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Alt 09.04.19, 16:24   #166
Kostik
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BNP Paribas Real Estate: Büromarkt Dortmund Q1| 2019

Zitat:
Der Dortmunder Büromarkt beginnt das Jahr mit dem zweitbesten Ergebnis der letzten zehn Jahre und einem Umsatz von 23.000 m2, was zugleich eine Steigerung von über 50 % zum Vorjahresquartal darstellt. Dieser fulminante Start liegt um gut 21 % über dem 10-jährigen Durchschnitt. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

„Ermöglicht wird dieses Volumen im Wesentlichen durch eine Eigennutzung in Höhe von 12.000 m2 des Unternehmens Wilo. Mit gut 70 % des Umsatzes dominieren Abschlüsse über 1.000 m2 das Quartalsergebnis, wohingegen im Vorjahr noch die Abschlüsse unter 1.000 m2 das Geschehen bestimmten.

Die Industrieunternehmen nehmen mit fast 60 % eine dominante Spitzenposition innerhalb der Branchenverteilung ein, welche im Gegensatz zu der diversifizierten Aufteilung in den vergangenen Jahren steht. Traditionell stark vertreten sind IuK-Technologieunternehmen, die einen Marktanteil von etwa 15 % auf sich vereinen, damit jedoch nur noch gut die Hälfte des relativen Anteils aus dem Vorjahr ausmachen. Die dritte Branche mit einem zweistelligen Marktanteil sind mit knapp 12 % die sonstigen Dienstleistungen, welche im langjährigen Vergleich ein unterdurchschnittliches Ergebnis erzielen.

Obwohl sich der Gesamtleerstand zum Beginn des Jahres leicht erhöhte, kann eine weitere Verknappung der modernen Flächen beobachtet werden. Mit nur noch 9.000 m2, einem weiteren Rückgang von gut 18 % verglichen mit dem Jahresende 2018, wurde ein neuer Tiefpunkt erreicht. Fazit: Die von den Mietern in erster Linie wertgeschätzten modernen Flächen machen nur noch 12 % des Gesamtleerstandes aus. Der allgemeine Angebotsmangel auf dem Dortmunder Büromarkt wird außerdem an der im Bundesvergleich weiterhin sehr geringen Leerstandquote von 2,6 % deutlich.

Das Bauvolumen verbleibt im langjährigen Vergleich mit 58.000 m2 auf einem überdurchschnittlichen Niveau und liegt etwa 16 % über dem Vorjahreswert. Trotzdem stehen dem Vermietungsmarkt nur 4.000 m2 im Bau befindliche Flächen zur Verfügung, was die Angebotssituation nicht entlastet. Impulse durch Neubauprojekte fehlen auch im ersten Quartal des Jahres 2019. Die zuvor schon angesprochene Fokussierung auf die Nebenlagen des Dortmunder Büromarktes zeigt sich ebenfalls bei der Bautätigkeit, denn mit fast 89 % konzentriert sich die Entwicklung neuer Flächen stark auf diese Büromarktzonen.

Die angespannte Angebotslage spiegelt sich außerdem in der Entwicklung der Spitzenmiete wider. Mit 15,30 €/m2 kann eine leichte Steigerung im Vergleich zum Jahresende beobachtet werden. Über den Zeitverlauf der letzten 12 Monate nahm die Höchstmiete sogar um 9 % zu. Wird die Entwicklung der Durchschnittsmiete in den ersten drei Monaten betrachtet, zeigt sich eine bemerkenswerte Steigerung um 8 % auf 11,60 €/m2, was wiederum die Dynamik des Dortmunder Büromarkts aufzeigt.

„Der starke Jahresstart, die relativ stabile Konjunktur sowie das hohe Mieterinteresse lässt auf ein sehr gutes Jahresergebnis des Dortmunder Büromarkts hoffen. Trotzdem bleibt das geringe Angebot an modernen Flächen ein limitierender Faktor, welcher einer weiteren starken Umsatzentwicklung entgegenstehen könnte. Unter der Bedingung, dass im Jahresverlauf neue Bauprojekte hinzukommen und sich die konjunkturelle Lage nicht verschlechtert, kann insgesamt ein überdurchschnittliches Gesamtergebnis erwartet werden“, prognostiziert Amedeo Augenbroe.
Pressemitteilung: DORTMUND MIT VIELVERSPRECHENDEM START INS NEUE JAHR

Weitere Infos: https://www.bnppre.de/marktberichte/...d-at-a-glance/
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Alt 10.07.19, 21:14   #167
Kreuzviertel
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BNP Paribas Reals Estate: Büromarkt 1. Halbjahr 2019

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Alt 22.07.19, 20:39   #168
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CUBION Immobilien AG: Büromarkt 1. Halbjahr 2019

Pressemitteilung der CUBION Immobilien AG:

Zitat:
Büromarkt Dortmund zum Halbjahr 2019

Für den Büromarkt im Wirtschaftsraum Dortmund ermittelte die CUBION Immobilien AG, Partner der NAI apollo group, zum Halbjahr 2019 eine Vermietungsleistung von insgesamt 31.000 m² und einen zusätzlichen Flächenumsatz durch Eigennutzer von rd. 15.000 m². Während die Vermietungsleistung aufgrund vorherrschender Flächenknappheit ein erwartet schwaches Ergebnis zeigt, gleicht eine überdurchschnittlich hohe Eigennutzerquote diesen Makel zur Halbzeit aus. Es ergibt sich ein Gesamtflächenumsatz in Höhe von 46.000 m², der statistisch nahezu dem mittelfristigen Durchschnittswert des Büroflächenumsatzes in Dortmund entspricht (Zum Vergleich: Ø Gesamtjahresumsatz der letzten 5 Jahre: rd. 93.500 m²).

