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Alt 20.10.18, 15:07   #76
Dunning-Kruger
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Dunning-Kruger hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
^ Es werden etwa 220 Wohnungen im Gebäude entstehen, von der neun Quadratmeter großen Studentenwhg. mit Gemeinschaftsküche bis zur 100 qm großen Familienwohnung.
So sollen zwischen 450 und 500 Menschen im Gebäude wohnen.

Q: Morgenpost und RBB
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Alt 20.10.18, 18:51   #77
Baukörper
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Zitat:
Zitat von hensi Beitrag anzeigen
Gut finde ich aber das der Bau näher an der monströs breiten Straße steht
Das ist richtig gut. Die Alexanderstraße ist dann mit dem breiten Mittelstreifen immer noch breit genug, sie wird aber iregendwann von beiden Seiten deutlich begrenzt. Von dieser Seite, also von Osten, sieht das Gebäude auch noch am besten aus.

Optisch und mit der Reduzierung des überdimensionierten Freiraums tut es der Gegend sicher gut. Bislang ist dieses Stück der Alexanderstraße für mich eine der unwirtlichsten Ecken der Stadt (dagegen wirkt der Molkenmarkt fast behaglich ).
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Alt 20.10.18, 20:40   #78
Architektenkind
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Zitat:
Zitat von Dunning-Kruger Beitrag anzeigen
So sollen zwischen 450 und 500 Menschen im Gebäude wohnen.
Naja, das sind so Marketing-Aussagen. Ärgerlich, wenn die Presse das unreflektiert übernimmt. 9 qm sind auch für eine Studentenbude verdammt klein. Ich habe mal in einem Studentenwohnheim aus den 50ern auf 9,5 qm gewohnt, aber da gab es Gemeinschaftsküche und -duschen. Hier auch, oder sollen Bad und Kochnische in den 9 qm enthalten sein? Und gibt es tatsächlich Familien, die sich eine Wohnung in so einem Objekt leisten können, dann aber mit 100 qm zufrieden sind? Ich habe so meine Zweifel, ob da am Ende mehr als 150 oder 200 Leute dauerhaft zu Hause sein werden.
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Alt 20.10.18, 21:06   #79
Taxodium
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Zitat:
Zitat von Rainer Tee Beitrag anzeigen
.. Ich finde es sieht dem ehemaligen Hotel Stadt Berlin zu ähnlich, als hätte sich in den Jahrzehnten nichts verändert. Zwei nebeneinderstehende Tetra Pak mit immer den gleichen Fenstern.
Es ist wie "Zurück in die Zukunft, Teil 2". Falsche Knopf gedrückt und in die falsche Zeit gelandet. Kollhoff wollte sich als Post-moderner an die Glanzzeit des Hochhausbaus aus den zwanziger und dreißiger Jahren orientieren. In der Zeit waren Hochäuser noch Hohe Häuser und bedienten sich von den Stillmitteln der tradierten Architektur, die in die Höhe gesteigert wurden.
S+H ist jetzt am Alex vierzig Jahre später in den trüben Siebzigern der ausgelaugten Modernen gelandet. Die Zeit der Schuhkartons und Bauklötze.

Mit ein wenig Glück gibt es irgendwann in der Zukunft dann wieder eine Post-Retro-Moderne, wenn der Leidensdruck unter der aktuellen Gestaltungsarmut wieder groß genug geworden ist. Der unglaublichen Publikumserfolg der winzigen Zahl an Reko-Bauvorhaben kommt nicht von ungefähr.

Geändert von Taxodium (20.10.18 um 22:23 Uhr)
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Alt 20.10.18, 22:25   #80
Architektenkind
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^ So biegt man sich dann halt die Wirklichkeit zurecht: Das Empire State Building und das Rockefeller Center sind "eigentlich" nichts als abendländische Traditions-Architektur mit ein paar Stockwerken mehr, und der Sauerbruch-Hutton-Entwurf ist "eigentlich" wie aus den 70ern, auch wenn er einen Sockel hat und damit einen Straßenblock bildet, was in den 70ern städtebaulich völlig verpönt war.

