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Alt 12.09.19, 21:08   #31
Betonrüttler
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Betonrüttler ist im DAF unverzichtbarBetonrüttler ist im DAF unverzichtbarBetonrüttler ist im DAF unverzichtbarBetonrüttler ist im DAF unverzichtbarBetonrüttler ist im DAF unverzichtbarBetonrüttler ist im DAF unverzichtbarBetonrüttler ist im DAF unverzichtbarBetonrüttler ist im DAF unverzichtbar
Die Forderung von Heidewitzka (10 -12 Etagen, Beitrag 29) erscheint mir viel zu harmlos. Nicht nur 10 – 12 Etagen, hier gehören 2 Wohnhochhäuser hin mit jeweils mindestens 30 Geschossen. Eine bessere mit dem ÖPNV vernetzte Lage in Düsseldorf gibt es nicht.
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Alt 13.09.19, 10:24   #32
Roman
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Roman ist im DAF berühmtRoman ist im DAF berühmt
Mit so einer Planung bekommt man die angeblich angestrebte Verkehrswende niemals hin. An einem nahezu perfekt an den ÖPNV angebundenen Ort baut man niedrig, im Medienhafen, aber die Königskinder; dort wird nahezu jeder Bewohner einen PKW benötigen.

Dieser Standort wäre perfekt für ein oder vielleicht sogar zwei Wohnhochhäuser gewesen. Ob das jetzt 15 oder gar 30 Stockwerke sind, ist da erstmal zweitrangig.

Überall sonst in Europa verdichtet man um die S-Bahn oder U-Bahn Stationen herum, nicht aber hier... Die Frage ist nur: Will man nicht? Kann man nicht? Oder versteht man nicht?
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Alt 13.09.19, 11:55   #33
mamamia
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mamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfach
Die schlichte Blockrandbebauung nimmt nach meinem Dafürhalten keinerlei Bezug auf die Umgebung und die Historie des Ortes sowie Blickachsen aus der Stadt.
Die Planung nutzt nicht die Tiefe des Grundstücks.
In der Achse der Elisabethstraße hätte ich mir einen Hochpunkt, ein sog. Landmark vorstellen können.
Der Straßendurchbruch der Straße zwischen Bilker Allee und Bachstraße hätte zudem besser eingebunden werden können als durch eine schräg zum Raster der Friedrichstadt verlaufenden Straßenfassade.

Schade -wieder ein Stück Stadt, wo eine Chance vertan wurde.
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Alt 13.09.19, 12:41   #34
Dorfbewohner
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Dorfbewohner wird schon bald berühmt werdenDorfbewohner wird schon bald berühmt werden
Die Verkehrsanbindung dieses Grundstücks mit Stadtbahn UND S-Bahn (bald sogar Regio) samt benachbartem Versorgungszentrum ist so einmalig gut, dass die Unterschiede der Wettbewerbsbeiträge im Ergebnis völlig belanglos sind.

Alles andere als ein Hochhaus an dieser Stelle ist nämlich eine stadtplanerische Bankrotterklärung. Ein absoluter Skandal.
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Alt 13.09.19, 12:57   #35
hohesc
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hohesc befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Vielleicht sollte man das irgendwo verankern? Düsseldorf hat den Klimanotstand ausgerufen... Das Grundstücke, die besonders nah an öffentlichen Verkehrsmitteln / Straßen angebunden sind ihr volles potential an Wohnraum ausschöpfen müssen.

Ich bin auch sehr enttäuscht von dem was jetzt dahin soll.
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Alt 13.09.19, 17:31   #36
DUS-Fan
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DUS-Fan kann im DAF auf vieles stolz seinDUS-Fan kann im DAF auf vieles stolz seinDUS-Fan kann im DAF auf vieles stolz seinDUS-Fan kann im DAF auf vieles stolz seinDUS-Fan kann im DAF auf vieles stolz seinDUS-Fan kann im DAF auf vieles stolz seinDUS-Fan kann im DAF auf vieles stolz seinDUS-Fan kann im DAF auf vieles stolz seinDUS-Fan kann im DAF auf vieles stolz seinDUS-Fan kann im DAF auf vieles stolz seinDUS-Fan kann im DAF auf vieles stolz sein
Ich hätte zwar nichts gegen die Integration eines Hochhauses an der Ecke Bilker Allee/Elisabethstraße (nur da dürfte es wegen der Innenhofverschattung möglich sein / Windprobleme mal außen vor gelassen) gehabt, aber mir ist wichtiger, dass mit den 3 Wohnungsbaugesellschaften vernünftige Investoren am Start sind und damit auch bezahlbarer Wohnraum entsteht!
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Alt 13.09.19, 19:03   #37
Baufreund
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Baufreund wird schon bald berühmt werdenBaufreund wird schon bald berühmt werden
...bezahlbarer Wohnraum ist wichtig! Aber ein Turm so 60-70m Ecke Bachstraße hätte es wirklich sein können! (Mit der Innenhofverschattung sehe ich anders, die Leute beziehen die Wohnanlage doch eh alle neu, also nimmt man ihnen doch nichts weg was sie vorher gehabt haben.)
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Alt 14.09.19, 10:43   #38
VflBorussia
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VflBorussia hat die ersten Äste schon erklommen...
Was für eine vertane Chance. Selbst in Venlo hat man mehr begriffen.
Für eine Vollendung des Blockrands hätte zumindest auch optisch eine typische Düsseldorfer Note erkennbar sein sollen. Diese Visualisierung sieht auf den ersten Blick verspielt und modern aus. Am Ende wird es aber Einheitsbrei á la Flin Careé. Wer Ruhe und Sonne auf dem Balkon genießen will ist an dieser Ecke es falsch. Ab Etage 10 wäre dies aber locker gegeben. Naja, ich könnte mich jetzt schwarz ärgern. Aber mittlerweile verspüre ich bei solchen Entscheidungen nur noch Spott...
Schade Düsseldorf.
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Alt 14.09.19, 13:06   #39
Gestalt
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Gestalt ist im DAF berühmtGestalt ist im DAF berühmt
^^ Die drei Investoren standen aber doch ohnehin fest oder vertue ich mich da? Und diese Investoren haben nun mal von drei Entwürfen den mit Abstand schlechtesten gewählt.
Ich frage mich eh, warum zum Teufel Sozialwohnungen auch immer wie Sozialwohnungen aussehen müssen?!

