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Alt 17.09.18, 02:14   #91
Ruhrgebietskind
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Bürgerzentrum Dorstfeld - Alte Waschkaue

Tolles Projekt, wobei ich den Siegerentwurf von HWR auch am besten finde.
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Alt 17.09.18, 11:04   #92
Kieselgur
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Bürgerzentrum Dorstfeld - Alte Waschkaue

Ja, der WP Winkler-Entwurf betreibt sehr viel Effekthascherei indem er Einbauten in bunten Farben vorsieht. Er legt hier wohl eher den Schwerpunkt auf die auch vorgesehene Nutzung als Kinder- und Jugendcafe. Witzigerweise kompensiert er dies aber indem er im Gegensatz zum HWR-Entwurf im Außenbereich wenigstens Parkplätze vorsieht.

Ich bin auch dafür besser auf die Farbkleckserei zu verzichten, welche sich selbst für Jugendzentren schnell abnutzt und lieber den zeitlos neutralen HWR-Entwurf zu verwirklichen. Beim Letzteren wäre allerdings eine Nachbesserung in Form von Parkplätzen durchaus angebracht. Auch wenn es eher als lokales Bürgerzentrum gedacht ist werden die Besucher bei Feiern nicht alle zu Fuß, mit dem Rad oder ÖPNV anreisen und es gibt dann weniger Streit um zugeparkte Nebenstraßen.
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Alt 17.09.18, 11:47   #93
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Im HWR-Entwurf gibt es doch auch Parkplätze. Im vorderen Bereich, etwas weiter weg.

Hoffe übrigens auch dass das Projekt schnell umgesetzt wird. Eine schöne Aufwertung für den Bereich in Dorstfeld. Zudem hoffe ich, dass sich noch ein Investor für das freie Grundstück zur Entwicklung von Wohnraum findet.
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Alt 17.09.18, 12:14   #94
Kieselgur
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Bürgerzentrum Dorstfeld - Alte Waschkaue

Ja, stimmt, die hatte ich übersehen, weil ich die so weit weg nicht mehr zum Projekt zugehörig empfand. Das Problem, der an der Spitze des Grundstückes angesiedelten Parkplätze, dürfte aber sein, dass sie an der Stelle zu sehr mit der ebenfalls geplanten Wohnbaufläche kollidieren. Der weite Weg ist bei schlechtem Wetter auch eher ungünstig und die soziale Kontrolle bei näher gelegenen Parkplätzen besser.

Wie man die Außenanlagen anordnet dürfte durch die Entscheidung für den HWR-Entwurf wohl noch nicht festgelegt sein, erstmal ging es wohl vor allem um das Gebäude selbst.
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Alt 03.11.18, 12:22   #95
Kreuzviertel
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Eröffnung Baukunstarchiv NRW

Am Sonntag, 4. November 2018, also morgen, öffnet das Baukunstarchiv NRW seine Pforten. Die Nordstadtblogger statteten dem ehemaligen Museum am Ostwall bereits vorab einen Besuch ab. Außerdem folgt im Anschluss noch die Pressemitteilung der Stadt Dortmund:

Zitat:
Baukunstarchiv NRW eröffnet und zeigt Werke bedeutender Baumeister

Dortmund hat ein neues Haus der Baukultur: Das Baukunstarchiv NRW am Ostwall 7 eröffnet am Sonntag, 4. November. Nachlässe bedeutsamer Architekten und Ingenieure aus NRW sind dort gesammelt. Zum Start präsentiert das Archiv ausgesuchte Werke in einer Ausstellung.


Am Sonntag, 4. November, ab 14:00 Uhr, werden die Gesellschafter der Baukunstarchiv NRW gGmbH, die Kooperationspartnerin Technische Universität Dortmund und die Stadt Dortmund das neue Haus der Baukultur der interessierten Öffentlichkeit vorstellen und dabei ausgesuchte Werke aus der Sammlung präsentieren. Zu den Architekten, deren Werk dabei in Teilen vorgestellt wird, gehören prominente nordrhein-westfälische Baumeister wie Josef Franke, Josef Paul Kleihues, Werner Ruhnau, Harald Deilmann und der Ingenieur Stefan Polónyi.

