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Alt 24.12.14, 12:45   #136
nachtgoblin
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nachtgoblin sitzt schon auf dem ersten Ast
^^

Wenn man sich nur noch über mangelnde Patina oder die zu saubere Luft beschweren kann, muss man echt von einem gelungenen Ergebnis sprechen. Selbst das sog. Bewusstmachen der Zeitschichten muss gelobt werden, denn bei der Brücke, im Gegensatz zum damals üblichen Waschbeton-Museums-Anbau an der über 500 Jahren alten Burgruine, kann man hier von einer sensiblen Vorgehensweise sprechen.

Leider aber möchte auch ich ein bisschen meckern: Und zwar finde ich die Milchglasscheiben anfällig für vandalistische Tätigkeiten. Ich habe schon die Uhr gestoppt wann dort wohl Scheiben zu Bruch gehen. Dort wo Alt-Sachsenhausen anfängt, dort wo die Leute in Scharen bald Neujahr feiern werden. Da wird es sicher Menschen geben, die darin attraktive Ziele finden.
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Alt 24.12.14, 14:10   #137
SchwarzesSchiff
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Ich finde das Ergebnis extrem beeindruckend. Zwei zueinander unpassende Elemente zu nehmen (der alte Randteil der Brücke und der nicht ganz so alte Mittelteil) und sie durch das Hinzufügen einer dritten Komponente in einen gemeinsamen Rahmen zu stellen, erfordert eine Menge Sensibilität und Sinn für Ästhetik. Hier werden die einzelnen Zeitschichten weder betont noch kaschiert, sie werden in ein Gesamt-Konzept eingefügt, das vorher noch nicht da war. So wünsche ich mir Architektur in Frankfurt!

Und selbst von den Laternen bin ich begeistert. Wenn das die neue Standard-Frankfurt-Laterne würde, könnten einige Straßen enorm verschönert werden. Ich bin immer wieder überrascht davon, wie kleine, liebevolle Details für den Eindruck im Großen einen Riesen-Unterschied machen.
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Alt 25.12.14, 08:28   #138
Xalinai
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Zitat:
Wenn das die neue Standard-Frankfurt-Laterne würde, könnten einige Straßen enorm verschönert werden.
Bitte nicht. Diese Laterne ist ein Musterbeispiel für eine Quelle von Lichtverschmutzung. Das ist das optische Gegenstück zu den Spinnern, die nachts um halb zwei mit ihrem Motorrad auf der A661 ausprobieren müsssen, ob der Motor tatsächlich 15000 Touren schafft - die hört man bis zum Buchrainplatz. Und diese Leuchte bringt das Licht überall hin, nur nicht auf die Straße, wo es hingehört (siehe Skyline-Webcam) - muss mir nochmal vom Boden aus ansehen, ob evtl. sogar Blendwirkung für Autos vorkommt.

In Wohnstraßen sollte die Beleuchtung so ausgerichtet sein, dass man zumindest in den oberen Stockwerken ohne Verdunkelungsmaßnahmen schlafen kann - das ist mit dieser Leuchte nicht machbar.
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Alt 25.12.14, 11:26   #139
Dedulja1
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Laternen und Lichtverschmutzung

Ich finde sowohl die Laternen als auch das Gesamtergebnis sehr gelungen. Im Gegensatz zu den modernen Laternen im Europaviertel, die eher an ein Industriegelände erinnern, könnten diese Laternen so einige Straßen aufwerten.

