S21-A1.15, Twotel (fertig)

  • S21-A1.15, Twotel (in Bau)

    Diese kleinste (1.476qm) der noch verfügbaren vier A1-Flächen hatten wir hier noch wenig diskutiert. Sie schließt im Osten an die Milaneo-Fläche S21-A1.09 an und könnte mit ihrer Dreiecksform den optischen östlichen Abschluss des Ensembles bilden. Das zu bauende Gebäude grenzte der künftigen zentralen Stadtbahn-Station für das Europaviertel "Budapester Platz" dann unmittelbar an.


    Karte (Quelle: Aldinger Wolf)


    Hier links mittig:

    Quelle: Schwäbische WohnungsAG/Aldinger Wolf


    Hier rechts unten

    Bild:Wagahai


    Die DB möchte das Grundstück meistbietend verkaufen und hat in diesem PDF einige Informationen zusammen gestellt.


    Es sind nach BBPl. alle Kerngebietsnutzungen zulässig, insbesondere Büro, Hotel, sonstige Dienstleistungen. Bei einer GFZ von 8,0 könnte ev. je nach geschickter Raumaufteilung und Ausnahmegenehmigung ein wenig Höhe heraus geholt werden (so hat Cloud No.7 eine GFZ von 10,5 auf einer Grundstücksgröße von 1.949qm).

  • Und man könnte ja auch erst mal mit einer GFz von 10,5 ins Rennen gehen. Schliesslich gibt es Wohnungsmangel in Stuttgart, meint zumindest die GroKo, und will deswegen ja im endeffekt kostendeckende Neubauten verbieten - da wäre es doch besser direkt an der stadtbahnhaltestelle 3000qm Bruttogeschossfläche an Wohnungen oben zusätzlich draufzupacken. Die induzieren praktisch keinen Autoverkehr, machen keine Streuobstwiese platt, nur Herr Hahn müsst akzeptieren, dass die dachrinen einige m höher hängt.
    Ach manche Probleme könnte man einfach lösen, man schafft sich aber lieber mit verschwurbelten Scheinlösungen noch viel grössere Probleme.

  • Mit der Beschränkung von HbA = 275 m sind nach meiner Rechnung maximal 32m Gebäudehöhe möglich, wenn man von der Wolframstraße als Nullniveau ausgeht.

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    Ja genau. Auf die Höhe komme ich auch. Die Wolframstr. liegt an diesem Punkt bei 243 m ü.NN.


    Dann hoffen wir mal das hier was einigermaßen angemessenes herauskommt.

  • Deswegen mein Hinweis auf ev. Ausnahmegenehmigungen, wie etwa auch beim LBBW-Turm mit Aufbauten. Leider war aber jüngst BB Hahn bei Could No.7 rigide restriktiv.


    32m wären aber immer noch überdurchschnittlich, so sind etwa beim benachbarten Europe Plaza nur 23m vorgesehen.

  • Vielleicht sollte Kuhn mal einen Pflock einschlagen , in dem er sich z.B. äussert, dass bei Einhaltung der Stellplatzbeschränkungen bei einem zusätzlichen Wohnraumangebot im Stadtzentrum mit perfekter ÖV-anbindung die Stadt bereit sein könnte, Ausnahmen bei der Gebäudehöhe und der Geschossflächenzahl zu prüfen.
    Damit hätte er juristisch gesehen ncihts gesagt, aber einen Pflock eingerammt, um den Hahn erst mal rumkommen müsste.
    Das wäre dann mal angewandte grüne Politik, die eigentlich keinen etwas kostet, (ausser Hahn eine gymnastische Übung, nämlich über seinen Schatten zu springen), aber dafür vielen etwas nützt. Ob er das schafft?

  • Die Stadt wird weder von OB noch vom BBM regiert. Der Gemeinderat bestimmt letztlich mit dem Bebauungsplan über die Höhe.


    Um einen einheitlichen Stadtbild zu gewährleisten wird das Geb. sicher nur so hoch wie das Milaneo - nämlich 22 Meter.

