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Alt 16.12.18, 17:56   #376
HCKBS
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HCKBS wird schon bald berühmt werdenHCKBS wird schon bald berühmt werden
Ein Gedankenspiel, das mir schon länger durch den Kopf geht, möchte ich gern mal hier im Forum "aufmachen" und diskutieren. Mich interessiert die Haltung zu Bauprojekten wie sie kürzlich in der neuerrichteten "Neuen Altstadt" in Frankfurt (auf dem Gebiet des abgerissenen Rathauses siehe hier https://www.frankfurt-tourismus.de/E.../neue-altstadt ) oder auch im Leitbautenkonzept in Potsdam am Alten Markt neben der Nikolaikirche ( http://www.potsdamermitte.de/index.php?id=32 ) zu erleben sind. Hier sollen Gebäude angelehnt an die historische Architektur "barockisiert" und rekonstruiert werden.
Wie ist die Meinung hierzu im Forum? Könnte man so etwas in Braunschweig machen? Wo könnte ein solchen Quartier entstehen? Ich hatte mal gedacht, dass sich der Bereich des alten Mummehauses am Eulenspiegelbrunnen dafür eignen könnte. Aus meiner Sicht fristet die Ecke ein Schattendasein.
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Alt 16.12.18, 23:47   #377
GreenLion
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GreenLion sitzt schon auf dem ersten Ast
Ich hatte da auch mal so ein Gedankenspiel (inspiriert an Potsdam, Dresden, Elbing, Berlin und Frankfurt am Main) und hab mir zu dem Thema einiges aufgeschrieben, bin aber noch nicht dazu gekommen es hier zu posten.. Also demnächst hoffentlich mehr..

Meiner Meinung nach, haben die Neustadt und der Hagen durch die Nachkriegsplanungen dermaßen eingebüßt, dass es nur positiv für diese Bereiche wäre, wenn man sich punktuell an historischen Vorbildern orientieren würde..

Aber was auf jeden Fall in dieser Hinsicht nachteilig ist, wir haben mittlerweile keine größeren freien Flächen mehr in der Innenstadt. Man kann meist nur noch in den Bestand eingreifen.
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Alt 17.12.18, 03:05   #378
Tarsis
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Genau das ist der Punkt ! Im Bereich des Mummehauses gibt es eine dichte Bebauung in privater Hand mit weitgehender Nutzung als Mietwohnungen und ggf Gewerbenutzung im EG! Auch entsprechen die Parzellen nicht den historischen - dort dürfte also nur sehr begrenzt etwas möglich sein zumal der Südklint in diesem Bereich gar nicht mehr existiert, die Verbindung vom Rade- zum Bäckerklint vor der Kirche heute überbaut und der Radeklint selbst durch massiven Eingriff in die Stadtstruktur nicht im geringsten wiederherstellbar ist!

Am ehesten könnte man noch etwas an Struktur und Stadtraum gewinnen durch den denmnächst anstehenden Umbau des Hagenmarktes mit dann Gott sei Dank deutlich reduzierten Verkehrsflächen und ggf im Bereich Turnhalle Alte Waage durch Sanierung, Ergänzung und Belebung / Öffnung dieses Quartiers sowie dem Bereich ehemalige Markthalle durch ebenfalls Ergänzungsbauten, Aufwertungsmaßnahmen und Umwandlung des Parkplatzes an der Wendenstraße in eine kleine Grünanlage!

Die Idee durch Rekos verlorene Elemente ins Stadtbild zurückzuholen ist aber sehr begrüßenswert und bietet weit mehr Potential als man denkt!

Viele Bauten sind nicht mehr als Altbauten zu erkennen oder nur vereinfacht instandgesetzt nach dem Krieg und hier könnte man relativ problemlos ansetzen und mit vergleichsweise geringen Mitteln viel erreichen !

