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Alt 06.03.19, 19:20   #646
Stahlbauer
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Stahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiell
Bei Kirow in Leipzig- Lindenau wächst die neue Kantine nach einer Idee von Oscar Niemeyer.







Eigene Fotos.
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Alt 08.03.19, 16:56   #647
Woodnock
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Delitzscher Str. 17

Aus aktuellem Thread:

Zitat:
Zitat von Auenschreck Beitrag anzeigen
Bekanntlich plant ja die Greentech Buildins Participation AG am äußersten Zipfel der Nordvorstadt in der Delitzscher Str. 15-17 die an der Bahn liegenden Flächen neu zu bebauen. (im Quartier Geibelstraße – Wilhelm-Sammet-Straße – Delitzscher Straße gelegen)

Dafür sollen die Fabrikhallen der ehemaligen Autofedernfabrik P. Engelmann abgerissen werden.
Hier ist zu lesen, dass neben der Villa (nicht vom Abriss bedroht) auch “die Fabrikhalle im Grundstück“ in der Denkmalliste vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen mit Stand vom 20. Juni 2013 erfasst wurde.

Vielleicht schafft es noch jemand ein paar Bilder zu machen.
Oder ist die Fabrik schon weg?

Delitzscher Str. 15-17
Bild: Bing etwa 2007
http://abload.de/img/delitzscherstr.15-17afwxc3.jpg

Aus Thread Umgang mit Bauerbe:
Zitat:
Zitat von Cowboy Beitrag anzeigen
...

Unverändert das marode Industriegelände dahinter

Bilder: Cowboy

Lauf DAF-Map ist ein Neubau für Wohnzwecke geplant: Ansicht in DAF-Karte


Wer möchte kann sich in den nächsten Tag den Abriss der alten Fabrik ansehen. Bilder von heute:




Kennt jemand nähe Informationen zum Projekt und hat eine mögliche Visualisierung der Wohnbebauung?


Zusatz:
Einblicke in die alte Fabrik kann man digital auch hier haben.
Einen geschichtlichen Hintergrund zur Wagenfedernfabrik von Paul Engelmann hat der Eutritzscher Rundblick Nr. 207 von April 2017 auf Seite 6 und 7.
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Alt 11.03.19, 18:52   #648
DAvE LE
Dave Tarassow
 
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Zitat:
Das Dezernat Stadtentwicklung und Bau informiert:

„Zur Alten Brauerei“: Konzept für Wohnquartier steht

Das Anfang der 1990er Jahre stillgelegte Betriebsgelände der Sternburg-Brauerei im Ortsteil Lützschena-Stahmeln soll nachgenutzt und revitalisiert werden. Auf den etwa 51.000 Quadratmetern wird ein attraktives Quartier mit etwa 350 Wohnungen, einer Kindertagesstätte, einem Lebensmittelmarkt und kleinerem Gewerbe geplant. Das Stadtplanungsamt gemeinsam mit dem Käufer Hillebrand & Partner GmbH haben fünf Planungsbüros beauftragt, ihre Konzepte einzureichen. Der mit 13.000 Euro dotierte Siegerentwurf für das Gebiet zwischen Hallesche Straße, der Straße Zur Alten Brauerei und Bahnstraße stammt von der Arbeitsgemeinschaft Schulz und Schulz Architekten I Bayer Uhrig Architekten I Franz Reschke Landschaftsarchitektur.

Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau sagt: „Beispielgebend ist für mich, dass sich der neue Eigentümer eines Großteils der Flächen zu einem konkurrierenden Verfahren entschieden hat und jetzt auch ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis vorliegt. Die ausgesprochen gelungene Verbindung der historischen, ortsbildprägenden Bausubstanz mit einer modernen Ergänzungsbebauung, die Sicherung von Anteilen sozialen Wohnungsbaus und ein überzeugendes Grünkonzept, wird in Lützschena ein attraktives und den Ortsteil belebendes Wohnquartier schaffen.“

