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Alt 20.10.13, 19:48   #31
FredO
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FredO befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Zitat:
Aktuell 2981 Menschen, die sich auf der Facebook-Seite als Fans outen, haben kein Internet? Sie koennen Saetze wie die, dass "Muslime und homosexuelle ... auch nicht zu einer gesunden Gesellschaft (gehoeren)", "Die deutsche Kultur soll gezielt vernichtet werden! Hört auf mit eurer Liberalen Haltung!" oder "Deutschland war ohne Besatzer immer in der Lage Weltpolitik mit zu gestalten." nicht lesen? Oder sie lesen sie und wundern sich nicht, in welche Gesellschaft sie da geraten sind?
Ich kenne die Facebookseite nicht, allerdings gibt es bei Facebook auch Seiten von Leuten moslemischen Glaubens die in übelster Weise gegen Homosexuelle hetzen. Verunsicherung meinerseits, als ich von dem Bau hörte, darf also gern ernst genommen werden. Und in ähnlicher Weise ergeht es eben auch anderen, ohne das sie gleich in die Naziecke getrieben werden dürfen.
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Alt 20.10.13, 21:30   #32
Cowboy
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Cowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes Ansehen
^ Verbohrte und Kleingeister gibt es überall, und Facebook ist eine Plattform für Kleingeister jeglicher Couleur. Aber welche Rolle spielt das für den Bau einer Minimoschee in Gohlis, wenn woanders genauso gehetzt wird oder in anderen Ländern keine Kirche gebaut werden dürfe? Dass die Moschee negativ für die benachbarte Grundschule sein könnte und nicht in die bauliche Umgebung passe, sind natürlich - wir wissen es doch alle - vorgeschobene Gründe. Gerade die vielfältige Leipziger Architektur speist sich auch aus dem islamisch-arabischen Raum. Dass sich der CDU-Ortsverband auf dieses dünnes Eis begibt, ist traurig, aber nicht verwunderlich.
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Alt 21.10.13, 07:46   #33
LE Mon. hist.
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LE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfach
Zitat:
Man sollte langsam mal die Kirche (oder Moschee) im Dorf lassen. Es ist atemberaubend, wie sich manche Leute, die davon gar nicht betroffen (im Sinne von Mitglied der islamischen Gemeinde oder Anwohner der Gebäude ringsrum) sind, für die Errichtung der Moschee einsetzen, so viel Engagement hätte ich mal erwartet, als LWB und Co. im Rahmen von Stadtumbau Ost mehrere hundert Altbauten plattgemacht haben.
Frage 1: Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Frage 2: Was weißt Du denn, inwiefern z.B. ich mich damals engagiert habe oder eben nicht?

Zitat:
Auch sollte man mal überlegen, was passieren würde, wenn eine Kirche (egal ob katholisch, evangelisch o.a.) in einem streng islamgläubigen Land errichtet werden soll oder errichtet wurde. Dort kam/kommt es auch fast immer zu Gegenprotesten. Da ist es also erlaubt, bei uns nicht!? Seltsam.
Nochmal: Dort ist in dem Falle in erster Linie Pakistan, außerdem Bangladesch und Indonesien. Dort werden die Ahmadis von den Regierungen zu Nicht-Muslimen erklärt, verfolgt, getötet, ihre Moscheen geschändet oder niedergebrannt. Daher erhalten sie in Deutschland Asyl. Der Europäische Gerichtshof entschied im September 2012, dass pakistanischen Ahmadis, die in Deutschland Asyl suchen und sich auf ihre religiöse Verfolgung berufen, nicht zuzumuten sei, nach Pakistan zurückzukehren und sich dort nicht als Ahmadi zu erkennen zu geben. Aber sie sollen auch hier ihre Religion nicht frei ausüben dürfen, weil die Regierungen in ihren Herkunftsländern, die sie verfolgen, auch Christen drangsalieren, häufig sogar auf der Grundlage der gleichen religiösen Gesetze?
http://de.wikipedia.org/wiki/Ahmadiyya

Zitat:
sondern darauf hinweisen, dass die Menschen in der Umgebung dieser Moschee vielleicht nicht nur über die LVZ aufgeklärt werden sollten, sondern z.B. über ein Bürgerforum. Woanders geht das doch auch zu nahezu jedem Thema, egal wie wichtig oder unwichtig es ist...
Noch ist der Verkauf wohl nicht mal ganz in trockenen Tüchern und es gibt lediglich eine Bauvoranfrage. Ich kenne kein anderes Bauvorhaben von privaten Trägern, wo bereits im Stadium der Bauvoranfrage Bürgerforen einberufen werden.

