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Alt 04.12.13, 23:40   #136
tunnelklick
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^Klar, es ging ja auch um Wohnhochhäuser. Aber dass der Nutzflächenfaktor bei Bürohochhäusern über 80% liegen soll, halte ich eher für unwahrscheinlich, da müssten die Architekten schon zaubern können.,

Der Taunus-Turm, der insoweit gewiss optimiert wurde, hat eine BGF von 85.000 m² und eine vermietbare Fläche von 60.000 m², d.h. das Verhältnis von Nutzfläche zu Bruttogeschossfläche liegt bei ca. 71%, beim Messeturm bei rd. 69%, beim Silberturm knapp 55%, beim Eurtower knapp 60%, beim Commerzbank-Hochhaus rd. 62% usw.
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Alt 05.12.13, 20:43   #137
porteño
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Ok, ich hatte mich auf ein Regelgeschoss bezogen, nicht auf die Gesamtgebäude inkl. Technik.

Edit: Ein bisschen merkwürdig finde ich das ganze aber schon. Jetzt gerade wo sich die Lage durch das Skyline Plaza und die U5-Verlängerung beginnt, dramatisch zu verbessern, und für das erste Mal seit Jahren Büronutzer interessiert sein könnten, stellt man fest, dass man vielleicht doch besser Wohnungen baut...
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Alt 05.12.13, 21:30   #138
Immobilienmogul
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Immobilienmogul braucht man einfachImmobilienmogul braucht man einfachImmobilienmogul braucht man einfachImmobilienmogul braucht man einfachImmobilienmogul braucht man einfachImmobilienmogul braucht man einfach
Jeder Bauplatz, der der potentiellen Büronutzung entzogen wird, ist vorerst ein guter Bauplatz, denn die Stadt hat immer noch zu viele Bürostandorte vorrätig.

Allein direkt neben dem Skyline Plaza gibt es noch zwei Bauplätze für fette, fernwirksame Bürohochhäuser. Die Folge: die Büro-Mieten/ die Nachfrage sind einfach nicht hoch/ nachhaltig genug für Neubauten an dem Standort.

Von daher ist es prima, dass Bosch nu endlich den Acker zu Geld machen will und die Wohnlandpreise wohl mittlerweile attraktiv genug für Bosch sind.
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Alt 29.01.14, 09:29   #139
Schmittchen
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90-Meter-Wohntürme sollen ermöglicht werden

Die CDU-Fraktion und die Grünen im Römer haben einen gemeinsamen Antrag eingebracht, wonach Baurecht für mehrere bis zu 90 Meter hohe Wohntürme geschaffen werden soll. Der Bebauungsplan soll entsprechend geändert werden.

Wie oben erwähnt, will die Robert Bosch GmbH das Areal an einen Investor verkaufen. Dieser möchte dort Wohnungen bauen. Der Antrag sieht auch eine Beschränkung der Bruttogeschossfläche auf 80.000 Quadratmeter vor (was freilich immer noch eine sehr hohe Grundstücksausnutzung bedeutet). Auch soll die Durchführung eines Architekturwettbewerbs festgeschrieben werden.

Das ist der gemeinsame Antrag:
1. Der Magistrat wird beauftragt, die bauplanungsrechtlichen Grundlagen für die Realisierung von Wohnungsbau auf dem ehemaligen Bosch-Areal westlich des Güterplatzes zu sichern.

2. Hierzu wird der Bebauungsplan Nr. 715 „Güterplatz / Heinrichstraße“ so geändert, dass anstelle des bisher festgesetzten Kerngebietes i.S.d. § 7 BauNVO, das nur einen geringfügigen Wohnungsbauanteil zulässt, eine Baugebietstypologie i.S.d. BauNVO festgesetzt wird, die einen möglichst hohen Anteil an Wohngebäuden zulässt. Ferner ist die maximale Gebäudehöhe auf künftig ca. 90 Meter und die Gesamtausnutzung auf maximal 80.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche im Sinne einer hohen städtebaulichen und Wohnqualität zu begrenzen.

