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Alt 27.10.16, 22:25   #136
main1a
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Wenn der Bauherr die "innere Erschließung" bei Dudler und die Ausbildung der HH als Solitäre bei Kaminiarz als bessere Lösung sieht,
dann könnte das auch bedeuten das die drei Gebäude untereinander nicht gut getrennt waren um diese einzeln zu verkaufen.
Schließlich verbessert der Bauherr damit seine Verkaufsmöglichkeit der Gebäude an drei unterschiedliche Investoren / Betreiber erheblich.

Bei der letzten Version von Dudler kopiert die "große Schwester" fast 1:1 das HH vom Kureck in Wiesbaden (beachte besonders die Anzahl und Positionierung der Loggien).
Lediglich der pentagonale Grundriss ist bei der "großen Schwester" nicht so gleichmäßig ausgeformt wie beim HH Entwurf am Kureck.
Dieses ist aber lediglich dem anderen Grundstücksriss an der Stiftstraße geschuldet.
Das Architekten Stilmittel ausbilden und in gewissen Umfang wiederholen ist noch akzeptabel, aber hier wird das Copy & Paste übertrieben.
Und der Kureck Entwurf ist in seiner Klarheit eindeutig besser als die unmotivierte Verschachtelung bei den Schwestern.

Beim Entwurf der "großen Schwester" von Kaminiarz gefällt mir das die Seite, also die linke Hälfte das Gebäudes im Bild, ab dem 2. Drittel einen Knick erhält und dieser Knick / Rücksprung sich im 3. Drittel verstärkt.
Sofern an dieser Gebäudeseite sich auch der Haupteingang befindet, könnten die Kolonaden durch einen adäquaten Knick vor der geraden Front im 1. Drittel und damit die Funktion des Haupteinganges betont werden.
Eine Steigerung zum Entwurf von Dudler ist zweifelsfrei feststellbar.
Ob aber dieser Entwurf das Zeug zu einem World Architecture Festival 2016 Finalist hat wie der Grand Tower aus dem gleichen Stall möchte ich mir zurzeit nicht anmaßen zu Entscheiden.
Evtl. sollte die Front zur Striftstraße in gleicher Art gestaltet sein wie "linke Hälfte".

Beim Verbindungsbau zwischen der "großen" (Bauteil 2) und der "mittleren Schwester" (Bauteil 3 und Bauteil "N 22") fällt mir positiv auf das der Durchgang Neue"Kleine Eschenheimer Straße" so hoch ist wie die Kolonaden.
Dieses sollte beim Verbindungsbau zur "kleinen Schwester" (Bauteil 1) wiederholt werden. Dort wirkt der Durchgang zu gedrungen und abweisend.
Auf dem Bild ist nicht ersichtlich ob an dieser Stelle sich die geplante TG-Zufahrt befindet. Wenn ja sollte sie verlegt werden um die Öffnung und Wegeanbindung des Quartiers zur Stiftstraße zu verbessern.
Auch hierbei fällt der Entwurf von Dudler gegenüber dem Entwurf von Kaminiarz ab.

Bemerkenswert ist das evtl. eine Hochgarage über den Telekom Technikräumen im Bauteil "N 22" vorgesehen ist. Wie passt das aus Sicherheitsgründen zusammen?
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Alt 28.10.16, 01:26   #137
RYAN-FRA
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Jo, ist anscheinend wirklich so: Dudler ist raus. Magnus K & Cie. machen das und werden noch einmal nachbessern. Die Ausrichtung der Rücksprünge ist wohl noch nicht optimal. Und noch ein paar andere Sachen stehen auf der Liste.

Insgesamt mag ich letztlich die neue Variante mehr, als das, was Dudler nach Überplanungen an den Start gebracht hat.
Die Kosteneffizienz soll auch besser sein. Das habe wohl mit der Konstruktion und mit der Innenplanung zu tun. Aber man habe darauf Wert gelegt, dass das Ergebnis nicht billiger daherkommt, habe ich hören können.
Becken will in der Innenstadt mit diesem Projekt keinen Fehler machen.

Manchmal ist eben frisch dran gehen besser, als ewig dran rum schrauben und der eigenen Trägheit ausgesetzt sein.

