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Alt 21.05.19, 13:08   #76
Baukörper
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Baukörper ist ein LichtblickBaukörper ist ein LichtblickBaukörper ist ein LichtblickBaukörper ist ein LichtblickBaukörper ist ein LichtblickBaukörper ist ein Lichtblick
Ich empfinde es nicht so, dass das Projekt von der Stadtgesellschaft schlecht geredet wird. Aber es ist ja tatsächlich so, dass man die konkreten Pläne noch gar nicht kennt und folglich diesen auch noch nicht zustimmen kann.

Skepsis ist angebracht. Was hilft es, wenn das Gebäude fertig ist, die Gerüste fallen, man dann sieht, dass es, wie so oft, gar nicht so gut aussieht, wie auf den Visualisierungen, aber die wirtschaftlichen und sozialen Folgen für die Kieze unausweichlich sind.

Holzauge sei wachsam. Gerade bei Österreichern, die eine goldene Zukunft versprechen
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Alt 30.08.19, 07:33   #77
blue-fox
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blue-fox ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
in der berliner morgenpost (plus beitrag) von heute (30.08.2019) steht als überschrift das die grünen einen neubau ablehnen.
hat jemand so ein plus abo und kann es ganz lesen ?
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Alt 30.08.19, 07:58   #78
Dunning-Kruger
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Dunning-Kruger hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Aufgrund seiner Dimension, Wirkung und geplanter Nutzung würde das Gebäudes im Stadtgefüge als Fremdkörper wirken, heißt es in einem Vermerk von Florian Schmidt, Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg, der Signa am Donnerstag zuging.

Q: Tagesspiegel

In der Morgenpost kommentiert Nina Kugler diese Entscheidung und fordert den Senat auf, sich dem Thema anzunehmen, da ein Projekt mit einer solch hohen Strahlkraft und wirtschaftlichen Bedeutung nicht an dem Stadtrat eines einzigen Bezirks scheitern dürfe. Florian Schmidt unterstellt sie vornehmlich ideologische Gründe für sein Nein. Er wolle ein Kreuzberg der Vergangenheit bewahren und habe dabei nicht die Interessen der Bevölkerung im Blick. Der Hermannplatz sei lt. Polizei einer von sieben kriminalitätsbelasteten Orten in Berlin. Ein Ort mit den Seitenstraßen, der von Wettbüros, Ein-Euro-Läden und Ramsch-Artikel-Shops geprägt sei. Das würde Schmidt mit seinem Nein schützen.

Q: Morgenpost

Im Grunde kann ich aus meiner Sicht zustimmen, dass ein wirtschaftlicher Aufschwung und Investitionen hier nicht als Chance verstanden werden, sondern als Bedrohnung für den Kiez empfunden werden, trotz der eigentlich recht desolaten Situation, die ich am und um den Hermannplatz wahrnehme.
Aus archtektonischer Sicht und im Punkte zur Einfügung einer Rekonstruktion ins Stadtbild ist die Absage Schmidts aber wirklich schmerzhaft. Wenn man sich den Bestandsbau ansieht und die Pläne, bei aller Mühe, kann ich nicht verstehen, wie man dem Bestand den Vorzug gibt.

Nelson Mandela hat bei seiner Antrittsrede als erster schwarzer Präsident Südafrikas Marianne Williamson zitiert. Daran muss ich gerade denken. Hier ein Teil des Zitats:

Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind,
unsere tiefgreifendste Angst ist,
über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,
die uns am meisten Angst macht. ...

... Und wenn wir unser Licht erscheinen lassen,
geben wir anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
befreit unsere Gegenwart automatisch andere.

Geändert von Dunning-Kruger (30.08.19 um 08:18 Uhr)
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Alt 30.08.19, 08:02   #79
Baukörper
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Baukörper ist ein LichtblickBaukörper ist ein LichtblickBaukörper ist ein LichtblickBaukörper ist ein LichtblickBaukörper ist ein LichtblickBaukörper ist ein Lichtblick
Um es kurz zu machen, die Diskussioen darum wird ja lang genug:

Das historische Gebäude wäre faszinierend aber heute würde es überzogen und unangemessen sein, es wäre nur noch eine Replik, die nicht mehr zum Inhalt und zur Umgebung passen würde. Zudem werden negative Auswirkungen auf die Umgebung befürchtet.