3. Zur Sicherung einer möglichst hohen städtebaulichen und Architekturqualität ist ein Wettbewerbsverfahren nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe, RPW 2013, für das Gesamtareal durchzuführen.

4. Der Magistrat wird beauftragt, zur Beförderung einer frühzeitigen Genehmigungsfähigkeit der Wohnbebauung zeitnah einen qualifizierten Aufstellungsbeschluss für das Änderungsverfahren auf der Grundlage der Anlage vorzubereiten.

5. Der Magistrat ist ermächtigt, auf Grundlage des qualifizierten Aufstellungsbeschlusses eine öffentliche Auslegung des geänderten Bebauungsplan-Entwurfs i.S.d. § 3 Abs. 2 BauGB ohne weiteren Beschluss durch die Stadtverordnetenversammlung vorzunehmen.

Begründung:
Die Robert Bosch GmbH beabsichtigt ihr Grundstück mit der bauplanungsrechtlichen Festsetzung eines Kerngebietes i.S.d. § 7 BauNVO an der Mainzer Landstraße, westlich des Güterplatzes, an Investoren zu veräußern, die dieses ganz überwiegend mit Wohnungen bebauen möchten. Dies ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass das Grundstück – mit Ausnahme einer westlichen Teilfläche (Mainzer Landstraße 146-148, Frankenallee 25) – seit ca. 20 Jahren nicht bebaut werden konnte und brach liegt. Auch nach Rechtsverbindlichkeit des Bebauungsplans Nr. 715 „Güterplatz/Heinrichstraße“ ließ sich bislang kein Investor für eine Büronutzung mit einem Hochhaus bis 160 Metern Höhe finden. Die Robert Bosch GmbH hat sich daher entschlossen, das durch eine hohe Baudichte gekennzeichnete Planungsrecht nicht in Anspruch nehmen zu wollen, die aus dem Planungsrecht resultierende Bewertung des Grundstücks nach unten korrigieren und das Grundstück zu einem Preis veräußern zu wollen, der sich aus einer überwiegenden Wohnnutzung ergibt.

Aus städtebaulicher Sicht ist diese Entscheidung des Grundstückseigentümers zu begrüßen. Eine Neukonzeption kann einen deutlichen Beitrag zur Deckung des dringenden Wohnbedarfs in Frankfurt am Main leisten. Da eine überwiegende Wohnnutzung jedoch nicht im Wege einer bauplanungsrechtlichen Befreiung nach § 31 Abs. 2 BauGB genehmigt werden kann (hier wären die Grundzüge der Planung berührt), wird die Änderung des rechtsverbindlichen Bebauungsplans Nr. 715 erforderlich.

Um Grundstücksverkäufer und Grundstückserwerber zügig Planungssicherheit zu verschaffen, soll baldmöglichst ein Aufstellungsbeschluss zur Einleitung eines Bebauungsplanänderungsverfahrens herbeigeführt werden. Um eine möglichst frühzeitige Genehmigungsfähigkeit und einen frühen Baubeginn gewährleisten zu können, sollte dieser Beschluss bereits durch die Grundstruktur eines geänderten Bebauungsplans bzw. die angestrebte städtebauliche Konzeption ergänzt sein und den Magistrat beauftragen, die öffentliche Auslegung des geänderten Bebauungsplanentwurfs ohne weiteren Beschluss der Stadtverordnetenversammlung durchzuführen.

Nach Einschätzung des Fachamtes zur Wohnbebauung auf dem Grundstück, ist das zulässige Maß der baulichen Nutzung auf ca. 80.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche zu begrenzen, um eine hinreichende Wohnqualität zu gewährleisten. Erkennbar ist zudem, dass das bisher verfolgte städtebauliche Konzept mit einem dominanten, 160 Meter hohem Gebäude bei einer überwiegenden Wohnnutzung nicht mehr überzeugen kann. Im Rahmen der Neuordnung sollte die Baukörperhöhe künftig auf ca. 90 Meter begrenzt werden, wobei durchaus mehrere Hochpunkte auf dem Areal denkbar erscheinen. Zur Findung einer überzeugenden städtebaulichen Lösung und zur Sicherung einer hohen Gestaltungsqualität erwartet die Stadt Frankfurt am Main von den Grundstückserwerbern die Durchführung eines Wettbewerbsverfahrens nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013).
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Alt 29.01.14, 09:53   #140
Äppler
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Wieder mal typisch: Alles muß - typisch deutsch - vorab bis ins Kleinste geregelt werden.

