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Alt 29.05.11, 18:10   #31
Torben
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Zitat von itchedSky Beitrag anzeigen
Denn wenn man so viel Abstand zwischen Autobahn und Wohngebiet braucht um Leben noch lebenswert zu machen, wieviel Wohnfläche liesse sich dann allein durch eine Einhausung und Überbauung von 2 km A5-Autobahn zwischen Bad Homburger Kreuz und Raststätte Taunusblick schaffen?
Diese Fläche wäre aber noch weiter vom Stadtzentrum entfernt als der Riedberg. Außerdem ist sie noch nicht durch bestehende Infrastruktur erschlossen.

Wenn Autobahnabschnitte eingehaust werden sollen, dann halte ich es für sinnvoller diese nicht draußen auf dem Acker einzuhausen, wo bisher keiner lebt, sondern dort, wo Autobahnen schon heute für eine massiven Trennung und Lärmbelastung von bestehenden Stadtteilen sorgen. Die aktuell diskutierte A661-Einhausung zwischen Bornheim und Seckbach ist so ein Abschnitt. Weitere Beispiele wären die A5 zwischen Griesheim und Gallus sowie zwischen Schwanheim und Niederrad oder die Rosa-Luxemburg-Straße quer durch Ginnheim und Heddernheim. Unmittelbar auf den durch die Einhausung gewonnenen Flächen bieten sich öffentliche Grünflächen an. Auf den benachbarten Flächen kann Wohnraum nachverdichtet oder neu geschaffen werden.

Kleingärten braucht in einer Großstadt keiner, wenn ein ausreichend großes Angebot an öffentlichen Grünflächen und Parks zur Erholung besteht!
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Alt 29.05.11, 19:31   #32
Lomax
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Zitat von porteño Beitrag anzeigen
An dieser Stelle muss ich ... dazusagen ... dass ich ... der Meinung bin, dass bei Siedlungsdruck in innenstadtnahen Räumen womöglich zuerst die Schrebergärten und nicht die Wohngebiete in die Peripherie ausweichen sollten.
So viele Dörfer sterben aus, die landwirtschaftlichen Flächen werden nicht mehr benötigt. Wer schrebern will, kann sich dort ein Stück Land, weit von der Stadt, kaufen. Diese Gärten isolieren den Fluss von vierspuriger Straße, an vielen Stellen wird an vierspurigen Straßen gewohnt. Nur wenige 100 Meter weiter westlich erreichen Immobilien am selben Deutschherrnufer astronomische Preise.

Ich sehe den Sinn der öffentlichen Parkanlagen in dicht bebauten Städten, die Tausenden Bürgern offen stehen. Ich sehe nicht ein, dass zentrumsnahe Grundstücke oft für lächerliches Geld Einzelpersonen übergeben werden, die sie mit Einzäunungen und hässlichen slumartigen Buden verschwenden. Kleingärten, die nicht bebaut werden, sollten zu öffentlichen Grünanlagen werden, die es ermöglichen würden, benachbarte Grundstücke dichter zu bebauen.