Dies wären z.B. im Bereich Fr.-Wilhelm-Str. Und Platz einige Gründerzeitfassaden die wiederherstellbar sind, das Commerzbankgebäude hatte einst hohe Dachaufbauten, Erker und Schmuckgiebel, das EG des alten Pschorrhauses am Eingang zur Bruchstr. Ist noch original und darauf könnte man wieder aufbauen und den berühmten runden Erker wiederherstellen, Sparkasse Dankwardstraße hatte hohe Treppengiebel auch auf dem nur noch teilweise vorhandenem Erker und auch das Dach des Deutschen Hauses gegenüber war einst mit Türmchen und Aufbauten versehen! Die Wilhelmstraße böte bei Rückbau und Sanierung in Verbindung mit dem Hagenmarkt erhebliches Potential - war dort doch einst eine der beliebtesten Lokalitäten Braunschweigs : Wilhelmsgarten ! In der Nähe Ecke Fallerleber war einst das Bierbaumsche Haus - auch diese Parzelle ist bebaut aber mit einem nur noch teils genutztem Bürogebäude. Hier wäre eine Reko sinnvoll als punktuelle Erinnerung an ein völlig zerstörtes Stadtgebiet, das erst dieser Tage abschließende Bebauung und Sanierung erfährt ! Auch könnten Spolien in Neubauten integriert werden und es gibt ja auch noch das Ackerhofportal.

Die Liste ließe sich noch ellenlang fortsetzen, aber ich denke man sieht worauf ich hinaus will. Es ist noch erhebliches Potential zur Wiedergewinnung eines Stückes vom alten Braunschweig vorhanden und es lässt sich mit Fördermitteln und geringem planerischen und finanziellem Aufwand auch in Verknüpfung mit ohnehin geplanter Sanierung in diesen Bereichen sehr viel erreichen !

Allein... es muss der Wille und das Wissen darüber auf Fruchtbaren Boden fallen.
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Alt 19.12.18, 21:03   #379
Dvorak
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Dvorak braucht man einfachDvorak braucht man einfachDvorak braucht man einfachDvorak braucht man einfachDvorak braucht man einfachDvorak braucht man einfach
Sinnvoller als punktuelle Rekonstruktionen wäre das Beachten stadtplanerischer Grundsätze in der Fläche der Innenstadt:

- kleine Parzellen
- Blockrandbebauung
- hohe Dichte
- belebte Erdgeschosszonen


Frankfurt hat meines Erachtens kaum Qualität gewonnen, weil die Stadt in der Breite einfach ätzend ist. Die eine Straße macht den Kohl da nicht fett.
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Alt 19.12.18, 21:56   #380
Silesia
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Silesia genießt höchstes AnsehenSilesia genießt höchstes AnsehenSilesia genießt höchstes AnsehenSilesia genießt höchstes AnsehenSilesia genießt höchstes AnsehenSilesia genießt höchstes AnsehenSilesia genießt höchstes AnsehenSilesia genießt höchstes AnsehenSilesia genießt höchstes AnsehenSilesia genießt höchstes AnsehenSilesia genießt höchstes Ansehen
^ Das Auge isst aber mit und der Mensch lebt nicht von Brot und belebten Erdgeschosszonen allein! Wobei ich deine 4 aufgeführten Punkte gar nicht anzweifeln will, ich teile sie vollends.

Frankfurt hat definitiv an Qualität gewonnen. Ob die Stadt in der Breite ätzend ist, ist Geschmackssache. Dieses Schicksal teilt sie mit zahlreichen deutschen Großstädten, u.a. auch mit Braunschweig. Die Reduzierung des Ganzen auf "die eine Straße, wird der Diversität des Projekts auch gar nicht gerecht. Was dort entstand, ist der Knüller, ein lange überfälliger Schritt in die richtige Richtung und das ganz losgelöst vom neuen architektonischen Kulturkampf "Moderne vs. Traditionalismus" im Städtebau. Allein was dort jetzt los ist, das Interesse der Menschen/Besucher, einfach mal ein paar Minuten den Leuten dort zuhören und deren Faszination ohne Wertung zur Kenntnis nehmen. Und dabei zieht es sich ja noch, bis dort die Cafes und Läden alle einziehen... Ganz abgesehen von dem was dort (endlich und Gott sei Dank) weichen musste. Tod und Ödnis, verfehlte Stadtplanung wich dem Leben. Graaaauuuu wich allen Farben! Eine bedingungslose Verbesserung, wie man es auch dreht. Ich habe das Projekt über über den Bau bis zur "Inbetriebnahme" sehr genau verfolgt und auch dokumentiert, könnte 100te Bilder liefern. Einfach toll! Ich kann jedem nur empfehlen sich das vor Ort mal selbst unvoreingenommen anzuschauen! Auch abgesehen davon ist Frankfurt jede Reise wert. Von der Art und Vielfalt der Entwicklung Frankfurts ist Braunschweig leider Welten entfernt. Zugegeben hinkt der Vergleich, könnte aber dennoch Punkte geben die man annehmen kann.