Die angesprochene Plumpheit des hohen Turmes wegen seiner Dicke im Vergleich zur Höhe ist wohl kaum zu ändern. Allerdings müssen Hochhäuser nicht unbedingt immer wie Zahnstocher sein. Wir kennen hier eher nur solche Exemplare, weil die Bauvorschriften praktisch keine fetten Hochhäuser zulassen (bei Office). Deshalb sind hier auch ewig diese Scheiben/Doppelscheibenhochhäuser der "Renner".
Schon der Blick ins Ausland zeigt, dass dort vermehrt solche Brocken gebaut werden und wurden. In NYC wird man gerade etwas nadeliger, aber aus anderen Gründen: Baugrund und Höhe.
Dass man heute auch mit schmalem Kern etwas breiter bauen kann, als noch vor 30 Jahren liegt auch an der Art und Entwicklung der Konstruktionen und Baustoffe.
Aber gerade für einen Wohnturm finde ich eine vertretbare Breite nicht schlimm. Die Zahnstocherwohnhochhäuser wie in Hong Kong werden früher oder später ohnehin kommen.
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Alt 28.10.16, 06:50   #138
m.Ro80
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^

Du sprichst hier einen zentralen Aspekt der HH in Ffm. an:
Die Stichworte sind <Zahnstocher> versus <Brocken> bzw. <fettes Hochhaus>:
Leider entsprechen viele HH speziell hier in Ffm. eher der Kategorie <Zahnstocher>, d.h. sie besitzen trotz beachtlicher Höhe eine nur geringe bis gar keine Monumentalität [bestes Beispiel: das DG-HH (das mit der "Krone"); auch der Messeturm geht leider stark in diese Richtung]. Diese Art von HH wirken nur sehr reduziert bis leider gar nicht. Sie vermitteln etwas Belangloses und wären für eine (quasi-)staatliche Institution schon deswegen nicht geeignet.
Beispiel für einen <Brocken>: Die neue EZB. Gar nicht mal sonderlich hoch aber von einer geradezu unerhörten Monumentalität. Ein optischer Donnerhall. Und wer sitzt dort drinnen ?!: Eine der 10 einflussreichsten Institutionen der Welt.

Konkret zum Projekt "Drei Schwestern".
Ich persönlich hätte eine Aufteilung der Baumassen auf lediglich ZWEI (deutlich massigere) Baukörper favorisiert. Das hätte auch zwischen den Gebäuden ein wenig mehr Räumlichkeit gebracht. Durch die dabei entstehende Spannung zwischen <Raum> und <Masse> hätte sich in diesem sensiblen städtischen Bereich tendenziell eine höhere Urbanität entwickeln können.
Die geplanten DREI Baukörper wirken je für sich und auch in der Gesamtheit irgendwie nicht. Wegen dieser grundsätzlichen Aufteilung habe ich nur sehr reduzierte Erwartungen an das ganze Projekt.
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Alt 28.10.16, 08:43   #139
Rohne
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Der mit Abstand beste Entwurf war eine der ersten Umplanungen von Dudler, bevor sein Entwurf jegliche Plastizität verloren hat. Sein letztes Überarbeitungsergebnis war schockierend, und daher kann man froh sein, dass jetzt doch etwas anderes kommt. Wenngleich der Entwurf von Kaminiarz nicht wirklich überzeugen kann, ist er doch (im Moment noch) angenehmer als die letzte Dudler-Überarbeitung.
Die Kolonnaden könnten was hermachen, aber aber ansonsten fällt die Sockelgestaltung mit den durch die unterschiedlichen Hochhäuser verursachten unnötigen Vor- und Rücksprüngen bei Kaminiarz eher negativ auf, und zeugt nicht gerade von Verständnis für attraktive Straßenräume. Eine durchgehende Fluchtlinie (bzw auf diesem Grundstück eher "Kurve") und plastischere Fassaden der niedrigen Sockelgebäude wären zu bevorzugen. Ebenso könnte zumindest der große Turm einen ausgeprägten Sockel vertragen der insbesondere bezüglich der Höhe besser mit dem benachbarten Altbau korrespondiert (da war Dudlers Rücksprung des großen Turms von der Straße die bessere Variante).
Leider gibt es noch keine Ansichten aus anderen Perspektiven, so dass sich noch keine umfassende Meinung bilden lässt.
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Alt 14.11.16, 22:33   #140
Schmittchen
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Der höchste Turm wird mit 85 Metern etwas höher, ansonsten bleibt es bei 50 und 40 Metern. Weitere Informationen folgen morgen. Zunächst eine neue Ansicht:


