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Alt 11.06.19, 23:59   #16
tunnelklick
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Die Fläche (Flurstück 151/11) ist rd. 30.400 m² groß und steht seit 2011 im Regionalen Flächennutzungsplan als gewerbliche Baufläche. Der Bewuchs ist also kein Bannwald oder so was.


© Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 06.2019, © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

Bin auch sehr gespannt auf Details zur PKW- und ÖPNV-Anbindung.
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Alt 12.06.19, 00:19   #17
Schmittchen
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Querido, unmittelbar westlich vom Baufeld führt die S-Bahn vorbei (sie unterquert dort die ICE-Strecke). Es ist an eine weitere Station gedacht.

Luftbildvisualisierung:


Bild: The Dome Projektentwicklungsgesellschaft

Der kleinere Bauteil, der an das Squaire-Parkhaus angebaut werden soll, wird "Forum" genannt. Dort ist auch eine Betriebssporthalle der Fraport AG geplant. Der mittlere ist ein Hotel, daran schließt sich die Arena selbst an. Als Planer sind unter anderem die GBP Architekten aus Berlin und die Frankfurter WPV Baubetreuung tätig. Fassaden:


Bild: The Dome Projektentwicklungsgesellschaft

Vorbild für das Frankfurter Projekt soll der 2016 eröffnete "Rogers Place" in Edmonton (Kanada) sein. Dort spielt das Eishockey-Team Edmonton Oilers, das dem kanadischen Milliardär Daryl Katz gehört. Eben dieser möchte mit seiner Katz Group das "The Dome" genannte Projekt in Frankfurt realisieren. Wie das Vorbild von innen aussieht, kann man hier und dort sehen.
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Alt 12.06.19, 06:20   #18
met-co
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Die neuste Animation, die von der Bild veröffentlicht wurde, sieht wirklich nicht mehr nach Kaiserlei aus. Ich muss zugeben, dass ich etwas erleichtert bin. Ich glaube nicht, dass der Standort am Kaiserlei, wenn auch es optisch sicher ansprechend gewesen wäre mit Skyline und EZB im Hintergrund, dem starken Verkehr gewachsen wäre. Als Anwohner hatte ich da schon das Schlimmste befürchtet. Gut, dass die Frankfurter jetzt einen besseren Standort gefunden haben.
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Alt 12.06.19, 07:43   #19
frank353
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Neue Arena am Fliughafen "The Dome"

Die Fläche wurde am 12.6.2019 in der FAZ bestätigt:

Es handelt sich um ein konkurriendes Projekt zur Planung der Stadt. Ich hoffe, dass die Stadt damit ihre eigenen Planungen einstellt.

Meiner Meinung nach liegt der Standort am Kaiserlei zu nah an der Gerbermühle und direkt an den Gärtnereien von Oberrad.

Zu den Fakten aus dem Artikel:

- Es soll drei Arenen geben, eine überdachte Arena mit 23.000 Plätzen und 100m Länge
- Bannwald ist nicht betroffen, dennoch frage ich mich, wie es gehen soll, dort zu bauen, obwohl dort angeblich schon die Bäume wegen des Flugverkehrs gekürzt sind
- The Dome soll 2023 fertig sein
- Fraport vergibt das Grundstück in Erbpacht
- Architekten sind GBP
- Investor Katz Group, Kanada
- Vorbild: Edmonton Oilers Roger Place

Es wäre die größte Sporthalle in Deustcland, größer als die Lanxess Arena. Meiner Meinung nach macht es keinen Sinn eine vergleichweise kleine Halle mit 13.000 Zuschauern im Rhein Main-Gebiet zu bauen, wenn man die Top Acts will. Ich denke auch die Basketballer und die Icehockey Teams können damit gut leben. Zusammen mit dem Flughafen und dem Bahnhof kann man gut anreisen und geht niemanden mit Lärm auf die Nerven.

Ich hoffe die Stadt gibt dafür den Zuschlag.

