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Alt 22.04.14, 14:31   #106
Klarenbach
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Klarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz sein
Auch in Lichtenberg sind rege Bauarbeiten zu beobachten.
An der Degnerstraße 32-34 wird ein ungewöhnliches Wohnhaus mit 52 Mietwohnungen errichtet. Der Bauherr ist die Wohnungsbaugenossenschaft "Neues Berlin" e.G., die Planung stammt vom Büro Jahn Architekten (Berlin). Der Neubau soll vor allem altersgerechte Wohnungen umfassen, auch eine betreute Wohngemeinschaft der Stephanus-Stiftung wird integriert. Die Bauzeit läuft von 2014 bis 2016.
Hier gibt es einen Eindruck von dem Neubau, der ein wenig an ein Gasometer erinnert.









Ganz in der Nähe, in der Hedwigstraße 11/12, wird die Kindertagesstätte "Spatzenhaus" um einen Neubau für eine Kindertagesstätte und ein Stadtteilzentrum erweitert. Der Bauherr ist die SOZDIA - Stiftung (Berlin), die Planung stammt vom Büro Hinz-Architekten (Berlin).
An dem Fundament kann man erkennen, dass auch hier kreisförmige Grundrisse realisiert werden.





In der Künstriner Straße 28 wird ein kleineres Wohnhaus mit 9 Eigentumswohnungen errichtet. Der Bauherr ist die Team Haus GmbH (Berlin), der Entwurf stammt von Maria Terhelle (Berlin). Hier verfügen immerhin 4 Wohnungen über großzügige Küchen und Bäder mit Fenster. Die Kaufpreise betragen rund 2500 Euro pro Quadratmeter.

http://www.kü28.de







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Alt 22.04.14, 14:31   #107
Klarenbach
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Der Umbau eines ehemaligen Schülerspeisungsgebäudes in der Rudolf-Seiffert-Straße 83 wird langsam fertig. Hier wird ein eingeschossiger Typenbau (Mehrzweckgebäude Berlin, MZG) zu einem Gemeindezentrum mit einer Kindertagesstätte umgebaut. Dabei wird der Altbau erweitert und um ein zweites Geschoss in Holzbauweise aufgestockt. Der Bauherr ist die Evangelische Christengemeinde Berlin e.V., die Planung stammt von W. Schulz (Altenbeken).









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Geändert von Klarenbach (22.04.14 um 16:52 Uhr)
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Alt 22.04.14, 14:31   #108
Klarenbach
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Weiter geht es mit dem Rundgang durch Lichtenberg.
In der Otto-Marquardt-Straße 12-14 wird der Neubau der Kastanienhof-Grundschule errichtet. Der Entwurf für den Neubau stammt vom Büro Numrich, Albrecht, Klumpp Gesellschaft von Architekten mbH (Berlin).







Ein kleineres Bauvorhaben wird an der Erich-Kuttner-Straße 31 B realisiert. Hier wird ein ehemaliges Waschhaus zu einer Begegnungstätte umgebaut, dabei erfolgt eine Aufstockung des Gebäudes. Der Bauherr ist die WGLi Wohnungsgenossenschaft Lichtenberg e.G., die Planung stammt vom Ingenieurbüro für Baustatik Papenfuß & Piechottka (Berlin).





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Alt 26.04.14, 11:50   #109
Mariendorf
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Mariendorf braucht man einfachMariendorf braucht man einfachMariendorf braucht man einfachMariendorf braucht man einfachMariendorf braucht man einfachMariendorf braucht man einfach
Degnerstrasse

^^

Ich bin wirklich überrascht von dem zylindrischen Bauvorhaben in der Degnerstrasse. Leider konnte ich den Entwurf nirgendwo finden.

Immerhin gibt es von der Wohnungsbaugenossenschaft ein Bautagebuch inklusive Webcam.

