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Alt 21.05.19, 17:26   #31
Bonteburg
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Bonteburg sitzt schon auf dem ersten Ast
Thema Ost-West-Straße

Zitat:
Zitat von Bonteburg
[...].an zwei, drei für das Stadterlebnis wichtigen Punkten Fußgängerbrücken mit Randbebauung (quasi auf Stelzen) schafft?[...]
Zitat:
Zitat von HelgeK Beitrag anzeigen
Die Ost-West Straße ist eine katastrophale städtebauliche Fehlplanung gehört meiner Meinung nach schlicht beseitigt.
Finde ich auch! Mein Vorschlag ist eher dafür gedacht, wenn für sowas kein politischer Wille da ist oder das Geld "fehlt".

So würde die Ost-West-Straße in der Tat zementiert werden, bzw. man würde sie sozusagen als geographische Gegebenheit annehmen (Fluss) und die Stadt entsprechend à la Wabi-Sabi weiterbauen.

Irgendwie ist das Thema wahnsinnig träge und medial unterbelichtet, dafür dass es so wichtig ist. Mich macht diese Straße total krank.

Geändert von Bonteburg (21.05.19 um 17:40 Uhr) Grund: Seitenumbruch erfordert ein paar Infos zur besseren Lesbarkeit
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Alt 12.06.19, 00:53   #32
micro
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micro ist ein wunderbarer Anblickmicro ist ein wunderbarer Anblickmicro ist ein wunderbarer Anblickmicro ist ein wunderbarer Anblickmicro ist ein wunderbarer Anblickmicro ist ein wunderbarer Anblickmicro ist ein wunderbarer Anblickmicro ist ein wunderbarer Anblick
Die Ost-West-Straße ist eine der wenigen großstädtischen Straßen in Hamburg, ich würde ungern auf sie verzichten
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Alt 13.06.19, 13:52   #33
nairobi
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nairobi wird schon bald berühmt werdennairobi wird schon bald berühmt werden
Man muss die Ost-West-Straße wirklich nicht mögen aber sie ist eine Notwendigkeit.
Welche Wege sollte sich der Verkehr denn suchen? Denn Stau auf A1 und A7 noch ein paar Kilometer länger machen?
Optimal wäre es wenn man sie, zumindest zum Teil, unter die Erde verlegen könnte.
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Alt 13.06.19, 17:07   #34
Bonteburg
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Bonteburg sitzt schon auf dem ersten Ast
@micro

Also "großstädtisch" ist so eine Sache... im Sinne von Sao Paulo vielleicht (ich kenne es nur von Bildern) oder einer Spar-Version der 10th Avenue (hier kann ich mitreden... ) aber um die Faszination einer richtigen Großstadtskulisse zu erzeugen, müsste die Straße wesentlich gleichmäßiger und gelegentlich auch höher bebaut sein und durch die Erdgeschosse den Fußgängern zumindest alle 100 Meter mal das Gefühl geben, hier nicht ganz umsonst zu sein.

Klar hätte die Straße das Potenzial dazu. Ein schön gepflasterter Mittelstreifen und zahlreiche Querungshilfen noch oben drauf. Ich weiß dass du hier nicht Friedrichstraße oder Via Nazionale meinst, aber auch vom Ideal einer rauhen, amerikanischen City ist die Ost-West-Straße noch einigermaßen weit entfernt. Wenn diese Ästhetik überhaupt in das Raster einer 800jährigen Kaufmannsstadt mit ihren Ecken und Biegungen passt.


@nairobi

Ist wohl leider so! Obwohl - mit dem rechten Willen könnte man bestimmt auf die Straße verzichten, zumal der Individualverkehr mittelfristig wohl zurückgehen wird. Untertunnellung wäre auch super (und ist wohl sogar mehr oder weniger vage im Gespräch). Meine Idee war eher eine Fußgängerbrücke 2.0 mit Häusern, die, geschickt gesetzt, die Fußgänger (oder was auch immer für ein Verkehr auf der Brücke zugelassen wird) ganz vergessen lässt, dass sie gerade eine häßliche Schnellstraße queren.

Marco
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Alt 14.06.19, 10:23   #35
nairobi
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Was die Reduzierung des Individualverkehrs, bzw. eine Verlagerung vom Auto hin zum Fahrrad oder neuen motorisierten Kleinfahrzeugen angeht, bin ich skeptisch.
Der ÖPNV in Hamburg ist nicht weniger am Limit wie die Straße, dorthin kann man Autofahrer auch mittelfristig nicht in der Masse verschieben. Die schon genannten anderen Alternativen sind sehr witterungsabhängig.
Notwendig wäre ein sehr viel stärkerer und schnellerer Ausbau des Schienengebundenen ÖPNV. Mindestens 100km moderne Stadtbahn (statt U5) und Verlängerung einiger U- und S-Bahn-Linien (z.B.U4 Süd) über das heutige geplante hinaus.

So könnte man je eine Richtungsspur der Ost-West-Straße auch für eine Stadtbahn nutzen.
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Alt 15.06.19, 10:09   #36
HelgeK
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HelgeK ist im DAF berühmtHelgeK ist im DAF berühmt
Zitat:
Zitat von nairobi Beitrag anzeigen
Welche Wege sollte sich der Verkehr denn suchen? Denn Stau auf A1 und A7 noch ein paar Kilometer länger machen?
Überörtlicher Durchgangsverkehr hat nichts, aber auch rein gar nichts im Stadtzentrum zu suchen. Eine Antwort könnte die Hafenquerspange sein.

Letztlich wird es mir aber auch zusehends egal. Warum muss sich das städtische Leben dem Autoverkehr unterordnen? Warum muß ich als Fußgänger, Radfahrer und ÖPNV-Nutzer es akzeptieren, dass die häßlichen Stinkekisten 80% des öffentlichen Raumes für sich beanspruchen und nebenbei noch meinen Kindern mit ihren Abgasen die Zukunft rauben?

Es gibt auch heute schon für die allermeisten Menschen und die allermeisten zurückgelegten Strecken Alternativen. ÖPNV, Fahrräder, E-Bikes. Menschen mit Einschränkungen, die zwingend auf das Auto angewiesen sind, würden sich auch über weniger Verkehr freuen. Und Wetter ist schon gar kein Argument. Für den Preis von 3-4 Tankfüllungen kann man sich für das komplette Jahr mit wettertauglicher Kleidung ausstatten.
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Alt 17.06.19, 08:46   #37
nairobi
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^ Solange die Kapazitäten und die Abdeckung des (schinengebundenen) ÖPNV in Hamburg sich nicht um 100% verbessert hat, wird man auf das Auto als einen Verkehrsträger auch in der Stadt nicht verzichten können.
Das sagt einer, der täglich aus dem Süden per Bahn zur City Nord pendelt.

Das Fahrrad ist nur bedingt eine Alternative. Nur wenige Hartgesottene nutzen es ganzjährig, für den Rest ist es nur eine Schönwetter-Alternative.
Die Hafenquerspange wird der Ost-West-Straße auch kaum helfen, da sie südlich der Elbe verläuft.

Meinen täglichen Arbeitsweg bestreite ich mit den ÖPNV. Will ich aber Abends eine Kultur- oder Sportveranstalltung in der Stadt besuchen, nehme ich das Auto. Wer also die Autos aussperren will, wird vor allem diesen Bereich treffen und sollte sich anschließend nicht wundern, wenn das Angebot in diesem Bereich kleiner wird.

Man kann eben nicht alles haben.
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