Geändert von frank353 (12.06.19 um 12:51 Uhr)
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Alt 12.06.19, 08:28   #20
Schmittchen
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Die Stadt hat keinen eigenen Planungen. Vielmehr betreibt sie aktuell ein Ausschreibungsverfahren für Bau und Betrieb einer Multifunktionshalle. Würde sie nun mit der Katz Group verhandeln und diese gar bevorzugen, wäre dies ausgesprochen problematisch. Denn es wären Schadenersatzansprüche des unterlegenen Teilnehmers zu befürchten. Daher sollte die Stadt das Verfahren am Kaiserlei zunächst für gescheitert erklären. Angesichts der Forderung von Lagardère nach Bürgschaften von Land und Stadt sowie der klaren Beschlusslage, des es abgesehen von der Bereitstellung eines Grundstücks keine finanzielle Beteiligung der Stadt geben werde, sollten dafür hinreichend Gründe gegeben sein.

Die Arena von "The Dome" dürfte länger als die Vorbeitrag genannten 100 Meter werden. Im erwähnten FAZ-Artikel heißt es lediglich, dass die Halle die Bundesstraße 43 auf einer Länge von knapp 100 Metern überspannen soll.

Bezüglich der Verkehrsanbindung von "The Dome" stehen zunächst 2.500 Pkw-Stellplätze im The-Squaire-Parkhaus zur Verfügung. Weitere Parkplätze sind in einer Tiefgarage unter den Neubauten geplant. Auch eine direkte Fahrradanbindung samt 1.000 Fahrrad-Abstellplätzen ist vorgesehen. Der mögliche Bau einer neuen S-Bahn-Station wurde oben schon erwähnt. Nicht zuletzt ist die Anbindung an das Fernbahnnetz und den größten Flughafen Deutschlands außerordentlich gut. Hier wäre wohl noch der Ausbau der Anbindung an The Squaire und den Flughafen-Fernbahnhof notwendig, in Form einer Kapazitätserweiterung und/oder einer zusätzlichen Erschließung, da bisher nur die begrenzt leistungsfähige "MiniMetro" zwischen The Squaire und dem zugehörigen Parkhaus zur Verfügung steht.

Interessant ist noch, dass für das Projekt "The Dome" zunächst ein Grundstück am neuen Terminal 3 vorgesehen war. Den Ausschlag für das Angebot des Areals am Terminal 1 soll der Wunsch der Fraport AG nach einer Halle für den Betriebssport gegeben haben. Die Katz Group hat eine solche dann in die Planung integriert.
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Alt 12.06.19, 09:15   #21
tunnelklick
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Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass man ein Projekt dieser Größe "anplanen" kann, ohne dass die Stadt etwas davon mitbekommt; andererseits ist die Fläche schon lange als Gewerbefläche ausgewiesen, so dass es ältere Überlegungen zur Erschließung, zum Anbauverbot an Bundesfernstraßen usw. geben könnte, die Planer also nicht bei Null anfingen und die planungsrechtlichen Grundfragen schon geklärt sind, die Stadt also erst mal nicht zu beteiligen war; aber viele andere (Hessen Mobil, DB Netz, Flugsicherung, vielleicht der RMV und wer noch alles), erstaunlich dass gar nichts durchgesickert ist. Vielleicht spielen die Fraport-Flächen jenseits der Autobahn noch ein Rolle, vielleicht für einen Bus-Parkplatz (mit Fußgänger-Brückchen).
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Alt 12.06.19, 11:13   #22
epizentrum
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Stichwort Rettungsflächen: Die Sammelplätze des Squaire liegen u.a. nördlich der B43 am Wald. Wir erinnern uns, dass die "Füßchen" am Gebäude nachträglich hinzukamen, um Fluchtwege ins Freie zu schaffen - also nicht nur über die Brücke, die Rampen bzw. zum Bahnhof. Ähnliches ist hier vorstellbar.

Erstaunlich ist der Zeitpunkt dieser Nachrichtenbombe. Möchte die im Kaiserlei-Wettbewerb unterlegene Katz Group maximale Verwirrung stiften, um die Verhandlungen mit der Konkurrenz mindestens zu verzögern? Könnte sein, andererseits wirken die Planungen fundiert. Auch das Detail der Fraport-Betriebssportflächen deutet auf Konkreteres hin als auf ein Luftschloss.
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Alt 12.06.19, 12:03   #23
RYAN-FRA
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Unerwartet und spektakulär

Das nenne ich eine Überraschung.
Könnte funktionieren, aber braucht eine Menge Zutaten: S-Bahn-Anbindung, erweiterte Strassenanbindung, zusätzliches Parkhaus, Überbauung der Bundesstrasse, eine Fluchtterrasse, Rodung der Bäume mit zu erwartenden Protesten, ... etc.