Ein paar weiter Infos finden sich auf Seite 7 in diesem PDF.
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Alt 09.05.14, 10:34   #110
Batō
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Batō genießt höchstes AnsehenBatō genießt höchstes AnsehenBatō genießt höchstes AnsehenBatō genießt höchstes AnsehenBatō genießt höchstes AnsehenBatō genießt höchstes AnsehenBatō genießt höchstes AnsehenBatō genießt höchstes AnsehenBatō genießt höchstes AnsehenBatō genießt höchstes AnsehenBatō genießt höchstes Ansehen
Kommt ein weiteres Hochhaus für die Frankfurter Allee in Lichtenberg?
Die Berliner Woche berichtet über die Planung des Q218 Tower" der Privatinvestoren Ulrich und Lakomski. 500 Wohnungen wolle man in den 22-Geschosser schaffen. Die Finanzierung des 270-m€-Investments ist noch nicht sicher.
Hier eine Visualisierung des Hochhauses welches mich spontan an die Punkthäuser im Hansaviertel erinnert:


(C) Elwardt & Lattermann Architekten OHG
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Alt 09.05.14, 11:35   #111
jan85
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jan85 hat eine wundervolle Zukunftjan85 hat eine wundervolle Zukunftjan85 hat eine wundervolle Zukunftjan85 hat eine wundervolle Zukunftjan85 hat eine wundervolle Zukunftjan85 hat eine wundervolle Zukunftjan85 hat eine wundervolle Zukunftjan85 hat eine wundervolle Zukunftjan85 hat eine wundervolle Zukunftjan85 hat eine wundervolle Zukunftjan85 hat eine wundervolle Zukunft
^Nur ein paar Details:

-Das Hochhaus Q218 ist sozusagen eine Erweiterung oder Ergänzung des Q216. Dort gibt es bereits 440 kleine Wohnungen von 22-40m² mit einer Warmmiete um 350€ in denen überwiegend Studenten wohnen.
-Im Q 218 sollen nun nochmal 500 kleine Wohnungen (1-Raum Whg. mit 30-40m²) primär für Studenten hinzukommen.
-Der Investitionsbedarf liegt bei 50 Mio € und scheint gesichert, denn...
-...der Baubeginn soll im kommenden Jahr erfolgen

Die nicht gesicherten 270 Mio bezogen sich auf den Bedarf für Neubauten des Studentenwerks (es sollten um die 5000 Studentenheimplätze sein). Da hier bisher wenig Bewegung zu erkennen ist, sind die privaten Investitionen sehr wichtig. Mit dem Q218 wird nun eher ein günstiges Hochhausprojekt angestrebt - wobei beim Q216 sogar nur 20 Mio in die Renovierung investiert wurden und man nun sozusagen bei 250% der Kosten nur gut 110% der Wohnungen schafft. Auf jeden Fall aber entsteht so insgesamt ein wirklich interessantes kleines Quartier das die aufstrebende Tendenz des Bezirks weiter zementieren dürfte.
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Alt 10.05.14, 17:32   #112
Artec
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Artec ist einfach richtig nettArtec ist einfach richtig nettArtec ist einfach richtig nettArtec ist einfach richtig nettArtec ist einfach richtig nett
Treskow-Höfe

Ein paar Schnappschüsse von heut Nachmittag. Bilder in Nord-Süd Richtung der Treskowallee entlang.











Bilder von mir und gemeinfrei

Geändert von Artec (31.08.14 um 20:48 Uhr)
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Alt 11.05.14, 14:15   #113
Anti-Zombie
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moin, moin

ich bin auf der Suche nach Informationen über Bauvorhaben
auf dieses schöne Forum gestoßen.

Nützliche Beiträge und ne funktionierende Com.
Danke und weiter so.



und gleich mein erster Beitrag

Leider kann ich melden, daß am Münsterlanplatz Ecke Wönnichstrasse
der nächste Eigenheimkomplex gebaut wird.



