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Alt 26.02.19, 23:06   #1
Chris73
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Bebauung Neckarufer zwischen Berg und Gaskessel

Endlich, endlich wurde heute im Gemeinderat eine Untersuchung des Büro Karajan vorgestellt zur Neuordnung des Neckarufers zwischen Leuze und Gaskessel. Die große Variante würde etwas mehr als 260 Mio. Euro kosten, aber Wohnraum für 7500 Menschen schaffen. Die ersten Bedenkenträger sind auch schon da. https://www.stuttgarter-zeitung.de/i...67c684916.html
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Alt 28.02.19, 22:13   #2
Andreas82
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Andreas82 könnte bald berühmt werden
In der Stuttgarter Zeitung gab es noch diese Illustration:


Ich finde die Idee grundsätzlich gut und begrüßenswert, ABER: auch wenn die Illustration vorläufig ist, glaube ich sehr wohl, dass sie eine realistische Bebauung wiederspiegelt. Das Problem ist schon jetzt zu erkennen: oben, die dichte und gute Bestandsbebauung. Unten die sehr lockere angedachte.
Derlei Planungen gehören in die 60er Jahre. Eine neue Bebauung muss MINDESTENS so dicht sein wie die Bestandsbebauung, idealerweile die gleiche Dichte in der Fläche, dann aber gerne 2-4 Stockwerke oben drauf (im Osten sind es ja oft eher nur 3 oder 4 Stockwerke, wenn überhaupt).
Sollte einer derartigen Bebauung baurechtliche Vorgaben im Weg stehen, so wäre es an der Zeit diese endlich zu ändern.
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Alt 01.03.19, 12:09   #3
Rainer [S]
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Rainer [S] könnte bald berühmt werdenRainer [S] könnte bald berühmt werden
Eine weitere Illustration aus der Karajan-Machbarkeitsstudie gab es auch schon am 7. 8. 2018 (so lang wird das auch bei der Stadt schon intern diskutiert), im Immobilienbrief Stuttgart Nr. 242:


https://www.immobilienverlag-stuttga...f_242_2018.pdf
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Alt 01.03.19, 12:48   #4
Regent
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Die Bebauung am Neckar ist eine der größten Chance die sich in absehbarer Zeit in Stuttgart bietet. Die bisherigen Mock-Ups spiegeln diese Gelegenheit in keinster Weise wieder. Welche Chance böte sich hier mit einer großen Freitreppe runter zum Fluß, verbunden mit einer Promenade und Gastronomie. Man könnte sich hier architektonisch herausragende (Wohn)Hochhäuser mit verschiedenen Höhen, vielleicht aufsteigend bis zum Gaskessel, vorstellen. Den Gaskessel selbst könnte man als Entertainment- und Funsport-Halle nutzen. Unten ein Supermarkt oder Markthalle, darüber Kletterhalle und Indoor-Entertainment für die ganze Familie. Oben Restaurant oder Rofftop-Bar. Sicherlich ließen sich hier auch Flächen für Start-Ups und/oder eine Konzert-Halle integrieren. Ich bin sehr gespannt ob die Stadt die Chance erkennt, oder ob am Ende vollkommen Inspirationslose Neubauten ala Olga-Areal oder Neckarpark entstehen. Ich befürchte letzteres
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Alt 03.03.19, 17:29   #5
tyset
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Die Bebauung muss unbedingt dicht werden, andernfalls lassen sich die hohen kosten (also aus Steuermitteln, z.B. zur Verlegung der B10) nicht rechtfertigen! Aktuell scheint es mir (rein optisch auf Basis der wenigen Bilder) nicht dicht genug.
Hat jemand Zahlen? Also zur geplanten Einwohnern pro Quadratkilometer oder so.
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Alt 03.03.19, 20:20   #6
Chris73
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^^Laut dem StZ-Artikel stehen für Wohnungsbau 21,2ha zur Verfügung, auf denen Wohnungen für bis zu 7000 Menschen entstehen könnten.
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Alt 04.03.19, 22:39   #7
tyset
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Das wären dann wohl ca. 33.000 Einwohner pro Quadratkilometer. Das wäre in Stuttgart sicher Rekord und kann sich auch im Vergleich (siehe Wikipedia) sehen lassen. Ich bin direkt überrascht! Wenn das was wird (was ich noch nicht ganz glaube) wäre das vielleicht auch ein Muster für die Bebauung der S21-Flächen?
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Alt 05.03.19, 01:55   #8
MiaSanMia
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Solche eine lineare Hochrechnung abgeschlossener Quartiere auf einen Qkm besitzt weder Aussagekraft noch erlaubt sie eine sinnvolle Vergleichbarkeit.
Denn du rechnest ja lediglich die 21,2 ha Wohnfläche auf den Qkm hoch und unterstellst damit, auf einem Qkm gäbe es nichts anderes als eben diese. Mit dieser Methode käme man selbst mit einer EFH-Siedlung auf beachtliche Ergebnisse. Ein wenig zielführender wird die Rechnung, wenn man die Gesamtfläche des Projekts berücksichtigt (also inkl. Gewerbe, Verkehrs- und Grünflächen, denn die sind ja überall andernorts auch berücksichtigt). In diesem Fall wären das ca. 35 ha.
Bei 7.000 EW (ein Wohnbelegungsfaktor von 2,8 ist sportlich) wären das immer noch 20.000 EW / qkm. Weiterhin verzerrt sich das Bild durch die hohe Konzentration auf Wohnfläche, die stadtweit so nicht gegeben ist.
Zum Vergleich: Nehme ich deine Berechnungsmethode des reinen Baulandes komme ich bei einem ärgerlich locker bebauten Münchner Neubauquartier (Prinz Eugen Kaserne) auf 33.600 EW / qkm, bei Berücksichtigung der Gesamtfläche auf immer noch sagenhafte 16.800 EW / qkm. Leider besteht kein Zweifel, dass die PEK das Gegenteil von urbaner Bebauung ist, so wie sie die eben gezeigte Berechnung vermuten ließe.

