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Alt 26.02.12, 17:08   #121
Midas
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Midas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiell
^^ Es ist ja wohl durchaus legitim (und ausserdem gut fuer die Stadt) Wonugen in allen Bereichen des Spektums zu bauen, nicht nur im unteren Preissegment. Man kann doch nicht gegen jede Entwicklung sein die sich nicht explizit an den Bedurefnissen seiner Lieblingszielgruppe richtet.
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Alt 27.02.12, 12:51   #122
DocHH
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DocHH ist im DAF berühmtDocHH ist im DAF berühmt
^^ Alle Bereiche ??
Hast du dir das mal durchgelesen ??

Komm schon Midas, das ist doch wohl ein Witz !!

Ich zähle 271 Eigentumswohnungen und bei den restlichen vermute ich mal, dass es sich nicht um günstige Mietwohngen handelt.....
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Alt 27.02.12, 13:04   #123
Midas
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Midas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiell
DocHH, Du hast meine Bemerkung falsch verstanden. Natuerlich gehoeren die Projekte oben zum mittleren und oberen Preissegment. Aber es gibt eben nicht nur solche Projekte. Grosse Entwicklungsflaechen in Hamburg (neue Mitte Altona, Hebebrandquartier, Wilhelmsburg, etc) schaffen auch Wohungen in niedrigeren Preissegmenten.


Was gibt es gegen die oben genannten Projekte einzuwenden? Wer dort einzieht kommt entwerder neu nach Hamburg und bringt als Normal- bis Gutverdiener neues, dringens benoetigtes Steueraufkommen in die Stadt. Wer innerhalb Hamburgs umzieht (um sich zu verbessern) und dort einzieht macht anderswo im Markt eine niedrigpreisigere Wohung frei.

Was soll dieses eindimensionale Denken, in dem man jedes Projekt ablehnt und kritisiert, wo nicht hundert Sozialwohungen und im Erdgeschoss eine Kita und eine Integrationswerkstaette entstehen?
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Alt 27.02.12, 13:27   #124
allday
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allday wird schon bald berühmt werdenallday wird schon bald berühmt werden
hm, ist es nciht auch so, dass gerade in Altona sehr viel alter Baubestand mit günstigen Mieten vorhanden ist?

wenn abriss bevorsteht wollen alle in der alten bude bleiben, wie sie ist
aber wird neu gebaut, ziehen alle sofort um ins neubaugebiet? wohl eher nicht.

Und zweitens: irgendwer muss auch finanziell flüssig sein und sich ansiedeln
fürs gemeinwohl - weil steuerzahler und kein hartzIv oder anderweitig nicht finaziell flüssiger Personenkreis auch ungleichgewichte verursacht
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Alt 27.02.12, 21:52   #125
Elbjunge
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Elbjunge sorgt für eine nette AtmosphäreElbjunge sorgt für eine nette AtmosphäreElbjunge sorgt für eine nette Atmosphäre
Aber es hilt doch trotzdem nicht, wenn die Wohnungen ab 3.700 € aufwärts kosten. Das sind eben jene Preise, die sich Durchschnitts-Hamburger nicht leisten können.

In Wilhelmsburg hat man sich im Rahmen der IBA zwischen IBA GmbH und den Investoren auch darauf einigen können, zwischen 2.400 - 3.000 € zu verkaufen.

Nichtsdestotrotz hilft sicherlich keine schwarz-weiß-Sicht. Weder nur Eigentumswohnungen, noch nur Sozialwohnungen helfen einer Stadt. Hamburg hat in seiner aktuellen Wohnungsnot / Wohnungsmangel erst einmal tatsächlich - glaube ich - einen Bedarf an etwas höheren Wohnraumzahlen im "bezahlbaren" Segment. Und dass mittlerweile Neubauten fast ausschließlich in Eigentum und Miete über den aktuellen Hamburger Durschnittspreisen gehandelt werden, ist ehrlich gesagt pervers.



@ Midas: "Wer innerhalb Hamburgs umzieht (um sich zu verbessern) und dort einzieht macht anderswo im Markt eine niedrigpreisigere Wohung frei."

Das ist ehrlich gesagt eine Äußerung, die derart theoretisch und nicht belegbar ist, dass es einen schüttelt. Das war bereits eine süße Theorie, die zu Hausmann'schen Zeiten in Paris verbreitet wurde. Die Realität - und dafür ist Hamburg ein fabelhaftes Beispiel - beweist doch das Gegenteil: Zieht jmd. aus einer Wohnung aus (um sich zu verbessern oder nicht, sei erstmal dahingestellt), wird die neue Wohnung stets teurer vermietet. Das ist bei Genossenschaftlichen Wohnungen in Langenhorn nicht anders, als in Eimsbütteler Altbauwohnungen.

