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Alt 30.07.19, 13:46   #76
ippolit
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^^
Das es an Verantwortungsübernahme fehlt ohne Zweifel, nur für was wäre dann ein Baubürgermeister wie der Herr Pätzold zuständig?
Was macht der Oberbaudirektor mehr?

Heute zieht es so aus, im unwahrscheinlichen Falle ein BB PP kommt auf eine Idee, dann muss er in seiner Verwaltung betteln, dass es umgesetzt wird.

Es würde schon helfen wenn im Bauamt jemand die Verantwortung hätte, der mehr Zug hat, damit ein BB PP keine Dauerausreden mehr hat, warum er so wenig macht.
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Alt 30.07.19, 14:01   #77
Architektur-Fan
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Architektur-Fan hat eine wundervolle ZukunftArchitektur-Fan hat eine wundervolle ZukunftArchitektur-Fan hat eine wundervolle ZukunftArchitektur-Fan hat eine wundervolle ZukunftArchitektur-Fan hat eine wundervolle ZukunftArchitektur-Fan hat eine wundervolle ZukunftArchitektur-Fan hat eine wundervolle ZukunftArchitektur-Fan hat eine wundervolle ZukunftArchitektur-Fan hat eine wundervolle ZukunftArchitektur-Fan hat eine wundervolle ZukunftArchitektur-Fan hat eine wundervolle Zukunft
Zitat:
Zitat von ippolit Beitrag anzeigen
Das es an Verantwortungsübernahme fehlt ohne Zweifel ...
Verantwortungsübernahme für was??? Ob die Fassade häßlich ist, ist doch eine rein subjektive Angelegenheit.

In den Gestaltungskommissionen & Preisgerichten sitzen hauptsächlich Leute, die architektonische Scheußlichkeiten als schön empfinden. Das ist das Problem.

Geändert von Architektur-Fan (30.07.19 um 14:36 Uhr)
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Alt 30.07.19, 15:01   #78
ippolit
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^
Es gibt unendliche lange Wege etwas im Bauamt durch zu bekommen, da Bedarf es einer kompetenten pragmatischen Leitung, die einfach mal sagt, so machen wir das und eben nicht einer Leitung, die Angst hat, Fehler zu machen.
Habe ich so ein Bauamt/Verwaltung hinter mir, ist es leichter Ideen schnell zu beurteilen und man wird Mutiger. Am Ende ist dann die Innovation das Normale und nicht das schließen eines Gebäudes, weil Rollstuhlfahrer angeblich nicht den Notsammelplatz finden.

Sprechen wir über Schönheit/Gestaltung gilt so wieso die Maxime, dass nur ich der Hüter der Wahrheit darüber bin ...

Also der Königsweg ist, alles hinzubekommen, eine innovative Atmosphäre auszustrahlen, dann gibt es keinen, der im vorauseilenden Gehorsam den Baukörper zum Stumpen macht.
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Alt 30.07.19, 16:25   #79
Architektur-Fan
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Zitat:
Zitat von ippolit Beitrag anzeigen
Es gibt unendliche lange Wege etwas im Bauamt durch zu bekommen, da Bedarf es einer kompetenten pragmatischen Leitung, die einfach mal sagt, so machen wir das und eben nicht einer Leitung, die Angst hat, Fehler zu machen.
Tja, wir leben halt in einem Land, in dem Juristen immer das letzte Wort haben dürfen. Wenn Juristen immer bestimmen dürfen, dann resultieren eben solche Verhältnisse.
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Alt 31.07.19, 16:18   #80
Goanna
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Zitat:
Verantwortungsübernahme für was??? Ob die Fassade häßlich ist, ist doch eine rein subjektive Angelegenheit.
Ich finde sich darauf zurückzuziehen, dass alles nur subjektiv sei, ist ein Teil des Problems.
Ich finde man kann in vielen Fällen sehr klar sagen, ob es sich ein Gebäude einfügt, nutzungsmäßig und ästhetisch zur Attraktivität der Straße beiträgt, eine nachhaltige, hochwertige Fassade besitzt etc. Völlig unabhängig von Stilempfinden. Was es dazu natürlich braucht ist eine Haltung.

Ich weiß nicht ob der OBD in HH de jure diese weitreichende Autorität besitzt, aber de facto ist es der Fall. Er hat in allen wichtigen Wettbewerben eine Hauptrolle in der Jury, wird auch bei einzelnen Stadtbild-relevanten Hochbauprojekten konsultiert, ist teilweise selbst bei Bemusterungen dabei. Er initiiert auch Wettbewerbe für Rahmenpläne, so er den Bedarf sieht. (Auf einen Rahmenplan oder eine Strategie für den Bereich Rotebühlplatz warte ich in Stuttgart z.B. seit Jahren.)
Man kann das natürlich auch kritisch hinterfragen und evtl. undemokratisch nennen. Alles was ich sehe ist, dass Hamburg Stuttgart um Jahrzehnte voraus ist was Planungsprozesse und auch die durchschnittliche Qualität der Ergebnisse angeht. Alles was ich mich frage ist: woran liegt das? Eine Idee die mich in dem Zusammenhang spontan ereilt hat war, dass es vllt daran liegt, dass eine Person Verantwortung übernimmt und sowas wie eine übergreifende Vision entwickelt. Beides kann natürlich auch im Gremium funktionieren, allerdings sehe ich das in Stuttgart mit seiner ehrgeizlosen, falschverstandenen Kompromisskultur momentan nicht. Vllt wird es Zeit mal jemanden von Außen hinzuzuholen.

Evtl ist das hier auch alles Off-Topic und sollte woanders weiterdiskutiert werden. Es war nur meine erste Reaktion auf die wirklich unterwältigenden Bilder vom Neubau am Rathaus...

Geändert von Goanna (31.07.19 um 16:46 Uhr) Grund: Ergänzung
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Alt 31.07.19, 20:03   #81
ippolit
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Unser Baubürgermeister könnte eine ähnliche Rolle spielen, wenn er das Potential dazu hätte. Leider haben wir einen der zwar Städtebau studiert hat nur die Kenntnis der Vokabeln lässt halt nicht automatisch eine Haltung entstehen, so rettet er sich von Ausrede zu Ausrede und macht etwas Fahrrad.

Sonst fällt mir zur "Haltung" auch der Berliner Baudirektor Hans Stimmann ein, der nach der Wende in Berlin alles in Stein haben wollte, weil er behauptete das müsste so sein.
Zitat:
Unter seiner Regie wurde ein strenges Regelwerk zum Bauen in der Innenstadt aufgestellt, das sich eng an historische Vorgaben hält: Die Traufhöhe darf 22 Meter nicht überschreiten, die Gebäudefront muss an der Straßenflucht liegen, die Fassaden müssen aus steinernem Material sein und der Wohnanteil muss immer mindestens 20 Prozent betragen.
Ausgetrickst wurde der Herr Stimmann durch Gehry der sich anders wie andere namhafte Architekten die zurückgezogen haben einen Spaß aus den Vorgaben gemacht hat.
Zitat:
Frank Gehry machte aus der DG-Bank am Pariser Platz fast eine Karikatur des Stimmannschen Leitbildes.
berliner-mieterverein-Senatsbaudirektor-Hans-Stimman

So gönne ich der Stadt Hamburg einen Mann mit der "richtigen" Haltung und wünschte mir ein Kollektiv von hervorragenden Architekten in Stuttgart wieder, in der Qualität das Einst den Weißenhof gebaut hat.
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