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Alt 03.12.13, 18:05   #91
tunnelklick
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Darin sind natürlich auch wieder kritische Flächen enthalten, etwa Nrn. 2 und 13, deren Nähe zu den Induistrieparks von Infraserv und Alessa die Seveso-II-Problematik unmittelbar aufwerfen, ein Problem, das z.B. im Silogebiet, das schon seit langem als Wohnbaufläche aufgeführt wird, bis heute nicht wirklich gelöst scheint.
Bei der Nr. 15 fällt mir auf, dass diese Fläche bisher eigentlich als Stadtbahntrasse freigehalten wurde, um die Straßenbahn von der unattraktiven Waldrandlage in eine ortsnähere Lage zu verschwenken.
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Alt 12.12.13, 13:13   #92
tunnelklick
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Die FAZ widmet in ihrer heutigen Ausgabe (RMZ, S. 37) in einen ausführlichen Artikel der Seveso-II-Problematik im Zusammenhang mit dem Baugebiet Nr. 13 "Zeilsheim Süd". Die Stadtplanung wird im Zuge des nun einzuleitenden Verfahrens zur Aufstellung eines B-Plans ein Gutachten zur "vertieften Prüfung der Seveso-Problematik" einholen. Sollte sich dann erweisen, dass das Baugebiet ungeeignet ist, würde der Cunitz'schen Initiative 1/3 ihres Wohnungsbauptenzials abhanden kommen (nämlich 2.000 von 6.000 prognostizierten Wohnungen)
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Alt 12.12.13, 15:10   #93
Schmittchen
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Eben jenes Baugebiet wird im erwähnten Zeitungsartikel ungefähr so umgrenzt:


Karte: OpenStreetMap und Mitwirkende - veröffentlicht unter CC-BY-SA 2.0, Markierung Schmittchen

Überwiegend handelt es sich um Ackerland. Die heute dort vorhandenen Sportflächen und Kleingärten sollen verlegt werden.
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Alt 03.01.14, 11:14   #94
Informatikfuzzi
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Demnächst Milieuschutzsatzung?

Link = http://www.frankfurt.de/sixcms/detai...halt]=20781498

Leider nicht ganz nachvollziehbar wie Stand der Dinge ist: von der Überschrift her denkt man es wäre schon beschlossene Sache und weiter unten im Text begrüßt man die Diskussion.

Frage mich allerdings was dies bringen soll? Wenn Heute ein Mieter auszieht wird die Wohnung Morgen - egal ob saniert oder unsaniert - für den höchst möglichen Preis inseriert..... und wahrscheinlich auch irgendwann an den solventesten Mieter/Käufer losgeschlagen. Oder kann man dem Wohnungsbesitzer die Mieter/Käufer vorschreiben?
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Alt 03.01.14, 11:28   #95
Bau-Lcfr
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^ Im letzten Satz wird eine Genehmigung der Stadt angeregt, wenn jemand eine Mietwohnung in eine Eigentumswohnung umwandeln will. Jede Wohnung besitzt irgend jemand - entweder wird sie vermietet oder persönlich bewohnt. Dem Vorschlag nach dürfte man nicht frei die eigene (vermietete) Wohnung an einen verkaufen, der darin wohnen möchte, was mE den privaten Wohneigentum beinahe abschafft.

Die Haarspalterei zwischen notwendigen und Luxussanierungen ist genausowenig hilfreich - dass die Nachbarn zwischen diesen am besten unterscheiden sollten geradezu absurd. Das alles klingt langsam wie Orwell.

Vernünftig klingt nur die Aufforderung zum mehr Neubau (doch bitte nicht auf ganz neuen Flächen) - bei mehr GFZ sind die Nachbarn allerdings oft dagegen.
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Alt 03.01.14, 13:54   #96
tunnelklick
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Ob eine Milieuschutzsatzung wirklich hilft, der häufig beklagten Gentrifizierung zu begegnen, darf bezweifelt werden. Warum verlassen Menschen ihre Wohnung? Zwei Fallgruppen sind denkbar: sie ziehen um, weil sich ihre Lebenslage ändert (Familiengründung, aus Altersgründen, Jobwechsel, Wunsch nach Veränderung/Verbesserung, Ehescheidung usw); in diesen Fällen wird der Mietvertrag von Mieterseite gelöst. Will oder kann man das verhindern? Wohl kaum. Oder die Leute ziehen unfreiwillig um (Eigenbedarf, Modernisierung mit folgender Mieterhöhung, Mieterhöhung ohne Wohnwertverbesserung, Wohnung zu groß/teuer, d.h. unangemessen im Sinne von § 22 SGB-II).
In der zweiten Fallgruppe kann eine Satzung eigentlich nur auf die Fälle Modernisierung mit Mieterhöhung einwirken.

Wie wirksam eine Milieuschutzsatzung sein kann, dürfte wesentlich von der Zahl dieser Fälle im Verhältnis zu den anderen Fällen abhängen.