Wenn wir allein diejenigen Wohnungen betrachten, deren Mieter ausziehen, um sich zu verbessern und daher in eine teurere ziehen, hinterlassen natürlich eine im Vergleich "niederigpreisigere" Wohnung. Aber das sind dennoch - inkludiert der Mieterhöhung für den Nachmieter - Preise, die nicht mehr den Maßstäben eines gesunden Verhältnisses von Gehalt zu Miete zu Gesamtpreisentwicklung entsprechen.
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Alt 27.02.12, 23:38   #126
Midas
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Zitat:
Zitat von Elbjunge Beitrag anzeigen
Aber es hilt doch trotzdem nicht, wenn die Wohnungen ab 3.700 € aufwärts kosten. Das sind eben jene Preise, die sich Durchschnitts-Hamburger nicht leisten können.
Lassen wir das mal dahingestellt. Dich denke schon, dass es eine ausreichende Zahl von Hamburgern gibt die sich solche Wohungen im (gehobenen) mittleren Preissegment sehr wohl leisen koennen - Sonst wuerden die ja nicht so zahlreich gebaut und verkauft. Ob es sich dabei um Durchschnitts-Hamburger handelt oder nicht kann man diskutieren. Einige wenige Superreiche sind es sicherlich nicht und es gibt bei diesen Preisdimensionen noch eine ausreichend breite Schicht potenzieller Kauefer bzw Mieter.

Ich habe nie bestritten, dass Hamburg desweiteren auch guenstige Miet- und Eigentumswohnungen fuer weniger solvente Zielgruppen braucht. Dafuer gibt es hier sogar einen eigenen Thread im DAF, wo dass ausfuehrlich durchgekaut wird.

Darum ging es mir aber hier nicht. Mich stoert lediglich, dass einige Menschen den 'armen Buerger' und den 'kleinen Mann' zum Massstab fuer ALLES machen wollen und gegen jedes Bauprojekt sticheln und protestieren, dass nicht allein sozialen Zwecken dient.

Was ist daran auszusetzen, wenn ein Investor schoene, architektonisch anspruchsvolle Wohungen fuer eine solvente (nicht rede nicht von reich!) Klientel in Hamburg baut? Ich kann das nicht nachvollziehen. Ich will die Probleme des Hamburger Wohungsmarktes nicht kleinreden (es gibt sie in der Tat) aber wer mal ein paar Jahre in verschiedenen Grossstaedten auf der Welt gelebt hat, der muss feststellen, dass in Hamburg oft auf sehr hohem Nivau gejammert wird. Verglichen mit 95% der Welt ist Hamburg ein Paradies des sozialen Ausgleichs im Staedtebau und Wohungsmarkt. Das sollte man vielleicht auch mal im Hinterkopf behalten...
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Alt 29.02.12, 07:22   #127
HelgeK
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Zitat:
Zitat von Elbjunge Beitrag anzeigen
Und dass mittlerweile Neubauten fast ausschließlich in Eigentum und Miete über den aktuellen Hamburger Durschnittspreisen gehandelt werden, ist ehrlich gesagt pervers
Nicht pervers, sondern nachvollziebar
  • die wenigen freien Grundstücke für Neubauten sind sehr teuer
  • die Auflagen hinsichtlich Wärmedämmung und Beheizung sind heute viel höher als früher und machen das Bauen teurer
  • Hamburg ist eine wachsende Stadt mit mehr Nachfrage nach Wohnungen als Angebot
  • schlechtes Flächenmanagement führt dazu, daß zu wenig gebaut wird
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Alt 29.02.12, 11:08   #128
Midas
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Ich glaube es waere am besten wenn die Admins Postings 71 und folgende in den Thread "Hamburg - Wohungsbau und Wohnungsmangel verschieben", damit die Projektuebersicht frei von Grundsatzdiskussionen bleibt...

Mod: Erledigt. Gruß, Dykie.
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Alt 01.03.16, 11:31   #129
Häuser
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Hinz & Kunst veröffentlichte einen Advents-Leerstandsmelder

http://www.hinzundkunzt.de/category/...kalender-2015/

Erschreckend viel SAGA dabei (u.a. Zeißstraße 5)
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Alt 07.06.16, 21:06   #130
Donjon05
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Aktuelles Hamburger Bündnis für das Wohnen

Gut ein Jahr haben die Verhandlungen gedauert. Heute wurde das aktuelle Hamburger Bündnis für das Wohnen unterschrieben. Mehrere Senatoren und Vertreter der Wohnungswirtschaft einigten sich auf den neuen Vertrag, der den Bau von 10.000 Wohnungen pro Jahr vorsieht. Damit dieses Ziel auch erreicht wird, werden die Bezirke stärker als bisher in die Pflicht genommen.

Hamburgs Bündnis für das Wohnen gilt weit über die Grenzen der Hansestadt hinaus als ein Erfolgsmodell.

Angesichts des angespannten Wohnungsmarkts einigten sich im Jahr 2011 der SPD-Senat und die Wohnungswirtschaft darauf, jedes Jahr 6.000 Wohnungen zu bauen. Mit dem Ende der Legislaturperiode im März 2015 lief auch die Bündnisvereinbarung aus.

Quelle: http://www.abendblatt.de/hamburg/art...rzeichnet.html
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Alt 30.06.16, 09:58   #131
Häuser
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14.000 Haushalte in Hamburg sind von Obdachlosigkeit bedroht.