Außerdem fehlen Angaben im Verkehrskonzept, zu Stellplätzen für Autos und Fahrräder sowie Ver- und Entsorgung.
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Alt 30.08.19, 08:05   #80
lexibexi
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lexibexi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Dem lieben Herrn Schmidt kann man das auch unterstellen. Wie aus dem Artikel im TS hervorgeht, scheinen ja etliche Briefe mit Gesprächsangeboten des Investors völlig unbeantwortet geblieben zu sein. Mich wundert, dass sich überhaupt noch Investoren finden, die sich das alles antun.
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Alt 30.08.19, 08:40   #81
ElleDeBE
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^ Willkommen im Forum, lexibexi
Wenn der Tagesspiegel-Artikel die Sache einigermaßen richtig wiedergibt, finde ich das haarsträubend. Hier wird offenbar eine ängstliche, kleinmütige, bedenkenträgerische, veränderungsfeindliche Erhaltung des Status Quo über alles gesetzt, so als sei dieser das Nonplusultra. Dass die Annäherung an einen früheren (und ästhetisch deutlich spannenderen und interessanteren) Zustand mit dem xenophoben Argument bekämpft wird, wonach das Gebäude dann "wie ein Fremdkörper" im Stadtgefüge wirken würde, zeugt ungewollt von einer im Grunde reaktionären Gesinnung und setzt dem Ganzen die Krone auf.
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Alt 30.08.19, 08:46   #82
Tomov
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Florian Schmidt sollte vor sich selbst geschützt werden und einen anderen Posten bekommen. Er hat viel angestoßen, was ich gut finde, aber leider auch viel verhindert. Ich habe den Eindruck bei ihm entscheidet persönliche Sympathie über die Erfolgsaussichten. Vielleicht sollte er mehr Bücher und Leitfäden schreiben. Das Ideologie-Wort, dass in letzter Zeit hier so heiß diskutiert wurde, erscheint mir hier schon polemisch angemessen.

Am Ende wird der Senat das Verfahren wahrscheinlich an sich ziehen und das Projekt ermöglichen. Vor allem, da Neukölln dem positiv gegenüber steht und der Einfluss dessen auf diesen Bezirk viel größer wäre.
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Alt 30.08.19, 09:16   #83
Architektenkind
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^ Ja, möge der Regierende die Gelegenheit ergreifen und ein Exempel in Sachen Richtlinienkompetenz statuieren. Statt von "Idelogie" würde ich bei Schmidt aber eher von "Scheuklappenmentalität" sprechen – der Mann hat halt einen sehr engen, provinziellen Blick auf seinen Bezirk.

Bei allem Ärger auf Schmidt – den ich teile – sollten wir aber zweierlei nicht vergessen: Die Auswirkung des Projekts auf die Sozialstruktur wäre immens; hier bräuchte es einen Ausgleich. Und René Benko ist kein Philantrop wie Hasso Plattner, dem es um die Schönheit Neuköllns ginge, sondern ein halbseidener Typ, der bei Maschmeyer gelernt hat, wegen Korruption verurteilt wurde und große Anteile an Kampfblättern wie der Kronen Zeitung hält. Vorsicht und Distanz ist also verständlich.

Geändert von Architektenkind (30.08.19 um 09:36 Uhr)
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Alt 30.08.19, 09:59   #84
UrbanFreak
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Zitat:
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Das historische Gebäude wäre faszinierend aber heute würde es überzogen und unangemessen sein, es wäre nur noch eine Replik, die nicht mehr zum Inhalt und zur Umgebung passen würde.
Überzogen und unangemessen? Warum?
Welche negativen Auwirkungen auf die kriminalitätsbelastete Gegend mit Shisha Bars und Wettbüros siehst du denn?

