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Alt 16.09.05, 12:38   #16
mik
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mik ist ein Lichtblickmik ist ein Lichtblickmik ist ein Lichtblickmik ist ein Lichtblickmik ist ein Lichtblickmik ist ein Lichtblickmik ist ein Lichtblick
Ach ja wenn wir schon beim träumen sind, das Schumann-Theater, davon erzählt mir meine Großmutter immer, wenn ich auf Frankfurt zu sprechen komme...
Mit dem Gebäude müsste aber auch die Nutzung wiederkommen. So ein klassisches Variete könnte touristisch sogar funktionieren. Das würde diese Ecke dann erheblich aufwerten und eine Brücke vom Bahnhof zum (erträumten) UEC erstellen, wenn ich mit der Position am Nordwesten des Bahnohsviertels richtig liege?
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Alt 16.09.05, 12:51   #17
Schmittchen
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Schmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes Ansehen
Wo das Schumann-Theater war, ist heute dieses Bürogebäude mit der Leuchtreklame für Varig. Zwischen Karlstraße und Taunusstraße, mit Front zur Straße "Am Hauptbahnhof". Dahinter, vom Hbf. aus gesehen, ist zur Zeit die Baustelle für den neuen DB-Bürokomplex.
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Alt 16.09.05, 17:28   #18
garcia
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garcia ist ein geschätzer Menschgarcia ist ein geschätzer Menschgarcia ist ein geschätzer Menschgarcia ist ein geschätzer Mensch
Das Schausspielhaus war auch Jugendstil.

Einen Mieter für das Schuhmann-Theater gäbe es, den Tigerpalast. Aber das ist dank des DB NEubaus eh aus der Welt.

Eine Reko ist schon deshalb ein Muss, weil Du an die Stelle keinen umwerfenden Neubau setzen kannst. Dann müsstest Du den alten Teil der Oper, der wohl echt schön sein soll, abreißen. DA würde aber der Denkmalschutz nicht mitmachen. Ergo gäbe es immer nur ein Rumgeswurschtel das niemanden wirklich glücklich machen würde.

Ich bin durchaus Realist und deshalb sage ich auch, dass die Planung über die nächsten Jahre geschehen sollte. Die können doch nun wirklich noch ein bischen auf die Werkstatt warten. Ausserdem hat die STadt doch genug überflüssige Flächen in der ganzen Stadt für einen horrenden preis angemietet.

Flächen für einen Neubau in unmittelbarer gäbe es ja. Die Stadt kann in ihrem Bebauungsplan für das Degussaareal ja vorschreiben was sie will. Wie wäre ein Deal Hochhaus gegen Oper? Ich glaube das Geld ist wirklcih die kleinste Sorge. Es gibt genug alte Menschen die Unsummen für Kunst hergeben (s. Giersch).
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Alt 04.01.06, 17:18   #19
Rohne
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Rohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz sein
Die Schwäne sollten wieder da hin wo sie hin gehören: an den originalen Platz an der Fassade.
Auf das architektonische Verbrechen von 1962 gibts nur eine Antwort: Rekonstruktion der Fassade so weit wie möglich (vor allem Türmchen und Bühnenturm). Und der Anbau drumrum sollte möglichst transparent werden, damit auch von außen wieder die alte Pracht erkennbar wird. Dann muss man nur noch den Neubau und die Rückseite ansprechend umbauen so dass der ganze Komplex stimmig aussieht.
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Alt 04.01.06, 17:22   #20
Adama
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Davon träume ich schon lange. Eine vollständige Rekonstruktion des alten Schauspielhauses, bzw. dem Rückbau der scheusslichen Anbauten.
Es wird aber vermutlich leider eine Utopie bleiben.
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Alt 23.08.08, 19:47   #21
erbsenzaehler
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erbsenzaehler könnte bald berühmt werden
Vergangenheit und Zukunft des Opern- und Schauspielhauses

Ein unsägliches Projekt für die Frankfurter Innenstadt.

Dies lässt die Hoffnung, dass das außerordentlich hässliche Gebäude der SchauspielFrankfurt in naher Zukunft weichen könnte, stark schwinden.

Es gibt nur einen einzigen Bau, der dieser omnipräsenten städtebaulichen Naht aus Bankenviertel, Museumsufer, Bahnhofsviertel und Taunusanlage gerecht werden kann: Das Frankfurter Schauspielhaus, dessen Originalfundamente und teils tragende Wände sich noch unter dem Schrecken von heute befinden.
Der Bau war nach den Wirren des 2. Weltkrieges kaum zerstört, trotzallem entschloss man sich dazu, den Großteil der Jugendstil-Fassade (ja, es ist tatsächlich Jugendstil) abzuschlagen und auf der alten Fassade eine neue, zeitgeistige Fassade aufzusetzen. Im Prinzip handelt es sich also noch um den Altbau mit einer modernen Fassade!

Hier ein Bild dieses Prachtbaus, welcher der Alten Oper zumindest in Sachen städtebaulicher Präsenz in nichts nachstand:

Quelle: Zeno.org -- Ansicht Schauspielhaus von 1914; gemeinfrei (kann nach Belieben verwendet werden)


Die komplette Misere kann übrigens hier nachgelesen werden: http://www.aufbau-ffm.de/serie/Teil29-30/teil29.html


PS: Ich denke nicht, dass dies bezüglich des Themas zu abwegig ist, darum bitte ich, diesen Beitrag nicht zu verschieben.
Hoffentlich ernte ich dafür nicht wieder einen Satz roter Laternen...