2015 wurden zwar 8521 Wohnungen gebaut, davon allerdings nur weniger als 1/3 Sozialwohnungen (2185 Wohnungen), lediglich 26 davon mit Bindung an vordringlich suchende
Parallel sind 8000 Sozialwohnungen aus der Bindung genommen worden.

Hier versucht man ein Spagat , Wohnungssuchende mit Dringlichkeitsschein als auch Geringverdiener gerecht zu werden .

9000 Wohnungen werden jährlich bei der Saga frei. Das Bündnis aus Caritas, die Diakonie, der Verein "Mieter helfen Mietern" und Stattbau Hamburg verlangt, dass 50% dieser Wohnungen an Menschen mit Dringlichkeitsschein gehen.

Die Stadtentwiklichgsbehörde lehnt das ab, da die Wohnungen an alle Hamburger, auch an Geringverdiener, gehen müssen. Die Saga muss lediglich 1000 Wohnungen pro Jahr an Hamburger mit einen Sozialwohnungsberechtigung vermieten. Das sind 9% der frei werdenden Wohnungen.

http://www.ndr.de/nachrichten/hambur...ngsnot208.html
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Alt 01.07.16, 10:02   #132
Häuser
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Mietpreisbremse in Hamburg zeigt keine Wirkung

Es wird geschätzt, dass die Mieter in Hamburg ca 20Mio EUR pro Jahr zu viel Miete bezahlen.

Das Ergibt sich aus den aktuellen Neuvermietungspreise von Immonet. Rund 55 Prozent liegen über der durchschnittlichen Miete des Hamburger Mietenspiegels (8,02 Euro).

Darin liegt aber auch die Kritik der Statistik. SAGA Wohnungen, Genossenschaftswohnungen etc, die halt nicht bei Immonet gelistet sind, werden hier nicht berücksichtigt.

http://www.abendblatt.de/hamburg/art...-bezahlen.html
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Alt 02.07.16, 15:59   #133
HelgeK
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Apropos Immoscout: Ich finde es beachtlich, wieviel relativ preiswerte Wohnungen in den Randbezirken (insbes. südlich der Elbe und im Osten) angeboten werden - zum Teil selbst in solchen mit guter S- oder U-Bahnanbindung. IMHO kann man eigentlich noch nicht von einer echten Wohnungsnot in Hamburg sprechen.

Offenkundig ist aber, dass in den beliebten innenstadtnahen Quartieren mit hohem ALtbauanteil der Nachfragedruck die Preise hochtreibt.
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Alt 21.07.16, 20:45   #134
Häuser
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Kleingartensiedlung

Ich greife das Thema Kleingarten vs Wohnungsbau aus Wilhelmsburg mal hier auf

Hier geht es nicht um Kohle, sondern um akute Wohnungsnot.

Mit den Laubenpiepern ist das so eine Sache.

Zur Hälfte des Jahres stehen die Anlagen leer. Das ist nun einmal Fakt in Anbetracht der Jahreszeiten. Einige Kolonien haben wirklich eine vorzügliche Lage. Sprachlos machte mich z.B. die Kleingartenanlage Rathenaustraße bis Bebelallee - direkt mit Alsterblick, gesperrt für alle anderen Hamburger

Also wenn ich (als nicht Kleingartenbesitzer) auf der einen Seite die Wohnungsnot und die extreme Nachverdichtung betrachte und auf der anderen Seite eine zu 50% des Jahres nicht genutzte Fläche, so fällt das Urteil ziemlich eindeutig aus.

Ich kann den Unmut von Kleingartenbesitzern verstehen. Doch am Ende überwiegt das Allgemeinwohl. Und das ist eindeutig zentraler Wohnraum als eine akkurat geschnittene Hecke.
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Alt 22.07.16, 11:57   #135
nairobi
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nairobi wird schon bald berühmt werdennairobi wird schon bald berühmt werden
^ Häuser, schön das Du das Thema hier wieder aufnimmst.
Sicher gibt es Kleingartenkolonien die auf attraktiven Flächen stehen. Einige von ihnen werden ja z.Z. auch schon aufgelöst (z.B. Pergolaviertel).
Andererseits sind es ja Grünflächen und die Wege sind öffentlich.
Es gibt gerade an der Oberalster viele Privatgrundstücke die auch verhindern, dass man am Alsterufer entlangspazieren kann.

Die Kolonien alle auf weniger attraktive Flächen am Stadtrand zu verlegen sehe ich kritisch. Je näher die Gärten an der Wohnung des Nutzers liegen, desto intensiver werden sie genutzt und das nicht nur im Sommer sondern zu jeder Jahreszeit!
Es gibt in Hamburg noch genug Flächen für den Wohnnungsbau. Oft stößt man aber auf Widerstand der dort schon lebenden Menschen. Ist es Deiner Meinung nach politische korrekter Kleingärtner von ihrer Scholle zu vertreiben, als den Widerstand anderern Orts zu überwinden?
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