Verkehrskonzept: Das lässt sich doch sicher in einem Dialog nachreichen oder? Oder ist das überhaupt erwünscht, denn unser grüner Stadtrat bevorzugt ja bekanntlich das Rad, vielleicht sollte man sich über eine große Fahrrad Tiefgarage unterhalten um ihn zu überzeugen (Ironie..)
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Alt 30.08.19, 10:33   #85
Baukörper
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@UrbanFreak: Ich habe das überhaupt nicht kommentiert, sondern wollte nur kurz den Inhalt wiedergeben. Was stört Dich?
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Alt 30.08.19, 10:43   #86
Camondo
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Stellplätze für Autos gab es in den 20ern auch nicht. Dafür aber einen eigenen U-Bahnzugang, der heute auch noch existiert. Also müsste zumindest aus grünenpolitischer Verkehrspolitiksicht her alles paletti sein.
Mir scheint auch, dass es Herrn Schmidt etwas an Phantasie mangelt. Was man alleine auf der riesigen Dachterrasse mit Mitteln der Dachbegrünung anstellen könnte scheint sich ihm noch garnicht erschlossen zu haben.
Anstatt das ganze Projekt zu einem grünen Aushängeschild zu machen dominiert die Angst vor der eigenen Wählerschaft. Das ist keine hoffnungsvolle zukunftsorientierte Politik für eine Großstadt. Der Senat sollte recht schnell handeln, in diesem Fall.
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Alt 30.08.19, 11:38   #87
TwistedRoad
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Zitat:
Zitat von Architektenkind Beitrag anzeigen
Und René Benko ist kein Philantrop wie Hasso Plattner, dem es um die Schönheit Neuköllns ginge, sondern ein halbseidener Typ, der bei Maschmeyer gelernt hat, wegen Korruption verurteilt wurde und große Anteile an Kampfblättern wie der Kronen Zeitung hält. Vorsicht und Distanz ist also verständlich.
Ich könnte mir schon vorstellen, dass dies im Hintergrund ein Faktor zu dieser Entscheidung gewesen ist: In Charlottenburg ist Signa mit den Karstadt Plänen dort auch (erstmal) gescheitert - ohne Herrn Schmidt.

Diese 20er Jahre Fassaden am Hermannplatz würde ich schon gern sehen. Ob es eine Möglichkeit gibt, das Projekt "eine Nummer kleiner" zu gestalten, dabei die Eleganz des Entwurfs zu erhalten ( und für den Investor die Rendite Möglichkeit trotzdem ausreichend zu gestalten) ?
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Alt 30.08.19, 14:04   #88
hensi
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hensi hat die ersten Äste schon erklommen...
Die Grünen scheinen sich untereinander bei dem Projekt aber nicht gerade grün zu sein
https://www.tagesspiegel.de/berlin/s.../24960752.html

Mal sehn ob Berlins grüne Wirtschaftssenatorin da was reißen kann.
Einige Baustadträte und auch unsere Bausenatorin scheinen ja ihre Ämter irgendwie misszuverstehn was das bauen angeht, da haben grüne Punkte auf der Fahrbahn und Findlinge als Strassensperren oder die Rettung verfallener Plattenbauten vorrang vor innovativen Investitionen oder Gewerbe- und vor allem Wohnungsneubau.
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Alt 30.08.19, 14:17   #89
Architektenkind
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^ Die "Rettung verfallener Plattenbauten" hat mit dem Karstadtprojekt nicht das Geringste zu tun, aber gut: Dass die Grünen im Senat die Sache anders sehen als im Bezirk, gibt ja Anlass zur Hoffnung.
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Alt 30.08.19, 20:02   #90
jan85
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Ich teile die allgemeine Enttäuschung aber irgendwo ist die Entscheidung leider auch logisch. Die Wähler goutieren diese Käseglocken-Haltung ja scheinbar, also warum sollte man sie ändern? Berlin ist übrigens auch nicht allein mit solchen Verhinderungsbestrebungen. Auch im gerade angeführten New York als wirtschaftliches Epizentrum der marktliberalen USA wurde kürzlich eine der größten Firmenansiedlungen der Geschichte (nach der sich zahlreiche Standorte die Hände geleckt und offensiv geworben hatten) wegen massiver Bürgerproteste abgeblasen. Die Welt und das Leben sind komplex und auch wenn ich solche Projekte auf den ersten Blick meist sehr begrüße, wird schon etwas dahinter stecken. Das muss man nicht genauso sehen aber manchmal muss man es einfach akzeptieren. Die Gegend um den Herrmannplatz birgt viele Kontraste und es profitieren/ partizipieren definitiv nicht alle von einer potentiell deutlichen Aufwertung der Immobilien.

Aber klar als Neuköllner kann ich mir ein rekonstruieres Karstadt (obgleich an der Bezirksgrenze) ähnlich gut und gerne vorstellen wie den Estrel-Turm. Ein wenig hoffe ich daher auch, dass von höherer Stelle interveniert wird.
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