Allerdings fand bereits am Dienstag, den 08.10.2013, im Infozentrum in der Georg-Schumann-Straße 126 eine Informationsveranstaltung statt, zu der Vertreter_innen von Vereinen und Initiativen in Gohlis eingeladen waren. Herr Gerkens, Amtsleiter des Amtes für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung, und Herrn Gugutschkow, Leiter des Referats für Migration und Integration, informierten zu der Bauvoranfrage der Moschee in der Georg-Schumann-Straße 27.

Am Donnerstag, den 10.10.2013, fand die Pressekonferenz im Neuen Rathaus mit Frau Dubrau und Abdullah Uwe Wagishauser, dem Bundesvorsitzenden der Religionsgemeinschaft Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ), statt. Anschließend berichteten so ziemlich alle lokale Medien recht ausführlich, neben der LVZ auch die BILD und L-IZ, außerdem der MDR und diverse lokale Radiosender.

Auf der Website des Magistralenmanagements Georg-Schumann-Str. wird kurz über die Bauplanungen informiert: http://www.schumann-magistrale.de/in...einer-moschee/

Zitat:
In Kürze möchten wir Sie gemeinsam mit dem Bauherren, der Ahmadiyya Gemeinde zu einem Informationsabend einladen. Informationen dazu werden Sie dann an dieser Stelle finden.
Zitat:
Dass das Niveau der Gegner dann leicht zum "Stammtischniveau" wird, ist eine andere Sache. Das gibt es auch bei Diskussionen zur Straßenbahnerweiterung oder irgendwelchen Parkplatzproblemen, neuen Satzungen oder dem Stadthaushalt. Wer damit nicht umgehen kann, braucht keine Bürgerversammlungen /-infos veranstalten.
Hier geht es nicht um plumpe Stammtischparolen und ein bißchen Gegenwind, sondern um knallharte Nazis (NPD, Junge Nationaldemokraten, Freie Kameradschaft Möckern), die das Thema besetzen. Dass die auch bei den Straßenbahnbauplänen und Parkplätzen mitmischen wollen war mir bisher nicht bekannt.

Vice Magazin
Die Altgestrigen laufen Sturm gegen Leipziger Moscheebau
von Jennifer Stange
http://www.vice.com/de/read/die-altg...ger-moscheebau

Geändert von LE Mon. hist. (21.10.13 um 10:01 Uhr)
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Alt 21.10.13, 08:15   #34
LE Mon. hist.
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Zitat:
Zitat von Altbaufan_ Beitrag anzeigen
^
ein Beitrag zu eben dieser Gemeinde, die angeblich total offen und tolerant ist:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/ah...le/834784.html
Ja, skurile Ansichten. Ich finde es jedoch etwas eigenartig, dass sich plötzlich viele so stark für die Rechte von gleichgeschlechtlich Liebenden interessieren - siehe auch die Facebook-Seite der "Bürgerinitiative Gohlis sagt Nein". Und ich kenne noch einen durchaus deutlich größeren Verein, dessen Vertreter immer mal wieder mit abstrusen Theorien gegen Schwule und Lesben aggitieren. Und das nicht nur in einem Jugendjournal der Gemeinde, sondern in einem zentralen Dokument, dem Katechismus der Katholischen Kirche. Kirchen und Residenzen für ihre Vertreter bauen und betreiben dürfen sie und meines Wissens fragt in den Fällen dann kaum jemand nach ihrer Stellung zur Homosexualität.
http://de.wikipedia.org/wiki/Homosex...olische_Kirche

Zitat:
Dass sich die Gemeinde zum Heiligen Krieg bekennt, wie schon mehrmals in LVZ und anderen Medien zu früheren Zeiten stand, sei nur nebenbei erwähnt, da ich nicht weiter vom Thema Architektur abschweifen möchte.
Völliger Schwachsinn, da haben die LVZ-Schreiberlinge nur ein paar Brocken hingeworfen, um mit den Reaktionen ihre Leserbriefspalten füllen zu können. Der Nachsatz ging dabei natürlich unter:

