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Alt 05.06.19, 04:23   #1861
blue-fox
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blue-fox ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
in der morgenpost heißt es vom verkehrsminister andreas scheuer, das er den derzeitigen eröffnungstermin für oktober 2020 anzweifle,
grund hier für sei


weiter heißt es unter anderem


als ganzes hier nachzulesen
https://www.morgenpost.de/wirtschaft...ober-2020.html

Hinweis der Moderation: Die Einbindung des Zitats wurde editiert. Grund: Unerlaubtes Pressezitat.
Bitte künftig auf die Richtlinien für das Einbinden von Texten achten. Vielen Dank.
Bato
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Alt 05.06.19, 11:40   #1862
a57046d
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a57046d sitzt schon auf dem ersten Ast
Um den Inhalt zu vervollständigen, zusammengefasst wiedergegeben, ohne Vollzitat :

Es handelt sich wohl um einen vertraulichen Brief an Flughafenchef Lütke Daldrup (wie in Ministerien beim Austausch mit Unternehmen üblich).
Darin wird auf die Brandmeldeanlage und die Kabelgewerke verwiesen, die sowohl vom TÜV Rheinland als auch von Lütke Daldrup selbst immer noch als kritisch eingestuft werden.
Hinzu komme die Abhängigkeit der FBB Zeitpuffer von äußeren Faktoren wie der Freigabe durch die Baubehörden.

Das ist zwar alles schon längst bekannt und zig mal durchgekaut worden...
Dennoch muss man dem guten Mann im Verkehrsministerium hier in der Sache recht geben, den Druck endlich zu erhöhen und sich nicht mit weiteren Allerweltserklärungen und Lamentieren zufriedenzugeben.
Spät aber vielleicht nicht zu spät scheint sich die Bundesregierung endlich dem Problem-BER anzunehmen.
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Alt 05.06.19, 12:17   #1863
seneca007
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seneca007 hat die ersten Äste schon erklommen...
Sinnloses Vollzitat des Vorposts gelöscht.
Bato


Das Verhalten Scheuers ist ein Witz! Seit Beginn an ist sein Ministerium mit Staatssekretären im Aufsichtsrat der FBB vertreten. Zudem ist der Bund Anteilseigner...
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Alt 05.06.19, 13:33   #1864
a57046d
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a57046d sitzt schon auf dem ersten Ast
Anteilseigner ja, allerdings mit einer Minderheitsbeteiligung, im Gegensatz zu Berlin und Brandenburg die zusammen Mehrheitseigner sind, es alleine aber scheinbar nicht gebacken bekommen.

Hier übrigens die Beteiligungsstruktur zur besseren Information.
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Alt 05.06.19, 14:41   #1865
Dunning-Kruger
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^ Keiner der drei Anteilseigner hat eine Mehrheit. Berlin und Brandenburg sind eigenständig.
In der Geschichte des BER war dies bei der Standortwahl schon einmal von Bedeutung. Da hat der Bund mit dem damaligen Minister Wissmann und Berlin mit Diepgen das Land Brandeburg mit Stolpe überstimmt. Brandenburg war für Sperenberg gewesen, aber die Berliner hatten Angst um Abwanderung nach Brandenburg und waren dann für Schönefeld, da stadtnah. Das ganze war kurz nach der Volksabstimmung über ein gemeinsames Bundesland, die an Brandenburg scheiterte. Wäre diese erfogreiche gewesen, so kann man aus meiner Sicht davon ausgehen, wäre Sperenberg auch für die Berliner erste Wahl gewesen.

Geändert von Dunning-Kruger (05.06.19 um 20:50 Uhr) Grund: Orthographie
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Alt 05.06.19, 15:08   #1866
a57046d
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a57046d sitzt schon auf dem ersten Ast
Deshalb schrieb ich "zusammen", da kommen sie nämlich schon auf eine Mehrheit, was in den letzten Jahren zu Kungeleien bzw. gemeinsamen Absprachen beider Länder geführt hat, da bis auf die CDU und die FDP sämtliche Parteien in den Landesregierungen vertreten sind regt sich auch wenig politischer Widerstand gegen das jahrelange Trauerspiel.
Daher habe ich auch den Link eingefügt, der Bund hat nur einen Anteil von 26 Prozent, Berlin und Brandenburg jeweils 37 Prozent.

