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Alt 17.01.18, 09:20   #1
Batō
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Immeo(FdR)-Areal am Alexanderplatz

Ich mach mal einen neuen Thread hierfür auf. Teilweise wurden die Pläne ja schonmal in einen anderen Thread diskutiert.

Der Tagesspiegel hat gestern über die Pläne von Immeo - einer Tochter des französischen Unternehmens Foncière des Régions (FdR) - berichtet, 2 Türme visavis Park Inn zu errichten. In einem davon soll es 200 bis 300 Wohnungen geben.

Für den Bereich Alexanderstraße/Alexanderplatz wird derzeit der Architektenwettbewerb vorbereitet, der bis Mitte des Jahres abgeschlossen werden soll.

Die Türme sollen nicht höher als 150m werden damit das Park Inn seine "dominierende Rolle" am Platz nicht verliere.

Auf Seiten von Immeo wolle man rasch mit den Bauarbeiten beginnen.

Artikel Tagesspiegel

Schade, dass der Tagesspiegel keine bessere Grafik erhalten hat. Von den Türmen sieht man nichts, und dieser komische Sockelanbau sieht auch nicht wirklich vielversprechend aus.
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Alt 17.01.18, 10:47   #2
hensi
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hensi hat die ersten Äste schon erklommen...
Zitat:
Zitat von Batō Beitrag anzeigen
Die Türme sollen nicht höher als 130m werden damit das Park Inn seine "dominierende Rolle" am Platz nicht verliere.

Auf Seiten von Immeo wolle man rasch mit den Bauarbeiten beginnen.
ja ich verstehe dieses ewige klammern an den alten Bauten auch nicht, es wäre doch wirklich mal Zeit das andere moderne Hochhäuser die dominierende Rolle dort übernehmen, der Klotz vom Park Inn ist nun wirklich nicht die Kröhnung der Architekturschöpfung.

130m für alle 3 Gebäude? "Damit würden alle drei Türme nach jetzigem Stand auf gleichem Höhenniveau abschließen.
Kritiker bemängeln, dass dies zur Monotonie führen könnte."

Dazu muss man kein Kritiker sein, das würde auf jeden Fall zur Monotonie führen und als nächstes verlangt dann Frau Lüscher und Lompscher für alle Hochhäuser dies als Maximalhöhe um die Monotonie vollends zu manifestieren?
aber bestimmt müssen sie über die ganze Sache noch mal schlafen wie die letzten Jahre auch
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Alt 17.01.18, 10:52   #3
Batō
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Das mit der Monotonie durch die gleichhohen Türme war schon immer eines der Hauptprobleme des Masterplans. Es könnte gemildert werden wenn man nicht nur Vierkantbolzen baut sondern auch mit Verjüngung etc arbeitet.
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Alt 17.01.18, 11:05   #4
Novaearion
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Eine Verjüngung wäre durch den geänderten B-Plan ja problemlos möglich; genau das passiert aber nicht, wenn man einfach OK 130m festlegt - die Investoren werden die (ohnehin schon reduzierte) Geschossfläche sicherlich ausnutzen wollen.

Der einzige Lichtblick wären die beiden geplanten 150m-Bauten (Gehry & am Alexa), die diese Monotonie aufbrechen.
Das geplante Hochhaus am Kaufhof und die an der Alexanderstraße werden sicher auch noch "regulaliert"..
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Alt 17.01.18, 11:06   #5
Theseus532
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Die Planung des Alexanderplatzes ist an Irrrationalität nicht mehr zu überbieten. Alles wird ausgerichtet auf die DDR Planung mit dem Ziel am liebsten alles zu erhalten und das 30 Jahre nach dem Ende dieser letztendlich ziemlich bedeutungslosen Episode deutscher Geschichte.
Ich bin auch skeptisch wenn ich wieder lese 'jetzt soll es ganz schnell gehen'
Das wird seit 25 Jahren propagiert und passiert ist gar nichts.

Die Planung ist ein ideologisches Gemurkse, weil man sich nicht eingestehen will das die bisherige Bebauung jeder modernen vernünftigen Bebauung im Wege steht (wie sie der Kollhof Plan vorgesehen hätte) und solange man sich dem verweigert, wird alles nur Stückwerk bleiben und Investoren werden zögern sich einzubringen.
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Alt 17.01.18, 15:18   #6
ElleDeBE
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Mir leuchtet diese Kritik an der "Monotonie" auch nicht recht ein. Kollhoffs Masterplan sah ausschließlich 150 Meter hohe Gebäude vor. Jetzt sollen einige Hochhäuser 150 Meter hoch werden, andere 130 Meter, das Park Inn selbst ist 125 Meter hoch.

Ich kann auch nicht nachvollziehen, was im Tagespeigel-Artikel gemeint ist mit dem Satz: "Eine Fußgängerverbindung soll einen Sichtkontakt zwischen Alexanderstraße und dem Alex herstellen." Stehe ich auf dem Schlauch, oder ist das unverständlich formuliert?
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Alt 17.01.18, 18:15   #7
Gammelfisch
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Gammelfisch könnte bald berühmt werden
Glaube damit ist einfach nur gemeint, dass dieser riesige Sockelbau durchbrochen wird. Oder es ist ein Fehler und es ist eigentlich die Karl-Liebknecht-Straße gemeint, die ja zurzeit vom Alex abgeschnitten ist.

