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Alt 17.06.12, 19:13   #1
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Sammel-Thread Allgemeine Meldungen Weststadt (von Himpfelshof bis Schniegling)

Hier ist Platz für kleine und größere Meldungen aus dem Westen der Stadt. Ältere Beiträge habe ich der Vollständigkeit halber hierher verschoben. nothor, 13.06.2013

Die Nürnberger Nachrichten haben berichtet, dass in der Schnieglinger Mühle bald Eigentumswohungen entstehen. Jedem der gerne an den Pegnitzauen Unterwegs ist wird das markante Gebäude unweit des Straßenbahndepots Muggenhof und der Kläranlage, das lange scheinbar ungebraucht herum stand, ein Begriff sein. Kritisiert wird - zu Recht finde ich, dass es keine Balkone oder Loggien zur Pegnitz hin geben wird. Grade das wäre doch das Sahnestück dieser Immobilie. Link zum Artikel. Besonders witzig finde ich ja die vielen Leserkommentare

Schnell geschossene Bilder von den Pegnitzauen gesehen:


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Alt 06.06.13, 21:13   #2
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Straßenbahnbetriebshof Muggenhof

Bisher hat es das noch nicht ins Forum geschafft. Im Westen der Stadt zwischen Nürnberg und Fürth bahnt sich mit dem Straßenbahnbetriebsgelände Muggenhof ein neues Sanierungs- und Wohnungsbauprojekt an. Ich bin zwischenzeitlich noch nicht dort vorbei gekommen um zumindest von außen und der näheren Umgebung ein paar Bilder zu machen.

Die NN hat es zuletzt berichtet, der in Nürnberg sehr umtriebige und nicht ganz unumstrittene Investor und Entwickler P&P plant dem Umbau zu - was sollte es anderes werden - Luxuswohnungen. Die Website von P & P Immobilien schweigt sich zum Projekt noch aus.
Artikel vom 23. März 2012: http://www.nordbayern.de/nuernberger...?searched=true

Zwei zum Thema sehr zu empfehlende Fotostrecken mit Hintergrundinfos zur Geschichte des größten Straßenbahn-Betriebshofes der Region bieten die Blogs von DankoGreen vom Mai 2011: http://gesichterderstadt.wordpress.c...pot-muggenhof/
und aktuell von SugarRayBanister: http://www.sugarraybanister.de/fotog...berg-muggenhof

Heutzutage wirkt die Lage des unter Denkmalschutz stehenden Geländes etwas merkwürdig, fährt doch weit und breit keine Straßenbahn mehr. Aber in seiner Erbauungszeit im ersten Jahrzehnt des 20. Jhrd hatte man in die Zukunft denken wollen, in der man die stetig wachsenden Straßenbahnnetze Nürnbergs und Fürth hier bestens verknüpft und infrastrukturell versorgt sah. Das erklärt auch die recht großzügige Auslegung der Anlage.

Der aktuelle Artikel von SugarRay spricht aber die Besodnerheit des Projektes von P&P an: Es könnte kaum ungünstiger liegen. Im Norden die Kläranlage, im Westen Autobahn und Großgewerbe, im Süden die Fürther Straße und im Westen AEG. Weit und breit keine weitere Luxuswohnung. Meine Vermutung: Die Immobilien werden ausschließlich von Leuten gekauft, die sich in Nürnberg nicht auskennen. Im allerbesten Fall behält man die großzügigkeit der Räume und Hallen bei, und schafft hier ein luxuriöses Refugium für Kunstschaffende. Doch diese Klientiel sucht sich selbstverständlich selbst aus, wo sie sich austobt, und da bietet das nahe AEG-Gelände sicherlich mehr Potenzial und niedrigere Kosten.

Einer der in den letzten Sitzungen des Baukunstbeirates behandelten nichtöffentlichen Punkte war unter Garantie dieses Straßenbahndepot.
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Alt 04.10.15, 19:16   #3
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Schnieglinger Mühle - Silberstraße

Im Eröffnungspost dieses Fadens wurde das Sanierungsprojekt in der Schnieglinger Mühle vorgestellt, das P&P zu Eigentumswohnungen umbaut. Das Projekt dürfte nun als abgeschlossen gelten:



P&P hat die alte Mühle saniert - allerdings so dass von außen nichts mehr erkennbar ist von der ursprungssubstanz, was ich allerdings verschmerzbar finde. Zudem wurde ein östlich liegender Neubau errichtet, der das Gelände weiter verdichtet und das Pegnitzufer baulich erschließt.

Vergleichsbilder zu 2012 hier: klick
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Alt 19.12.15, 14:57   #4
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Neubau: Studentenwohnheim Maximilianstraße 54-56

Seit langem schon beobachte ich den Verfall des alten Handwerkerhauses an der Maximilianstraße 54:







Nun scheint klar was geschieht: Es ist ein kompletter Neubau des gesamten Grundstücks geplant, wie die Novembersitzung des Baukunstbeirates Nürnberg zeigt. Es entsteht ein Studentenwohnheim mit 341 Wohneinheiten zu je 19 qm. Die Fassade zur Maximilienstraße, dort wo jetzt noch das kleine alte Haus steht, könnte sich einem ersten Entwurf nach so präsentieren:


Visualisierung: K.-H. Pauls Architekt, Projektentwicklung + Design, Wiesbaden

Das Grundstück setzt sich bis an die Lenaustraße fort, wo die früher berüchtigte "Lenauwache" der Nürnberger Polizei stand. Insgesamt entstehen 3 Bauabschnitte, die vom Baukunstbeirat unterschiedlich bewertet werden. Größter Kritikpunkt ist die zu geringe Raumhöhe, die schon in den Gemeinschaftsräumen bei nur 2,50 m liegt, und in den darüber liegenden Geschossen nochmals deutlich reduziert ist. Der Trend zu "Karnickelbuchten" geht also weiter. Weiterhin wünscht sich der BKB völlig zu recht eine höherwertige Fassade, denn auch in meinen Augen ist der vorliegende Entwurf unterirdisch und völlig aus der Zeit gefallen.
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Alt 09.03.16, 08:22   #5
Gelber Löwe
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Gelber Löwe sitzt schon auf dem ersten Ast
Zitat:
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Seit langem schon beobachte ich den Verfall des alten Handwerkerhauses an der Maximilianstraße 54:





[
Nun scheint klar was geschieht: Es ist ein kompletter Neubau des gesamten Grundstücks geplant, wie die Novembersitzung des
Ensthaft?Die Reissen das Handwerkerhaus ab?
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