Die Sperenberg Diskussion ist lange her, kommt zwar in Zeitungskommentaren immer mal wieder auf, sollte aber endlich ad acta gelegt werden und stattdessen aufs hier und jetzt konzentriert werden.

Geändert von a57046d (05.06.19 um 15:23 Uhr)
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Alt 05.06.19, 15:44   #1867
Dunning-Kruger
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^ Was gab es denn für Kungeleien? In den letzten Jahren?
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Alt 05.06.19, 18:17   #1868
a57046d
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Kungelei ist vielleicht etwas übertrieben, aber dass Lütke Daldrup, ein fachfremder Stadtplaner aus dem Berliner Politikbetrieb als Flughafenchef ins Amt gehoben wurde anstatt auf Sachverstand zu setzen, würde ich als ein solches Beispiel sehen. Bei seinen Vorgängern sieht es nicht viel besser aus, wie kam man auf die Idee, ausgerechnet Pleitenmanager Mehdorn zu holen: Weil er der Berliner Politik nahe stand. Auch der Aufsichtsrat ist besetzt von Politikern und Gewerkschaftsfunktionären, die Linke hat lange erfolgreich Externe verhindert. Die Kontrollfunktion kann dadurch nur beschränkt ausgeübt werden. Vor zwei Jahren wurde der Aufsichtsrat sogar noch um weitere Mitglieder aufgebläht. Untersuchungsausschüsse werden konsequent blockiert, obwohl man sich großspurig der Transparenz verschrieben hat.

Man hat den Eindruck es geht oft vorrangig um Posten, Abfindungen und Hinhaltetaktiken, bis heute. Seit 2012 ist nur wenig auf der "Baustelle" passiert, und wenn dann nur im Schneckentempo, und das nach einem der größten politischen Fiaskos in der Region Berlin/Brandenburg.
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Alt 05.06.19, 21:04   #1869
Dunning-Kruger
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^ Für LD gab es auch Argumente ihn an die Spitze zu setzen, obwohl er sich zuvor nicht als Flughafenmanager profiliert hat. Flughafenmanager sind aber im allgemeinen auch keine Fachleute darin, wie man einen verkorksten Bau zu Ende bringt, sondern auf den Feldern der wirtschaftlichen Entwicklung, Akquise, etc. zu Hause. Da der BER nach den verschobenen Eröffnungen und einigen mehr oder weniger fachnahen Managern im politischen Sperrfeuer der Parteipolitik gelandet ist, so finde ich es dann auch nahvollziehbar einen Geschäftsführer zu wählen, der auf dem politischen Terrain Erfahrung hat. Der Aufsichtsrat hat dies bewusst so entschieden. Ich finde nachvollziehbar.
Man muss LD auch zugute halten, dass er die AirBerlin Pleite gemanagt hat, mit EasyJet und einigen wenigen Langstreckenverbindungen wurde nicht schlecht kompensiert, was durch die Pleite weggefallen ist.
Bezüglich der Fertigstellung des BER wäre mein Vorschlag erst mal zu sehen wie die Sache mit WFP 2020 ausgeht. Der Berliner Grünen-Bundestagsabgeordnete Stefan Gelbhaar, sicher kein Freund von LD, denkt dass trotz des eng getakteten Zeitplans die Eröffnung des BER im Oktober 2020 machbar sei und relativiert den Brief Scheuers. Wenn Scheuer so besorgt sei, wie im Brief postuliert, dann wundert er sich, dass er die Gelegenheit um Fragen zu stellen nicht nutzt.
LD hat sich im Übrigen auch zu Scheuers Brief geäußert. Es sei ein normaler Vorgang zwischen einem Gesellschafter und seinem Unternehmen. LD geht unbeeindruckt weiter davon aus, das der BER im Herbst nächsten Jahres eröffnet.
Q: Berliner Zeitung
Ansonsten gibt es nichts Neues. Es wurde meines Erachtens wieder eine Sau durchs Dorf getrieben.
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Alt 05.06.19, 21:19   #1870
Bousset
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Bousset könnte bald berühmt werden
Zitat:
Zitat von a57046d Beitrag anzeigen
Deshalb schrieb ich "zusammen", da kommen sie nämlich schon auf eine Mehrheit, was in den letzten Jahren zu Kungeleien bzw. gemeinsamen Absprachen beider Länder geführt hat...

