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Alt 10.02.18, 12:37   #1
MiaSanMia
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Mehr Lebensqualität durch "bessere" Architektur?

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Hier einige Aussagen des Artikels, in dem Manuel Pretzl, der neue Fraktionschef der CSU im Stadtrat, zitiert wird:

- Die CSU im Stadtrat greift die mächtigen Architekten an, die "belanglos und uniform" bauen, die es nicht schaffen "das Lebensgefühl der Menschen" zu treffen. Die Optik der Gebäude orientiere sich häufig nur daran, wie es an der Universität gelehrt wird. So resümiert er:

- "Wir [Bürger, Politik] müssen die Stadt von den Architekten zurückholen"

- Sowohl die Wettbewerbskandidaten als auch die Jury, werden stets von einer "Clique aus zwei Handvoll Architekten" gebildet. Die CSU möchte daher zunächst eine zeitliche Begrenzung für Jurymitglieder durchsetzen.

- München würde aufgrund dieser "Monokultur" bald Schlusslicht bei innovativer Architektur", insbesondere nach Reisen, packe ihn zuhause der Frust, insb. wenn er sich die Messestadt Riem ansieht.

- Die immer gleichen Architekten würden die immer gleichen Häuser bauen, als Beispiel nennt er die Welfenhöfe in Haidhausen [hier jüngst scharf kritisiert].

- Von einer "Vielfalt zur Einfalt" spricht er. Fast überall Flachdächer, Rasterfassaden. Und wenn ein Entwurf mit anderen Formen, mit großen Balkonen arbeite, wird das in Jurys oft "niedergemacht".

- Pretzl führt als weiteres Beispiel den Wettbewerb zum Ex-Phillips Hochhaus am Heimeranplatz an: Hochdekorierte Jurymitglieder der Stadtgestaltungskommission würden Spezlwirtschaft betreiben.

- Die CSU will mit einem Stadtratsantrag daher erreichen, dass ein Bauherr ein höheres Baurecht bekommt, wenn er sich bei Gebäudeform, Höhe und Ausgestaltung innovativ zeigt. Markanz soll belohnt werden.

- "Wenn man neben dem BMW Vierzylinder wohnt, dann ist das was, wo man sagt: Daneben wohne ich. Kein Mensch würde sagen: Ich wohne neben den Welfenhöfen".

- Die Architektur müsse sich also mehr nach den Bedürfnissen der Menschen richten. Unterschiedliche Wohnformen sollten beibehalten werden, kein Einheitsbrei entstehen. Ein Positivbeispiel sei das geplante "Vertical Garden" am Arabellapark.

- Wie OB Reiter, will auch die CSU Hochhäuser "viel stärker forcieren". Die Achse HBF - Pasing oder das Gebiet Schwabing Nord seien verpasste Chancen gewesen.

- Deshalb will die CSU das Planungsreferat dazu verpflichten, bei jedem neuen, größeren B-Plan zu überprüfen, ob Wohnhochhäuser möglich seien.

- Die Verwaltung müsse neue Architekten zulassen, ein klares Signal setzen, dass eine andere Architektur erwartet wird.

- Letztlich müssen die Bewohner von Neubauten wieder sagen können: "Wow, da wohne ich".

- Entscheidend sei, ob es gelingt, die Bürger mit der "wachsenden Stadt zu vesöhnen".

Die SZ schreibt, die Ideen seien nicht neu, doch wären sie nun endlich im Rathausbündnis aus CSU und SPD angekommen, und damit sei es deutlich realistischer, dass diese nun auch umgesetzt werden.

Quelle: SZ Print, Rubrik: München, 10.02.2018

___________


Respekt, einen solchen Sinneswandel hätte ich der CSU gar nicht mehr zugetraut . Der Mann hätte schon viel früher die Fraktionsspitze einnehmen sollen. Die Architekten sind zwar nur eines von vielen Problemen, denn die Politik trägt bekanntlich auch häufig dazu bei, dass Entwürfe oft mutlos daherkommen, aber die Kritik trifft trotzdem ins Schwarze. Fast scheint es, als lese Hr. Pretzl hier selbst mit. Große zentrale Flächen mögen bereits zugebaut sein, aber mit der SEM MNO, Freiham Bauabschnitt 2, einer Entwicklung des Münchner Nordens, kleineren innerstädtischen Entwicklungsflächen, gibt es noch massenhaft Potential, den Worten und Ansätzen, Taten folgen zu lassen. Erste positive Beispiele sind Werksviertel, Macherei oder die Bayernkaserne. Aber dabei darf es nicht bleiben, mutige, innovative und menschenfreundliche Architektur muss von der Ausnahme zur Regel werden.