"Allianz zwischen Industriekultur und Baukunst"

Im Baukunstarchiv NRW soll ein fachlicher Informationsort für die Route der Industriekultur entwickelt werden - und zwar mit einer Schwerpunktsetzung zur Architektur- und Ingenieur-Baukunst im Ruhrgebiet. "Die Industriekultur geht im Baukunstarchiv NRW eine Allianz mit der Baukultur ein. Eine Allianz, die somit im Herzen Westfalens eine Heimat findet", so Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau dazu.

Pläne, Zeichnungen, Fotografien und Modelle

Das Baukunstarchiv NRW wird Nachlässe einflussreicher und regional bedeutsamer Architekten sowie Ingenieure sammeln und für die wissenschaftliche Bearbeitung zugänglich machen. Die zentrale Rolle der Technischen Universität Dortmund für die Arbeit des neuen Baukunstarchivs NRW gewährleistet, dass Baukulturforschung aus Nordrhein-Westfalen Maßstäbe setzen wird. Die TU bringt ihr Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst NRW (A:AI) als Gründungsstock in das Baukunstarchiv NRW ein. Mit der Stellung der wissenschaftlichen Leitung des neuen Hauses wird das Engagement der TU Dortmund sichtbar, betont die Rektorin der TU, Prof. Dr. Ursula Gather. Zur kulturellen Rolle der neuen Institution meint der wissenschaftliche Leiter, Prof. Dr. Wolfgang Sonne: "Nicht nur die Bauten, auch die Medien wie Pläne, Zeichnungen, Fotografien und Modelle, mit denen sie geschaffen und verbreitet werden, sind Baukunst. Dieses Kulturgut wollen wir sammeln, erforschen und der Öffentlichkeit präsentieren."

Sanierung eines Gebäudes mit Geschichte

Die im Januar 2017 begonnenen Arbeiten zur Revitalisierung und Modernisierung des geschichtsträchtigen Gebäudes am Ostwall 7 konnten im Frühjahr 2018 plangemäß abgeschlossen werden. Bauherr war die Stadt Dortmund. Nach Entwürfen des Büros Spital-Frenking + Schwarz Architekten konnten alte Qualitäten des ursprünglich 1872 – 75 nach Plänen des Berliner Architekten Gustav Knoblauch errichtete Landesoberbergamts freigelegt werden. Zudem konnten baugeschichtliche Erweiterungen nach dem Teil-Wiederaufbau als "Museum am Ostwall" 1947 für die Zukunft gesichert werden. Das beeindruckende Glasdach des Lichthofs wurde instand gesetzt, historische Bauteile und Bodenbeläge saniert, das Gebäude energetisch ertüchtigt und die Haustechnik erneuert.

Neues Zentrum der Architektur-Kommunikation

Gesellschafter sind die Architektenkammer NRW, die Stiftung Deutscher Architekten, die Ingenieurkammer Bau NRW und der Förderverein für das Baukunstarchiv NRW. Sie werden das Baukunstarchiv betreiben. Geschäftsführer des Baukunstarchivs NRW ist Stadtplaner Markus Lehrmann, der zugleich auch Hauptgeschäftsführer der Architektenkammer NRW ist. Das Gebäude stellt die Stadt Dortmund mietfrei für diesen Zweck zur Verfügung. Die TU Dortmund trägt die Verantwortung für Wissenschaft und Forschung. Wissenschaftlicher Leiter ist Prof. Dr. Wolfgang Sonne. Durch diese partnerschaftliche Konzeption soll in Dortmund auch ein neues Zentrum der Architektur-Kommunikation und der Baukultur entstehen.