Von den Türmen sieht man auf der Visu nichts, weil ja noch gar nicht klar ist, wie sie aussehen werden. Der Wettbewerb kommt doch erst noch.
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Alt 17.01.18, 18:27   #8
Batō
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Zitat:
Zitat von Gammelfisch Beitrag anzeigen
Von den Türmen sieht man auf der Visu nichts, weil ja noch gar nicht klar ist, wie sie aussehen werden. Der Wettbewerb kommt doch erst noch.
Ja logisch, eine Baumassenvisu hätte mir auch schon gereicht um einen Eindruck zu bekommen wie sich Immeo die Zukunft des Areals vorstellt.
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Alt 17.01.18, 18:33   #9
Baukörper
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Zitat:
Zitat von Theseus532 Beitrag anzeigen
Alles wird ausgerichtet auf die DDR Planung mit dem Ziel am liebsten alles zu erhalten und das 30 Jahre nach dem Ende dieser letztendlich ziemlich bedeutungslosen Episode deutscher Geschichte.
Am Alexanderplatz stehen Gebäude aus drei Epochen: 1.die Behrens Häuser aus den 30er Jahren, Alexanderhaus und Berolinahaus, 2. die bereits veränderten DDR-Gebäude Kaufhof und Park Inn mit Sockel und 3. das moderne und, aus meiner Sicht, schlechteste am Platz, das Saturn-Gebäude.

Es ist immer Stückwerk, der Platz ist doch auch zu bedeutend und zu groß um ihn "in einem Guß" zu bebauen. Das war in den 30er Jahren vielleicht angedacht, konnte aber auch ohne Krieg nicht umgesetzt werden und der Kollhoff-Plan sieht nur auf den ersten Blick so aus.

Zitat:
Zitat von Theseus532 Beitrag anzeigen
Die Planung ist ein ideologisches Gemurkse, weil man sich nicht eingestehen will das die bisherige Bebauung jeder modernen vernünftigen Bebauung im Wege steht (wie sie der Kollhof Plan vorgesehen hätte) und solange man sich dem verweigert, wird alles nur Stückwerk bleiben und Investoren werden zögern sich einzubringen.
Das mit der Ideologie ist so eine Sache. Die DDR-Vergangenheit unsichtbar machen zu wollen, ist auch nur Ideologie!

Zitat:
Zitat von ElleDeBE Beitrag anzeigen
Ich kann auch nicht nachvollziehen, was im Tagespeigel-Artikel gemeint ist mit dem Satz: "Eine Fußgängerverbindung soll einen Sichtkontakt zwischen Alexanderstraße und dem Alex herstellen."
Soweit ich das verstanden habe geht es um einen Durchbruch des Park Inn Sockels, sodass praktisch zwei Gebäude daraus werden und eine Straße als Fußgängerzone zwischen dem Platz und der Alexanderstraße entsteht.

Geändert von Baukörper (17.01.18 um 22:21 Uhr)
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Alt 17.01.18, 19:02   #10
ElleDeBE
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^ Ich stand auf dem Schlauch, ich hatte bei "Alexanderstraße" dauernd an der südöstlich neben dem Alexa verlaufenden Straße gedacht, nicht an der mit dieser unverbundenen Straße nördlich des Alexanderplatzes. Durch einen Durchbruch des Park-Inn-Sockels ("Fußgängerverbindung" zwischen Alexanderstraße und Alexanderplatz) würde an dieser Stelle in der Tat ein Sichtkontakt zum Fernsehturm hergestellt.
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Alt 17.01.18, 22:04   #11
Bummler
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Ich war damals und auch noch heute von den nun 10 Jahre alten Entwurfsstudien vom Pape Architekturbüro begeistert. Mit dieser Monotonie könnte ich leben. Geht es nicht in diese Richtung?
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Alt 17.01.18, 22:11   #12
schierzii19
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schierzii19 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ja ,würde mir auch sehr gut gefallen,die sind aber auf der Vision 150m hoch, und geplant wird ja derzeit 130m..
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Alt 17.01.18, 22:18   #13
Camondo
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^^ Gefallen, naja, das sieht aus wie Ungers 1980 in Frankfurt.

https://db-service.toubiz.de/var/pla...ront_large.jpg

Ich bin ein großer Verehrer der Architektur Ungers aber Berlin braucht an dieser Stelle etwas Anderes. Finde ich. Etwas was anders aussieht wie ein Ungersabklatsch und nicht wie ein Messehochhaus von 1980.
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Alt 17.01.18, 22:45   #14
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Diese Diskussion um die Höhe ist m.E. zweitrangig. Wichtig ist doch, dass später der Gesamteindruck stimmt. Ob die Häuser 150, 130 oder nur 120 Meter hoch werden spielt keine Rolle, wie man gut am Upper-West und Zoofenster sehen kann.
Da steht keiner davor und sagt sowas wie: Sehen die aber schlecht aus, weil sie nur 119 bzw 118 Meter hoch sind .

Im Endeffekt werden die neuen Hochhäuser bestimmt nicht alle gleich hoch, sondern es wird kleine Unterschiede geben. Außerdem werden noch Antennen draufgesetzt.
Von unten wird man bzgl. der Höhe sowieso nicht viel sehen können und aus der Ferne kommt es mehr auf die unterschiedlichen Fassadenflächen an, die den Gesamteindruck bestimmen werden.
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Alt 18.01.18, 08:37   #15
Batō
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^^
In der Pape-Studie geht's auch mehr um die Positionierung der Hochhäuser bei gleicher Höhe und Bestehenbleibens sowie Sockeleinfassung des Park Inns. Die Lösung gefällt mir recht gut da sie zeigt, dass man auch mit so einem Minicluster bestehend aus 3 Hochhäusern eine urbane Hochhauslandschaft schaffen kann.

@Baukörper
Die städtebauliche Situation am Breitscheidplatz mit 2 Türmen die ein Torensemble und dadurch den Eingang zur Kantstraße bilden ist eine ganz andere als am Alex wo die Türme ursprünglich viel breitflächiger den Platz rahmen sollten.
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