Den Schutz vor dem Straßen- und Autobahnlärm wird man weniger brauchen, sobald einige davon wie die Rosa-Luxemburg-Straße zurückgebaut werden. Auch das wird Siedlungsfläche schaffen.
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Alt 29.05.11, 23:20   #33
porteño
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Das hier (zwischen Nußzeil und Hinter den Ulmen) wäre für mich z.B. eine Schrebergartensiedlung, die man ohne Weiteres in Wohnbebauung umwandeln könnte. Die Siedlung erfüllt keine Schalldämmfunktion zur Autobahn oder zu Bahngleisen und befindet sich mitten in einem Wohngebiet. Statt die Infrastruktur teuer auf den Riedberg oder ins Europaviertel bauen zu müssen, wären dort U- und S-Bahn direkt in der Nähe bereits vorhanden. Von diesen Schrebergartensiedlungen lassen einige auf Frankfurter Stadtgebiet finden.
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Alt 30.05.11, 07:38   #34
Xalinai
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Flächen mit völlig unangemessen geringer Bebauung gibt es ja noch mehr. Wie wäre es denn mit dem Bereich zwischen Sophienstraße, Frauenlobstraße, Ginnheimer Landstraße und Zeppelin- bzw. Miquelallee. Freistehende Villen auf parkartigen Grundstücken in einer solch zentralen Lage sind doch auch pure Platzverschwendung.
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Alt 30.05.11, 08:55   #35
frank353
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frank353 ist ein hoch geschätzer Menschfrank353 ist ein hoch geschätzer Menschfrank353 ist ein hoch geschätzer Menschfrank353 ist ein hoch geschätzer Mensch
Die Beiträge sollten sich doch mit Architektur und Stadtentwicklung befassen und nicht die ideologische Einstellung der Mitglieder wiedergeben. Freistehende Villen auf parkähnlichen Grundstücken sind genausowichtig für eine Stadt wie ein verdichtetes Wohngebiet.
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Alt 31.05.11, 00:57   #36
ec8or
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Wie siehts denn mit der Bürostadt Niederrad aus? Liegt dort nicht viel Fläche brach die als Wohnfläche umfunktioniert werden könnte? Ein erstes Projekt diesbzgl. ist ja bereits im Gange (wie steht es eigentlich darum?). Man könnte dort viel verschönern und Grün schaffen, damit neben dem arbeitswerten Umfeld auf ein lebenswertes entstehen kann.
Wie seht ihr das?
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Alt 31.05.11, 10:31   #37
itchedSky
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Niederrad liegt direkt neben der Einflugschneise des Frankfurter Flughafens, die neue Landebahn liegt nördlich des Flughafens und damit wird der Flugverkehr sich sogar noch näher an die Bürostadt heranpirschen, kein besonders guter Ort für eine Wohnsiedlung.
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Alt 01.06.11, 14:19   #38
jo.ker
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jo.ker ist im DAF berühmtjo.ker ist im DAF berühmt
Stadtentwicklungsinitiative

Die Pläne im Rahmen der "Stadtentwicklungsinitiative" konkretisieren sich.

In der Frankfurter Rundschau ist ein ausführlicher Artikel erschienen mit einer Übersicht zahlreicher Maßnahmen, mit denen die Stadtregierung lt. Planungsdezernent Schwarz dem Vorwurf entgegentreten will, "die Stadt sei für ihr Wachstum nicht gewappnet."

Herausragend thematisiert werden
  • Der Rückbau des Miquelknotens zu einem Kreisel
  • Der Rückbau der Rosa-Luxemburg-Straße zu einer ebenerdigen vierspurigen Straße mit Stadtbahn in der Mitte
  • Damit verbunden die Umwandlung der Stadtbahn durch die Eschersheimer Landstraße zu einer Straßenbahn

Bei Miquelknoten und Rosa-Luxemburg-Straße will man Raum für dichtere Bebauung gewinnen, die Stadtbahn auf der Eschersheimer soll möglich werden durch die Entlastung, zu welcher die neue Verbindung zwischen Ginnheim und Bockenheim entlang der Rosa-Luxemburg-Straße führt.

Weitere Möglichkeiten zur Schaffung zusätzlicher Wohnungen werden an den folgenden Stellen gesehen:
  • Anne-Frank-Siedlung
  • ehem. Drake Kaserne
  • Wächtersbacher Straße
  • Schmidtstraße
  • Nördliche Gutleutstraße
  • Rebstockpark
  • Friedhof Westhausen

Insgesamt soll so ein Potential von 11.000 (zusammen mit den schon bekannten 18.000 also 29.000) zusätzlichen Wohnungen erschlossen werden; hierzu nimmt die FR auch in einem Kommentar Stellung.
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Alt 02.06.11, 13:11   #39
winnetou
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winnetou könnte bald berühmt werden
Dachausbau

Hallo, ich lese schon seit Jahren mit viel Interesse im Forum, stamme nicht vom Fach, bin aber sehr interessiert an Stadtplanung und Architektur.
Ich bin der Meinung, eine zusätzliche Maßnahme, um mehr Wohnraum zu gewinnen, wäre die Förderung des Wiederaufbaus von im Kriege zerstörten Altbaudächern (evtl. auch Dachausbau in Neubauten). Ich denke, hier wäre qualitativ und quantitativ viel zu gewinnen.
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Alt 06.06.11, 23:59   #40
merlinammain
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Auch die Einwohnerzahl Offenbachs steigt