Rekonstruktionen in Braunschweig?! - Ganz klar ja!! Natürlich mit Sinn und Verstand und nicht als Selbstzweck!
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Alt 21.12.18, 00:45   #381
Dvorak
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Und wo sollen die Rekonstruktionen hin? Wo ist der Mehrwert, für den Ort, also für den Raum? Die Diskussion und die Argumentation, dass Rekos definitiv befürwortet werden, obwohl sie frei von irgend einem Kontext diskutiert werden (Tarsis ausgenommen) zeigt doch, dass es nur um Objekte und nicht um Raum geht. Und das Ergebniss, dass irgendwo zwischen belangloser Nachkriegsbebauung ein altes gotisches Bürgerhaus steht, fände ich maximal bescheiden. Ich empfinde die Alte Waage nicht gelungen, weil sie völlig isoliert da steht und der Raum kaum profitiert. Den Michaelishof könnte man als Gegenbeispiel nennen, dort ist ein halb vorhandener, historisch geprägter Raum ohne auffällige Architektur arrondiert worden.

Auch nach längerem Blick auf die historisch-synoptische Karte erkenne ich keinen sinnvollen Standort für Rekonstruktionen, die mehr als ein iroliertes Objekt umfassen. Dieser müsste ja ein paar Kriterein erfüllen:

- Verfügbarkeit von Flächen, möglichst wenige Eigentümer
- räumlicher Zusammenhang, am besten Verbindung zwischen den Traditionsinseln
- ein früherer Bestand, der auch heute eine sinnvolle Nutzung erhalten könnte

Sehe ich nicht, wo dieser Standort sein sollte. Finde ich wie erwähnt auch nicht sinnvoll. Sinnvoll fände ich eine Orientierung an historischen Räumen und Parzellenstrukturen und eine darauf aufbauend gute Architektur. Für eine solche Stadtreparatur sähe ich auch politische und gesellschaftliche Mehrheiten. Für eine neue Rekonstruktionsdebatte wie bei der Schlossattrappe, die bis heute viele Diskurse vergiftet sehe ich keine Initiativen geschweige denn Mehrheiten in Braunschweig.

Räumlich interessant fände ich die Güldenstraße, welche man bei einem Rückbau im Zusammenhang mit dem Straßenbahnbau für eine Stadtreparatur nutzen könnte. Den Bereich Kennedyplatz/Auguststraße, die Kannengießerstraße und den Bereich nördlicher Bohlweg/Wilhelmstraße. Allen diesen Projekten steht die Mutter aus Groß Vahlsberg im Wege. Solange die Innenstadt einseitig auf den Autoverkehr ausgerichtet ist, sehe ich keine Optionen für Stadtreparaturen in größerem Maßstab.

Und nur noch mal zur Erinnerung: Aktuell werden die letzten freien Flächen mit Gebäuden wie der Casa Reha und anderen stadträumlich und architektonisch wertfreien Gebäuden bebaut. Obwohl deren Schwächen offensichtlich sind, werden solche Projekte in Presse, Bürgerschaft und Rat eher positiv aufgenommen. Da liegt der eigentliche Schlüssel für eine qualitätvollere Stadt.