„Gestützt wurde der Flächenumsatz zum Halbjahr durch die Eigennutzer und hier maßgeblich durch die WILO SE, die am Stammsitz an der Dortmunder Nortkirchenstraße das neue Verwaltungsgebäude „Wilo Future Office“ mir rd. 12.000 m² Bürofläche errichtet.“ erläutert der CUBION-Vorstand Markus Büchte die Situation. „Die drei größten Mietverträge wurden im Umfeld des Hauptbahnhofes und am Phoenix-See abgeschlossen. Der größte Kontrakt über rund 3.550 m² betrifft dabei die Verlagerung der Wirtschaftsförderung Dortmund. Für diese mietete die Stadt Dortmund im Objekt Kurfürstenstraße 2/Grüne Straße 2-6 neue Flächen an.“ Einen weiteren Mietvertrag über etwa 1.800 m² unterzeichnete CHECK24 am Königswall 21 im Harenberg-City-Center. Es folgt der Abschluss mit einem medizinischen Versorgungszentrum über rund 1.100 m² in einem neuen Ärztehaus an der Phoenixseestraße 13.

Insgesamt wurden zum Halbjahr 70 relevante Mietverträge registriert (Gesamtjahr 2018: 103 Verträge). Die große Vertragsanzahl bei relativ geringem Flächenumsatz zeigt bereits an, dass die durchschnittliche Vertragsgröße stark zurückgegangen ist. Und in der Tat betreffen rd. 96 % aller Mietverträge Flächen bis maximal 1.000 m². 61 der 70 Verträge kommen über eine Mietfläche von 500 m² nicht hinaus und 27 Verträge beziehen sich auf Mietflächen bis maximal 250 m². Mit rund 27 % relativem Anteil an der Vermietungsleistung wurden wieder die meisten Büroflächen im Teilmarkt „Citykern“ vermietet. Die „Stadtkrone Ost“ folgt mit etwa 24 % relativem Anteil auf dem zweiten Rang. Dies ist maßgeblich auf eine äußerst erfolgreiche Vermietung von Flächen in einem Projekt der SIG Schürmann an der Freie-Vogel-Straße 367-371 zurückzuführen. Das in Realisierung befindliche Neubauprojekt steht bereits kurz vor der Vollvermietung. Rang drei belegt der „Büroboulevard B1“ mit rund 19 % relativem Anteil.

Die Branchenauswertung führt zum Halbjahr 2019 der Sektor „unternehmensbezogene Dienstleistungen“ mit einem relativen Anteil von 23 % an. Es folgen gleichauf mit jeweils rd. 21 % die „Gewerbe-, Handels- und Verkehrsunternehmen“, die „Öffentliche Hand“ sowie „Sonstige Dienstleistungen“. Die Leerstandquote liegt aktuell bei sehr niedrigen rd. 2,3 %. Die gute Nachricht dabei ist, dass die Quote im Verhältnis zum Jahreswechsel nahezu stabil geblieben ist (Ende 2018: 2,2 %), da ein weiterhin starker und schneller Rückgang erwartet wurde. Andererseits dürfte dies nur eine Momentaufnahme sein. Die Betrachtung aller Parameter wie Nachfrageentwicklung, Neubaufertigstellungen, Vorvermietungsquoten und auch Marktentwicklung in den Nachbarstädten unterstützen die Annahme, dass die Angebotsreserve bis zum Jahresende deutlich unter 2 % sinken wird.

„Das für 2019 erwartete Fertigstellungsvolumen (rd. 36.000 m²) ist zu 92 % bereits vermietet. Ein wenig Entspannung bietet die Neubautätigkeit im kommenden Jahr. Das erwartete Fertigstellungsvolumen für 2020 umfasst etwa 43.000 m². Davon steht heute noch knapp die Hälfte zur Verfügung, wenngleich auch hier bereits Reservierungen bestehen und weitreichende Verhandlungen im Gang sind.“ berichtet Markus Büchte. Die Spitzenmiete liegt in Dortmund unverändert um 14,50 EUR/m². Die gewichtete effektive Durchschnittsmiete im Gesamtmarkt liegt bei 11,03 EUR/m² und ist damit im Vergleich zum Jahresende (2018: 10,06 EUR) um 9,6 % gestiegen. Dies ist auf relativ viele Vermietungen im Neubauerstbezug zurückzuführen. Rechnet man Abschlüsse in Neubauten heraus, so ergibt sich im Bestand eine gewichtete effektive Durchschnittsmiete von jetzt 9,89 EUR/m² (Vorjahr: 8,66 EUR/m²) bei einem Plus von 2,4 %.

Für das Gesamtjahr 2019 erwartet CUBION aufgrund der weiterhin knappen Verfügbarkeiten einen eher niedrigen Flächenumsatz, der um 70.000 m² liegen könnte. Eine Überraschung wäre hier weiterhin eigentlich nur von Eigennutzerseite möglich.
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