Offenbach meldet Rekordeinwohnerzahl: Erstmals hat die Nachbarstadt von Frankfurt über 120.000 Einwohner (exakt 120.067 EW, Quelle). Ein Jahr zuvor waren es noch 118.478 (2001 waren es 116.994 EW).
Die Attraktivität Frankfurts und die damit einhergehenden hohen Mieten in FFM dürften mMn der Hauptgrund für diesen begrüßenswerten Zuwachs sein. Viel Potential nach oben gibt es in Offenbach allerdings auch nicht wegen mangelnder geeigneter Flächen. Als einziges aktuelles & größeres Wohnbauprojekt fällt mir nur der Offenbacher Hafen ein, so dass Offenbach als "Entlastungsstadt" für Frankfurt wohl ausfällt ... schade, v.a. weil Offenbach näher an der Frankfurter Innenstadt liegt als viele andere Stadtteile und mMn als "Quasi-Stadtteil" Frankfurts angesehen werden sollte.

... ich hoffe, dass dieser Beitrag von den Moderatoren nicht in den Offenbach-Thread verschoben wird, weil mMn ein sehr enger Sachzusammenhang hier besteht.

P.s.: Bin mittlerweile umgezogen, wohne jetzt im Westend mit Skyline-Blick ... Frankfurt??? ... neee: Offenbacher WESTEND & SKYLINE ... Fotos folgen bei Gelegenheit
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Alt 07.06.11, 09:25   #41
Cowboy
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Cowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes Ansehen
^ Ach, Kapazitäten gibt's in Offenbach doch reichlich. Erst letzte Woche hatte ich das (zweifelhafte) Vergnügen, in Offenbach unterwegs zu sein. Gleich hinterm Kaiserlei erstrecken sich riesige Brachen mit leerstehenden Bürogebäuden. In der Innenstadt gibt es ebenso zahlreiche Lücken, Parkplatz-Brachen und andere Altlasten, die dringend einer Neuentwicklung bedürfen. Steigende Einwohnerzahlen sind hilfreich, dass sich da in Zukunft was ändert, aber die Stadt ist arm (...und für Investoren auch nicht sexy).
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Alt 08.06.11, 23:24   #42
Miguel
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Miguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz sein
Ich war am vergangenen Freitag im Karmeliterkloster bei der Ausstellung der Workshopergebnisse zum Thema Wohnraumerweiterung. Hier habe ich ein paar Schnappschüsse für euch, weitere folgen. Zunächst Ideen für das Gebiet westlich vom Römer:












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Alt 09.06.11, 07:51   #43
Xalinai
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Na Klasse. Kleine kuschelige Häuschen von drei Etagen plus Spitzdach.
Sind die noch zu retten?

Es geht um Nachverdichtung in der Innenstadt. Ausgearbeitete Dachformen gut und schön, aber diese uniformen Dächer wirken nicht besser als die 50er-Jahrebebauung am "Alter Markt" in Köln mit ihren Zipfelmützen aus Schiefer (Siehe Webcam-Thread, U-Bahn-Bau in Köln, Ansicht Rathaus, rechte Bildseite) - eher noch wie die wiederholten Sägezahndächer auf alten Fabrikhallen.

Dazu die Beschränkung auf drei Etagen - selbst im Dom-Römer-Bereich standen (und werden wieder stehen) Häuser mit fünf bis sechs Etagen. In diesem Bereich hätte man von hundert Jahren (wenn's denn z.B. mal gebrannt hätte) mit Sicherheit vier bis fünf Etagen plus Dach hingestellt - und jetzt Main-Würfel.

Bah. Platzverschwendung auf gemütlich. Sowas kann man in eine Neubausiedlung am Stadtrand von Oberursel oder Seligenstadt stellen. Ins Zentrum einer Metropole passt das genau so wenig, wie die bestehenden Wohnblocks.

