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Alt 19.01.16, 07:57   #16
frank353
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frank353 ist ein hoch geschätzer Menschfrank353 ist ein hoch geschätzer Menschfrank353 ist ein hoch geschätzer Menschfrank353 ist ein hoch geschätzer Mensch
Es wäre interessant, ein Foto zu sehen, auf der die Situation vor dem Krieg dargestellt ist. Als Orientierung, wie der Platz damals eingefasst war.

Die Stelle wird auf der einen Seite durch Commerzbank-Filiale und Alte Oper und auf der anderen Seite durch 50er Jahre Gebäude bestimmt.

Insofern finde ich den Staab-Entwurf sogar ganz gut. Er ordnet sich mit seiner Retro 1920/30er Fassade dazwischen ein. Für ein kastenförmiges Geschäftshaus sieht es sehr elegant aus.

Der BE Berlin Entwurf ist dagegen nur von Investoreninteressen geprägt. Klobig, zu gross und zu unruhig an dieser Stelle. Es ist immerhin die exponierteste Stelle an Frankfurts schönstem Platz.

Ich denke von Herrn Cunitz und den Architekturwettbewerben darf man sich nicht zuviel versprechen. Die Architekten haben sicherlich klare Vorgaben und möglicherweise gibt es schon vorab eine Entscheidung für einen Architekten. Herr Cunitz gibt dann noch High-five dazu.
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Alt 19.01.16, 09:08   #17
sipaq
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sipaq ist jedem bekannt und beliebtsipaq ist jedem bekannt und beliebtsipaq ist jedem bekannt und beliebtsipaq ist jedem bekannt und beliebtsipaq ist jedem bekannt und beliebtsipaq ist jedem bekannt und beliebtsipaq ist jedem bekannt und beliebt
Ich habe leider die Befürchtung, dass das Problem weniger die Architekten sondern eher der Auftraggeber sind, die mit Ihren Vorgaben hinsichtlich Raumausnutzung und ähnlichem solche Klötzchenbauten quasi schon vorgegeben haben.
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Alt 19.01.16, 09:20   #18
Schmittchen
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Schmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes Ansehen
Davon wird man ausgehen können, sipaq. Spätestens beim Kolloquium, das es auch in diesem Wettbewerbsverfahren gab, werden die Planer ausreichend deutliche Hinweise erhalten haben, dass der Auslober hier weder Extravaganzen noch mehr oder minder klassische Architektur wünscht.

Abriss und Neubau haben auch etwas Gutes: Bisher überbaute Flächen werden wieder Teil der Wallanlage, wie die FAZ heute schreibt. Also etwa analog zur Westseite des Taunusturms. Die Pavillons dort werden abgerissen und nicht ersetzt. Ohnehin rätselhaft, wie diese damals genehmigt werden konnten, stehen sie doch jenseits der sogenannten Wallservitutslinie.
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Alt 19.01.16, 13:16   #19
Coatilex
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Coatilex sorgt für eine nette AtmosphäreCoatilex sorgt für eine nette AtmosphäreCoatilex sorgt für eine nette Atmosphäre
Auf alten Postkarten kann man einen kleinen Eindruck gewinnen. Hier und hier ist es das Gebäude ganz rechts im Bild. Auf dieser Postkarte das zweite von links.

Nach dem Krieg war von dem Gebäude nicht viel übrig (Schutthaufen am rechten Bildrand).
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Alt 19.01.16, 22:44   #20
merlinammain
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Auch die Frankfurter Rundschau schreibt über dieses Projekt ... leider!

Manche Textpassagen musste ich zwei mal lesen. Unfassbar was der Göpfert für einen Stuss geschrieben hat. Das beste war folgende Formulierung zum Staab-Entwurf: "... orientiert sich auch an der Gestalt der historischen Häuserzeile östlich des Konzerthauses".