Nachlässe sichern und für Forschung zugänglich machen

"Nordrhein-Westfalen benötigt schon seit langem ein Baukunstarchiv, um die Nachlässe bedeutender Architekten und Ingenieure aus unserem Bundesland für die wissenschaftliche Forschung und für den Architektur-Diskurs zu sichern", so Ernst Uhing, der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung und Präsident der Architektenkammer NRW. Angesichts der Tatsache, dass es aktuell gelte, die Werke der Nachkriegsgeneration zu sichern, sei die Eröffnung des Baukunstarchivs NRW nicht nur ein lang gehegter Wunsch der Baukultur-Freunde im Lande, sondern ein Gewinn für das Land NRW insgesamt.

Das Engagement des Fördervereins für das Baukunstarchiv NRW führte auch zu zahlreichen Sachspenden aus der regionalen Wirtschaft. "Viele der unterstützenden Unternehmen sind in Dortmund bzw. NRW ansässig", erläuterte Klaus Fehlemann für den Förderverein. Auch dies belege das starke inhaltliche Interesse, auf welches das künftige Baukunstarchiv NRW in der Region treffe.

OB Sierau dankt Bürgern für Engagement

Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau verweist auf die lange Tradition des Gebäudes Ostwall 7 und auf seine besondere Bedeutung für die Stadt. Historisch sei das frühere Oberbergamt die Genehmigungsbehörde für den gesamten Bergbau und das Hüttenwesen im Ruhrgebiet und in Norddeutschland gewesen. Später sei das Gebäude dann als Ort der Modernen Kunst überregional wahrgenommen worden. "Mit Blick auf diese herausragende historische Bedeutung", so Sierau, "wurde die Idee geboren, diesen Ort auch künftig entsprechend öffentlich zu nutzen." In diesem Zusammenhang dankt Sierau den 8.000 Bürgern, die sich "mit ihrem Engagement trotz widriger Umstände für den Erhalt des Gebäudes und die Nutzung als Baukunstarchiv eingesetzt haben".

Die notwendige Investitionssumme für die Ertüchtigung des Gebäudes betrug 3,5 Millionen Euro. Das Land NRW unterstützte diese Maßnahme zu 80 Prozent mit Mitteln der Städtebauförderung, zehn Prozent trug die Stadt Dortmund, zehn Prozent der Förderverein für das Baukunstarchiv NRW.

Zum Thema

Zum Tag der offenen Tür am Sonntag, 4. November, sind alle Interessierten von 14:00 bis 18:00 Uhr ins Baukunstarchiv NRW, Ostwall 7, eingeladen. Um eine Online-Anmeldung vorab wird gebeten.

Baukunstarchiv NRW
Online-Anmeldung Eröffnung Baukunstarchiv NRW
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Alt 05.11.18, 16:19   #96
nikolas
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Eröffnung Baukunstarchiv NRW

Auch Baunetz widmet der Eröffnung des Baukunstarchiv NRW einen Artikel. Neben einer Bildserie mit Abbildungen des sanierten Gebäudes sowie einen Blick in die Archivbestände findet sich auch ein Interview mit dem wissenschaftlichen Leiter des Hauses Wolfgang Sonne.
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Alt 08.01.19, 18:11   #97
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Akademie für Digitalität und Theater

Würde auch gut in den Hafenthread passen. Ich poste es erstmal hier rein.

Die Akademie für Digitalität und Theater soll nun an den Hafen gehen, wie heute bekannt wurde.

Und zwar neben den Heimathafen an die Speicherstraße 19.
Die Grundschule in Kley bleibt bis dahin ein Übergangsquartier. Ein Neubau wohl praktischer im Hinblick auf Raumerfordernisse.