Zitat:
Nach eigenen Angaben glauben die Mitglieder der Ahmadiyya-Gemeinde an den Dschihad, also an den heiligen Krieg. Dieser sei aber ihrer Auffassung nach ein rein geistiger Kampf, den jeder Muslim in seinem Inneren austrage,
Einen Klick weit im Internet findet sich die Ansicht der AMJ zum "Jihad":
http://www.ahmadiyya.de/islam/islam-...ihad-im-islam/
http://en.wikipedia.org/wiki/Ahmadiyya_view_on_Jihad

Zitat:
Der wichtigste Jihad aber ist der „ Jihad Akbar “ (der große Jihad). Er besteht in dem unablässigen Bemühen des Menschen um das richtige Gehen auf dem geraden Weg, d.h. dem Kampf gegen Egoismus und schlechte Neigungen und falsche Begierden.

Wer indes Verse des Heiligen Korans aus dem Zusammenhang reißt und daraus zu belegen versucht, daß es den Muslimen zwingend vorgeschrieben sei, die „Ungläubigen“ zu vernichten, begeht einen großen Fehler.

Geändert von LE Mon. hist. (21.10.13 um 17:01 Uhr)
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Alt 21.10.13, 15:33   #35
LE Mon. hist.
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LE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfach
4. Die Informationsveranstaltung am Dienstag, den 08.10.2013, richtete sich ausdrücklich an die Nachbarn bzw. allgemein Gohliserinnen. Eine große öffentliche Veranstaltung wird im Moment noch vorbereitet.

Aber wie, wenn nicht über die Medien, soll denn eine Bewohnerinfo zum jetzigen Stand der Planungen erfolgen? Wie wurde und wird es bei vergleichbaren Baumaßnahmen privater Bauherren auf einem einzelnen Grundstück gehandhabt?

2. Na dann mal los. Welches valide Argument gegen den Bau der Moschee der AMJ an der Georg-Schumann-Str. ist denn bislang angeführt worden? Die überwältigende Mehrzahl der Gegner_innen wendet sich nach meinem Eindruck ganz allgemein gegen Muslime gleich jeder Glaubensrichtung und gegen jede Moschee ("Islamisten", "Salafisten", "Missionierung", "Machtdemonstration des Islams" ...). Dazu zählt ganz besonders auch der Klassiker: "Wir dürfen ja auch keine Kirchen bei denen bauen." In der Onlinepetition der "Bürgerinitiative Gohlis sagt Nein!" ( https://www.openpetition.de/petition...hlis-sagt-nein ) führen sie konkret an:

Zitat:
Eine Moschee mit 12 Meter hohen Minaretten und einer Kuppel zerstört das intakte städtebauliche Bild von Gohlis. Hinzu kommt der steigende Lärmpegel, der auch ohne Muezzin-Rufe von einem öffentlichen Gebetshaus ausgeht, und die zunehmende Parkraumnot durch Parkplatz suchende Moschee-Besucher.
Es werden acht Parkplätze auf dem Grundstück eingerichtet, dies ist sogar etwas mehr als nach Bauvorschrift. Damit könnte bei vollbesetzen Autos in etwa die Hälfte der Moscheebesucher_innen mit dem PKW anreisen. Ansonsten ist die Moschee sehr gut an den ÖPNV angeschlossen und mit Sicherheit werden diesen die meisten Gläubigen schon aus Kostengründen nutzen. Jede andere (öffentliche) Nutzung auf dem Grundstück dürfte in etwa das gleiche Verkehrsaufkommen evozieren.