Bild: Magnus Kaminiarz & Cie. / Becken Development
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Alt 15.11.16, 08:32   #141
Schmittchen
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Insgesamt sind 250 bis 300 Wohnungen geplant. In den beiden niedrigeren Hochhäusern entstehen Mietwohnungen, darunter 51 öffentlich geförderte in dem Gebäude am Knick der Stiftstraße, im Vorbeitrag im Vordergrund der Abbildung zu sehen. Für den 85 Meter hohen Wohnturm sind Eigentumswohnungen vorgesehen. Auf den drei höheren Bauteilen sollen jeweils Dachterrassen entstehen. Außerdem werden Flächen für Einzelhandel, Gastronomie und einen privaten Fitnessclub geschaffen. Wie hier schon vermutet wurde, soll eines bestehenden Technikgebäude im Inneren des Blocks aufgestockt werden (zu sehen auf der Ansicht in #123). Für das andere Telekom-Gebäude ist eine begrünte Fassade geplant.

Das geht aus einem Artikel hervor, der heute in der gedruckten Ausgabe der FAZ zu finden ist. Dort ist auch der Grund genannt, weswegen sich Becken Development für ein weiteres Wettbewerbsverfahren entschieden hat. Etwas überraschend geht es um Steuerrecht: Aus Sicht des Erwerbers bewertet das Finanzamt den Verkauf eines fertig geplanten Projekts ungünstiger als den Verkauf eines Grundstücks.

Zwischen dem Innenhof der Neubauten und dem Einkaufszentrum MyZeil wünscht sich Becken Development eine Verbindung. Auf diese Weise käme doch noch etwas zustande, was das Stadtplanungsamt schon in der Planungsphase des Einkaufszentrums angestrebt hatte. Alleine in der Hand des hiesigen Bauherrn liegt eine Realisierung freilich nicht.

Auch die zeitliche Planung wurde nun bekannt. In Stichworten:
  • Februar 2017: Einreichen des Bauantrags
  • 2. Quartal 2017: Beginn des Abbruchs
  • September 2017: Baustart für die Hochhäuser
  • Sommer 2020: Bezugsfertigkeit der Neubauten
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Alt 15.11.16, 09:38   #142
epizentrum
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^ Auf einen steuerrechtlichen Aspekt wäre ich nie gekommen. Ob es im Sinn um die Aktivierung angefangener Arbeiten o.ä. geht? Die Details würden mich interessieren.

Den Entwurf finde ich gelungen, insbesondere die Abstufungen (analog zum Dudler-Entwurf), die vertikalen Gliederungen am hohen Turm, generell die klaren Gliederungen in Sockel, Schaft und Abschluss, das markante Portal zur Stiftstraße (auch wenn es etwas büromäßig ausschaut), die Rundungen und Rücksprünge, die vertikalen Betonungen - das passt alles gut zusammen, finde ich. Überhaupt ist der Entwurf facettenreich und lebendig, ohne unruhig zu wirken. Die rundherum laufenden Geländer dürften aus gestanztem Blech bestehen. Ich bin mir nicht sicher, ob das so hochwertig ausschauen wird wie auf dem Rendering. Der Umbau des Telekom-Riegels wiederum wird den ganzen inneren Block stark aufwerten. Im Moment bietet er von keiner Seite aus einen schönen Anblick.
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Alt 15.11.16, 09:57   #143
tunnelklick
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^ Das hängt mit der Grunderwerbs- und der Umsatzsteuer zusammen. Wer ein unbebautes Grundstück erwirbt, auf dem ein Gebäude erst noch errichtet werden soll, zahlt unter bestimmten Voraussetzungen nicht nur für den Grundstückserwerb, sondern auch für das noch zu errichtende Gebäude Grunderwerbsteuer. Dabei kann es dann zusätzlich passieren, dass einzelne Leistungskomponenten der Umsatzsteuer unterliegen, obwohl Leistungen, die unter das GrEStG fallen, eigentlich umsatzsteuerfrei sind (§ 4 Nr. 9a UStG).