Geändert von erbsenzaehler (24.08.08 um 17:06 Uhr)
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Alt 25.08.08, 12:05   #22
Wahnfried
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Wahnfried ist ein LichtblickWahnfried ist ein LichtblickWahnfried ist ein LichtblickWahnfried ist ein LichtblickWahnfried ist ein LichtblickWahnfried ist ein LichtblickWahnfried ist ein Lichtblick
In der Tat war meiner Meinung nach ein schwerer Fehler das alte Schauspielhaus mit einer modernen Fassade zu überziehen. Das ursprüngliches Schauspielhaus hätte mit der alten Oper und der Taunusanlage dazwischen ein sehr schönes Ensemble ergeben.
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Alt 22.12.11, 18:47   #23
Xalinai
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Zitat:
Zitat von RMA Beitrag anzeigen
Ich finde es relativ erschreckend, wieviel Geld in diese entsetzliche Kiste mit ihren PdR-Reminiszenzen gesteckt wird
Das hätte ich von Dir nicht erwartet. Der Palast der Republik wurde zehn Jahre nach dieser Fassade gebaut. Vielleicht gab es dort Reminiszenzen an das Frankfurter Schauspielhaus... Die an den PdR stehen in Frankfurt an der Ecke Lyoner Straße/Herriotstraße.
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Alt 24.12.11, 00:46   #24
thomasfra
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Ich hätte eine Idee zum Sanierungskonzept, den südöstlichen sanierten Bereich nach Westen verlängern. Ein Abriss/Neubau ist wohl leider nicht finanzierbar. Vielleicht noch ein kleiner Appell an unsere Banken, wie wäre es mit ein paar Peanuts für die Frankfurter Kultur, so als Imagepflege.
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Alt 27.12.11, 16:01   #25
Aeppler
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Aeppler könnte bald berühmt werden
Die Nachkriegsansicht war vergleichbar mit der Vorkriegsansicht. In den 50iger Jahren, waren das Gebäude äusserlich weitgehend wieder hergestellt, bis man sich in den 60igern dazu entschlossen dieses Monster zu erschaffen.
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Alt 27.12.11, 16:58   #26
Fachwerkhaus
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Fachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfach
Aufbau-FFM bietet einen ausführlichen Überblick über die Entwicklung des Theaters in Frankfurt und auch die Verunstaltung des alten Schauspielhauses:

http://www.aufbau-ffm.de/serie/Teil29-30/teil29.html

Die Ideallösung, bei knapp einer Milliarde Euro zuviel in der Stadtkasse, wäre wohl die Verlegung des Theaterbetriebs in einen Neubau (statt dem sinnbefreiten Einkaufszentrum im Europaviertel z.B.) und der anschließende Rück- und Wiederaufbau des alten Schauspielhauses. Angesichts der allseits bekannten leeren Kassen und nicht zuletzt der doch eher avantgardistischen Geisteshaltung der meisten Theaterleute ist das aber wohl mehr als unwahrscheinlich. Aber vielleicht kriegen wir ja eines Tages wenigstens das Schumann-Theater zurück.
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Alt 27.12.11, 20:57   #27
SkylineSGE
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SkylineSGE hat die ersten Äste schon erklommen...
Ich denke man sollte versuchen dem bestehenden Bau eine Jugendstilfassade zu geben, wenn das nicht mit dem bestehenden Bau vereinbar sein sollte was ich stark annehme, sollte man das ganze Ding abreißen und eine Rekonstruktion des alten Schauspielhauses aufbauen.
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Alt 28.12.11, 07:43   #28
Xalinai
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Xalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiellXalinai ist essentiell
Für eine Rekonstruktion des alten Schauspielhauses muss man nicht sehr viel abreissen, da es größtenteils unter der Hülle noch vorhanden ist.

Das erfordert dann aber auch den Rückbau der Alten Oper auf einen Opernbetrieb, da in einem zurückgebauten Schauspielhaus nur eine Bühne, eben das Schauspiel vorhanden sein wird.

Oder eben einen Neubau für eine der beiden Funktionen - dabei gehen allerdings die Vorteile der verbundenen Anlage für den praktischen Betrieb (viele Einrichtungen nur einmal statt an getrennten Orten doppelt vorhanden) verloren.
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Alt 28.12.11, 08:35   #29
Eklektizist
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Eklektizist ist ein hoch geschätzer MenschEklektizist ist ein hoch geschätzer MenschEklektizist ist ein hoch geschätzer MenschEklektizist ist ein hoch geschätzer Mensch
Die Idee mit der Rekonstruktion (so wünschenswert sie für das Erscheinungsbild wäre) ist doch sowieso rein hypothetisch. Das aus aktueller Sicht unansehnliche Gebäude aus den 60er Jahren steht vermutlich heute unter Denkmalschutz und nach dem Link in Beitrag #100 wurde beim Um- und Neubau des Schauspielhauses von dem ursprünglich aufwändigen Bauschmuck der Fassade nicht viel übrig gelassen.
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Alt 28.12.11, 09:06   #30
frank353
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frank353 ist ein hoch geschätzer Menschfrank353 ist ein hoch geschätzer Menschfrank353 ist ein hoch geschätzer Menschfrank353 ist ein hoch geschätzer Mensch
Das ist der Unterschied von München zu Frankfurt. Frankfurt ist nach dem Krieg nochmal zerstört worden.

Selbst die wenigen Stadt-Reparaturen sind den meisten Architekten und Stadtplanern schon zuviel.
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