Die Umwandlungsfälle mit nachfolgendem Eigenbedarf könnten erheblich wirksamer durch eine RechtsVO nach § 577a Abs. 2 BGB geregelt werden (Verlängerung der Kündigungsbeschränkungen nach Abs. 1 = kein Eigenbedarf vor Ablauf von 3 nach Umwandlung in Wohnungseigentum, gerechnet ab dem ersten Verkauf nach Umwandlung); das Gesetz erlaubt eine Verlängerung der Frist auf bis zu 10 Jahre. Eine solche RechtsVO setzt voraus, dass die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnungen zu angemessenen Bedingungen in einem Teil des Gemeindegebiets besonders gefährdet ist. Zuständig für den Erlass ist die Landesregierung. In Frankfurt gilt vorläufig bis Ende 2014 eine Schutzfrist von 5 Jahren.

Aber: was passiert, wenn die Mieter von eigennutzungswilligen Erwerbern "herausgekauft" werden? Der Mieter also bei entsprechender Höhe einer Abfindung freiwillig auszieht? Kann eine Milieuschutzsatzung kapitalintensive Modernisierungen des Selbstnutzers verhindern? Ist der Einbau barrierefreier Sanitärräume und eines Aufzuges Luxussanierung oder Milieuschutz, weil Voraussetzung dafür, dass langjährigen Bewohner auch im Alter bleiben können?

Da die Stadt dringend auf privates Kapital zur nachhaltigen Modernisierung des überalterten Gebäudebestandes angewiesen ist, dürfte hier ein gravierender Zielkonflikt bestehen, ich glaube nicht, dass es im Interesse der Stadtplanung liegt, private Modernisierungen nachhaltig zu behindern. Was man heute schon sagen kann, Milieuschutzsatzungen sind auf jeden Fall ein Beschäftigungsprogramm für die Bauaufsicht oder das Wohnungsamt. Sie verteuern und verlängern höchstwahrscheinlich die Genehmigungsverfahren oder führen ein gesondertes Verfahren zusätzlich ein.

Ganz abgesehen von der Frage, was denn ein bestimmtes Milieu ausmacht. Die altermäßige Zusammensetzung? Die durchschnittlichen Einkommen? Der Anteil von Sozialleistungsbeziehern? Und wer bestimmt eigentlich, welches Milieu für welchen Stadtteil das richtige ist? Und ab wann es das falsche ist?

Geändert von tunnelklick (03.01.14 um 13:56 Uhr) Grund: Satzbau, Einfügung
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Alt 17.01.14, 14:14   #97
Torben
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Wohnbaupotenziale

Die von Schmittchen in #94 gezeigte Karte gibt es nun mit weiteren Erläuterungen und Details zu den einzelnen Flächen:

Zum Gebiet "Nördlich Straßburger Straße" in Schwanheim hatte tunnelklick folgende Anmerkung:
Zitat:
Zitat von tunnelklick Beitrag anzeigen
Bei der Nr. 15 fällt mir auf, dass diese Fläche bisher eigentlich als Stadtbahntrasse freigehalten wurde, um die Straßenbahn von der unattraktiven Waldrandlage in eine ortsnähere Lage zu verschwenken.
Im Dokument ist dazu folgendes zu lesen: "Dabei ist eine Verbreiterung der Straßburger Straße insoweit zu berücksichtigen, als eine Integration einer Straßenbahntrasse dies erfordert."
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Alt 11.02.14, 11:24   #98
Ffm60ziger
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Nieder-Eschbach „Pfingstberg“ Die schon ca. 20 Jahre alten Pläne werden nun, zu Grabe getragen. OB Feldmann sagte dies im Restaurant „Lahmer Esel“ vor Landwirten. Überrascht davon zeigte sich allerdings Planungsdezernenten Olaf Cunitz.

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/...;art675,754027
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Alt 26.03.14, 20:40   #99
skyliner
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Neubaugebiet Nordweststadt

Die FNP schreibt heute davon, daß für das geplante Neubaugebiet in der Nordweststadt zwischen der A5 und dem Gerhart-Hauptmann-Ring der Bebauungsplan am Donnerstag (also morgen) im Ortsbeirat 8 (Heddernheim, Niederursel, Nordweststadt) vorgestellt wird.

Der räumliche Geltungsbereich des B-Plans "906 - Westlich der Nordweststadt" liegt in Höhe des Kleinen Zentrums an der Thomas-Mann-Strasse und umfasst eine Fläche von etwa 10,2 Hektar. Im geplanten Wohngebiet können EFH entstehen, ergänzt durch Geschosswohnungen an ausgewählten Stellen, heißt es weiter.

Das Gelände wird derzeit überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Etwa die Hälfte der Ackerparzellen ist in städtischem Eigentum, wodurch sich die Bodenordnung vereinfachen dürfte.