Was habe ich da verpasst? Einer der offensichtlich vielen Gründe für das BER-Debakel ist , dass beide Länder oft genug nicht an einem Strang zogen. Da wäre die Diskussion um die Nachtruhe, die Volksabstimmung zur Offenhaltung von TXL etc.

Ein Mann von Fraport fordert einen zweiten Flughafen in Berlin, im Westen also nichts Neues. Übliches Sperrfeuer und eigentlich kann man es nicht mehr hören.
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Alt 09.06.19, 12:12   #1871
a57046d
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a57046d sitzt schon auf dem ersten Ast
An diejenigen, die auf Herrn Scheuer draufhauen sollte mal aufklärt werden:
Der Bund, ebenso wie die Länder Berlin und Brandenburg sind nur Anteilseigner der Flughafengesellschaft und sitzen auch nur im Aufsichtsrat, dieser hat lediglich kontrollierende Funktion. Sie haben weder direkt Einfluss noch sind sie in das tägliche Baugeschehen auf dem BER involviert, dafür zuständig ist das Management mit Herrn Lütke Daldrup, so wie es auch seine Vorgänger waren. Die Flughafengesellschaft wird wie jedes andere Unternehmen der freien Wirtschaft auch, geführt, muss also auch dementsprechend zumindest kostendeckend wirtschaften, was allerdings in Berlin anscheinend anders gehandhabt wird als im Rest des Landes, da man für sich offenbar andere Maßstäbe ansetzt und sich eigene Regeln gibt.
Bevor man sich allgemeinen Anschuldigungen gegen den Bund hingibt sollte man sich mal mit den Unternehmensstrukturen in Deutschland auseinandersetzen.

Und was die TXL Offenhaltung und die Fluglärm Diskussionen angeht: Das hat so viel mit den Fehlleistungen auf der Flughafenbaustelle und dem Fiasko von 2012 zu tun wie die Diskussion um den Regierungsflughafen am Schönefelder Terminal, nämlich eigentlich gar nichts.
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Alt 09.06.19, 16:49   #1872
Dunning-Kruger
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^ Das operative Geschäft der FBB ist wirtschaftlich recht erfolgreich. Und die Geschichte der Baustelle des BER ein Desaster, wie in den 125 Seiten dieses Threads auch schon mehrmals durchgekaut. Von Dir kommt da inhaltlich nichts Neues. Hast Du den Fred mal gelesen?

Die Aussage, dass man in Berlin andere Maßstäbe setzt als im Rest des Landes ist dann aber Off Topic und nach meinem Erachten tendentiell Polemik.

Eigene Regeln und Maßstäbe kenne ich ganz gut aus Bayern, um inhaltlich auch noch was dazu zu schreiben. Das gilt für verschiedene Felder, und die jüngere Geschichte der CSU Minister in Berlin zeigt genug Beispiele für ein Verhalten (z .B. hier oder hier, etc pp), wo Deine Worte gut passen, wie ich finde.

Die letzten und der aktuelle CSU Verkehrsminister haben sich selten darin hervor getan den BER konstruktiv zu begleiten. Deshalb nun auch die Kritik an Scheuers Brief im Berliner Abgeordnetenhaus. Jörg Stroedter, der Vizechef der SPD-Fraktion spricht von dem Eindruck, dass Herr Scheuer mehr als Interessenvertreter des Münchner Flughafens agiert, als an Fortschritten am BER interessiert sei. Link

Im Forum hier hat in den letzten Posts übrigens niemand auf den Herrn Scheuer draufgehauen.

Geändert von Dunning-Kruger (09.06.19 um 19:37 Uhr)
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Alt 11.06.19, 14:25   #1873
a57046d
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a57046d sitzt schon auf dem ersten Ast
^ Die Flughafengesellschaft schreibt seit 2012 rote Zahlen und braucht jedes Jahr frisches Geld, auch von den Anteilseignern, der momentane Boom in Tegel sorgen hier nur für ein ein kurzfristig positives Tagesgeschäft.