Kann den Architekten mal jemand die Ecke Allerheiligenstraße/Battonstraße zeigen?
Oder die alte Wartbug an der Rat-Beil-Staße/Friedberger?

Vielfältige Dach- und Gebäudestruktur auf einem der zentralen Lage angemessenen Volumen an Baukörper mit einem hohen Angebot von Wohnfläche muss doch auch gehen.

Ansonsten gibt's in zwanzig Jahren wieder das Geschrei, wie man so einen Unfug bauen konnte, wo doch jeder wusste, dass die Innenstädte wieder dichter bebaut werden müssen.

Dazu natürlich wieder ein ebenerdiges Erdgeschoß - mit dem Gebäudesockel, wie man ihn bei den beliebten Häusern im Nordend oder in Bockenheim findet, hat man seinerzeit nicht nur die Tiefe der Baugrube für den Keller vermindert, sondern insbesondere dafür gesorgt, dass der gewöhnliche Fußgänger nicht im Vorbeigehen durch die Erdgeschossfenster in die Wohnung sehen konnte.

Ebenerdiger Gebäudezugang ist zwar wichtig, das lässt sich für neu erreichtete Wohngebäude jedoch auch anders lösen als mit der Tieferlegung des gesamten Gebäudes, zumal in den Dreistöckern zum Erreichen der oberen Etagen ohnehin keine Aufzüge eingebaut werden, so dass Barrierefreiheit im EG für die Katz' ist.
Und, nein, ich glaube nicht daran, dass in diesem Bereich so viel Bedarf an bodennahen Gewerbeflächen besteht, dass generell und insgesamt im Erdgeschoss keine Wohnungen liegen werden. Das würde im Übrigen auch das Problem der mangelnden Nachverdichtung/Bereitstellung von Wohnraum nochmals veschärfen, da dann von den 3+Dach nur 2+Dach Etagen für Wohnzwecke übrigbleiben.

Also, verbrennt die Pläne nicht, hebt sie gut auf, man muss ja auch zeigen können, wie man es nicht machen soll.
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Alt 09.06.11, 21:06   #44
Lucas 2011
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Lucas 2011 wird schon bald berühmt werdenLucas 2011 wird schon bald berühmt werden
Ich würde es nicht ganz so negativ sehen. Das ist mit Sicherheit nicht die Ideal-Lösung, was hier zu sehen ist, aber ein grosser Schritt in die richtige Richtung. Bisher hatte ich den Eindruck, dass ein Abriss der 50-er Jahre-Mietskasernen nicht wirklich zur Debatte stand.

In einer so zentralen Lage 3-geschossig bauen zu wollen, ist natürlich ein Witz. Die Aufgabenstellung Wohnraumerweiterung und Nachverdichtung ist damit völlig verfehlt. Ich weiss jetzt nicht, wie der Bebauungsplan aussieht, aber 4- bis 5-geschossige Bebauung wäre hier schon angemessen. Man muss sich nur die Ostzeile anschauen oder die Entwürfe für das Dom-Römer-Projekt. Alles 4- bis 5-geschossig. Da sieht man, dass sich die Architekten mit dem Thema Altstadt nicht genügend auseinandergesetzt haben. Auch auf Gewerbeflächen in den Erdgeschossen sollte hier nicht verzichtet werden.
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Alt 09.06.11, 21:22   #45
Schmittchen
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Obacht: Was hier zu Gunsten der neuen Bebauung weichen soll, ist das Personal- und Organisationsamt der Stadt Frankfurt. An die unsäglichen Wohnblöcke aus den 1950ern traut sich weiterhin niemand ran. Leider.

Ansonsten sehen wir eine Arbeit aus einem Entwurfworkshop, weiter nichts. Auch nur annähernd konkret ist also überhaupt nichts, in diesem Licht bitte Aspekte wie Zahl der Geschosse, Nutzung der Erdgeschosse oder Gestaltung der Fassaden und Dächer sehen. Was Miguel fotografiert hat, ist übrigens ein Vorschlag des Büros Monogruen aus Oberursel.
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