Nach einer in der FNP abgedruckten Skizze, bietet sich die dort eingezeichnete Lage der geplanten Neubebauung mMn geradezu an, da es exakt eine -derzeit mit Ackerflächen versehene- freie Ecke der westlichen Nordweststadt durch dringend benötigte Wohnbebauung schließt. Allerdings ist es wiederum vom mitte- bis südwestlichen Rand der künftigen Bebauung bis zur A5 nicht mehr weit. Das gute daran ist, daß die A5 schon da ist und sich jeder zukünftige Bewohner vorab ein Bild der Lärm- und sonstigen Auswirkungen machen kann. Ob ggf. ein Lärmschutzwall vorgesehen ist, geht leider nicht aus dem Bericht hervor.
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Alt 26.03.14, 22:53   #100
Wolfman-Al
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^

An sich gut das ein neues Wohngebiet geplant ist. Ärgerlich ist jedoch das der Fehler vom Riedberg wiederholt wird und wieder wertvolles Frankfurter Bauland an Einfamilienhäuser verschwendet wird. Grundsätzlich sollte es innerhalb der Stadtgrenzen wegen der Wohnraumknappheit nur noch Geschosswohnungsbau geben.
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Alt 27.03.14, 13:19   #101
Informatikfuzzi
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^

Und dann bauen die Leute ihre Einfamilienhäuser rund um Usingen/Schmitten etc. und verstopfen täglich die A5, welche dann nochmals verbreitert werden muss.

Oder sie bauen der A3 entlang und verstopfen diese täglich auf dem Weg zu und von der Arbeit.
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Alt 27.03.14, 18:01   #102
RMA
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Du hast zwar völlig Recht, aber da sind doch längst Tatsachen geschaffen. Gerade in den Tagen jetzt wo der ÖPNV bestreikt wird merkt man, was für kranke Zustände mittlerweile auf den Straßen herrschen. Jede Autobahn dicht und selbst in den Stadtteilen Zustände wie man es sonst nur aus dem Fernsehen in China kennt. Das ist dann halt die Kehrseite der krassen Landflucht / Städtewachstums in den letzten 15 Jahren.
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Alt 10.11.14, 09:31   #103
sipaq
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sipaq ist jedem bekannt und beliebtsipaq ist jedem bekannt und beliebtsipaq ist jedem bekannt und beliebtsipaq ist jedem bekannt und beliebtsipaq ist jedem bekannt und beliebtsipaq ist jedem bekannt und beliebtsipaq ist jedem bekannt und beliebt
In 2013 wurden fast 3.000 Wohnungen gebaut

Wie die FNP bereits am vergangenen Freitag berichtete wurden in Frankfurt im vergangenen Jahr 2013 fast 3000 Wohnungen neu gebaut.

Genauer gesagt wurden 2.938 Wohnungen in 2013 fertiggestellt. Mehr waren es zuletzt im Jahr 2003 mit damals 3.144 Wohnungen. Aufgrund der hohen Genehmigungszahlen lässt auch das Jahr 2014 hohe Baufertigstellungszahlen erwarten.

So wurden in den Monaten Januar bis September für 3.573 Wohnungen die Baugenehmigung erteilt. Dies ist nach drei Quartalen jetzt schon mehr als in den vergangenen 10 Jahren im ganzen Jahr (Ausnahme 2013).
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Alt 10.11.14, 14:23   #104
Thomas
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Thomas wird schon bald berühmt werdenThomas wird schon bald berühmt werden
Wenn ich mich recht erinnere, wurden im Jahr 2013 über 5300 Wohnungen genehmigt, d. h., dass viele dieser Wohnungen noch gar nicht fertig gestellt wurden. Wenn man allerdings bedenkt, dass im letzten Jahr die Einwohnerzahl um knapp 15000 gestiegen ist, und diese Entwicklung weiter anhalten sollte, kann man schon jetzt sagen, dass das hinten und vorne nicht reicht. Die Verantwortlichen sollten sich mal dringend überlegen, ob die Stadt Frankfurt sich weiterhin den Luxus erlauben kann, ca. 23% ihres Stadtgebietes als landwirtschaftliche Fläche nutzen zu lassen.
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Alt 10.11.14, 14:35   #105
Schmittchen
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Richtig. Und ob sich die Stadt des weiteren verschwenderisch einen Grüngürtel in heutiger Ausdehnung leisten kann, der die innerhalb gelegenen Bereiche stranguliert und in weiten Teilen, im Nordosten etwa, eher einem Mantel als einem Gürtel gleicht. Auch die zögerlichst angegangene Überplanung von Kleingärten sofort wieder aufgibt, sobald sich auch nur der geringste Widerstand seitens der Schrebergärtner abzeichnet. Und sich nicht zuletzt baumlose, traumlose Landschaftsschutzgebiete in Autobahnnähe leisten kann, die für Gewerbeansiedlungen bestens geeignet wären, auch und besonders für umzugswillige Betriebe, die derzeit beengt auf bestem Wohnbauland sitzen. Diese halte ich auf Frankfurter Stadtgebiet, beispielsweise am Bad Homburger Kreuz, auch künftig für weit besser aufgehoben als im Main-Taunus-Kreis.
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