Dieses Bild passt auch zur gezeigten Grafik des EnBW-Areals. Dicht und urban sieht das von reichlich Abstandsgrün durchzogene Konzept nicht aus. Aber vielleicht bringt der Wettbewerb ja tolle Entwürfe hervor. Ohne Zweifel ist es ein positives Zeichen, dass nun neben dem Rosenstein ein weiteres größeres Areal für den Wohnungsbau frei werden soll, nur am Wasser mit Tieferlegung einer "Stadtautobahn" plus ohnehin 100m hohem Gaskessel... da könnten die Grünen jetzt klotzen und ihre geforderte Innenverdichtung umsetzen...
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Alt 05.03.19, 16:04   #9
jack000
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^ Der Verkehr an dieser Stelle ist so schon ziemlich krass. Wie soll das erst werden wenn da nun noch Wohnungen für 7500 Personen (von denen die meisten ein Auto haben werden) entstehen?
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Alt 05.03.19, 16:30   #10
MiaSanMia
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Die Rede ist von 5.000 bis 7.000 Einwohnern bei 2.500 Wohneinheiten (siehe Artikel) und zusätzlich etwas an Gewerbe. Da wird der Verkehr unausweichlich zum Erliegen kommen. Denn wie Erfahrungen zeigen, nutzt niemand ÖPNV-Angebote, ein Ausbau ist daher völlig absurd. Stattdessen schlage ich vor, den Neckar als Transportweg zu nutzen. Baut Mercedes nicht auch Schiffe? https://www.mercedes-benz.com/de/mer...-weltpremiere/
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Alt 05.03.19, 17:47   #11
jack000
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^ Wie hoch schätzt du den Anteil der Haushalte, in denen es nicht mindestens 1 Auto gibt?
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Alt 05.03.19, 20:41   #12
Steffen79
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Zitat von jack000 Beitrag anzeigen
^ Wie hoch schätzt du den Anteil der Haushalte, in denen es nicht mindestens 1 Auto gibt?
Also bei den schätzungsweise 60-80.000 Fzg pro Tag an dieser Stelle halte ich die Verkehrsbelastung durch zusätzlich 2500 Haushalte als zu vernachlässigen.
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