Und ist es wirklich angebracht, in der Innenstadt einer Großstadt, die Frankfurt ja zweifellos ist, von Lichtverschmutzung zu sprechen?
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Alt 25.12.14, 23:50   #140
Xalinai
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Der Physikalische Verein Frankfurt hat noch immer Sein Observatorium auf der alten Physik stehen.
Und warum sollte man die unnötige Umwandlung von aufwändig produziertem und verteiltem elektrischem Strom, unnötig, weil das damit erzeugte Licht zu 90% irgendwohin geht, statt seinen Zweck zu erfüllen, nicht Lichtverschmutzung nennen?
Schau dir eine der Nachtaufnahmen der Skyline-Webcam an: Die bei weitem hellsten Lichtquellen sind die neuem Lampen auf der Alten Brücke. Und sie sind so hell, weil sie das Licht nicht nach unten lenken, sondern selbst 80m Höhe über der Brücke noch keine Abschirmung/Lichtlenkung wirksam wird. Da geht das erzeugte Licht bei klarem Himmel geradewegs ins Weltall, bei trübem, oder diesigem Wetter haben die Lampen eine Hof wie der Mons manchmal und ansonsten reflektiert die Wolkendecke das Licht bis nach Offenbach. Für eine neu entwickelte Leuchte wird mein Urteil bei diesem Bild nur "Setzen, Sechs!" lauten.
Wenn man die Leuchte so konstruiert, dass 95% des Lichtes da hin gehen, wo sie gebraucht werden und 5% die Leuchte selbst illuminieren, dann ist das vielleicht noch akzeptabel, allerdings kann das auch schon durch die Rückstrahlung der Straßenoberfläche erreicht werden.
Das ist anders bei Leuchten in geschlossenen Räumen, bei denen man gerne einen ungerichteten Anteil Licht hat, da der ungezielte Lichtanteil über Wände und Decken zu einem insgesamt helleren Ambiente führt - bei Außenbeleuchtung, insbesondere auf einer Brücke, wo es noch nicht einmal die Reflektion von Gebäuden nebendran gibt: Unfug.
Zur Zeit der Kutschenlaternen und der Gasbeleuchtung konnte man Leuchten noch nicht anders konstruieren, da reflektierende Flächen, die oberhalb der Lichtquelle angebracht waren, schnell verrußten - das wird bei aktueller Lampentechnik nicht vorkommen. Prinzipiell wäre die optimale Leuchte heute außerhalb des von Ihr erzeugten Lichtkegels im Dunkeln gar nicht als Quelle des Lichtes zu erkennen - und das ist heute möglich. Ebenso gibt es Platzierungskonzepte, nach denen die ausgeleuchteten Bereiche nur minimal überlappen, aber jeweils die benötigte Lichtmenge ankommt.
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Alt 26.12.14, 15:07   #141
tunnelklick
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Die Alte-Brücke-Leuchten erfüllen aber nicht nur den Zweck, den Geh- und Fahrweg der Verkehrsteilnehmer zu erhellen, sondern auch den Zweck, das Bauwerk zu markieren, so wie die blauen Neonstreifen die Friedensbrücke oder das Leuchtwerk an der Obermainbrücke. Das ist letztlich auch Lichtverschmutzung, aber trotzdem ganz nett; insofern ist die Erleuchtung über die Fahrbahn hinaus Programm, die Leuchte mithin mehr als eine Einrichtung zur Erhöhung der Sicherheit und Leichtigkeit des Straßenverkehrs.
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Alt 26.12.14, 23:20   #142
Xalinai
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^Das ist ein Argument, wäre aber mit weit geringerer Lichtintensität schon zu erreichen - auch hier ist die von Dir angeführte Obermainbrücke das bessere Beispiel, wie man dieses Ziel erreichen kann. Also: Wir erzeugen noch das eine Sechstel an Licht, das nach unten gerichtet ist, zu Beleuchtungszwecken und weitere 10% dieser Menge zur Dekoration der Brücke, damit wird insgesamt knapp ein Fünftel der Energie verbraucht und 80% weniger überflüssiges Licht gestreut - Nachhaltigkeit ist damit zwar noch nicht erreicht, aber die Richtung stimmt. Die Anzahl der Leuchten auf der Alten Brücke ist übrigens auch soweit ich ohne Ortstermin feststellen kann, etwa fünf mal so hoch wie auf der Ignatz-Bubis-Brücke.
Ich finde leider das "Frankfurt-Projekt" von Mäckler gerade nicht, kann deshalb mein Gefühl nicht verifizieren, dass ich diese Lampen bereits da gesehen habe - also in einem Werrk, das vor fast 30 Jahren entstand, zu einer Zeit, als man sich über das ganze Thema noch nicht wirklich Gedanken gemacht hat (nur der Physikalische Verein klagte schon über die verschlechterung der Beobachtungsmöglichkeiten von der Volkssternwarte aus und meinte damit nicht nur den AfE-Turm).
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Alt 27.12.14, 00:02   #143
Beggi
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Lichtinstallationen auf der Alten Brücke

Nach so viel emotionaler „Lichtverschmutzungsdiskussion“ war es für mich von großem Interesse, die Wirkung der neuen Lichtinstallationen auf der der Alten Brücke nicht nur durch die Netzkamera, sondern in Wirklichkeit anzusehen. Auf dem Weg zur Alten Brücke kam ich an zahlreichen potentiellen Lichtverschmutzungsquellen vorbei. Alte Bäume wurden mit den im Gehweg eingelassenen Strahlern angeleuchtet, die Hochhäuser waren illuminiert und fast alle Mainbrücken (auch der Eiserne Steg) wiesen irgendwelche Lichteffekte auf. Und ich dachte: „KLASSE!“ Ohne die zahlreichen Lichtinstallationen wäre Frankfurt viel dunkler und sicher weniger einladend.