Wieso von dem Gebäude ohne Muezzinrufe ein steigender Lärmpegel ausgehen soll erschließt sich mir nicht. Wir reden hier von der Georg-Schumann-Str., die auch nach den verkehrstechnischen Änderungen der letzten Zeit eine der am stärksten befahrenen und lautesten Hauptverkehrsstraßen in Leipzig ist.
http://www.leipzig.de/umwelt-und-ver...svorschriften/

Zitat:
Außerdem muß der Bedarf einer weiteren Moschee in Leipzig stark angezweifelt werden. Es existiert bereits die Al-Rahman-Moschee im Leipziger Norden, die von dem hochumstrittenen Imam Hassan Dabbagh geführt wird. Weitere Gebetshäuser gibt es in der Lützner Straße, in der Ludwigstraße und in der Zschortauer Straße.
Wir sind überhaupt keine Gegner der Religionsfreiheit, aber der Meinung, daß in Leipzig bereits genug islamische Gebetshäuser existieren und vor allem Gohlis keine Moschee verträgt.
Das ist überhaupt gar kein Argument, wenn man sich auch nur ein klein wenig mit den in Leipzig lebenden Muslimen beschäftigt. Hassan Dabbagh ist ein radikaler sunnitischer Imam, der seinen Anhängern ausdrücklich verbietet, gemeinsam mit Ahmadis zu beten. Davon mal abgesehen, dass er sie als kuffār bezeichnet und radikal ablehnt ("Diese Ahmadiyya sind keine Muslime. ... Hinter diesen Leuten darf man nicht beten. Mit ihnen darf man nicht beten. Man darf ihnen nicht as-salāmu ʿalaikum sagen, als ob sie Muslime wären ..." http://www.youtube.com/watch?v=TcdR1BM-2X0 ). Sollen dieser Figur tatsächlich noch mehr Gläubige zugetrieben werden?

Die Hinterhofmoschee des Islamischen Al-Sahra Center e.V. in der Lützner Str. 12 ist eine schiitische Moschee, die vor allem von Gläubigen aus dem Irak, Iran, Afghanistan und Pakistan besucht wird. Der Gebetsraum in der Ludwigstr. gehört - oder gehörte, denn ich weiß gar nicht, ob es den noch gibt - zu Ahlul Bayt, schiitische Muslime überwiegend aus dem Libanon. Nicht aufgeführt werden die Eyüp-Sultan-Moschee der DITIB in der Hermann-Liebmann-Straße 80 und die freie Takva-Camii-Moschee des Leipziger Zentrums für islamische Kultur und Forschung e. V. in der Rosa-Luxemburg-Straße 45, die beides sunnitische Moscheen sind und in denen freitags in türkischer Sprache gepredigt wird. Hinzu kommt seit kurzer Zeit auch noch das Islamische Kulturzentrum der Bosniaken in Leipzig e.V. in der Apostelstraße 19. Damit haben wir mindestens je zwei Moscheen bzw. Gebetsräume im Osten und im Westen und nur eine im Norden.

Absurd ist der Verweis auf den ehemaligen Gebetsraum in der Zschortauer Straße 14. Der war bis zum Umzug in eine Wohnung in der Eisenbahnstraße 108 das Gemeindezentrum der Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland e.V., lag also gerade mal ca. 2,5 km entfernt. Nun soll es ein Argument gegen den Moscheebau der AMJ sein, dass diese selbst bis vor kurzem ihr Gemeindezentrum in der Nähe betrieben haben, wenn auch weit weniger sichtbar in einem Gewerbegebiet?

Der CDU-Landtagsabgeordnete und Stadtrat Wolf-Dietrich Rost versucht nun, den Paragraph 34 des Baugesetzbuches gegen den Moscheebau in Stellung zu bringen. Wenn er nur einmal in das Gesetz geschaut und sich ein paar der vielen gerichtlichen Entscheidungen aus den letzten Jahren nicht nur zugunsten der AMJ angeschaut hätte (Berlin-Heinersdorf, München-Sendling, Kiel) dann wäre ihm aufgefallen, dass es nach Paragraph 34 des Baugesetzbuches keinen Grund gibt, an dieser Stelle den Bau einer Moschee zu versagen. Oder weiß es Rost doch und versucht sich dann wieder besseren Wissens als Retter der Leipziger Christenheit zu profilieren?