Der Platz würde ausreichen (ca. 80xmind.150 m). Und wenn die Strasse überbaut werden darf, dann ist ohnehin genügend Platz.
Die Halle/der Dome dürfte aber wegen des Anflugkorridors für die Nordwestbahn nicht zu hoch sein, denn der läge dann unmittelbar an der Gebäudekante.
Zudem käme dann noch die Geräuschbelastung in der Halle bei anfliegenden Maschinen.

Visus sind gut,wenig spektakulär, jedoch beeindruckend, wenn man sich über die A3 nähert.

23.000 ist eine hervorragende Größe. Wenn, dann richtig! 13.000 am Kaiserlei hatte ich eh für albern gehalten.

Letztlich wären Kaiserlei oder Rebstock einfacher. Aber die Anbindung an den Flughafen, an den Bahnhof an zwei Autobahnen und an Gateway Gardens haben auch Vorteile.

Bin jetzt auf die Entscheidungen der Stadt gespannt.

Geändert von RYAN-FRA (12.06.19 um 12:21 Uhr) Grund: Ergänzungen
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Alt 12.06.19, 12:23   #24
epizentrum
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^ Ja, wegen der Geräuschbelastung ist eine komplett geschlossene Bebauung notwendig. Im Squaire funktioniert das gut. Ein Klassikkonzert würde ich im Dome allerdings auch dann nicht veranstalten.

Für die Rettungsflächen ist eine Überbaung der B43 nicht wirklich notwendig. Ein Zugang wäre auch mit Unterführungen möglich. Allerdings scheint die vorgestellten Planungen tatsächlich einen Hauptzugang (bspw. für Radfahrer aus dem Wald) per Rampe und kleinem Platz (über der B43) vorzusehen. Die Rampe würde praktischerweise auch als Rettungsweg funktionieren.

Auf jeden Fall dürfte Markus Frank gerade ziemlich "not amused" sein...
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Alt 12.06.19, 14:03   #25
Eagle1
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Ein Vorteil an diesem Standort ist, dass alle mitziehen - Investor, Airport, anscheinend auch die Stadt. Es wird keine Gegenwehr von Buergern /Anwohnern kommen, d.h. keine Verzoegerungen. Angenehmer Nebeneffekt waere auch Ausbau der allgemeinen Infrastruktur.

Zu Markus Frank muss man sonst nicht mehr viel sagen, er hatte einige Jahre Zeit und konnte nicht liefern. Er sollte sich jetzt mal flexibel zeigen. Es geht hier ja nicht um persoenliche Wins, sondern um die Stadt und Region.
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Alt 12.06.19, 14:36   #26
epizentrum
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Zur Illustration abseits der hübschen Visus nachfolgend zwei Fernblicke auf die Umgebung. Links vom Squaire-Parking, das auf dem Bild von 2012 gerade fertiggstellt war, beginnt das Gelände - derzeit stehen dort vor allem Kiefern und Birken:



Von der anderen Seite geschaut, würde The Dome etwa unter dem landenden Flugzeug stehen und die Linie vom Squaire zum Squaire-Parking fortsetzen. Die Vorbeifahrt auf der A3 würde diese beeindruckende Kette bei manchem Autofahrer Schnappatmung verursachen: (Bild von Ende 2015)


Bilder: epizentrum

P.S.: Mir war nicht klar, dass GBP Architekten für die Planung von The Squaire verantwortlich waren. Lt. eigener Website gingen sie aus dem Büro JSK Berlin hervor und waren von JSK Architekten, Frankfurt, bzw. der JSK International GmbH mit der Planung beauftragt. Der Gründer von JSK, Helmut Joos, starb im Februar 2018.
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Alt 12.06.19, 16:23   #27
Sascha86
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Unerwartet und Spektakulär - dem kann ich mich anschließen!
Das Model ist wirklich spektakulär, die Größe von 23k ebenfalls. Solch einen Dome braucht die Stadt, um auch die ganz großen Konzerte wieder auszutragen und bei jeder Art von Events vorne mitzuspielen.