Die sanierte Alte Brücke hatte ich bisher nur bei Tageslicht gesehen und war sehr positiv von der Beleuchtung überrascht. Die Beleuchtung war keineswegs zu hell und verlieh der Brücke ein angenehmes Flair. Für mich ist das ein Lichtkunstwerk, also das Gegenteil von Lichtverschmutzung. Einen ebenbürtigen Einsatz von Straßenlaternen und Lichtkästen muss man sicher lange suchen.

Zur Beruhigung: Sowohl die Laternen als auch die Lichtaufsätze auf den vier Portalwänden haben zwar auf den Oberseiten helle Glasflächen, sie lassen aber kein Licht nach oben durch. Und es wird noch raffinierter. Alle Laternen haben innen Blenden, die das Licht nicht Richtung Fluss in den Himmel steigen lassen (s. Foto unten), es wird also tatsächlich hauptsächlich die Fahrbahn ausgeleuchtet. Die von Xalinai verlinkte Netzkamera (s. o.) ist auf „Sternenmodus“ gestellt. Die Lichter erscheinen dadurch sternenartig und es sieht so aus, als ob die Laternen nach oben strahlen. Die Realität ist anders.









__________________
Foto(s) von Beggi, falls keine andere Quellenangabe vorhanden.
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Alt 30.12.14, 10:07   #144
Schöne Aussicht
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Schöne Aussicht sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreSchöne Aussicht sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreSchöne Aussicht sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Sehr schöne Fotos Beggi,
auf dem Weg zum Stadtgeläut kam ich auch da vorbei und fand die Beleuchtung aus Fußgängersicht sehr gelungen - vor allem, wenn man es mit der früheren Situation vergleicht. Auf dem Weg unter der Brücke sieht es leider anders aus. Da ist der Brückenbogen immer noch ein recht finsteres Loch. (OK, die dort übernachtenden Obdachlosen wird das freuen).
Daß die Brückensanierung jetzt fertig sein soll, hat mich allerdings überrascht. Unter dem ersten, dem Vorlandbogen auf Stadtseite, hat man vor Monaten, wozu auch immer, einen Teil der Stahlarmierung mit dem Preßlufthammer freigelegt. Das Loch ist immer noch da. Auch an den Betonplattformen (da wo nur die grün gestrichenen Geländer stehen) wäre an einigen Stellen noch eine Sanierung angebracht, denn die Armierung liegt teilweise frei und rostet vor sich hin. Ich hoffe mal, daß sich im Frühjahr doch noch einer blicken läßt, der diese Restarbeiten erledigt. Karl & Gickel müssen ja auch noch aufgestellt werden.
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Alt 01.01.15, 18:08   #145
RYAN-FRA
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Beleuchtung

Ich habe mir die Beleuchtung der Alten Brücke jetzt mal in real angesehen und ich kann nichts von Blendwirkungen oder Umweltbeleuchtung feststellen, wie hier gemutmaßt wurde. Im Gegenteil: die Beleuchtung durch die Lampen ist eher schon auf Kuschel-Licht herunter gedimmt. Und die Lichtquader auf den Stelen verleihen den Selben erst den richtigen Schneid.
Auf allen Fotos und Webcams hat der Licht/Blendeffekt einen höheren Wert, als in der Realität. Das ist bei Kameras allgemeines Problem, dass Lichtquellen anders dargestellt sind, als das Auge aktiver wahrnimmt.