Ernsthaft, das passt doch vorne und hinten nicht! Die – tatsächlich grandiosen – amerikanischen Wolkenkratzer aus den 20er/30er-Jahren waren etwas sehr eigenes und lassen sich nur mit Gewalt einer wie auch immer definierten "Tradition" zuschlagen (anders als z.B. das Flatiron-Building von 1902, das tatsächlich noch wie ein 90 Meter hoher Gründerzeitler aussieht). Und der Entwurf für den Alex verweist mit der Turmfassade nicht auf die 70er-, sondern auf die 50er-Jahre, während der Sockel, dem Masterplan aus den 90ern entsprechend, an die Behrensplanung aus den 20ern anknüpft.

Du machst es Dir sehr einfach mit Deinen Dichotomien: Was Du magst, ist Tradition; was Du nicht magst, ist Moderne – und zwar (Gott sei bei uns!) wie aus den "trüben 70ern". Nicht, dass die Unterschiede aus der Luft gegriffen wären. Wenn sie sich aber zu Schubladen verfestigen, verstellen sie den Blick auf die Differenz.

Geändert von Architektenkind (21.10.18 um 00:18 Uhr) Grund: Rechtschreibung
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Alt 20.10.18, 23:30   #81
Taxodium
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^Architektenkind, ich habe mich mittlerweile bereits ein wenig an deine reflexhafte Reaktionen auf meine Beiträge gewöhnt.

Du hättest in deinen Amerikanischen Beispielen auch noch das Chrysler Buiding nennen können, Bauten im Stile der Art Deco. Darin sind die Wörter Kunst und Dekor enthalten. Das sind Eigenschaften die man in den, Zitat, Tetra-Pack-Gebäuden schwer ausmachen kann. Ich beobachte in der aktuellen Berliner Architektur diese Faszination für die Architektur der Siebzigern und kann mich nur wundern.

Übrigens ist meine Maxime eine von Lord Chesterfield: speak of the moderns without content and of the ancients without idolatry. Aber auch das wirst du mir wahrscheinlich nicht abnehmen.
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Alt 20.10.18, 23:39   #82
Haufen
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Haufen könnte bald berühmt werdenHaufen könnte bald berühmt werden
Das sieht irgendwie schon traurig aus, fast könnte man meinen dass sich gestalterisch nichts getan hat seit den 50ern. Zumindest bringt die zweiteilige Farbgestaltung der Hochhausfassade etwas Abwechslung. In Richtung Alexanderstraße wirkt das Gebäude sogar relativ elegant. Es bleibt zu hoffen dass bei den anderen Projekten mehr Kreativität ins Spiel kommt, ansonsten wird auch die „Einheitshöhe“ mit dazu beitragen, dass die zukünftige „Skyline“ am Alex den Charme einer Hochhaussiedlung haben wird.
Übrigens muß man sich in diesem Kontext auch mal vor Augen halten, was in anderen Großstädten an ähnlich prominenten Stellen gebaut und geplant wird.

Geändert von Haufen (21.10.18 um 01:57 Uhr)
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Alt 21.10.18, 11:21   #83
ElleDeBE
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ElleDeBE ist im DAF unverzichtbarElleDeBE ist im DAF unverzichtbarElleDeBE ist im DAF unverzichtbarElleDeBE ist im DAF unverzichtbarElleDeBE ist im DAF unverzichtbarElleDeBE ist im DAF unverzichtbarElleDeBE ist im DAF unverzichtbarElleDeBE ist im DAF unverzichtbar
Es fiel mir nicht ganz leicht, den Entwurf sofort zu beurteilen. Das liegt daran, dass der Ist-Zustand grottig ist und das Begehren, dass überhaupt etwas geschehen könnte, gerade beim Alexanderplatz, nach einer unendlich scheinenden Kette von Ankündigungen und Enttäuschungen, besonders groß ist. Daher ist man zunächst über alles froh, was die Hoffnung auf Bebauung weckt, v.a. wenn, wie hier, ein Sockel den Alexanderplatz einfassen und die hier überbreite Alexanderstraße deutlich verschmälern und humanisieren wird.