Allerdings stelle ich mir die gleichen Fragen: wie soll das die Infrastruktur alles aushalten? Ein wachsendes Gateway Gardens, nun der Dome, der wachsende Flughafen. Die Autobahnen werden auseinander platzen.
Zusätzlich fehlt vor dem Dome der Platz, die Außenanlage.
Ich täusche mich hier gerne, denn diesen Dome würde ich mir sehr wünschen!
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Alt 12.06.19, 18:12   #28
Björnberg
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Björnberg wird schon bald berühmt werdenBjörnberg wird schon bald berühmt werden
Falls sich die Stadt bzw. Markus Frank jetzt stur stellen sollte und auf einer 13.000 Plätze-Planung am Kaiserlei beharrt... Könnte sie denn überhaupt ohne Weiteres mit einer tragfähigen politischen Begründung verhindern, dass ein privater Investor auf einem Privatgrundstück ein 23.000 Plätze-Konkurrenzobjekt errichtet?
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Alt 12.06.19, 18:59   #29
Megaxel
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Ich gehe davon aus, dass der Investor eine solche Halle dort nur errichten kann, wenn ein entsprechender Bebauungsplan aufgestellt wird. Und das ist dann eine politische Entscheidung. Die Stadt wird auf jeden Fall die Ausschreibung für das Kaiserlei-Areal abwarten müssen - sonst könnten Schadenersatzforderungen entstehen. Aber wenn die Investoren dort eine Bürgschaft zur Bedingung erheben, könnte man die natürlich ablehnen und der Kaiserlei wäre draußen. Offenbach war in meiner Wahrnehmung ja sowieso nie so begeistert von einer Halle an diesem Standort.
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Alt 12.06.19, 20:09   #30
tunnelklick
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^ Für die Arena bedarf es eines B-Plans ebenso wenig wie für das Squaire, dessen Parkhaus, das Sheraton-Hotel, FAC und all die anderen Gebäude zwischen Flughafen-Zaun und B43/Wald. Es gibt dort keine B-Pläne. Die planungsrechtliche Zulässigkeit wird nach § 34 BauGB beurteilt. Die Art der baulichen Nutzung (Arena, Hotel, Sporthalle) wäre nach § 34 Abs. 2 BauGB zulässig, weil die Fläche einem Gewerbegebiet im Sinne von § 8 BauNVO entspricht, wo solche Anlagen generell zulässig sind. Das Maß der baulichen Nutzung entspricht dem der näheren Umgebung (fügt sich ein). Entscheidend ist, dass der Regionale Flächennutzungsplan die Fläche bereits seit 2011 als Zuwachsfläche für gewerbliche Nutzung ausweist; es muss wegen der Art der Flächennutzung kein kompliziertes Änderungs- oder Abweichungsverfahren durchgeführt werden - heißt: in planungsrechtlicher Hinsicht hat ein Bauherr keine Schwierigkeiten zu befürchten.

Hohe Anforderungen stellt indessen das Bauordnungsrecht, aber wer das Squaire hingekriegt hat, sollte auch das hier schaffen. Besonderheiten ergeben sich aus den Belangen des Fachplanungsrechts (hier: FStrG, AEG, LuftverkehrsG). An fraglicher Stelle darf die Bauaufsicht eine Baugenehmigung nur mit Zustimmung der Luftfahrtbehörden und der Flugsicherung erteilen; das ergibt sich aus der Lage des Bauplatzes in den Anflugsektoren; außerdem gibts eine Höhenbegrenzung (25 m). Hessen Mobil und DB Netz bzw. Eisenbahn-Bundesamt werden zu beteiligen sein.

Wenn öffentlich-rechtliche Vorschriften, also im wesentlichen hier solche des Bauordnungsrechts , nicht entgegen stehen, besteht ein Rechtsanspruch auf Genehmigung; eine Bedürfnisprüfung, ob das Geschäftsmodell der Anlage trägt, ob es vernünftig ist, ob man es braucht, steht der Stadt nicht zu.
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