  • Grundsätzlich richtig, aber es kommt dann doch weiter auf die Geschäftsordnung an. Ich weiß allerdings nicht, wie diese bei der Stadt Stuttgart genau aussieht. Wäre mal interessant zu recherchieren...

  • Und zudem macht die stimmung die vorher verbreitet wird, bei Gemeinderatsentschidungen viel aus.
    Wenn es immer heist von exponierten Personen " wir müssen zu gross geratene Investoren auf ein stadtverträgliches AMss schrumpfen" geht die fahrt in eine andere Richtung als wenn man sagt" wir müssen dafür sorgen dass bestehende Flächen so genutzt werden, dass die Wohnungsnot in stuttgart durch mehr Wohnungen gemildert werden kann.
    Gemeinderäte stimmen unterschiedlich ab wenn sie das gefühl haben, dass 22m die Obergrenze sind, daimit kein böser Immobilienhai Reibach auf Kosten anderer macht, oder wenn er das Gefühl hat, dass 22m eine Obergrenze ist, die dringend notwendigen Wohnungsbau verhindert und am Ende Leute auf der sTrasse sitzen lässt. Gleiches Gebäude , gleiches Grundstück, andere Hintergrundmusik in der Stadt. Die Hintergrundmusik stammt zu einem grossen Teil von den Bürgermeistern über die veröffentlichte Meinung.

  • Wagahai Also in der GO kann ich darüber nichts finden. Ich kann mir auch ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass die Höhe einer Bebauung letztlich "diktatorisch" :D von ein oder zwei Personen beschlossen werden kann... welche Politiker beschränkt seine eigene Macht den freiwillig.


    hfrik Naja, drei Vollgeschosse mehr oder weniger wird die Wohnungsnot nicht merkbar lindern. Zumal es ja exponierte Luxus Lage ist. Aus Erfahrung: Es wird in Stuttgart die nächsten 20 Jahre einfach keine Stimmung aufkommen, neue Höhen zu erklimmen. Schwäbische Bescheidenheit könnte man es nennen.

  • Das Grundstück ist verkauft, erworben hat die Kommunalprojekt PPP GmbH. Projektentwickler in fortgeschrittenen Gesprächen mit Hotelbetreiber, 250-300 Zimmer möglich, aber auch Büros eine Option. BGF 11.500qm.


    Investitionssumme 43,5 Mio. EUR, Fertigstellung Mitte 2016 geplant.


    Quelle: StN 04.07.14

  • Projektentwickler in fortgeschrittenen Gesprächen mit Hotelbetreiber, 250-300 Zimmer möglich


    Was, noch ein Hotel :)? Kommt doch direkt gegenüber auch eines hin... Das solch ein Bedarf besteht kann man kaum glauben

  • Soweit ich mich erinnere, war für A1 eine Quote von 20% für Wohnungen festgelegt worden. Von dieser kann man sich glaube ich freikaufen bzw. mit Nachbarn Quotenübernahmen vereinbaren. Das unsinnige SIM gilt bei Projekten auf A1 zum Glück nicht, soweit innerhalb der Festsetzungen des rechtskräftigen Bebauungsplans. Für mich ist der Bedarf an Wohnungen auf A1 (Pariser Höfe, Milaneo, Cloud No.7) jedenfalls gedeckt. Anderseits ist aber noch A.12 als reiner Wohntrakt vorgesehen. Zuviel Wohnungen in einem Kerngebiet müssen nicht sein. Lieber ins Rosensteinviertel, wo Wohnungen den Schwerpunkt der Bebauung bilden sollen.

  • Gedanke am ein weiteres Hotel haut mich nicht vom Hocker. Hoffen wir auf einen spektakulären Entwurf wie bei Cloud No 7. Laut Webseite zeichnet der Investor u.a. für das Altenheim Ecke Türlen-\Birkenwaldstraße verantwortlich.
    SIM gilt nur für neu geschaffenes Baurecht. Der B-Plan des Europaviertel stammt aus einer Zeit lang vor SIM.

  • DEAL-Meldung:
    in Abstimmung mit Stadt architektonisch urbanes Landmark


    Darf man diese Begriffe alle überhaupt in einem Satz nennen?? :D



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