Der Bau selbst scheint sich zmd rein äußerlich zu integrieren.
Die Höhe der Stockwerke entspricht in etwa denen eines Altbaus.
Das Penthouse möchte sich durch die Farbgestaltung mit einem
Dachstul verbrüdern. Der Versatz der Grundmauern wirkt abwechslungsreich.

Die Außenansicht entspricht dem neutralen Geschmack deutschlandweiter
und internationaler Investoren und sollte in ihrem Hotel-ähnlichen Character
die Argumente eines urlaubsmäßig entspannten Wohngefühls unterstützen.

Bevor der geneigte Käufer sich Gedanken über die Rendite macht,
sollte das, in der vorangegangenen 5-minütigen Überlegungsphase
über Sinn oder Unsinn, den Ausschlag geben.

Ein bischen langweilig finde ich die äußerliche Erdgeschossgestaltung.
Dahinter verbergen sich vmtl. die 22 neuen Garagenstellplätze.
Wünschenwert wäre ein Begrünung der kahlen Wand im EG.

Problematisch ist hierbei, daß für den Neubau ca. 30 Garagenstellplätze verloren gehen
und durch die neuen Anwohner der 40 Appartments mit ca. 60 Fahrzeugen zu rechnen ist.

Daß diese Rechnung nicht aufgeht, ist anhand der schon jetzigen Parkplatzknappheit
offensichtlich. 90 Stellplätze würden benötigt, nur 22 entstehen.


Würde man das Parkkonzept noch etwas überarbeiten, und wären die Wohnungen
für den Lichtenberger zugänglich, könnte ich dieses Projekt gut-heißen.



Auf diesem Bild ist die Verdrängen schon vollendet.
Wohnen in Lichtenberg, schön grün, am besten ohne Lichtenberger!?
...ein fast schon "freudsches Bild" - gibt es so etwas?...






Quelle: http://eos-nox.de/

so sieht es derzeit tätsächlich hier aus...






Weitblick ohne Weitsicht!

Man wirbt mit Weitblick und hohem Ausstattungskomfort,
Preise werden wohl 1/4 bis 1/2 Million Euro pro Wohnung.
3000 eur/m² als Homage an den coolen Lichtenberger in der Nachbarschaft.

Der Lichtenberger wird diese Wohnungen nicht jedoch mieten können.
Er muss wieder einmal zuschauen, wie sich Wenige ein
"angenehmes Wohnklima" schaffen und es den Vielen dafür nehmen.

Der Trend, Baulücken auf Teufel komm raus zu schließen,
läßt ein zukünftiges Stadtbild, ähnlich F´hain oder P´berg befürchten.
Dabei ist die Erhaltung, Schaffung und Nutzung lückenhafter Bebauung
das Merkmal des Bezirks Lichtenberg.

Unterschiedliche Höhen der Häuser, viele kleine Parks, eine äußerst
reichhaltige Pflanzen und Tierkultur haben bisher für ein gleichmäßiges
Abflachen bzw Ausdünnen der urbanen Wohngestaltung hin zum Stadtrand geführt.
(Tierpark/ Wuhlheide)

Der zunehmende Verlust dieser Streicheleinheiten für Geist und Seele
ist in Bezug auf Lebensqualität und Gesundheit mehr als bedenklich.

Link Medizinpopulär - kein Weitblick mehr

Monokultur ist nicht nur in der Landwirtschaft schädlich,
auch in der Bebauung.

Die Landschaftsarchitekten des Bezirks sollten dem schnellstmöglich Einhalt gebieten.
Viele andere Bauvorhaben in Lichtenberg haben bereits bewiesen, daß es geht.
(in diesen Thread einfach ein paar Seiten zurückblättern)

Viel größere und, anders als in diesem Fall, wirklich brachliegende Grundstücke
warten hingegen wirklichauf eine Bebauung, damit auch Berliner Familien
expandieren können und nicht emigrieren müssen.

Vlt. verschlägt es den ein oder anderen Bauherrn auf diese Seite,
und er schafft es,
eine Beziehung zwischen dem Leben der Anwohner und neuen Bauvorhaben herzustellen.