Thomas Schmitt: Moscheen in Deutschland. Konflikte um ihre Errichtung und Nutzung (Forschungen zur deutschen Landeskunde Bd. 252). Flensburg 2003.
http://www.mmg.mpg.de/fileadmin/user...eutschland.pdf

David Christopher Stoop: Recht fremd. Moscheebau, Baurecht und Leitkultur. In: Forum Recht 2009 Heft 2, S. 52 f.
http://www.academia.edu/1435144/Rech...und_Leitkultur
http://david-stoop.de/wp-content/upl...t_im_Recht.pdf

David Christopher Stoop: Mosque Debates in Germany: Between Democratic Participation and Social Exclusion. In: Annales UMCS, Sectio K (Politologia) 19 Heft 2, 2013, S. 35-49.
http://www.degruyter.com/view/j/curi...012-0012-z.xml

http://uni-koeln.academia.edu/DavidChristopherStoop

Geändert von LE Mon. hist. (21.10.13 um 16:39 Uhr)
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Alt 21.10.13, 17:30   #36
LE Mon. hist.
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Die Ahmadiyya-Gemeinde hatte ihren Gebetsraum in dem Gewerbegebiet in der Zschortauer Straße. 2006 wollte sie ein offenbar altlastenverseuchtes Grundstück an der Maximilianallee zwischen Esso-Tankstelle und China-Großhandelszentrum kaufen und dort eine deutlich größere als aktuell geplante Moschee mit einer Fläche von 300 Quadratmetern für 150 Gläubige und 600 Quadratmetern Parkplätze bauen. Der Kauf ist aus mir nicht bekannten Gründen geplatzt. Nun also Georg-Schumann-Str. Offenbar haben die Ahmadi eine besondere Vorliebe für den Leipziger Norden.

Außerdem werden sicherlich der Preis für das Grundstück und die Verkaufswilligkeit der Eigentümer eine wesentliche Rolle spielen, da sich das Bauvorhaben ausschließlich aus Spenden finanziert. Der aktuelle Bodenrichtwert liegt an der Georg-Schumann-Str. bei 100 Euro/qm, in vergleichbaren Lagen liegt er oft darüber. Die "vielen vielen Freiflächen auch in ruhigeren Lagen in allen Teilen der Stadt" gibt es zwar, aber in den allermeisten Fällen sind sie wohl entweder durch die Gemeinde nicht zu bezahlen oder die Eigentümer wollen nicht verkaufen, weil sie auf steigende Preise für Wohnbebauung hoffen. Das Grundstück an der Georg-Schumann-Str. wurde offen zum Verkauf angeboten und die Verkäufer hatten sicherlich nicht die Hoffnung, dass da jemand mit Wohnungsbauplänen kommt, sondern könnte möglicherweise auch beim Preis dem vermutlich einzigen ernsthaften Interessenten entgegengekommen sein.

Zitat:
Das Gebäude muss dann sehr stark gedämmt und mit dicken Mauern gebaut sein, um beim Gebet nicht den Straßenbahnlärm als Hintergrundbeschallung ertragen zu müssen.
Das ist wiederum einzig und allein das Problem des Bauherren und er wird sich schon Gedanken machen, wie er dies lösen wird. Immerhin hat die AMJ ja auch schon andere Moscheen gebaut und einige davon in durchaus vergleichbarer Lage oder mit vergleichbaren Lärmbelastungen innerhalb von Industriegebieten.

Aber wie rum denn nun eigentlich? Ist es für die AMJ an der Georg-Schumann-Str. zu laut, so daß man sie besser irgendwoanders hin, an den Rand der Stadt, in ein Industriegebiet, in den Leipziger Osten, egal, Hauptsache nur weg aus Gohlis "abschieben" will? Oder schädigt "der steigende Lärmpegel, der auch ohne Muezzin-Rufe von einem öffentlichen Gebetshaus ausgeht,", die 1A-Spitzenlage an der Georg-Schumann-Str.?
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Alt 21.10.13, 18:50   #37
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Arg platt und keine neuen Informationen, aber dafür ein Haufen Dresdner_innen in Leipzig:

Spiegel TV vom Sonntag, 20.10.2013
Moscheebau in Leipzig
http://www.spiegel.tv/filme/so-gott-will/

Radio Mephisto, 21. Oktober 2013
Thomaspfarrer begrüßt geplanten Moscheebau
Die Pfarrer der Thomaskirche begrüßen den geplanten Bau einer Moschee in Gohlis
http://mephisto976.uni-leipzig.de/na...oscheebau.html
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Alt 22.10.13, 16:14   #38
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Zwei neue Medienberichte, im letzteren etwas mehr zu der geplanten frühzeitigen Bürger_innenbeteiligung:

BILD, 22.10.2013
OFFENER BRIEF
Thomaspfarrer für Moschee in Gohlis!
http://www.bild.de/regional/leipzig/...8514.bild.html

MDR, 22.10.2013
Leipzig
Streit um Moscheebau
http://www.mdr.de/nachrichten/mosche...-6c4417e7.html

mit Radiobeitrag:

MDR INFO, 22.10.2013
Jennifer Stange hat die Ahmadiyya-Gemeinde in Leipzig besucht.

