen insgesamt veranschlagt. Davon gelten 27,5 Millionen Euro als kreuzungsbedingte Kosten, die zwischen Bund, Land, Stadt gedrittelt werden. Der städtische Anteil daraus beträgt also rund 9,2 Millionen Euro.

Ergänzende ÖPNV-Maßnahmen wie die Herstellung der Zweigleisigkeit kosten zusätzlich 6,4 Millionen Euro und sind von der Stadt Dortmund zu finanzieren. Damit steigt der städtische Anteil an den Gesamtkosten auf 15,6 Millionen Euro.

Die kommunalen Anteile werden nach dem ÖPNV-Gesetz NRW mit 85 Prozent gefördert. Der Zuwendungsbescheid liegt seit dem 12. November 2013 vor.

Grundsatzbeschluss des Rates fiel im Juni 2000

Den Grundsatzbeschluss für die kreuzungsfreie Führung der Stadtbahnstrecke aus dem Mittelstreifen des Westfalendammes (B1) in die Marsbruchstraße fasste der Rat der Stadt am 15. Juni 2000. Im Februar 2007 stimmte er der verlegten Trasse der Marsbruchstraße parallel zur zukünftigen A 40 zu. Den Ausführungsbeschluss schließlich fasste der Rat am 08. Juli 2010; der Planfeststellungsbeschluss datiert vom 30. September 2010.
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Alt 19.01.15, 08:48   #104
Bedenkenträger
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Umbau Haltstellen U47

Die Ruhrnachrichten berichten, dass das von der Stadterarbeitete Konzept zum barrierefreien Ausbau der Haltestellen der U47 nun fast fertig ist. Bis zur Umsetzung wird's wohl noch 5 Jahre dauern. Hoffentlich wird es schneller möglich denn in einige der Haltstellen wurde mit Blick auf den geplanten B1 Tunnel seit Jahren nicht mehr investiert. Daher sind sie in einem erbarmungswürdigen Zustand. Ich weiß nicht, ob man das als Indiz werten soll, dass die Stadt die Planung aufgibt?

http://www.ruhrnachrichten.de/staedt...art930,2598228
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Alt 19.01.15, 10:03   #105
Kreuzviertel
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@Bedenkenträger: Die Planungen zum B1-Tunnel werden gewiss nicht aufgegeben. Bis der Tunnel freigeben wird, vergehen aber weit mehr als fünf Jahre. - Die Brücken können doch auch nach Fertigstellung des Tunnels bzw. nach dem Rückbau von drei auf zwei (oberirdischen) Fahrspuren weitergenutzt werden.
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