Buchhalter können auch Menschen sein...


Gruß und alles Gute

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Alt 11.05.14, 15:49   #114
TowerMaranhão
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TowerMaranhão ist ein LichtblickTowerMaranhão ist ein LichtblickTowerMaranhão ist ein LichtblickTowerMaranhão ist ein LichtblickTowerMaranhão ist ein LichtblickTowerMaranhão ist ein Lichtblick
Herzlich Willkommen, Anti-Zombie und danke für den Beitrag!

Deine Argumentation würde allerdings bedeuten, dass Bewohner von Prenzlauer Berg und Friedrichshain durch den fehlenden "Weitblick" krank würden. Tatsächlich ziehen viele Menschen bewusst dorthin und fühlen sich dort sehr wohl. Der angesprochene Übergang urban - Stadtrand wandert eben etwas nach außen. Es entstehen ja auch weiterhin viele durchgrünte Siedlungen am Stadtrand. Die Schaffung von günstigem und ausreichendem Wohnraum geht meiner Ansicht nach einzig durch regen Neubau. Und auch günstiger Wohnraum kann von reichen Menschen bewohnt werden.
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Alt 11.05.14, 19:31   #115
Konstantin
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Konstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle Zukunft
^^ Na, von "Emigration" zu sprechen ist doch wirklich stark übertrieben. Hier ziehen schließlich keine uniformierten Truppen durch die Straßen, die drohen Bevölkerungsteile umzubringen.

Aber zur Sache. "Altbauhöhen" werden da sicher nicht realisiert, man muss eher schon froh sein, wenn sich die Raumhöhen in Richtung 3 Meter bewegen und die Berliner Mindestbauhöhe von 2,50 überschreiten.

Was die zusätzlichen Kfz betrifft kommen natürlich mehr hinzu, aber Verkehrsreduktion geht nur über Verknappung von Stellplätzen im öff. Raum und die Verschmälerung von Straßen. Nur so lassen die Leute ihr Auto stehen oder verkaufen es - da ist es egal ob das die Autos der Zugezogenen oder der schon jetzt dort Wohnenden sind.

Die Aussage, dass "die Erhaltung, Schaffung und Nutzung lückenhafter Bebauung
das Merkmal des Bezirks Lichtenberg", das zu erhalten sei ist natürlich barer Unsinn. Berlin ist eine wachsene Stadt, was Veränderungen in allen Stadtteilen erforderlich macht. Auch in Lichtenberg.
Konstantin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.05.14, 23:38   #116
Anti-Zombie
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hallo,

mein Link verwies auf einen Bericht, wonach sich auch die Physiognomie des Augapfels
dem täglichen Gebrauch anpasst.
Kurze Distanzen beim Sehen, wie etwa bei Bildschirmen, Smartphones etc. bedeuteten,
so der Bericht, einen Brennpunkt kurz vor der Netzhaut, demzufolge sich der Augapfel verformt.
Nun sind enge Wohnsituationen natürlich nicht der Auslöser,
aber die angemahnte Weitsicht wohl sehr Bedeutsam als täglicher Ausgleich.

In Deutschland sind 2/3 Nutzer von Sehhilfen, davon die Hälfte permanent.
Der Bericht erwähnt zudem, daß die Bevölkerung Amazoniens und in Polargebieten
beinahe gegen Null % an Kurzsichtigkeit leidet.