Vorgabe war unter anderem, dass Baudenkmäler des Areals behutsam in der Planung berücksichtig werden. Ein Großteil der auf dem Grundstück verbliebenen Gebäude, Keller und Luftschutzbunker sind solche Kulturdenkmäler. Sie sollen – instandgesetzt und modernisiert – Teil des Gesamtkonzeptes werden. Nach jahrzehntelangem Leerstand und Verfall soll von der Entwicklung des Gebiets auch das Umfeld profitieren. Wichtig war, dass die Freiräume in dem Areal besonders sorgfältig geplant werden und ökologische Aspekte, wie etwa der Umgang mit Regenwasser, eine tragende Rolle spielen. Zudem sollte ein möglichst breites Spektrum unterschiedlicher, auch gemeinschaftlicher Wohnformen bedacht werden. Ein nachhaltiges Mobilitätskonzept und der sparsame Umgang mit Grund und Boden waren weitere Anforderungen. Die Arbeitsgemeinschaft Schulz und Schulz Architekten I Bayer Uhrig Architekten I Franz Reschke Landschaftsarchitektur überzeugte die Jury schließlich unter anderem mit der Inszenierung der Bestandsgebäude. So soll etwa das denkmalgeschützte Turmhaus im Sinne historischer Planungen baulich erweitert und die eingeschossigen ehemaligen Abfüllhallen in Teilen aufgestockt werden.

Die eingebundenen Gutachter empfehlen nun eine zeitnahe Überarbeitung des siegreichen Entwurfs in einigen Details. Das Konzept soll dann eine Grundlage für die Entwicklung des Bebauungsplans Nr. 445 sein. Alle Entwürfe sind bis zum 22. März in der vierten Etage des Neuen Rathauses auf der Ausstellungsfläche neben dem Stadtmodell zu sehen. Am Montag, den 25. März, findet um 17.30 Uhr in der Feuerwache Lützschena eine Informationsveranstaltung zu den erzielten Ergebnissen und zum Bebauungsplan „Wohnquartier Zur Alten Brauerei“ statt.
Quelle: PM Stadt Leipzig


Grafik: Arbeitsgemeinschaft Schulz und Schulz Architekten | Bayer Uhrig Architekten |Franz Reschke Landschaftsarchitektur


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Alt 14.03.19, 21:57   #649
Woodnock
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Zitat:
Zitat von Woodnock Beitrag anzeigen
Kennt jemand nähe Informationen zum Projekt und hat eine mögliche Visualisierung der Wohnbebauung?

Habe selbst mal gegraben und das Projekt bei der Green-Tech-Building Participation AG gefunden: Projektseite


Zitat:
Projektende: II. Quartal 2020
Baujahr: Neubau
Miet- und Nutzfläche : ca. 5.600 m² Miet- und Nutzfläche
Wohnungen : 78 Wohnungen
Grundstück: ca. 5.100 m²
Miet-/Nutzfläche: ca. 5.600 m²
Stellplätze: 13 Außenstellplätze und 66 Tiefgaragenstellplätze


Neubauprojekt „Junges Wohnen“
Abbruch und Entsorgung des bestehenden Industriebaus BJ ca. 1900


Lagebeschreibung:



...


Das Grundstück mit einer Größe von ca. 5.000 m² befindet sich in der Nähe des Stadtzentrums im Stadtteil Eutritzsch. Die Liegenschaft kann von 2 Seiten befahren werden. Nördlich bildet ein Wohngebiet die Grenze des Grundstückes; somit ist die nähere Umgebung durch zumeist 3- bis 4-geschossige straßenbegleitende Wohngebäude geprägt.


Bild: https://www.gtbag.de/wp-content/uploads/2019/02/Delitzscher_Kamera_01_170921_0013.jpg Bild: https://www.gtbag.de/wp-content/uploads/2019/02/Delitzscher_Kamera_02_170921_0011.jpg
Quelle: Green-Tech-Building Participation AG