Auf diesem Null-Niveau bewegt sich auch Herr Gellert: „Der Opernplatz braucht einen neuen Abschluss nach Süden hin ... städtebaulich sensiblen Situation ... Die Beiträge fügen sich gut ein und werden dem historischen Platz gerecht – und geben doch eine moderne Antwort auf die Bauaufgabe. ... Beide Entwürfe nehmen sich gegenüber der Alten Oper als dem dominierenden Bauwerk am Platz zurück."

Ich kommentiere das jetzt nicht weiter und lasse das mal so stehen. Ansonsten könnte das, was ich gerne schreiben würde, sogar strafrechtliche Konsequenzen haben.
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Alt 20.01.16, 08:40   #21
frank353
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frank353 ist ein hoch geschätzer Menschfrank353 ist ein hoch geschätzer Menschfrank353 ist ein hoch geschätzer Menschfrank353 ist ein hoch geschätzer Mensch
Die beiden veröffentlichten Bilder zeigen die Gebäude jeweils aus Blickrichtung Opernplatz mit (ehemals) Citi-Hochhaus und Commerzbank-Turm im Hintergrund.

Das ganze Ausmaß des Schadens wird sich erst auf den Bildern mit Sicht auf die Alte Oper zeigen. Ausserdem steht zu befürchten, dass die anderen Entwürfe bessere Lösungen für diesen Platz gefunden haben.

Was wäre gewesen, wenn die Stadt zur Allianz gesagt hätte: Hör zu. Du darfst neu bauen. Das ist für die Stadt eine sehr wichtige Stelle. Wir würden den Platz gerne vollständig einrahmen. Bitte orientiere dich an Alte Oper, Sofitel und UBS. Ich könnte mir ein Gebäude vorstellen, das Richtung KaDeWe geht.

Die Allianz müsste mehr investieren, hätte allerdings ein unverwechselbares Premium-Gebäude statt einer austauschbaren Schachtel. Wenn ein No-Name-Investor ein Projekt wie das Sofitel stemmen kann, dann sollte das für die Allianz erst Recht kein Problem sein.
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Alt 20.01.16, 13:28   #22
Äppler
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Zitat:
Zitat von merlinammain Beitrag anzeigen
.... Gellert: „Der Opernplatz braucht einen neuen Abschluss nach Süden hin ... städtebaulich sensiblen Situation ... Die Beiträge fügen sich gut ein und werden dem historischen Platz gerecht ....
Ist der Gellert Träger einer gelben Binde mit drei Punkten?!
Wenn ja, ist er entschuldigt, ansonsten ist dieser Hohn nicht zu toppen.

Gerade das BE Gebäude dort als sensibel eingefügt zu bezeichnen...Irre.

Bei dem Staab Entwurf sind vernünftige Ansätze vorhanden ( Fassadenfarbe /-struktur ), durch Änderungen ( z.B. die oberen 2 Stockwerke mittig platzieren ) wäre da was halbwegs Akzeptables zu erreichen. Mehr aber auch nicht.
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Alt 20.01.16, 20:25   #23
mikesch
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mikesch ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, das auf jeden Schritt nach Vorne zwei Zurück folgen. Ausgerechnet an dieser Stelle war ich mir sicher, daß die Auflagen seitens der Stadt ein maximales Ergebnis fordern, wie naiv von mir. Geld scheint wirklich das einzige Argument gewesen zu sein. Das Haus von Staab ist ja nicht schlecht, aber bitte nicht am Opernplatz! Bei dem Vorschlag von BE Berlin ist mir beinahe die Luft weggeblieben.
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Alt 20.01.16, 21:48   #24
Ffm-Süd
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Ffm-Süd wird schon bald berühmt werdenFfm-Süd wird schon bald berühmt werden
Welche Auflagen seitens der Stadt denn, Mikesch? Dafür gibt es keine Grundlage. Solche kann es nicht gegeben haben, solche hat es nicht gegeben. Bauen möchte hier die Immobilieninvestment-Sparte eines Versicherungsunternehmens. Deren Claim lautet auf gut deutsch "Creating Value". Es geht also um Rendite! Schock! Um den vorhersehbar folgenden Einwand, der größte Wert sei ein herausragendes Gebäude, vorweg zu nehmen: Das Kichern über diese Aussage könnte man vom Münchner Unternehmenssitz bis zum Frankfurter Opernplatz hören.