Gene hin, Gene her, ohne tgl. Weitsehen und Tageslicht ist Kurzsichtigkeit vorprogrammiert.
- so die Studie -



Prenzelberger und Friedrichshainer,
nun ja, ich kann jetz viel falsch machen, alle über einen Kamm zu scheren, aber

für die meisten bedeuten diese Bezirke eher Plattform, als Rückzugsort.
Negative Begleiterscheinungen werden gern ignoriert,
wenn es dafür einzigartige Vorteile herauszuziehen gilt.
Selbst Aufklärung führt, wie wir es schon bei Rauchern und Alkoholtrinkenden kennen,
nicht immer zur spontanen Änderung der inneren Einstellung.
Ein Phänomen, das man gerade in niedrigen Altersgruppen und in denen,
die gerade ihre zweite Pubertät durchmachen (30 - 40) als Begleiterscheinung akzeptieren muss
und auch sollte, denn

Das Leben sehe ich u.a. als Prozeß, in dem ich Diversität und Zielestrebigkeit unterstütze.
Unsere Ressourcen in der Wahrnehmung sind doch aber gerade
unter der Belastung sich ändernder Lebensabschnitte eher begrenzt.
Jeder lernt anders und nicht immer voneinander.

Unsere Stadt ist ja ein Spiegelbild davon.

Das sich Menschen in Großstädten deutlich höherer Gefahren,
vor allem psychischer Erkrankungen aussetzen, sollte auch kein Geheimnis sein.
Die Wohnsituation hat dabei entscheidenen Anteil.

Aber wie so oft: solang es mich nich betrifft, interessiert´s mich auch nich
daher: biste jung, wohnste inna City, biste alt, ziehste an den Stadtrand


Aber muss ich denn, meiner individuellen Entwicklung nach, mit jeder Dekade meiner Lebenszeit
den Stadtbezirk wechseln ???

Ich finde, es sollte für beide Lebensmodelle Raum erhalten bleiben.
Denn ich persönlich schätze das generationsübergreifende Miteinander überaus.



@Konstantin

Das Wort "Emigration" steht nicht zwanghaft in Verbindung mit Krieg.
Auswanderer, die vor 200 Jahren nach Amerika emigrierten, darf man ebenso als solche bezeichnen,
wie den Nachbarn von nebenan.

zum Thema Altbauhöhen: ich weis, es wird nur noch selten so gebaut, aber
schau noch mal genau hin...





Daß meine Aussage bzgl. der Merkmale des Bezirks Lichtenberg barer Unsinn wäre,
ist natürlich barer Unsinn.

Nicht nur unter Seinesgleichen zu wohnen und sich damit nicht ausschließlich
mit Entwicklungshürden relativer und regionaler Interessengemeinschaften zu beschäftigen,
hat bereits vielerorts diese Erkenntnis zu Tage gefördert
und wird natürlich nicht nur in Lichtenberg genau so umgesetzt.


Dazu ein Vergleich, der vergangene städtebauliche Anpassungsfähigkeit an die Bedürfnisse der Menschen zeigt




(gleicher Maßstab)

diese Bilder sagen mehr als Worte ...

Wenn der Stadtrand nach außen wandert, sollte dies organisiert passieren.
Politik machen nicht nur Politiker, sondern auch Unternehmer und Bürger!
Nur leider allzuoft gegeneinander statt miteinander.
Ein Dialog, wie ich ihn hier suche und evtl gefunden habe, ist dazu notwendig.

Eine kreisrunde Regenbogenstadt vom Reißbrett mit Wohnzonen nach Gesinnung, Bildung,
Alter oder Vermögen wünscht sich doch keiner, am wenigsten unsere Nachfolgegenerationen.

wie immer, die Mischung machts

Veränderungen geschehen auf Grundlage von Bestehendem!
Andernfalls handelte es sich um Neuschöpfungen.

Die von mir angesprochenen Merkmale Lichtenbergs sind diesbezüglich aktuell ein Bestand.
Den es meiner Meinung nach zu Erhalten gilt.
Meine Gründe dafür hatte ich bereits erwähnt.


Bei aller Kritik, möchte ich jedoch auch sagen, daß sich Lichtenberg meiner Meinung nach
bisher als postives Beispiel hervor getan hat.
Um größer wäre daher meine Enttäuschung, wenn sich dies ändere.