So klein, unscheinbar und "schnucklig" das Moscheechen auch werden soll, hat es sich nicht angesichts der (medialen) Aufmerksamkeit bereits einen eigenen Thread verdient - analog zu St. Trinitatis und der vietnamesischen Tempelanlage an der Kamenzer Straße 1? ---> neuer Thread: bitteschön! C.
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Alt 22.10.13, 16:35   #39
LE Mon. hist.
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Oder wir gucken noch ein wenig, was in anderen Städten zu passiert ist (z.B. bei Heranziehung des Paragraphen 34 des Baugesetzbuches) oder aktuell passiert und was davon eventuell für Leipzig relevant sein könnte. Da die Hamburger Imam-Ali-Moschee an der Alster hier schon mal genannt wurde und der Artikel auch sonst in meinen Augen recht interessant ist - wiederum im Hinblick auf Leipzig - verweise ich mal auf die Hansestadt, in der kürzlich eine neue Studie mit dem Titel "Moscheen und Gebetsräume in Hamburg. Untersuchung der räumlichen Situation" erschienen ist. Die Studie wurde von den drei staatlich anerkannten Religionsgemeinschaften, dem Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg (Schura), der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB) und dem Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ), bei der Kulturwissenschaftlerin Marion Koch und dem Architekten Joachim Reinig in Auftrag gegeben. Unter Mitarbeit von Demet Çoban (Dipl. Architektin) entstand so nach Angaben der drei Religionsgemeinschaften die bisher bundesweit einzigartige und umfassendste Studie über 42 Moscheegemeinden in einer Metropolregion.

Hamburger Abendblatt, 19.10.13
Stadtplanung
Muslime planen Moschee-Neubauten in Hamburg
http://www.abendblatt.de/hamburg/art...n-Hamburg.html

Ein m.E. wichtiger Satz lautet: Weil die Moscheen inzwischen vielfältige Aufgaben wie Jugend- und Sozialarbeit, Integrationskurse und Altenbetreuung ausüben, fehlen nach Ansicht des DITIB-Vorsitzenden Altug jetzt vor allem Räume für Frauen, die auf diesen Gebieten besonders aktiv sind.

Geändert von LE Mon. hist. (23.10.13 um 20:28 Uhr)
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Alt 22.10.13, 16:49   #40
LE Mon. hist.
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Oder ein ganz aktueller Blick auf die Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde in Berlin-Heinersdorf:

Deutschlandradio Kultur, 16.10.2013 ·
Gestern Aufschrei - heute Alltag?
Fünf Jahre nach der Eröffnung einer Moschee in Berlin-Pankow
http://www.dradio.de/dkultur/sendung...eport/2287897/
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Alt 23.10.13, 10:18   #41
LE Mon. hist.
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Ergänzend zu dem Versuch, die (mittlerweile gelöschte - warum denn das?) Frage von Altbaufan zu beantworten, warum die AMJ dieses Grundstück gewählt hat und nicht auf den "vielen vielen Freiflächen auch in ruhigeren Lagen in allen Teilen der Stadt" bauen möchte (siehe Nr. 42), hier noch ein paar Überlegungen.

Moscheen sollten schon allein aus organisatorischen und ästhetischen Gründen genauso ausgerichtet sein wie die allgemeine Gebetsrichtung (Qibla), also nach Mekka zeigen. Dann steht der Mihrāb in der Mitte der Schmalseite eines bekanntlich fast immer längsrechteckigen bis quadratischen Raumes (der Qibla-Wand), links und rechts flankiert von Vorlesepult (Kursi) und Kanzel (Minbar). http://de.wikipedia.org/wiki/Moschee

Die islamische Gebetsrichtung in Leipzig bzw. allgemein Deutschland ist ziemlich genau Süd-Ost (134° N): http://www.qiblalocator.com/

Das schränkt die Suche nach geeigneten Grundstücken schon mal sehr deutlich ein, wenn man nicht wieder in Gewerbegebiete, sondern auch öffentlich sichtbar sein will.