Was man natürlich sowohl im Text als auch in den Bilder weggelassen hat ist das direkt angrenzende Viadukt der Bahn. Den trotz Langsamfahrstrecke (im Kurvenbereich) wird der Zugverkehr (S1 und S3, RE, EB und IC) nicht unbemerkt bleiben.
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Alt 15.03.19, 13:28   #650
Birte
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Birte ist im DAF berühmtBirte ist im DAF berühmt
^ Sehr dicht bebautes Grundstück und für meinen Geschmack bemerkenswert nichtssagend. Mal sehen, ob es zur Realisierung kommt. Auf der Homepage befinden sich noch so einige Kandidaten, die seit einer gefühlten Ewigkeit in der Warteschleife hängen....
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Alt 20.03.19, 11:10   #651
DAvE LE
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Zitat:
Aus der Dienstberatung des Oberbürgermeisters:

Neue Pläne fürs Wohnen am Karl-Heine-Kanal

Auf dem Gelände der ehemaligen „Leipziger Jute-Spinnerei & -Weberei“, zuletzt „VEB Texafol“, in Neulindenau sollen neue Wohnungen und Gewerbe entstehen. Deshalb wird für das etwa 4,3 Hektar große Gebiet jetzt ein neuer Bebauungsplan aufgestellt. Dies hat die Verwaltungsspitze jetzt auf Vorschlag von Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau beschlossen.

Das Areal zwischen Karl-Heine-Kanal, Wieprecht- und Lützner Straße liegt seit Beginn der 1990er-Jahre brach, neue Firmen siedelten sich nicht an. Der Eigentümer der denkmalgeschützten Produktionshallen des Textilbetriebs will nun ein attraktives Wohngebiet mit Gewerbe auf seiner knapp 20.000 Quadratmeter großen Teilfläche bauen. Weil das ehemalige Produktionsgebäude zunehmend verfällt, besteht hier dringender Handlungsbedarf. Damit der Investor seine Pläne vorantreiben kann, muss zunächst ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden. Der derzeit gültige sieht keine Wohnbebauung vor. Der Bebauungsplan Nr. 410 „Lützner-Straße/Karl-Heine-Kanal“ schließt künftig auch zwei angrenzende Flächen – die straßenbegleitenden Grundstücke an der Lützner- und Wieprechtstraße sowie eine Fläche südlich davon am Kanal – mit ein. Diese Gebiete wurden in den Geltungsbereich einbezogen, da mit der geplanten Sanierung und der Ergänzung der denkmalgeschützten Gebäude auch neue Zufahrten geschaffen sowie Wohn- und Stellplatzflächen neu angeordnet werden.

Auf dem Teilstück des ehemaligen „VEB-Texafol“ sind etwa 125 Wohneinheiten geplant, davon 60 im denkmalgerecht sanierten Altbau. Parkplätze sollen vor allem in einer Tiefgarage entstehen. Für die in städtischem Eigentum befindlichen Flächen an der Wieprechtstraße wird der Bau von rund 80, weitgehend mietpreis- und belegungsgebundenen Wohneinheiten sowie eine gebäudeintegrierte Kindertagesstätte geprüft.
Quelle: PM Stadt Leipzig

Übersicht der Fläche: https://www.google.com/maps/search/W.../data=!3m1!1e3
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Alt 21.03.19, 18:42   #652
hedges
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Beiträge: 1.426
hedges sorgt für eine nette Atmosphärehedges sorgt für eine nette Atmosphärehedges sorgt für eine nette Atmosphäre
^ das würde dieser Ecke recht gut tun. Gegenwärtig ja noch von einer perforierten Kleingewerbestruktur bestimmt. Das wirkt alles immer noch nach einer schlechten und nachfrageresistenten Planung der 1990er Jahre. Das im Kontext einer zunehmenden Wohnbebauung am Lindenauer Hafen und in Plagwitz. Ich bin gespannt, was dabei entstehen wird.


______


Bzgl. der alten Sternburg-Brauerei: das sieht auf den ersten Bildern nach einer richtigen Qualität aus. Vor allem, weil es nicht gerade der beste Standort in Leipzig ist. Diese Qualität hätte man auch gerne bei der Naumannschen Brauerei in Plagwitz gesehen.
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Alt 22.03.19, 17:57   #653
Nuperus
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An der Ecke Wieprechtstraße/Lützner Str. steht bereits ein Rohbau. Bin gespannt, wie der Rest gestaltet wird.
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