Gruß
und einen Dank für die Diskussionsbereitschaft



--------------------
Hinweis der Moderation: Die Einbindung der Bilddateien wurde in Links geändert. Bitte künftig auf die Richtlinien für das Einbinden von Bildern achten! Vielen Dank.
Bato

Geändert von Anti-Zombie (23.06.14 um 13:59 Uhr)
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Alt 12.05.14, 09:29   #117
Ostkreuzblog
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Ostkreuzblog hat eine wundervolle ZukunftOstkreuzblog hat eine wundervolle ZukunftOstkreuzblog hat eine wundervolle ZukunftOstkreuzblog hat eine wundervolle ZukunftOstkreuzblog hat eine wundervolle ZukunftOstkreuzblog hat eine wundervolle ZukunftOstkreuzblog hat eine wundervolle ZukunftOstkreuzblog hat eine wundervolle ZukunftOstkreuzblog hat eine wundervolle ZukunftOstkreuzblog hat eine wundervolle ZukunftOstkreuzblog hat eine wundervolle Zukunft
Der ehemalige FHTW Standort am Ostkreuz wird zur Jugendherberge (Neudeutsch: Hostel) umgebaut. Projektinfos und Visualisierungen unter http://www.jugendherbergeberlinostkreuz.de

Diese Jugendherberge ist ausgesprochen gut gelegen.
Nicht zu weit in der City, was die Preise niedrig hält. Direkt am Friedrichshainer Partykiez, gegenüber gibt es ein Kaufland und natürlich ganz wichtig der Bahnhof Ostkreuz der künftig auch von den Regios aus der Region angefahren wird.

Jugendherberge Ostkreuz by Stefan Metze, on Flickr
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Alt 12.05.14, 09:33   #118
Neubau
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Neubau sorgt für eine nette AtmosphäreNeubau sorgt für eine nette AtmosphäreNeubau sorgt für eine nette Atmosphäre
^^

Zitat:
Zitat von Anti-Zombie Beitrag anzeigen
Dazu ein Vergleich, der vergangene städtebauliche Anpassungsfähigkeit an die Bedürfnisse der Menschen zeigt
Kannst du mir bitte deinen Gedankengang dahinter erklären? I dont get it
Neubau ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.05.14, 17:57   #119
Anti-Zombie
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Anti-Zombie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
hallo Neubau

na klar,
aber erstmal Grundsätzliches, nur um sicher zu gehen


In seiner jungeren Geschichte (letzten 150 Jahre) musste Berlin ja mehrmals
enorme Zuwanderungswellen verkraften.

Mit der Entwicklung von Millionenmetropolen, wurden die daraus entstandenen
Beherbungsproblematiken entsprechend ihrer Zeit gelöst.

Das Bewusstsein für die Bedürfnisse von Menschen, die auf engem Raum wohnen,
sowie deren politische Mündigkeit wuchs mit jeder Aufgabe
und hat so Einfluss auf das Stadtbild genommen.

Neben dieser Einflussnahme und dem nominalen Anstieg der Bevölkerung,
muss man natürlich auch die wirtschaftliche Potenz zur jeweiligen Zeit betrachten,
die der Notwendigkeit "Wohnungsbau" unterschiedlich gegenüber stand.

Das Verhältnis von Bedarf zu den städtebaulichen Möglichkeiten
hat sich über diese Zeit aber kontinuierlich angenähert,
sodaß es mit jeder Erweiterung eine sichtbare Anpassung an die
entstandenen Bedürfnisse der Menschen gab.

Infrastruktur (Gesundheit, Versorgung, Bildung, Verkehr)
Naherholung/ Ruhestätten, Begegnungsstätten, Kulturelle Entfaltung, etc

Die entstandene Art der Gestaltung sehe ich als Errungenschaft
über Generationen und unter zeitgenössischem Einfluss.
Sie ist als Lösung unter vielen Prüfungen hervor gegangen, und
man kann sie mit bloßem Auge erkennen - in dem Bild von West nach Ost bzw links nach rechts.