Fazit: ich bin zufriedener als befürchtet.
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Alt 02.01.15, 07:12   #146
Xalinai
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^Ja, stimmt: Kameras sind objektiver als das menschliche Auge.
Durch den völligen Verzicht auf eine Ausrichtung des abgegebenen Lichtes - es ist schlimmer als ich es zunächst annahm, man hat Mattglas in die Leuchten eingesetzt - bieten diese eine große leuchtende Fläche statt eines kleinen blendenden Punktes. Das egibt, zusammen mit dem Verlust durch die fehlende Ausrichtung den Eindruck von Kuschellicht (also eben wenig Licht). Deshalb (und wegen ihrer geringeren Höhe) braucht man auch drei mal so viele Leuchten wie auf der Ignatz-Bubis-Brücke.
Aber offensichtlich gefällt die Beleuchtung des Mains und der Wolken statt der Gehwege und Fahrbahnen einem Großteil der Foristen. Es ist ja auch Saison für Lichterketten und LED-Figuren...
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Alt 02.01.15, 17:03   #147
Golden Age
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Fahrgasse bitte als nächste Umbau-Stufe

Ich habe die Brücke nun auch einige Male passiert und man kann wirklich zufrieden sein. Die Beleuchtungs-Stelen erinnern ein bisschen an Gotham und haben hohen Wiedererkennungswert. Man fühlt sich abends auf der Brücke besonders als Fahrradfahrer und Fußgänger viel besser wahrgenommen. Das ist ein großer Fortschritt.

Schade ist, dass der zweite Mäcklersche Brückenturm so einfach unter die Räder kam. Gerade ihm hätte ich eine wertige, behutsame und nutzerfreundliche Bebauung (Cafe, Terrassen, usw.) zugetraut. Vielleicht sollte man eines Tages einen neuen Anlauf wagen, denn gerade am Main sollte die Stadt sich von der besten Seite zeigen. Auch der Biergarten unter der Brücke (hibbdebach) sollte wiederbelebt werden.

Jetzt da Kurt-Schumacher Strasse, Fischerplätzchen und Alte Brücke einen modernen Standard besonders bei der Beleuchtung erhalten haben, sollte man unbedingt auch die Fahrgasse bis zur Berliner Strasse als nächstes angehen. Der Gestaltungsunwille (Beton-Blumenkästen und Poller), schummrige Beleuchtung und fehlende Bäume wären der perfekte Nährboden für einen Peter Fox Song ("Du kannst so schön hässlich sein, so dreckig und so grau..."). Es ist kein Wunder, dass die Galerien immer öfter abends dunkel bleiben und Passanten möglichst schnell durch diese Strasse huschen (es sei denn man möchte zum Kneipen-Museum "Dortmunder Pils Treff"). Besonders ärgerlich ist der Leerstand an der Ecke Braubachstrasse / Fahrgasse. Hier sind die Fensterscheiben schon seit einem halben Jahrzehnt mit goldenen, blickdichten Postern der Sykline zugeklebt. Gerade hier wäre Platz für Außengastronomie und wird momentan total "verschenkt". Gerade am neuen Fischerplätzchen sieht man wie gute Gastronomie (Moloko, Naiv, Langosch am Main) von neuer Platzgestaltung schnell profitieren kann.
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Alt 03.01.15, 08:58   #148
Xalinai
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^

Die Fensterscheiben wurden mit dem Einzug des letzten Betreibers vor gut 20 Jahren, aufgrund der spezifischen Eigenheiten seines Gewerbebetriebs, so dekoriert. Leerstand ist das erst seit ca. drei Jahren.

Was die Galerien angeht: Vielleicht ist einfach nur die Dichte und das Angebot der Galerien so, dass die Kundschaft ausbleibt? Oder auch ein Jahrzehnt sinkende Realeinkommen bei denen, die eben nur alle fünf Jahre mal über die Anschaffung von Kunstwerken nachdenken?
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Alt 03.01.15, 12:20   #149
nachtgoblin
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^

Die Fahrgasse ist nun leider nicht mehr so sehenswert wie sie einmal war. Es ist üblich, dass sich Galerien gerne in Altstädten ansiedeln. Das habe ich vor allem so in Straßbourg erlebt, das ich gerne als unzerstörte Frankfurter Schwesterstadt bezeichne. Dass da die Klientel ausbleibt muss einen insofern nicht weiter wundern. Frankfurt hat allemal kauffreudige Kunstsammler, nur eben nicht solche, die gerne in der unschönen Fahrgasse bummeln.
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Alt 17.03.15, 17:37   #150
epizentrum
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Der Sandstein-Bestand an der Alten Brücke ist auch nach der Sanierung in einem unterirdischen Zustand. Nicht zu übersehen sind weiße Mineralien-Blüten gerade auch an den Nahtstellen zu den neu gesetzten Platten. Da der Ruderverein 1865 gerade einen Teil der Südböschung der Maininsel neu gestaltet, bot sich die Gelegenheit für ein Beispielbild:



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