Edit: Wie ich gerade sehe, gibt's den Artikel auch online:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...ener-1.3861138
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Alt 10.02.18, 12:54   #2
LugPaj
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Dito. Pretzl liegt mit seiner Kritik und Anregungen goldrichtig.
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Alt 10.02.18, 14:36   #3
Jöran
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Kann ich eigentlich alles vorbehaltlos unterschreiben, passiert mir selten bei Aussagen der CSU. Das deutet doch auf zukünftig wesentlich mehr Möglichkeiten für den Hochhausbau und die dichte, funktionsdurchmischte Stadt hin.
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Alt 10.02.18, 19:11   #4
Munich_2030
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Das klingt doch zunächst einmal sehr positiv. Man befaßt sich zumindestens jetzt endlich mal stärker mit diesem Thema. Das Manuel Pretzl diese Einstellung gegenüber HH hat, war ja schon bekannt, als er letzes Jahr Nachfolger von Hans Podiuk wurde.

Mit Herrn Podiuk hatte ich ja telefonisch schon einmal das Vergnügen, als es um die Beleuchtung des Olympiaturms ging. Für ihn auch absolut unverstädlich, daß München's höchstes Wahrzeichen, Nachts kaum zu sehen ist? Sind dann auch auf das Thema HH gekommen.

Und mit Herrn Schmid hatte ich dann im August ein längeres Telefonat. Auch er bezog ganz klar Stellung zu HH. Er übte scharfe Kritik an der Rathaus SPD, die vieles in dieser Hinsicht blockieren würde?

Allerdings kann und will ich mich in diese internen Angelegenheiten nicht einmischen. Kann nur das weitergeben (wie ich es ja auch schon nach dem Telefonat gepostet hatte), was mir Herr Podiuk und Herr Schmid gesagt hatten.

Darum wundert es mich auch ein bißchen, daß viele der Annahme sind/waren, daß die CSU eher für eine Wachstumsbremse stehen würde? Diese Bremse habe ich bisher eigentlich eher von der SPD, in Form von OB Ude und Reiter, erlebt.

Entweder Herr Pretzl oder T. v. Guttenberg wären meine Wunschkandidaten, die von der CSU ins Rennen zur nächsten OB Wahl, geschickt werden würden.

Beides junge Menschen mit Visionen. Und das hat München leider Jahrzehnte lang gefehlt.
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Alt 10.02.18, 19:58   #5
MartyMUC
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Weil hier Ude erwähnt wird. Er erinnert mich an Angela Merkel. Lange beliebt, aber in der Rückschau nichts (gutes) geleistet. Wofür stand er, was hat er hinterlassen?
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Alt 10.02.18, 20:16   #6
Munich_2030
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In seiner Amtszeit als OB stand er für gar Nichts! Danach steht er für ein Buch, das man mal ganz vosichtig ausgedrückt, nicht von ihm erwartet hätte .

Sozusagen ein Flop nach dem Anderen...
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Alt 10.02.18, 20:17   #7
MiaSanMia
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@Munich_2030:

Es kommt natürlich immer auf die Einzelpersonen an, richtig. Querulanten gibt es in jeder Partei. Bei der SPD wie bei der CSU. Ein vielleicht prominenteres Beispiel aus der CSU ist hier Robert Brannekämper, der sich vehement gegen eine dichte Bebauung im Münchner Nordosten stark macht, die SPD aber für eine dichte Bebauung eintritt. Im Westen blockiert die CSU die Tram Westtangente. Ebenfalls blockiert die Partei die Tram Nordtangente. Ich bin mir sicher, es gibt auch genügend Beispiele, wo die SPD blockiert.