Mein Eindruck ist der, dass Städte, welche in der Breite gut funktionieren, nicht versuchen alle Probleme an einem kleinen Idyll wett zu machen. Frankfurt war für mich ein absolutes Negativbeispiel was die Qualität von Räumen angeht (Mainufer abgesehen).
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Alt 21.12.18, 05:01   #382
Tarsis
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Deshalb ja, ganz ähnlich zu deiner Argumentation, mein Vorschlag vorhandene Strukturen und Fassaden zu nutzen und punktuelle Lösungen und Verbesserungen zu finden wo diese noch in der Struktur möglich sind - ich hatte mal eine Liste erstellt an Altbauten, denen ihre Gestaltungselemente im Krieg abhanden gekommen sind aber sehr wohl wiederhergestellt werden könnten ! Natürlich würden solche Maßnahmen auch Neubauten und Nachkriegsbauten nicht ausschließen, denen dann eine Aufwertung widerfahren würde !

Da böte sich der Steinweg gerade zu an mit den flachen Gebäuderiegel eine einheitliche, an die 50er erinnernde Gesamtgestaltung zu etablieren ! Das wäre mal ein echter Hingucker, aber dürfte sehr schnell daran scheitern, dass es sehr viele Eigentümer und Nutzer gibt . . .

Für Rekos wäre ich bis auf Ackerhofportal und meinen Vorschlag betreffend das Bierbaumsche Haus auch erst einmal sehr zurückhaltend !
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Alt 21.12.18, 12:16   #383
Dvorak
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Wir werden uns schon einig.

Beim Bierbaumschen Haus gibt es zwei wesentliche Probleme:


- Da steht schon was (auch wenn unternutzt)
- und die Hälfte des Gebäudes stünde auf der Straßenfläche. Leider ist das ja die heilige Kuh der Braunschweiger, denn die Mutti aus Groß Vahlbeck.....

Ich habe auf Anhieb leider auch wenig Daten gefunden, lediglich Fotos des Gebäudes. Es würde mich aber wundern wenn es keine Bauaufnahme gäbe.



Spolien sehe ich einige in der Gördelinger Straße, die leider sehr frei von Kontext rumstehen. Hier würde mir schon immer eine ordentliche Lochfassade mit Putz, abgesetzten Gewänden, Gesimst und integriertem Portal für viel Effekt reichen. Das Stechinelli-Haus hat ja auch nicht viel mehr Fassadenelemente. Das wäre mir bei den ganzen Portalen ohnehin lieber, als vollständige Rekos. Auf jeden Fall wäre es eine Verbesserung des Raumes und ist eher geeignet einen Zusammenhang mit der übrigen Bebauung zu bilden.

Zahlreiche Gebäude in der Breiten Straße sind auch historischen Ursprungs und vereinfacht und verändert aufgebaut worden.

Für eine Stadtreparatur sehe ich nur den Anknüpfungspunkt des Stadtbahnausbaus. Baut man eine Strecke durch die Gördelinger Straße kann man sich auch an die Bebauung wagen. Baut man durch die Güldenstraße kann man bei einem massiven Rückbau auch die Buafluchten verändern und so einen doppelten Anreiz für eine Aufwertung schaffen. Ohne einen Anreiz seitens einer Aufwertung des öffentlichen Raums glaube ich nicht an Stadtreparatur.


Ackerhofportal ist keine Reko, sondern ein Aufbau. Da ist alles vorhanden, das wäre als keine Rekonstruktion.
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Alt 21.12.18, 16:36   #384
GreenLion
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GreenLion sitzt schon auf dem ersten Ast
Das fällt einem beim Spaziergang durch die Innenstadt vielleicht nicht auf, aber vieles was heute toll und historisch aussieht wurde erst mit dem Sanierungsprogramm Innenstadt von 1981 bis 2006 wiederhergestellt. Unzählige Fassaden hinter einer modernen Verkleidung oder schlichtem Putz sind wieder zum Vorschein gekommen. Das zeigt deutlich, sowas ist machbar und vieles ist möglich. Man sollte dies fortsetzen.
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Alt 21.12.18, 23:05   #385
Tarsis
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Das Ackerhofportal ist natürlich keine Reko und kpl. eingelagert im städtischen Bauhof - das war ein Formulierungsfehler im Eifer des Gefechts ! Du hast recht. Ich habe schon vor 15 Jahren dafür gekämpft in öffentlichen Sitzungen zum ECE-Projekt das Portal im Rahmen des Stadtumbaus wiederaufzubauen und auch danach immer mal wieder daran erinnert. Leider vergeblich !