Hier hat der Architekt wohl ein gutes Gespür für den Geschmack dieser Genossenschaften gehabt. Dazu noch lustlos etwas Grün an die Fassade gepflanzt und schon triggert man die Entscheidungsträger in solchen Institutionen.
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Alt 14.09.19, 19:02   #40
DUS-Fan
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^ Ja, die 3 Investoren standen schon vorher fest - Nein, sie haben weder den schlechtesten Entwurf (denn das ist subjektives Empfinden eines jeden Einzelnen - ich finde den Entwurf von den dreien am besten!) gewählt, noch die alleinige Entscheidung gehabt, sondern ein Preisgericht (und da auch nur mit 4 von 9 Stimmen vertreten) aus folgenden 9 Personen:
- Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen der Landeshauptstadt Düsseldorf
- Ruth Orzessek-Kruppa, Amtsleiterin des Stadtplanungsamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf
- Bert Bielefeld, Dortmund
- Reinhard Gerlach, Aachen
- Richard Schmalöer, Dortmund
- Dietmar Werner, SWD
- Nicole Rosendahl, SWD
- Mario Bannasch, DWG
- Helmut Dippold, BWB

Aus dem Siegerentwurf soll der Bebauungsplan entwickelt werden - dass dort kein Hochhaus hin kommt, war Anhand der Aufgabenstellung der Stadt, in die die Ergebnisse der 2017 durchgeführten Bürgerwerkstatt eingeflossen sind, klar.

@ VflBorussia: dass es, je höher man wohnt, leiser wird, ist in Städten an Hauptstraßen leider nicht so, eher umgekehrt! Wenn ich in Hamburg bin, ist mein Hotelzimmer immer im 13.-17 Stock am Lübeckertordamm, dort ist es oben lauter als direkt auf der Straße (aber die Aussicht ist besser ).
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Alt 16.09.19, 16:09   #41
Heidewitzka
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Heidewitzka ist im DAF berühmtHeidewitzka ist im DAF berühmt
^Danke dir für die detaillierte Info zu den Entscheidungsträgern.

Letztlich hängt es dann doch daran, welche Bebauung die Stadt Düsseldorf vorsieht. Hier hat man es schlichtweg verpennt, die Vorteile aus der sehr guten Anbindung mit höherer Bebauungsdichten zu kombinieren. Was Vorschreiber angemerkt haben, ist, dass das in anderen Städten gang und gebe ist. Aber lieber plaudert man hier in der Stadt über luftige Konzepte zur Mobilität oder demonstriert für Altbauten, die letztlich doch abgerissen werden.

Da werden keine besonders dicken Bretter bei der Verknüpfung von Wohnen und Verkehr gebohrt. Obwohl man bei der ewigen Planungsphase, die sogar in einen zeitweise Parkplatz gipfelte, noch Anpassungen hätte vornehmen können. Idealerweise nicht so handstreichartig wie Ex-OB Erwin die Ergebnisse des Bürger-Workshops bei der Gestaltung der Arcaden ignoriert hat.

Wenn man in die Bürgerwerkstatt die Rahmenbedingung (kleines) Hochhaus hätte einfließen lassen, dann hätten die Bürger Vorschläge zur Gestaltung des Hochhauses gemacht.

Wenn man mit einer offenen Frage hineingeht, wieviele Etagen man denn dort planen sollte, wird man in der Regel 5-6 hören und keine 10-12 und schon gar nicht 20 (bei 60m). Als Nachbar könnte man zeitweise verschattet werden oder Sorgen haben, dass einem die Hochhausbewohner in die Wohnung glotzen.

Das sind legitime Sorgen, die ich wahrscheinlich auch so vorbringen würde. Aber diese Workshops leiden darunter, dass die, die von einem höheren Haus profitieren, also künftige Bewohner nicht mitreden können. Und Projekte mit höheren Häusern könnte man Nachbarn damit versüßen, dass diese davon auch profitieren, durch zB durch darin angesiedelte städtische Einrichtungen.
Heidewitzka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.19, 18:31   #42
Betonrüttler
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^

Es wird die Zeit kommen, in der einer „verschatteten Wohnung“ bevorzugt nachgefragt werden wird, und gegen das Glotzen der Hochhausbewohner in die eigene Wohnung hilft das Herunterlassen der Jalousien, was sogar noch einen kühlenden Effekt mit sich bringen würde, wenn die Jalousien außerhalb des
Fensterglases angebracht sein sollten.

Geändert von Betonrüttler (Gestern um 19:05 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler
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