Wenn schon ein Architekturwettbewerb vorgeschrieben wird, hätte man den Wohnnutzen und die 80.000 m² vorschreiben können und abwarten, was bei raus kommt.

Aber nein, es muß, völlig überflüssig an der Stelle, mal wieder zwingend auf 90 m begrenzt werden ( wobei man da schon wieder fast froh sein kann, daß es nicht die obligatorischen 60 sind..).
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Alt 29.01.14, 10:22   #141
itchedSky
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Die Begrenzung auf 90 m ist wirklich schade und unnötig. Das Hines Turm Projekt in Berlin zeigt ganz gut, dass sich Deutschland mittlerweile auch 150m Wohntürme vermarkten lassen.
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Alt 29.01.14, 10:44   #142
Schmittchen
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Das wird sich erst noch herausstellen müssen. Ich habe da so meine Zweifel.
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Alt 29.01.14, 11:16   #143
cardiac
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cardiac ist jedem bekannt und beliebtcardiac ist jedem bekannt und beliebtcardiac ist jedem bekannt und beliebtcardiac ist jedem bekannt und beliebtcardiac ist jedem bekannt und beliebtcardiac ist jedem bekannt und beliebtcardiac ist jedem bekannt und beliebt
Also ich kann mir an der Ecke z.B. zwei Wohnturm-Zwillinge á 90m ehrlich gesagt besser vorstellen als einen 160m Turm - von daher begrüße ich die Entscheidung generell. Ob man nun auf 90m begrenzen muss oder nicht sei dahingestellt. Mehr würden es vermutlich eh nicht werden.
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Alt 29.01.14, 11:40   #144
frank353
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frank353 ist ein hoch geschätzer Menschfrank353 ist ein hoch geschätzer Menschfrank353 ist ein hoch geschätzer Menschfrank353 ist ein hoch geschätzer Mensch
Wohntürme mit über 100m mögen spektakulär aussehen, aber wer will darin wohnen.

Ich habe Wohnungen im Taunusturm besichtigt. Aufgefallen sind mir vor alem die hohen Preise für die Nebenkosten. Dabei wurde schon bewußt auf einen Concierge verzichtet. Ein Hochhaus oder ein Wohnblock ohne Concierge ist problematisch, da der Zugang von Unbefugten (Einbrechern, GEZ etc.) nicht kontrolliert werden kann.

Weiterhin waren die Wohnungen trotz der horrenten Mietpreise klein und es gab stets mehrere Wohnungen pro Etage.

Jetzt ist der Taunusturm klein. Bei der doppelten Höhe potenzieren sich die Probleme.

Ständig Umzüge, begrenzte Anzahl von Aufzügen etc...

Das nächste sind die Balkone. Ein Balkon ist auf 90m Höhe schon gewöhnunsgbedürftig. Ich arbeite in einem Hochhaus, wenn Du da schon im 20. Stock auf den Balkon gehst, meinst Du es bläst ein Orkan und zwar bei normalen Windstärken.

In einer kleinen Stadt wie Frankfurt hast Du weder die Platzprobleme noch die kaufkräftige Klientel, die einen 150m Turm voll machen kann. Das geht nur in New York, Dubai, Singapur oder Hongkong...