Edit: Die RN dagegen berichten, dass die Schule in Kley nichtmal zum Übergang genutzt wird und der Betrieb am Hafen schon 2020 aufgenommen werden soll. (Was ich für ziemlich ambitioniert halte)

Geändert von FanDerModerne (08.01.19 um 18:44 Uhr)
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Alt 12.03.19, 13:19   #98
nikolas
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Sanierung und Neubau Steinwache

Die Stadt Dortmund hat einen Planungswettbewerb zur Sanierung & Erweiterung der Gedenkstätte Steinwache ausgeschrieben.

Auszug aus der Wettbewerbsauslobung: "Die Steinwache in Dortmund ist ein ehemals von der Polizei genutzter Gebäudekomplex und ein wich-tiges Baudenkmal mit einer besonders durch die Zeit des Nationalsozialismus geprägten Vergangenheit. Als Mahnmal mit einer eindrucksvollen Dauerausstellung nimmt vor allem das dazugehörige Polizeigefängnis einen wichtigen Platz ein in der Erinnerung an diesen Teil unserer Geschichte. Für die Dauerausstellung wird aktuell der gestalterische Entwurf auf Grundlage des kuratorischen Raumbuches erarbeitet.

Zusätzlich zur Neueinrichtung der Dauerausstellung soll aber auch durch Einrichtungen für Wechselausstellungen und für Seminare das Informations- und Bildungsangebot ergänzt werden. Zu diesem Zweck wird ein separater Funktionsbau errichtet werden. Dieser Ergänzungsbau soll dem Gesamtobjekt eine Geste gegenüber der Öffentlichkeit verleihen, die einlädt, das angebotene Programm der gesamten Einrichtung anzunehmen."

Quelle: https://www.baunetz.de/wettbewerbe/P...32.html?page=3
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Alt 29.03.19, 16:59   #99
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Akademie für Digitalität und Theater nimmt Betrieb auf

PM: "Nach anderthalbjähriger Entwicklungsphase nimmt die Akademie für Theater und Digitalität jetzt den Betrieb auf. [...]
Die ersten der insgesamt 54 Stipendien, mit denen Forschungsprojekte an der Schnittstelle von Theater und Digitalität unterstützt und von der Kulturstiftung des Bundes mit einem Gesamtbetrag von einer Million Euro finanziert werden, sind ausgeschrieben. Die Fellows werden im Herbst 2019 in Dortmund erwartet. Das Weiterbildungsprogramm startet im Frühsommer.

Zunächst ist die Akademie noch in der ehemaligen Schreinerei innerhalb des Theaters Dortmund angesiedelt. Bis 2020 soll aber im Dortmunder Hafen ein Neubau für das Institut entstehen.

Initiiert wurde die Akademie für Digitalität und Theater vom Dortmunder Intendanten Kay Voges, Künstlerischer Leiter ist Regisseur Marcus Lobbes. Das NRW-Kultur-Ministerium unterstützt das Konzept maßgeblich. Für die Pilotphase der ersten drei Jahre stehen bereits Mittel in Höhe von 1,3 Millionen Euro zur Verfügung."

Quelle: idr
Infos: www.theater.digital und www.theaterdo.de
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Alt 15.06.19, 21:43   #100
tino27
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Pressemitteilung der Stdt Dortmund:
Die Steinwache wurde wieder ausgerüstet und gibt die Sicht frei auf den vorderen Teil mit neuer Steinfassade.


Bild: tino27




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Alt 18.07.19, 23:19   #101
Kreuzviertel
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Steinwache: Ergänzungsbau in Planung

Die neue Natursteinfassade der Steinwache hat Klasse! Ein geplanter Ergänzungsbau, der Platz für Wechselausstellungen und Seminare bieten soll, wird hoffentlich genauso hochwertig gestaltet. Derzeit wird ein Planungswettbewerb (Nichtoffener Wettbewerb nach RPW 2013) durchgeführt. Ein Preisgericht kürt am 6. September 2019 den Sieger.
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