Der Ansatz muss doch ein anderer sein. Die Stadt fordert bei städtebaulich bedeutenden Bauprojekten einen Architektenwettbewerb. Das ist zweifellos richtig. Diesen gibt es dann auch immer, auch wenn es meines Wissens keinen Anspruch darauf gibt. Herr dieses Verfahrens ist der Bauherr. Was daraus folgt, ergibt sich u. a. aus der oben verlinkten Pressemitteilung der Allianz: "Gleichzeitig mussten die Entwürfe die für eine Kapitalanlage erforderliche Wirtschaftlichkeit und die Nachhaltigkeit eines Bürogebäudes berücksichtigen". Aha.

Vereinfacht ausgedrückt, ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen, dafür ist hier nicht der richtige Ort, sitzen im Preisgericht: a) Architekten, b) Vertreter des Bauherrn und c) Vertreter der Stadt. Den Vorsitz hatte hier Prof. Zvonko Turkali, ein Frankfurter Architekt, von 2009 bis 2012 war er Landesvorsitzender des BDA Hessen. Was die Fraktion b) wünscht, liegt auf der Hand: Ein kostengünstiges und möglichst gut vermarktbares Produkt, pflegeleicht, mit geringen Unterhaltskosten. Verständlich. Doch es sitzen ja auch die Fraktionen a) und c) mit am Tisch. Was genau bewirken diese denn? Erfreuen die sich vor allem an guten belegten Brötchen? Oder ist die ganze Veranstaltung womöglich nur Folklore? Diese Fragen werden umso drängender, wenn man aus dem Planungsdezernat vernimmt, wie diese beiden überaus einfältigen Investorenkisten über den grünen Klee gelobt werden. Dabei hat der Kaiser doch gar keine Kleider an.
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Alt 20.01.16, 23:30   #25
Golden Age
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Golden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle ZukunftGolden Age hat eine wundervolle Zukunft
Staab ist nicht irgendein Büro. Wenn man dem Architektenbüro-Ranking von Baunetz glauben schenken mag, dass unter den Büros durchaus einflussreich ist, belegt Staab Architekten (Berlin) zur Zeit mit großem Abstand den ersten Platz im Land (übrigens ist unter den Top 20 nicht ein Frankfurter Büro --> was ist da los?). Rankings, ob zur Lebensqualität, Universitäten oder Architektenbüros mögen manchen Beobachtern oberflächlich erscheinen, aber man kann nicht abstreiten, dass die seriöseren Rankings bei wichtigen Entscheidungen durchaus Beachtung finden. Man wird also in den meisten Jurys dreimal überlegen, ob man einem unbekannten Newcomer-Büro den ersten Preis ausspricht oder dem "Bayern München" der deutschen Architekten-Szene, also dem unangefochtenen Platzhirsch, dessen Reputation natürlich vorauseilt.

Für mich geht der sachlich-symmetrische 50er-Jahre Retro-Bau an dieser Stelle in Ordnung und stellt keinen radikalen Bruch dar zum gelungenen Vorgänger. Das funktionierende Ensemble Alte Oper Platz wird nicht entscheidend gestört. Man muss ja schon fast zufrieden sein, dass es kein dekonstruktivistisches Beton-Experiment geworden ist.