Ich persönlich glaube auch, dass die Berliner nicht viel Freude an Ihrem Klotz haben werden.
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Alt 29.01.14, 11:50   #145
cardiac
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Zitat:
Ein Hochhaus oder ein Wohnblock ohne Concierge ist problematisch, da der Zugang von Unbefugten (Einbrechern, GEZ etc.) nicht kontrolliert werden kann.
Ich war in Japan in einigen modernen Wohnhochhäusern, und dort haben Bewohner allesamt einen elektronischen Schlüssel, der den Eingang per Sensor öffnet (neben Passcode für ein Terminal, und einen "richtigen" Schlüssel, beides auch in günstigen, kleineren Hochhäusern Standard). Ohne diesen Schlüssel kommt man dort nicht rein. Das macht einen Concierge überflüssig (trotzdem sind idR welche anwesend). Mich wundert es, dass der Taunusturm solch eine Technik nicht benutzt. Vermutlich kostet es zu viel Strom oder verstößt gegen irgendeine Brandvorschrift. Deutschland eben.

Zitat:
In einer kleinen Stadt wie Frankfurt hast Du weder die Platzprobleme [...]
Doch. Natürlich nicht unter der Prämisse dass man weiter die grünen Wiesen mit kleinen Kisten vollpflastert, in denen der deutsche Michel so gerne wohnt.

-----------------
Mod: Eine abstrakte Diskussion über Wohntürme an sich bitte an dieser Stelle fortsetzen. Danke.
cardiac ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.14, 12:08   #146
Adama
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Sehr gute Neuigkeiten. Für einen Büroturm habe ich kaum noch Chancen gesehen, aber für Wohnhochhäuser durchaus. Die Lage ist hervorragend und ich muss betonen das ich mehr als froh darüber bin das es mal mehr als die 60m Höhe sind, zumindest bei vielleicht einem oder dem anderem Wohnhochhaus dort.
Zudem das Europaviertel durch solche Projekte wikrlich belebt wird, mehr Geschäfte, besser für das SkylinePlaza usw..

Was ich mir durchaus vorstellen kann ist ein Hochhausensemble von vielleicht 4 Türmen, wie zB. in München Quartier Südseite mit entsprechender für Frankfurt zugelassener Höhe.
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Alt 06.06.14, 12:20   #147
penultimo
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Umgestaltung Güterplatz

Wie nicht anders erwartet wird der Güterplatz erstmal nur provisorisch wiederhergerichtet. Wobei mich wundert, wie schnell das jetzt ging. Aber ab hier dürfte man ohnehin bergmännisch den Tunnel vorantreiben.



Bild von mir; Stand 1. Juni 14
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Alt 09.08.14, 01:07   #148
Schmittchen
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800 Wohnungen geplant

Was die in den Vorbeiträgen erwähnten Wohnhochhäuser betrifft, verhandelt die Eigentümerin Robert Bosch GmbH seit einem halben Jahr exklusiv mit der Bietigheimer Wohnbau GmbH. Die Gesellschaft aus Baden-Württemberg (Web) möchte das Grundstück kaufen und gemeinsam mit der ABG Frankfurt Holding bebauen. Rund 800 Wohnungen sollen auf dem Areal errichtet werden, ein kleinerer Teil davon durch die ABG. Ein weiterer Partner soll noch einbezogen werden, schreibt die FAZ am Samstag in ihrer Printausgabe.

Gebaut werden sollen zwei oder drei Wohnhochhäuser mit bis zu 90 Metern Höhe. Zum Städtebau und zur Architektur soll ein Wettbewerb ausgelobt werden. Schwierigkeiten bereitet allerdings der Bau der U-Bahn ins Europaviertel. Die Bietigheimer Wohnbau erwartet, dass sowohl Baustellenlogistik als auch Vermarktung der Wohnungen durch die Baustelle von Station und Strecke erschwert werden. Dies könnte der gewünschten Fertigstellung des ersten Hochhauses im ersten Halbjahr 2018 entgegenstehen. Um sich abzustimmen sollen die Bietigheimer Wohnbau und die Verkehrsgesellschaft VGF für September ein Gespräch vereinbart haben, schreibt die Zeitung weiter.
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Alt 29.10.14, 11:46   #149
Schmittchen
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Bebauungsplan wird geändert