Nachdem zwei Tage vergangen sind, schält sich aber für mich heraus, dass dieser Entwurf doch eher enttäuschend ist. Ein wie auch immer gearteter Ehrgeiz, an diesem namhaften Platz etwas besonderes zu leisten oder auch nur an bestehende Bauten anzuknüpfen und den Charakter des Platzes zu stärken, kann ich nicht erkennen. Der Sockel ist einfallslos und uninspiriert, könnte so fast überall stehen und wird der exponierten Lage m.E. nicht gerecht. Hier ist die Bezeichnung "Klotz" tatsächlich angebracht.

Beim Hochhaus gefällt mir die Fuge und der dadurch erzielte Twin-Tower-Effekt einerseits ganz gut, andererseits ist es vielleicht gerade die Twin-Tower-Assoziation, die vielleicht dazu beiträgt, dass das Hochhaus auf mich etwas düster und deprimierend wirkt. Es geht keine Leichtigkeit von ihm aus, keine Heiterkeit, kein Optimismus, und ich hoffe, dass die Twin-Tower-Assoziation nicht irgendwelche Idioten auf dumme Gedanken bringen wird. Mir ist auch nicht klar, warum kein erkennbarer Versuch der Vermittlung zwischen Sockel und Hochhaus versucht wurde, zumal beim geplanten Nachbarn Hines beides in grotesker Weise auseinanderfallen wird und man mit einem homogenen Etwurf hier hätte punkten können. Ich bin nicht so enttäuscht wie das hier nun klingen könnte, aber ich denke doch, dass deutlich mehr drin gewesen wäre.
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Alt 21.10.18, 12:17   #84
Camondo
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^ Mir geht es ähnlich wie Dir, erst musste ich schlucken und dann habe ich immer den 2ten Zwillingsturm gesucht. Das hier ist für mich kein Zwillingsturm. Solche mit Nieschen abgesetzte Türme gab es schon im Frankfurt der 70er Jahre und keiner kam auf die Idee sie als Zwillingsturm zu bezeichnen. Auch die Türme der Deutschen Bank, die ja getrennt sind und nur im Sockelbereich verbunden sind, sind keine Zwillingstürme da sie bei Grundrissbetrachtung erheblich voneinander abweichen. Somit ist Deine Sorge dass jemand beim Anblick dieses Turms hier eine Assoziation mit dem WTC in New York habe könnte für mich nicht nachvollziehbar. Vieles wird von Details der Fassadengestaltung abhängen, dass man jetzt so noch nicht beurteilen kann- der Sockel allerdings sollte unbedingt qualitativ überarbeitet werden. Da ja laut Masterplan man sich nicht von dieser wirklich öden Marotte verabschieden möchte.

Überhaupt finde ich die Berliner Situation durchaus mit der Warschaus vergleichbar.
Warschau hat sich in den letzten Jahren eine Skyline zugelegt in der sich auch einige namhafte Architekten wie Liebeskind verewigt haben. Nur, dass in Warschau der stalinistische Kulturpalast das Leitgebäude ist und in Berlin der Fernsehturm. Ansonsten, das Umfeld, breite Strassenraster und große Plattenriegel in der näheren Umgebung, sind identisch.
Wenn man das so will bitte, vielleicht sollte man sich, wie so oft in Berlin (Beitrag von Forumsmitglied Haufen) öfter mal informieren was wie woanders gemacht wird um nicht gleiche Fehler zu wiederholen.

hier der kleine Film über die Situation im Zentrum Warschaus:

https://www.youtube.com/watch?v=wOQp8130DdE

Geändert von Camondo (21.10.18 um 17:02 Uhr)
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Alt 21.10.18, 13:10   #85
DickesB
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Kleiner Nachtrag: Auch das BauNetz berichtete über das Ergebnis des Wettbewerbes:

https://www.baunetz.de/meldungen/Mel...n_5519219.html

Interessant sind die Kommentare der Leser (unten verlinkt), die - obgleich sonst überwiegend der zeitgenössischen Architektur zugetan - dem Entwurf fast ausnahmslos ablehnend gegenüberstehen.

