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Alt 18.02.19, 11:30   #1
ippolit
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Hafen

Gemischte Nutzung des Stuttgarter Hafens für Wohnen und Arbeiten/Gewerbe.

Ich persönlich fände es spannend wenn man z.B. auf die Hafengebäude Penthouse ähnliche Aufbauten bauen würde, um beides zu machen den Hafen seinen Raum zu geben wie den Menschen ihren Neckar zurück.
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Alt 18.02.19, 11:37   #2
ippolit
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Behnisch - Wohnquartier im Hafen

StZ-hafen-in-stuttgart-architekt-will-wohnquartier-am-neckar-bauen

Behnisch zum Hafen
Zitat:
Der Mann, der das Dorotheen-Quartier gestaltet hat, klingt ein wenig desillusioniert. „Das Gelände ist ein Tabuthema. Dabei würde es sich anbieten, hier in den nächsten Jahrzehnten ein bisschen aufzuräumen, neu zu ordnen und diesen Ort vielleicht nach und nach zu besiedeln“, meint der hoch dekorierte Architekt.
der Hafen-Chef zum Hafen
Zitat:
Carsten Strähle, der Geschäftsführer der Hafen Stuttgart GmbH, betont die wachsende Bedeutung als Be- und Entladeplatz als zentralen Punkt. In einer Stadt wie Stuttgart müsse es auch reine Industrie- und Gewerbegebiete geben, ist er sich sicher. Der verfügbare Platz am Hafen mit seiner idealen Anbindung an Eisenbahn und Straße werde dringend benötigt, da die Wasserwege künftig noch stärker genutzt würden. „
Warum muss alles immer auf Kosten des Anderen gehen, wieso kann man nicht ein Wohnquartier bauen und gleichzeitig sicher stellen, das das Gewerbe seinen Platz bekommt
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Alt 18.02.19, 12:38   #3
MiaSanMia
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Ein Hafen ist komplexer als ein Großmarkt, aber mit etwas Mut lassen sich Wohnen / Büros und Schwerlastverkehr auch dort vereinen (vgl. https://www.deutsches-architektur-fo...7&postcount=36). Das muss nicht von heute auf morgen sein, aber perspektivisch sollte der Hafenmanager schon offen für neue Nutzungen sein - in seinem eigenen Interesse.
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Alt 18.02.19, 15:45   #4
ippolit
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Danke für die Analogie, Dein Beispiel gefällt mir, wie hfrik an anderer Stelle geschrieben hat Bedarf es dazu einer neuen Denke (Charta), die weg von reinen Gewerbegebieten hin zu Mischnutzungen führen sollte.
Zitat:
Zitat von hfrik Beitrag anzeigen
Nun, solcher Einstellungswechsel dauer oft eine Generation. Vor allem muss man die Charta von Athen wieder aus den Köpfen der städteplaner, Baubürgermeister etc. raus bringen. Die wurde als Antwort auf die Prbleme der dichten bebauung des ausgehenden 19 und beginnenden 20. Jh entwickelt, in der die Luft wegen der Kohleheizungen miserabel war und ach der Verkehr hat die Luft kräftig verdreckt. Daher hat man als Lösung auf Aufgelockerte bebauung und starke Durchlüftung gesetzt, auf Kosten von wachsenden Entfernungen und stark zunehmendem Verkehr. Ebenso hat man das damals noch stark störende Gewerbe aus den Wohngebieten genommen und in Gewerbebegiete verbannt. Sprich mit Verordnungen und Gesetzen sich gegen die verdichtungstreiber gestemmt welche sich aus den ökonomischen Vorteilen dichter Nutzung und kurzer Wege ergeben, um die negativen Begleiterscheinungen der stakren Verdichtung zu beseitigen.

Nun, heute sind Kohleheizungen Geschichte, und Gas und Ölheizungen werden bereits wieder von Wärmepumpen verdrängt, und das wird sich nach allen PRognosen im Zuge der Energiewende auf breiter Front verstärkt durchsetzen. Verkehr wird eohl überwiegend elektifiziert werden, in den Städten wohl flächendeckend.
D.h. die ganzen Abgase aus Verbrennungsprozessen deren beseitigung durch Durchlüftung die Grundlage für die Charta von Athen bildet sind heute bereits weniger vorhanden und fallen zukünftig weg.
Die ganzen Treiber die zu der Verdichtung in den Jahren vor der Charta von Athen geführt haben sind aber noch da, und sind auch richtig und wichtig.
Womit heute die Charta von Athen ein sehr schädliches Dokument sind was den Städtebau angeht. Sie muss durch ein Dokument ersetzt werden, dass die Vorteile der Dichte hervorhebt, aber z.B. die Belichtung, die auch mit ein Grund für die Charta von Athen war, weiterhin als wichtg und notwendig für Wohnen in ausreichender Weise beibehält (war in Altbauten zuvor oft nicht der Fall).
Denkt man sich das durch, dann stellt man fest dass viele städtebanulichen Leitlinien von heute für die heute anstehenden Probleme keine Lösungen bieten, dafür aber Probleme lösen die man heute bzw. in absehender Zukunft nicht mehr hat.
Anscheinend fällt das aber keinem auf, die alten Rezepte werden kaum irgendwo hinterfragt.

Ich persönlich könnte mir sogar ein Altersheim auf den Hallen vorstellen, denn alte Menschen, wären so im vollen Geschehen. Wer dort hinzieht sollte akzeptieren, dass es lauter als normal ist und bekommt dafür ein Ambiente, das Einzigartiig ist, das sicher viele in den Bann ziehen wird.
Wenn dies so ist wird es einem Hafenmeister sicher leichter fallen das über seinen Hallen eben auch leben pulsiert.
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