Diese Voraussetzungen hat der BFH seit Ende der 80er Jahre in einer ganzen Reihe von Entscheidungen präzisiert. Danach ist Gegenstand des Erwerbsvorgangs nicht das unbebaute, sondern das bebaute Grundstück, wenn zwischen den Verträgen, die einerseits den Grundstückserwerb und andererseits die spätere Bebauung des Grundstücks betreffen, ein so enger sachlicher Zusammenhang besteht, dass der Erwerber bei objektiver Betrachtungsweise als einheitlichen Leistungsgegenstand auf Grund eines einheitlichen Vertragswerks das bebaute Grundstück erwirbt.

Ein enger sachlicher Zusammenhang zwischen den auf Grundstücksübereignung und den auf Bebauung gerichteten Verträgen besteht dann, wenn dem Erwerber auf Grund einer konkreten und bis (annähernd) zur Baureife gediehenen Vorplanung ein bestimmtes Gebäude auf einem bestimmten Grundstück zu einem im Wesentlichen feststehenden Preis angeboten wird und er dieses Angebot nur als einheitliches annehmen kann, jedenfalls aber als solches annimmt. Ein enger sachlicher Zusammenhang zwischen den Verträgen mit der Folge, dass der Käufer als einheitlichen Leistungsgegenstand das bebaute Grundstück erhält, liegt insbesondere dann vor, wenn er (spätestens) mit dem Abschluss des Grundstückskaufvertrags in seiner Entscheidung über das "ob" und "wie" einer Bebauung gegenüber der Verkäuferseite nicht mehr frei ist. Das könnte z.B. aufgrund einer Architektenbindung schon der Fall sein.
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Alt 15.11.16, 10:01   #144
Schmittchen
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Statt gestanzter Bleche könnten die Brüstungen der Hochhäuser auch bedruckte Glasscheiben sein.

Das 50-Meter-Hochhaus dürfte ein eigenes beziehungsweise zusätzliches Tragwerk benötigen. Da die Fernmeldetechnik in dem Telekom-Gebäude während der Bauzeit bestimmt ungestört funktionieren muss, werden sich Eingriffe in die innere Struktur des Baukörpers verbieten. Vermutlich wird das Gebäude daher regelrecht umhüllt (wonach es hier auch aussieht). Aufstocken im klassischen Sinne wird man es kaum nennen können. Gemeint ist "Bauteil N 22" unten auf dem Lageplan aus dem Jahr 2014, also noch aus der früheren Planung. Bisher unklar ist, wie weit die Erhöhung von der Stiftstraße aus gesehen in die Tiefe gehen soll.



An die Südseite von "Bauteil N 22" wurde bereits vor knapp zehn Jahren angebaut. Aus dem Strang zum Bau des PalaisQuartiers ein CYFI-Foto von November 2007:


Bild: CYFI

Nach Süden wird das 50-Meter-Hochhaus das MyZeil nur um wenige Geschosse überragen. Bei der alten Planung von Max Dudler waren es gerade einmal zwei. Der obere Teil der Nordseite ist auf diesem Foto gut zu sehen.
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Alt 20.11.16, 13:52   #145
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In Bezug auf das 50-Meter-Hochhaus bringt eine weitere Visualisierung eher weniger als mehr Licht ins Dunkel (womöglich ein anderer Planungsstand als das Rendering in Beitrag #123):



Kleinformatige Ansicht mit größerem Ausschnitt; nach einem Aufstocken des in West-Ost-Richtung stehenden Telekom-Technikgebäudes ("Bauteil N 22") sieht es dort nicht aus:


Bilder: Magnus Kaminiarz & Cie. / Becken Development

Der in #141 erwähnte FAZ-Artikel ist seit heute online.
Schmittchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.11.16, 17:20   #146
Adama
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Danke fürs Aufspüren!
Auch hier mal wieder: Man wird nicht schlau bzgl. des Grundrisse der Hochhäuser von Magnus Kaminiarz & Cie. Architektur. Ging uns ja schon so beim GrandTower.