GreenLion spricht genau das an was ich damit bezweckt habe! Seit Anfang der 80 er Jahre bin ich in BS unterwegs und habe das alles verfolgen und miterleben können wie sehr sich diese Stadt zum positiven hin verändert hat.

Daher immer meine Energie und der Einsatz den Bogen zu realen Optionen zu spannen... so sehr man auch manchmal zu träumen wagt !

Manchmal allerdings sind auch schön Träume wahr geworden.... Alte Waage... Rückbau Bohlweg.... Beseiting der Brache Postbahnhof...

Das Bierbaumsche Haus wäre räumlich dort original zu rekonstruieren ! Ich besitze Bilder auch verfüge auch über die synoptischen Karten... aber selbst um ein zwei Meter versetzt wäre es dort ein unheimlicher Gewinn - wenn auch eher ein Traum...
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Alt 23.01.19, 20:24   #386
Braunschweiger
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Braunschweiger ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Salzdahlumer Straßé

Schon öfters angesprochen und seitdem ist nichts passiert: Das alte Waisenhaus an der Salzdahlumer Straße (Fahrtrichtung Südstadt).


https://www.braunschweiger-zeitung.d...ieben-ist.html


Die Zeitung weist auf den Schandfleck hin!
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Alt 31.01.19, 10:37   #387
Braunschweiger
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Braunschweiger ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
BS Einwohnerzahl stagniert

Die Einwohnerzahl von Braunschweig stagniert. Außerdem zeigen sich Auswirkungen des demogrpahischen Wandels.

Das hätte besser ausfallen können.


https://www.braunschweiger-zeitung.d...-Menschen.html
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Alt 01.02.19, 17:49   #388
HCKBS
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Allerdings hat eine vom Braunschweiger Stadtmarketing in Auftrag gegebene Erhebung ergeben, dass die Innenstadt im Vergleich zu anderen Städten weiter in der Attraktivität gestiegen ist. Die Studie wurde vom IFH Köln durchgeführt (https://www.ifhkoeln.de/startseite/). Insgesamt gaben 1000 befragte Besucher der Braunschweiger Innenstadt die Note 2,1, was eine leichte Verbesserung im Vergleich zu den Vorjahren darstellt. Der klassische Einkaufsbummel ist für die meisten der Befragten (68%) immer noch der Hauptgrund die Innenstadt aufzusuchen. 71% gaben an, mindestens einmal pro Woche in City aufzusuchen. Zwei Drittel der Befragten stammten aus Braunschweig, ein Drittel aus anderen Orten.
Derzeit werde die Innenstadt am meisten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln angesteuert (39%), gefolgt vom PKW oder Motorrad (35%), dann das Fahrrad (14%) und zu Fuß (12%).
Hervorgehoben wurde die Atmosphäre und das "Flair" der Braunschweiger Innenstadt, sowie die Sehenswürdigkeiten, Sauberkeit, Sicherheit und Veranstaltungen.
Vor allem im Bereich Lebensmittelkauf gab es unterdurchschnittliche Bewertungen, hier verspricht sich das Stadtmarketing eine Verbesserung mit der Eröffnung des REWE-Marktes im Konrad-Koch-Quartier (ehemaliges City-Point).
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Alt 16.02.19, 10:55   #389
Braunschweiger
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Braunschweiger ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
BS Einwohnerzahl

Diese Meldung erscheint für einige Braunschweiger wie blanker Hohn:

https://www.braunschweiger-zeitung.d...unschweig.html

Zu teuren Preisen können Bürger*innen in solchen Bettenblöcken leben. Ein Hauch von Braunschweig ist daran jedenfalls nicht zu erkennen.