Und dass sich Herr Scheuer nicht im Untersuchungsausschuss zeigt halte ich für legitim, sein Ministerium ist von Anfang an beim BER involviert und über den Aufsichtsrat laufend informiert, welche Informationen soll er sich hier holen, die er nicht sowieso schon kennt, abgesehen davon hat ein Bundesverkehrsminister auch noch andere Aufgaben als sich um den Berliner Flughafen zu kümmern.
Dass er Lobbyarbeit für den Münchner Flughafen macht halte ich für Polemik.

Die Glyphosat Debatte hier in den Thread zum BER Flughafen reinzumixen halte ich für zweifelhaft und nicht weniger offtopic. Die Autobahnen in Bayern kosten übrigens auch deshalb mehr, weil z.B. topografisch andere Voraussetzungen gegeben sind als im norddeutschen Flachland und es steht jedem Bundesland gleichermaßen frei, Lobbyarbeit beim Bund zu betreiben, die Bayern sind darin nur besonders erfolgreich, was ihnen als langjährigem Hauptbeitragszahler des Länderfinanzausgleichs meiner Meinung nach allerdings auch zusteht.
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Alt 11.06.19, 19:03   #1874
Dunning-Kruger
Silbernes Mitglied

 
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^ Sicher ist es legitim für Herrn Scheuer beim Verkehrsausschuß durch Abwesenheit zu glänzen. Auch wenn es inhaltlich um den BER Eröffnungstermin ging, um den er sich laut seinem Brief große Sorgen macht.
Immerhin das zweitgrößte Infrastrukturprojekt des Landes, hinter S21 (welches das Potential hat ein ähnlich großes Kosten- und Termindesaster wie der BER zu werden).

Und dass er seine ministeriellen Sorgen dort Herrn Lütke Daldrup persönlich hätte mitteilen können? Geschenkt!

Dass dort die Firmen anwesend waren und für Fragen zu seinen Sorgen zur Verfügung standen, die Firmen, die die kritischen Gewerke bearbeiten? Geschenkt!

Der Herr Scheuer ist ein Geschenk für den BER und hilft ungemein bzw. bis zum Gehtnichtmehr. Mit seinen Briefen. Finde ich!
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Alt 12.06.19, 09:48   #1875
Theseus532
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Die CSU hat das Verkehrsministerium seit Jahren missbraucht um Bayern maximale Mittel zuzuschustern. Man könnte das ja noch irgendwie tolerieren, wenn ansonsten dort gute Arbeit geleistet würde. Leider aber dokumentieren schon die Namen der Verkehrtsminister - ob Ramsauer, Dobrint oder Scheuer - dass den Verantwortlichen leider jegliche Kompetenz und jegliches Interesse fehlt, diesen überaus wichtigen Bereich auch nur annähernd so zu gestalten und zu verändern wie es nötig wäre. Es ist ein Desaster, was diese Partei aus diesem Ministerium gemacht haben, einen besseren Selbstbedienungsladen. Anstatt Vorreiter für eine zukunftsgerechte Mobilität, für den Umbau unseres Verkehrswesen, ob Bahn, Nahverkehrskonzepte, Elektromobilität, egal was. Nichts wurde angegangen, weil die CSU keine Verantwortung für Deutschland sucht, sondern Vorteile für Bayern, der Fokus einer Regionalpartei. Stattdessen wird an einen Verkehrskonzept des 20 Jahrhunderts festgehalten, das sich in der bayerischen Provinz vor seinen Wählern selbst feiert, wenn die meisten Autobahnkilometer in Bayern verbaut werden.
Der BER wird natürlich nur als lästiger, bisher vernachlässigter Konkurrent zum Münchener Flughafen gewertet. So unsympathisch das Auftreten dieser Vertreter auch sein mag, es zeigt auch, dass wenn Landesregierungen wie Berlin und Brandenburg so halbherzig an Infrastrukturprojekte wie dem BER (oder auch dem A100 Ausbau) herangehen, kleckern und nicht klotzen und der Bevölkerung beschwichtigend weismachen, dass man Flugverkehr ohne Grösse, Geld und Verkehrsanbindung bauen kann, dann braucht man sich über das Ergebnis von BER nicht wundern.
München und Bayern haben einfach ihren Flughafen professionell und mit Weitsicht durchgezogen, und Planung und Widerstand waren auch dort 20 Jahre und länger Thema, was man immer gern vergisst. Das war kein Selbstläufer.
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