85m Turm:
Es scheint so als bliebe er fünfeckig, jedoch mit anderer, ich glaube gleichmässigerer Grundform als beim Vorentwurf.
Oben wird er Turm dann sechseckig.

50m Turm:

Wie Schmittchen schon erwähnte sah es in #123 noch so aus als würde die Aufstockung durchgängig bis ins Bauteil N22 gehen. Jetzt wieder anders.
Dennoch sieht es so aus als ob man auch Bauteil N22 saniert und leicht aufstockt.
Eine hohe Aufstockung wie beim 50m Turm wird es dort wohl laut letztem Rendering nicht geben.
Wenn es denn das aktuelle ist.


Wird Zeit das weiteres Bildmaterial veröffentlicht wird, ich bin sehr gespannt.

Geändert von Adama (20.11.16 um 17:45 Uhr)
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Alt 22.11.16, 14:17   #147
Schmittchen
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Wieder ein Tröpfchen Info, heute aus dem Immobilienmanager: Die geplanten Höhen betragen 84 Meter, 56 Meter und 44 Meter. Die drei Hochhäuser erhalten erwartungsgemäß Natursteinfassaden (Q). Die Ansicht aus #146 größer:


Bilder: Magnus Kaminiarz & Cie. / Becken Development
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Alt 25.12.16, 12:12   #148
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Zuletzt von Schmittchen gezeigte Grafik gibt es nun noch etwas grösser:



Bild: Magnus Kaminiarz Architektur


Dieses wurde auf der Präsenz von Baunetz bzgl. eines Interviews mit Magnus Kaminiarz über Wohnhochhäuser gezeigt.

Der Verweis zum Interview:

http://www.baunetz.de/meldungen/Meld...w_4936583.html
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Alt 06.01.17, 18:21   #149
Adama
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Erste Vorbereitungen für den Abriss der Bestandsgebäude laufen nun.
Verlegt wird die Stromversorung des mittleren Bestandgebäudes von dessen Keller in das EG des Gebäudeteils N22.
Auf dem Dach des Gebäudeteils N22A soll eine Schallschutzeinhausung errichtet werden.
Ich nehme daher an das das Gebäudeteil nicht komplett in der Länge aufgestockt wird.

Die Zufahrt zum Innenhof ist komplett gesperrt.





Bilder: Adama (Handy)

Geändert von Adama (07.01.17 um 04:38 Uhr)
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Alt 12.01.17, 18:12   #150
Adama
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Ein paar neue Informationen aus der Immobilien-Zeitung

  • drei Türme mit 44 m, knapp 60 m und 85 m Höhe sowie die Modernisierung und Aufstockung eines Bestandsriegels (n22)
  • 500 Wohneinheiten sollen es insgesamt werden
  • Wohneinheiten werden kleiner als beim früheren Entwurf, dafür aber modular kombinierbar
  • Kein Gewerbe oder Büros mehr, bis auf kleine Gastronomienutzungen im Erdgeschoss
  • Je nach Anzahl der gekoppelten Wohnungen sind Flächen zwischen 50 qm und 250 qm je Einheit und Wohnungen mit zwei bis fünf Zimmern machbar.
  • 54.000 qm Bruttogrundfläche
  • Tiefgarage mit 100 Stellplätzen
  • Knotenpunkt der Telekom auf dem Gelände bleibt erhalten
  • Abriss der Bestandsgebäude beginnt im 3 Quartal 2017, Fertigstellung 2020
  • 30% der Wohnflächen werden in drei Kategorien verbilligt angeboten: für 9,10 Euro/qm, 11,70 Euro/qm und 14 Euro/qm und für acht bis 20 Jahre preisgebunden
  • Einzelvertrieb der rund 220 Wohnunge im höchsten Turm
  • Kita, begrünter Innenhof, Hotel-artige Eingangslobby sicher
  • Evtl. ein Fitnessstudio, Ausgestaltung der verschiedenen Dachterrassen und Gemeinschaftsküchen
  • Bis Ende Januar neuer Projektname

Geändert von Adama (12.01.17 um 18:30 Uhr)
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