15 000 Wohneinheiten wären angebracht, um die Einwohnerzahl stabil zu halten, angemessene Preise zu gewährleisten und Zuziehenden die Möglichkeit zu bieten, in Braunschweig eine Wohnmöglichkeit zu finden.

Dazu die aktuelle Meldung: Braunschweigs Immobilienpreise weiter auf Höchststand:

https://www.braunschweiger-zeitung.d...chststand.html

Die 'Wildwestbebauung' funktioniert auch im Baugebiet Heinrich-der-Löwe. Auf dem Foto ist erkennbar, wie eine Partei das Hausdach mit roten Dachziegeln gebaut hat und alle anderen mit grauen Dachziegeln.
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Alt 16.02.19, 15:12   #390
HCKBS
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Derzeit entsteht sowohl im Braunschweiger Stadtgebiet als auch in den Stadtteilen so viel Wohnraum wie Jahrzehnte lang nicht. In den nächsten fünf Jahren sollen mehr als 6000 Wohnungen neu entstehen. Diese verteilen sich folgt:

Im Stadtgebiet

Mittelweg (ehem. BZ-Gelände): 300 Wohnungen und 24 Appartements, hinzu kommt ein Parkhaus und ein Edeka-Markt ( https://www.staake.de/projekte/bzv-braunschweig/ )

Weinbergweg: 80 Wohnungen

Nördliches Ringgebiet: insgesamt ca. 1200 Wohnungen

Langer Kamp: 150 Wohnungen (https://www.volksbank-brawo.de/immob...nger-kamp.html )

Kurzekampstraße (Praktikergelände): 250-300 Wohnungen, Büros, ein Einkaufsmarkt, ein Boardinghouse (https://kappe-projekt.de/aktuelle-pr...-braunschweig/ )

Spinnerstraße: 50 Wohnungen plus Hotel mit 150 Appartements sowie Gastronomie im alten Juteportal (http://www.realique.com/#projekte )

Ernst-Amme-Straße: 250 Wohnungen

Hildesheimer Straße (Noltemeyer-Höfe): 242 Wohnungen (https://www.noltemeyer-hoefe.de/ )

Cyriaksring: 22 Wohnungen

Blumenstraße: 35 Wohneinheiten (http://hans-drewes.de/bautraeger/neu...-braunschweig/ )

An der Petrikirche: 50 Wohnungen

Wilhelmstraße: 100 Wohnungen (in Planung)

Korfesstraße (ehemaliges Altenheim): 63 Wohnungen

Kälberwiese/An der Schölke: 60 Einfamilienhäuser, 480 Wohnungen in Planung

Watenbüttel
- Otto-Bögeholz-Straße: 22 Riehen- und Doppelhäuser ( https://www.werner-wohnbau.de/de/akt...aeuser/?pr=633 )
- Okeraue: 24 Einfamilienhäuser und 36 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern

Waggum
- Vor den Hörsten: 90 Einfamilienhäuser

Volkmarode
- Volkmarode-Nord: 200-300 Einheiten in Ein- und Mehrfamilienhäusern

Querum
- Dibbesdorfer Straße: 54 Einfamilien,- Reihen- und Doppelhaushälften
- Holzmoor: 600 Wohnungen
- Baumschulenweg: 10 Einfamilienhäuser, 10 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern

Rautheim
Heinrich-der-Löwe-Kaserne: 200 Einfamilienhäuser, 200 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern

Stöckheim
- Trakehnenstraße/Breites Bleek: 147 Einfamilien-, Reihen oder Doppelhäuser, 118 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern
- Stöckheim-Süd: 130 Einfamilienhäsuer, 170 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern

Weststadt
- Alsterplatz: 219 Wohnungen

Lamme
- Lammer-Busch-Ost: 300 Einfamilienhäuser (Planung ruht)
- Lammer Mitte: 136 Wohnungen
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