In der kommende Woche sollen übrigens auf der BauNetz-Seite die im Wettbewerb unterlegenen Entwürfe vorgestellt werden. Wie so oft in den letzten Jahren befürchte ich, dass es wieder zahlreiche Entwürfe gab, denen ich den Vorzug vor dem Wettbewerbsgewinner gegeben hätte.
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Alt 21.10.18, 13:16   #86
Dunning-Kruger
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Zitat:
Zitat von Architektenkind Beitrag anzeigen
Naja, das sind so Marketing-Aussagen. Ärgerlich, wenn die Presse das unreflektiert übernimmt. 9 qm sind auch für eine Studentenbude verdammt klein. Ich habe mal in einem Studentenwohnheim aus den 50ern auf 9,5 qm gewohnt, aber da gab es Gemeinschaftsküche und -duschen. Hier auch, oder sollen Bad und Kochnische in den 9 qm enthalten sein? Und gibt es tatsächlich Familien, die sich eine Wohnung in so einem Objekt leisten können, dann aber mit 100 qm zufrieden sind? Ich habe so meine Zweifel, ob da am Ende mehr als 150 oder 200 Leute dauerhaft zu Hause sein werden.
Du hättest lesen können und dann wäre Dir vielleicht aufgefallen, dass ich schon geschrieben hatte '9 qm Studentenwhg. mit Gemeinschaftsküche'.
Übrigens zur Miete: 15 EUR / qm kalt sollen es werden. Die Wohnungen werden vermietet und nicht verkauft.

Ansonsten liebes Kind, bist Du meiner Wahrnehmung nach in Deinen Beiträgen, hier und anderen orts, wild am spekulieren und schwadronieren ohne wirkliche Substanz zur Grundlage zu nehmen - ins Blaue hinein. Mir kommt es geradezu spiegelbildlich vor, wenn Du Dich über Marketingaussagen in deren Übernahme durch die Presse echauffierst.

Habe die Ehre.

Geändert von Dunning-Kruger (21.10.18 um 13:31 Uhr)
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Alt 21.10.18, 16:11   #87
Batō
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Nach diversen Wettbewerbsergebnissen in Zusammenhang mit dem Alex habe ich meine Erwartungen ja mittlerweile deutlich heruntergeschraubt. Insofern lässt mich der Entwurf von Sauerbruch Hutton relativ kalt.
Das Hochhaus im International Style wirkt als Neubau heutzutage wenig modern. Die Betonung der Vertikale ist bei einer Höhe von nur 130 m aber richtig.
Viel schlimmer finde ich jedoch den Sockel der - wie schon andere User bemerkten - einen völligen Bruch zum Hochhaus darstellt.
Dass die Fassade als austauschbare Meterware überall stehen könnte geschenkt. Aber in der Masse wird dieser Block den Alex m.E. erschlagen.
Selbst Kollhoff wusste, dass bei einer Verkleinerung des Alex die Sockelbauten mit Staffelgeschoss auszuführen sind um die Klobigkeit der Sockelbauten etwas abzumildern was gerade bei diesem Block mit quadratischem Grundriss wichtig ist.

Zum Vergleich:

Bild: https://abload.de/img/alexanderplatz_projecqi2l.jpeg Bild: https://abload.de/img/alexanderplatz_projec5si11.jpg
(C) Sauerbruch Hutton | Nachbearbeitung Bato
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Alt 21.10.18, 17:18   #88
Bousset
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Überhaupt finde ich die Berliner Situation durchaus mit der Warschaus vergleichbar.
Das ist mir dann doch arg ostfixiert. Einigen wir uns darauf, dass die Situation am Alex mit Warschau vergleichbar ist. Mit dem Kudamm glücklicherweise nicht.
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Alt 21.10.18, 17:25   #89
Camondo
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^ Herjeh, natürlich der Situation am Alex darum geht's doch hier!
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Alt 21.10.18, 17:30   #90
Architektator
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Das Park Inn eine "Ikone der DDR-Nachkriegsarchitektur"? Anscheinend weiß der Verfasser des BauNetz-Artikels nicht, dass davon seit der Umgestaltung in den 1990er-Jahren leider nichts mehr übrig ist:

https://www.welt.de/img/debatte/kolu...1975-heute.jpg
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