Jetzt kommt der springende Punkt:

Ein Bewusstsein über bereits Geleistetes wäre für mich Vorraussetzung,
um abermals darauf aufzubauen, auszusortieren oder zu verändern.

Ein Bewusstsein, das vielen Beteiligten, die sich gestalterisch oder von ihrer
Lebensart her integrieren möchten, aus unterschiedlichsten Gründen oft fehlt.

Hinzu kommt die Schwierigkeit der Verklärung außenstehender Meinungsträger,
die ob ihrer momentanen (vlt. erstmaligen) Zufriedenheit ihren Tellerrand
als Maßstab definieren.

(ein Phänomen, des ich noch aus Wendezeiten kenne)



Ein Bsp.,
das zugleich Hauptgegenstand meiner Sorgen ist
(...und mich überhaupt erst zu diesem Meinungsaustausch bewegt)

Hinterhöfe,
der F´hainer wäre wahrscheinlich froh, wenn das ein oder andere Haus
auf seinem Hinterhof einer Begrünung weichen würde.

Nun, das haben wir in Lichtenberg so.
Da gehe ich noch einen Schritt weiter und fordere "keine geschlossenen Hinterhöfe".
Mein Erleben Dieser hat mich zu diesem Schluss gebracht,
genau wie der F´hainer zu seinem Schluss kam.

Die Tierwelt ist ausgesperrt, Flora gedeit nur in begrenzter bestimmter Art
Das Aus- und Einsperren nimmt dem Tier: Mensch sein Gefühl territorialer Freiheit
und inspirierender aber auch relativierender natürlicher Vielfalt.
Ein Gefühl, das dem einer belebten abwechslungsreichen Einkaufsmeile mit Bürotürmen entgegen steht
und das gerade in Zeiten pers. Anspannung essentiell ist.

Geschlossen ist geschlossen - Bei uns ist alles begehbar und vor allem sichtbar.
Umgekehrt kennen viele das Sicherheitsgefühl einer abgeschlossenen Wohnungstür,
ohne diese ständig kontrollieren müssen.
Ein Raumgefühl aber, das sich auf Strassenzüge beschränkt ist keines!

Ein solcher Mangel, oder nenne ich es Makel?, hat Lichtenberg zu seinem jetzigen Antlitz verholfen.

Und jetzt soll ein Bauherr, mit 20 gereiften F´hainern kommen und sagen,
er möchte unsere Lücken schließen - es ginge uns allen dann immer noch besser als in F´hain.
Denn tatsächlich ginge es uns ganz hinterher einfach schlechter, als vorher.

Alternativer Raum zur Ausbreitung, in Citynähe ist doch massig vorhanden.
Schaut nur mal auf brachliegende Industriegebiete, die ja bereits dafür genutzt werden.
Das sollte für den maximal prognostizierten Zuwachs an Berlinern von 10% in 50 Jahren doch ausreichend sein.

Das betrifft natürlich alle außerhalb der Ringbahn angrenzenden Bzirke.


Was das Ausweichen betrifft;
die Möglichkeiten werden kaum geschaffen und nicht jeder ist permanent in Aufbruchstimmung,
erst recht, wenn es um den Erhalt seiner Wurzeln und den Kontakt zu Familienangehörigen/ Freunden geht.
Von der Finanzierung gar nicht erst zu sprechen.

Wenn ich mich in der Bahn umsetzen möchte, suche ich mir einen freien Platz!
- Ich fordere nicht 10 Leute neben mir auf, weiterzurücken
- Ich setzte mich zu keinem auf den Schoss
- und ich stelle keine Stühle vor die Türen



Vielleicht läute ich meine Alarmglocke etwas schrill,
da große Teile Lichtenbergs, vor allem im Osten von großen Wohnungsbaugesellschaft verwaltet werden,
deren Gespür für Verantwortung gegenüber dem Gemeinwohl vielerorts sichtbar ist.

Aber gerade die vielen kleinen, und mittlerweile auch einige größere Grundstücksbesitzer
können es schaffen, am Gemeinwohl entscheidend zu kratzen.