Wir sind in Frankfurt durch Sofitel, Aufbau der Neuen Altstadt, Goethe 34, Historisches Museum oder auch dem Goethe-Plaza zuletzt sehr verwöhnt worden (besonders wenn man viele der viel zu unterkühlten Projekte aus anderen deutschen Großstädten sieht). Das darf nicht dazu führen, dass das als neuer Gradmesser für alle neuen Bauten in Frankfurt herhält. Bei einer solchen Erwartungshaltung sind für dieses Jahr noch weitere "maßlose Enttäuschungen" mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vorprogrammiert.
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Alt 21.01.16, 00:13   #26
Rohne
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Rohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz sein
Golden Age, haben dich die aktuellen Entwürfe eines Großteils der Deutschen Architekten schon so abgestumpft dass deine Ansprüche derart gesunken sind? Vom Sofitel (ausschließlich der Hotelteil, das Wohngebäude dagegen ist unterirdisch) und ein paar Entwürfen für die Altstadt abgesehen, kann keins der von dir genannten Projekte für sich in Anspruch nehmen irgendjemanden zu "verwöhnen", schon gar nicht das Historische Museum. Es sind teilweise ein paar eigentliche Selbstverständlichkeiten berücksichtigt worden (die man von so ziemlich jedem Projekt erwarten können sollte), aber wirklich gut dass man kaum was kritisieren könnte, sind auch Goethe 34 und Goetheplaza bei weitem nicht. Und wenn du den Vergleich mit anderen Städten ansprichst... Hamburg, Düsseldorf und (trotz Lüscher) vor allem Berlin können in letzter Zeit deutlich mehr wirklich gute Projekte aufweisen als Frankfurt.
Staab wäre das kleinere Übel, aber auch nur das. Zur Umgebung passt auch er nicht wirklich, und da gibt es auch nichts zu beschönigen. Zu streng, die unteren Geschosse betonen die Horizontale zu sehr, und der Rücksprung des Staffelgeschosses ist zu stark, und sollte ohnehin besser symmetrisch von allen Seiten ausgebildet sein. Keine Dachgestaltung, noch nicht mal eine Attika. Nur das oberste Geschoss ist höher als die anderen, was aber auch nicht vorteilhaft aussieht. Wobei hier am Opernplatz aber generell nur Mansarddächer in Frage kommen sollten. Zu dem anderen Entwurf fehlen mir einfach komplett die Worte, so schlecht und respektlos gegenüber der Umgebung ist der.
Absolut unverständlich, wie der Herr Planungsdezernent wirklich jede geplante Bausünde dazu noch über den grünen Klee lobt, da wünsche ich mir regelrecht Edwin Schwarz zurück, der schien wenigstens noch ein Grundmaß an Geschmackssensibilität zu haben.
Rohne ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.16, 18:26   #27
sweet_meat
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sweet_meat hat eine wundervolle Zukunftsweet_meat hat eine wundervolle Zukunftsweet_meat hat eine wundervolle Zukunftsweet_meat hat eine wundervolle Zukunftsweet_meat hat eine wundervolle Zukunftsweet_meat hat eine wundervolle Zukunftsweet_meat hat eine wundervolle Zukunftsweet_meat hat eine wundervolle Zukunftsweet_meat hat eine wundervolle Zukunftsweet_meat hat eine wundervolle Zukunftsweet_meat hat eine wundervolle Zukunft
Entwürfe des Realisierungswettbewerbs

Ich bin heute zufällig beim Frankfurter Planungsdezernat (Kurt-Schumacher-Straße 10) vorbei gekommen und habe bei der Gelegenheit gleich mal ein paar Bilder von den Ergebnissen des Realisierungswettbewerbs zur Neubebauung des Opernplatz 2 geknipst. Ich war leider nur mit der Kamera meines Mobiltelefons bewaffent, aber man bekommt einen ganz guten Eindruck denke ich.

Los geht's mit dem ersten 2. Preis in Form des Entwurfs der Büros Staab Architekten, hier vom Ende der großen Bockenheimer aka Freßgass aus gesehen:


Vom Opernplatz aus:


Aus der Wallanlage:


Von der neuen Mainzer aus:


Eine Detailansicht der Fassade:


Und ein Plan aus der Vogelperspektive:

Fotos von mir. | Renderings: Staab Architekten / Allianz Real Estate Germany


Weiter geht's mit dem dem nächsten 2. Preis, dem Entwurf von den BE Berlin. Hier vom Opernplatz aus:


Von der neuen Mainzer aus:


Aus der Wallanalage:


Auch hier ein Fassadendetail:


Der Plan:


Und ein Foto des Models:

Fotos von mir. | Renderings + Model: BA Berlin / Allianz Real Estate Germany


Hier nun der 3. Preis von Allmann Sattler Wappner Architekten, hier vom Opernplatz aus gesehen:


Von der neuen Mainzer aus:


Und hier aus den Wallanlagen heraus:

Auf diesem Rendering fiel mir sofort die brachiale versiegelt Fläche im Vordergrund auf.
Und das Rendering trügt auch nicht, auf dem Plan und im Modell verschluckt der Vorplatz an der Stelle leider gefühlt die halbe Wallanlage.