Der Magistrat hat die Änderung des Bebauungsplans in die Wege geleitet, das komplizierte Stichwort lautet Änderungsaufstellungsbeschluss. Unverändert wird von rund 800 Wohnungen und mehreren Wohnhochhäusern mit Höhen von maximal 90 Metern ausgegangen. Die heutige Pressemitteilung der Stadt:
Bürgermeister Olaf Cunitz hat die Magistratsvorlage zum Änderungsaufstellungsbeschluss des rechtsverbindlichen Bebauungsplans Nr. 715 „Güterplatz/Heinrichstraße“ unterzeichnet. „Anstelle eines gegenwärtig planungsrechtlich vorgesehenen Bürohochhauses mit bis zu 160 Metern soll das Areal für den Wohnungsbau genutzt werden. Damit wird der Bau von rund 800 Wohnungen im Gallus vorbereitet“, sagt Bürgermeister Cunitz. „Das Grundstück liegt direkt am Eingang zum Europaviertel und zum Gallus und eignet sich aufgrund seiner verkehrsgünstigen innenstadtnahen Lage hervorragend für den Wohnungsbau. Zudem ist die Nachfrage nach zusätzlichem Büroraum an dieser Stelle gering, der Bedarf an Wohnungen aufgrund des starken Bevölkerungswachstums in Frankfurt aber umso größer.“

Die noch im Eigentum der Robert Bosch GmbH befindliche, rund 13.700 Quadratmeter große, innerstädtische Brachfläche wurde in der Vergangenheit immer wieder zeitweilig unter anderem für Zirkusveranstaltungen oder Ausstellungen des Senckenberg-Instituts genutzt. „Aufgrund ihrer zentralen Lage an der Ausfallstraße Mainzer Landstraße können solche Interimsnutzungen jedoch keine langfristige Lösung darstellen“, sagt Cunitz. „Daher ist aus städtebaulicher Sicht eine zeitnahe Bebauung der mittlerweile seit über 20 Jahren bestehenden Brachfläche von besonderer Bedeutung. Eine Bebauung dieses Schlüsselgrundstücks kann außerdem dazu beitragen, den östlichen Eingang zum Europaviertel im Zusammenspiel mit dem geplanten zulässigen Hochhaus südöstlich des Einkaufszentrums Skyline Plaza besonders zu betonen.“

Ziel des Änderungsbebauungsplans ist es, die planungsrechtlichen Grundlagen für die Realisierung von Wohnungsbau auf den Grundstücken westlich des Güterplatzes zu schaffen. Hierbei soll das Maß der baulichen Nutzung so verändert werden, dass auf dem heutigen Brachgelände zwischen Frankenallee, Güterplatz und Mainzer Landstraße anstatt eines 160 Meter hohen Bürogebäudes mehrere kleine Wohnhochhäuser mit einer Höhe von maximal 90 Metern zulässig sein sollen. Zur Sicherung einer hohen städte- und wohnbaulichen Qualität soll die Gesamtausnutzung des Baugrundstücks auf etwa 80.000 Quadratmeter Geschossfläche begrenzt werden.

Der räumliche Geltungsbereich umfasst eine Fläche von rund 5,1 Hektar und ist deckungsgleich mit dem Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 715 – „Güterplatz/Heinrichstraße“. Er wird im Norden durch die Frankenallee, im Osten durch den Güterplatz, im Süden durch die Mainzer Landstraße und im Westen durch die Heinrichstraße begrenzt. Die Zustimmung der Vorlage von Magistrat und Stadtverordnetenversammlung ist erforderlich.
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Alt 29.10.14, 15:41   #150
gruene-sosse
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Ort: Steinbach
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gruene-sosse sitzt schon auf dem ersten Ast
Was mich in diesem zusammenhang neugierig macht, wo da "mehrere" Wohnhochhäuser hin sollen ? Auch die Anzahl von 800 Wohnungen kommt mir enorm hoch vor. So viel Platz ist da doch gar nicht.
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