Daher ist es immer schön, wenn einzelne Politiker hervortreten und Klartext sprechen. Herr Pretzl wird sicher viel Kritik von den etablierten Architekten einstecken müssen, aber genau solche Leute braucht München, Leute die sich nicht verstecken und unsere Stadt nicht als Freilichtmuseum für alteingesessene Grantler und Grantlerinnen betrachten. Umso besser, wenn diese wie hier auch noch relativ weit oben in der Nahrungskette sitzen.
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Alt 11.02.18, 17:53   #8
munichpeter
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munichpeter wird schon bald berühmt werdenmunichpeter wird schon bald berühmt werden
Dieser Artikel in der SZ spricht mir, und ich denke den meisten hier sowas von aus der Seele.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...ener-1.3861138

Der CSU Politiker Manuel Pretzl beklagt sich über die paar Münchner Architekten, die überall den selben Schrott produzieren, die Stadt mit E+3 Bauten überziehen, nichts wagen , nur Mittelmass abliefern.
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Alt 11.02.18, 18:24   #9
Schachbrett
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Schachbrett könnte bald berühmt werden
Auch wieso ich den Artikel über das Interview mit Manuel Pretzl hier reingestellt
hab ist, dass ich mich an zwei vorhergehende Interviews mit Herrn Reiter erinnert. Ein Termin war mit München TV und ein weiteres hab ich gelesen, weiß aber nicht mehr wo. Beide ca 3 bis 4 Monate her.

Und da war auch die Rede von einer hiesigen Architekten Gruppe, die Herrn Reiter unablässig von Hochhäusern abbringen will. Im Einzelnen ging es um Erstellungskosten von Wohnhochhäusern. Reiter hat dann jeweils gemeint, dass er zunehmend Abstand nehmen möchte von den Aussagen dieser „Expertengruppe“. Reiter: In Städten wie Singapur geht das doch auch. Wieso
soll es bei uns nicht gehen?

Es hat den Anschein, als ob es sich um die selbe Gruppe handelt, die auch Herr Pretzl beschreibt

Geändert von Schachbrett (11.02.18 um 18:28 Uhr) Grund: Rechtschreibung
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Alt 11.02.18, 18:41   #10
iconic
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@Ude

Zitat:
Zitat von Munich_2030 Beitrag anzeigen
In seiner Amtszeit als OB stand er für gar Nichts!
Das kann man so dann auch wieder nicht sagen. Natürlich hat er ähnlich wie seine beiden Vorgänger zu wenig entschlossen die Stadt weiterentwickelt. Dennoch hat er vor allem in der Mitte seiner Amtszeit als erster seit 1972 wieder innovative Architektur zugelassen und grundsätzlich auch befördert - dabei war er es auch, der Hochhäuser wieder salonfähig machen wollte (realisiert wurde halt nur weniges wie z.B. Highlight Towers, Münchner Tor, O2 Tower u.a.). Sein Vorgänger hat ihm dann erfolgreich ein Bein gestellt und alle Planungen und Ideen wurden gecancelt.
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Alt 11.02.18, 19:07   #11
Munich_2030
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@Iconic: Da hast Du natürlich schon recht. Der Wille war da. Ich frage mich halt nur, inwieweit man sich als amtierender OB vom Ex OB etwas aufdoktrieren lassen muß?
Hätte es zu diesem Bürgerentscheid überhaupt kommen müssen oder hätte sich Herr Ude nicht einfach über Kronawitters Bürgerentscheid hinwegsetzen können bzw. diesen bereits schon vorher im Keim ersticken können?
Oder lassen wir uns in München zu sehr von soetwas vom Kurs bringen? H.J. Vogel redet doch auch nicht mit, bei dem was Herr Reiter entscheidet...wo kämen wir denn da hin?

@Schachbrett: Da würde es sich ja mal direkt lohnen herauszufinden, wer denn diese Gruppe an Münchner Architekten ist? Werde mich mal mit Herrn Ernst/Steidle kurzschließen.
Evtl. erfahre ich da etwas. Das es Steidle auf gar keinen Fall sein kann, weiß ich am Beispiel des Steidle Wohntowers hinter der Wiesn. Der hätte nämlich 20m höher werden sollen. Aber da waren dann doch die Bavaria und Sichtachsen das Problem.
Und ich denke es waren in den letzten Jahren auch vielmehr diese vorgeschobenen Sichtachsen Argumente, die aus dem Rathaus kamen und definitiv nicht von Architekten.
Man darf bei all dem, was Herr Reiter bei M TV von sich gegeben hat, nicht vergessen, daß er halt auch "nur" ein redeschwingender Politiker ist.
Wo da der Wahrheitsgehalt liegt, kann sich ja jeder selbst ausmalen
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Alt 11.02.18, 19:41   #12
MiaSanMia
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@Munichpeter:

Der Artikel wurde schon zur Mitte der vorigen Seite vorgestellt .