Fotos von mir. | Renderings + Model: Allmann Sattler Wappner Architekten / Allianz Real Estate Germany

Zudem gäbe es auch noch sieben weitere Entwürfe die keinen Preis bekommen haben, welche ich allerdings heute nicht mehr aufbereiten und abloaden kann.
Bei Interesse stelle ich die anderen Entwürfe aber gerne morgen noch hoch.

Geändert von sweet_meat (21.01.16 um 19:42 Uhr) Grund: Nachtrag: 3. Preis
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Alt 21.01.16, 19:06   #28
Äppler111
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Äppler111 wird schon bald berühmt werdenÄppler111 wird schon bald berühmt werden
OMG, was ist das hier? Wieso wird mit der Geschichte eines Platzes so respektlos umgegangen? Und dann diese Selbstbeweihräucherung und auch noch denken, man erweist der Oper eine Ehre wenn man so baut... Unglaublich.
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Alt 21.01.16, 22:42   #29
Xalinai
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Xalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiell
^^Also ein zweiter Preis der zumindest den abzulösenden Bestandsbau zitiert und weitere "preisgekrönte" Leistungen, die zusammen mit dem "ersten Zweiten" ebensogut - vielleicht sogar besser - in Industriegebieten wie der ehem. Steubenkaserne Gießen oder in Eppstein, Am Quarzitbruch aufgehoben wären, als an diesem Platz in Frankfurt.

Nicht das die Entwürfe grundsätzlich schlecht wären, sie sind nur völlig falsch an diesem Ort.
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Alt 22.01.16, 00:38   #30
RYAN-FRA
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OMG - wen ich mir den dritten Preis ansehe, wird mir ja ganz schlecht.

Beim Staab-Entwurf sind die nach oben schmaler werdenden und dann fast ganz aufgelösten Pfosten oder Lisenen zwischen den viel zu breiten Fenstern eine ganz nette Idee. Auch dass goldeloxierte Fensterrahmen kommen sollen, finde ich reizvoll - und überfällig, dass sie endlich mal wieder kommen.

Nur stimme ich dem Argument weiter oben zu: Alle Entwürfe sind fehl am Opernplatz. Auf der Hanauer oder gar auf der Zeil funktioniert das, aber nicht hier.

Der Stein, den Staab gewählt hat, finde ich mutig, aber auch hier nicht passend. Wenn dunkler, dann beiger, aber nicht grauer.

BE hat einen großstädtischen Entwurf abgeliefert, aber der ist zu steril und nicht passend. Der Stein ist gut.

Was ist eigentlich mit den anderen Entwürfen? Sind die noch schlimmer?

Mich wundert es nicht, dass kein erster Preis ausgelobt wurde - und allein das muss man als Zeichen werten. Nur warum soll sich der Bauherr mit zweitplatzierten Entwürfen wirklich zufrieden geben? Ich würde an deren Stelle nun ein Büro meiner Wahl in Gang setzen und etwas entwerfen lassen, was ich auch wirklich gerne bauen will, das aber dennoch im Kostenrahmen bleibt.

Es ist ein bisschen zum verzweifeln, was die Architekturbüros so abliefern. Anscheinend können sie nicht (mehr) besser. (In der Braubachstraße geht es jedoch.)
An diese Stelle der Stadt gehört eine Perle. Das wäre die Chance! Aber kein Loft-Stall.
RYAN-FRA ist offline   Mit Zitat antworten
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