Der übliche Kampf mit Krampf - Allgemeinwohl vs Allgemeinwohl vs finanzieller Interessen

(kein Schreibfehler!)



in diesem Sinne
vlt. ein bischen weit ausgeholt, aber wie gesagt; ich wollte auf Nummer sicher gehen.

Gruß

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Alt 12.05.14, 18:45   #120
Neubau
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Neubau sorgt für eine nette AtmosphäreNeubau sorgt für eine nette AtmosphäreNeubau sorgt für eine nette Atmosphäre
Uff. Lang.

Die Bebauung war/ist in Lichtenberg vor allem deswegen nicht so dicht weil es damals doch ziemlich JWD war. Das mit politischen Errungenschaften und dergleichen zu begründen halte ich für weit hergeholt und klingt mir ein wenig nach Agitprop. Verdichtung ist ein normaler Prozess und setzt dort ein wo Wohnraum "fehlt". Mitte war vor 200 Jahren auch weniger dicht bebaut. Lichtenberg zieht jetzt halt nach, und ich bin mir sicher das wenn Lichtenberg nicht so lange ein eher schlechtes Image gehabt hätte (das hat sich ja tatsächlich gewandelt) wär das schon vor einigen Jahren passiert.

Natürlich ist es nicht begrüßenswert (und war es nie), wenn in einem Bock dutzende winzige, muffige Hinterhöfe entstehen. Aber das plant in diesem Fall ja auch niemand.

Zitat:
der F´hainer wäre wahrscheinlich froh, wenn das ein oder andere Haus
auf seinem Hinterhof einer Begrünung weichen würde.
Gut, das kommt natürlich immer auf die Person und die jeweilige Bebauung an. Hinterhof ist nicht gleich Hinterhof. Mich zum Beispiel persönlich stört es weniger das ich zum Hinterhof wohne, aber ich kenne auch Leute die das tatsächlich stört. Pauschalisieren würd ich da aber gar nix.

Der "Hinterhof" der in Lichtenberg entstehen soll ist zudem wohl total human im Gegensatz zu einer Mietskaserne.


Zitat:
Die Tierwelt ist ausgesperrt, Flora gedeit nur in begrenzter bestimmter Art
In meinem Hinterhof sitzen trotzdem Vögel auf den zwei Bäumen und irgendwo geistert sogar so eine schreckliche(r) Eule/Uhu rum der mir regelmäßig "auf den Sack geht" Ansonsten kann ich diesen Punkt nicht wirklich nachvollziehen, schließlich lebst du in der Stadt und nicht auf einem Acker.

Zitat:
Geschlossen ist geschlossen - Bei uns ist alles begehbar und vor allem sichtbar.
Japp, kenn ich. Ich habe mal in der Irenenstraße gewohnt und fand es grauenhaft das sich ständig Leute im öffentlichen "Hof" rumgedrückt oder "vergnügt" haben. Müll, siff und Kippen überall. Lecker!

Zitat:
Und jetzt soll ein Bauherr, mit 20 gereiften F´hainern kommen und sagen,
er möchte unsere Lücken schließen - es ginge uns allen dann immer noch besser als in F´hain.
Denn tatsächlich ginge es uns ganz hinterher einfach schlechter, als vorher.
Fhain-Komplex?

Zitat:
Alternativer Raum zur Ausbreitung, in Citynähe ist doch massig vorhanden.
Er ist aber eben auch in Lichtenberg vorhanden. In Citynähe. Überhaupt ist "woanders ist doch auch Platz" das typische Argument das angeführt wird, wenn jemandem die Veränderung der Nachbarschaft nicht gefällt. Außerdem führst du ja auch an die die Bebauung dieser Gebiete schon beginnt oder im Gange ist.

Zitat:
Vielleicht läute ich meine Alarmglocke etwas schrill
Das glaube ich auch - niemand plant den Untergang des Abendlandes!
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