@Munich_2030:

Die Kritik von Stadtrat Pretzl richtet sich ja auch zum Großteil an die Architektur selbst, unabhängig davon, ob nun Hochhaus oder siebenstöckiges Bürogebäude. Steidle, Hild und K, Allmann Sattler Wappner, Hilmer Albrecht, Palais Mai, Alles wird gut (Wien), Hierl Architekten...sind alles Büros, die mehrere große Projekte im Jahr in München realisieren und auch oft in Jurys sitzen. Teilweise können allein diese Büros mehrere Baufelder innerhalb eines Projekts gleichzeitig bebauen, wie aktuell an der Paul Gerhardt Allee (Hierl). Mehr offene Wettbewerbe (so wie beim San Riemo Projekt), bei denen dann auch Büros aus Fernost, Südamerika oder auch Afrika eine Chance bekommen, wären mal wünschenswert. Das Büro Steidle ist aktuell im Werksviertel recht umtriebig, deren Architektur solide bis gut, ja, aber wirklich der Renner ist das Werk-4 nun auch nicht, ebenso wenig wie das Eiswerk auf einem der Ex-Paulaner Areale. Das Hochhaus an der Theresienwiese finde ich auch richtig gut, ebenso das 3. Sternhochhaus in Sendling oder die Blockrandbebauung an der Prinzregentenstraße. Aber irgendwann ähnelt sich die Architektursprache halt dann doch zu sehr. Es sagt schon viel aus, wenn ein CSU Fraktionsvorsitzender zu solch drastischen Worten greift und "das Establishment" angreift.

Ich will aber nicht die Architekten allein verurteilen. Wie du zum Thema Hochhäuser schon geschrieben hast, ist hier in erster Linie die Politik in der Verantwortung. Herr Kronawitter hat mit seiner stumpfsinnigen, verbohrten Ideologie bleibenden Schaden angerichtet und eine ganze Generation von Bürgern und Politikern zu Sklaven eines lächerlichen Hochhausentscheids gemacht.

Da lobe ich mir Leute wie Hr. Pretzl. Ich habe ihm am Wochenende einen Dankesbrief aufgesetzt. Der wird bei der Kritik der Architekturbüros aber wohl sowieso untergehen...
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Alt 11.02.18, 22:46   #13
MiaSanMia
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Auch die AZ schreibt nun darüber und zitiert Pretzl bzgl. neuer Hochhausdiskussion, die er neu entfachen will, weiter: "Und damit meine ich 100 Meter plus X".

http://www.abendzeitung-muenchen.de/...cf987da38.html


Schreibt ihm doch bitte einfach ein paar nette Zeilen in eine Mail, damit dieses Strohfeuer nicht gleich wieder ausgeht .
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Alt 12.02.18, 07:40   #14
munichpeter
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@MiaSanMia
Danke für den Hinweis, habs leider zu spät bemerkt. Allerdings ist das Thema zu interessant, dass es auch zweimal gepostet werden darf.


Gerade wurde der AZ-Artikel in den Nachrichten eines Münchner Radiosenders angesprochen. Ich hoffe, es zieht Kreise.
Wie von mir erwartet, das reflexartige Niedermachen in den Leserkommentaren des Artikels, als ob für München der Untergang eingeläutet würde, weil sich jemand Gedanken um das zukünftige Erscheinungsbild der Stadt macht und das mit Hochhäusern !
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Alt 12.02.18, 08:22   #15
Bau-Lcfr
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^^ Ich finde den Artikel interessant, auch wenn dort nicht nur die Frage der Hochhäuser mit 100+ Metern angesprochen wird - auch die der üblichen Bauten mit mal 3, mal 5 Geschossen, die auch noch alle gleich aussehen. Zuwenig Dichte, Weißputz und versetzte Fenster - damit fühlt man sich mehr bedrängt als wenn es interessant gestaltete Bauten mit weit mehr Geschossen wären.

Es gibt Millionenstädte, wo es zwischen den Türmen Flachbauten mit 8-10 Geschossen und mehr gibt (OK, nach dem deutschen Baurecht wären es bereits Hochhäuser), oft interessant gestaltete - für die Anzahl der geschaffenen WE dürften sie zumindest so entscheidend sein wie die paar Türme.
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