Innerhalb tatsächlich nahezu geschlossener historistischer Blockrandbebauung, die es wie nun schon mehrfach betont in dem Abschnitt der Schumann-Str. nicht mehr gibt, ist es kaum möglich, auf den fast immer langrechteckigen Grundstücken eine Gebäude wie gewünscht auszurichten. Entweder läßt es das Grundstück von vornherein nicht zu oder nach § 34 Baugb muß die Blockrandbebauung geschlossen werden. Man kann mal bißchen mit dem Qiblalocator rumspielen. Bestens geeignet für einen Moscheebau wären etwa die Prager Straße und die Windmühlenstr., der kleine Abschnitt der Merseburger Str. zwischen Lützner und Georg-Schwarz-Str., an dem sich nun die Bosniaken angesiedelt haben, die Gegend links und rechts der Industriestraße in Schleußig ( ), alles südöstlich der Gorkistraße und ein paar andere Ecken mehr. Neustadt-Neuschönefeld und Volkmarsdorf sind dagegen aufgrund der Ost-West-Ausrichtung der Straßen ziemlich ungeeignet für Moscheeneubauten.

Der nun gewählte Bauplatz im Knick der Georg-Schumann-Str. geht mit einer leichten Achsverschwenkung auch noch ganz gut, wie man in dem Bild in Beitrag 23 ja sehen kann.
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Alt 23.10.13, 13:57   #42
Blumfeld
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Blumfeld könnte bald berühmt werden
Der massive Widerstand gegen dieses wirklich kurios kleine Bauprojekt lässt mich schon ein bisschen an dem positiven Bild, das ich als Exil-Leipziger in den letzten Jahren von der gesellschaftlichen Entwicklung in Leipzig gewonnen habe (wenn auch aus zweiter Hand), zweifeln. Hier kommt der ganze dumpfe frühe-90er-Jahre-Überfremdungswahn wieder ziemlich unverstellt ins Licht. Ich hatte diese Zeiten eigentlich für überwunden gehalten - wenngleich Anklänge schon bei der letzten Asylbewerber-Debatte auftauchten. Das hier ist nochmal eine Stufe erhitzter.
__________________
Bilder - soweit vorhanden - sind Eigenproduktionen.
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Alt 23.10.13, 14:24   #43
DerZentrumsnahe
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DerZentrumsnahe sitzt schon auf dem ersten Ast
Blumfeld, ich kann sie ein wenig beruhigen, aber nur ein wenig. Auf der Facebook-Seite der "Bürgerinitiative" (die Anführungszeichen kann ich mir nicht verkneifen) wird sehr rege polemisiert, aber auch diskutiert.

Die Angabe:
4.027 „Gefällt mir“-Angaben · 5.553 sprechen darüber (Tendenz bei beiden stark steigend)
zeigt ja, wieviele eine Meinung zu dem Thema haben, aber nicht gegen den Bau sind. Es zeigt aber auch die Zustimmung zum "Nein" wobei viele davon gar nicht in Gohlis, vielleicht auch nicht in Leipzig wohnen...

Übrigens:
Ich finde eine architektur-ferne Diskussion in diesem Forum überhaupt nicht abwegig. Schließlich werden hier ständig Fragen wie Nutzen, Umfeldanalyse, Wirkung, Bedeutung, Bürgerwille und vieles mehr mit architektonischen Aspekten vermischt, s. Einheitsdenkmal oder City-Tunnel.

Geändert von DerZentrumsnahe (23.10.13 um 21:48 Uhr)
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Alt 23.10.13, 15:54   #44
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Nun ja, wenn man sich ganz sicher ist, demnächst von 1,57 Milliarden Muslima und Muslimen oder sogar von rund 7 Milliarden Ausländer_innen überrannt und gefressen zu werden, dann kann man sich auch mal zum Kreuzzug rüsten wollen.

Ich glaube, da schaukelt sich extrem viel gegenseitig hoch. Inzwischen melden sich dort auch die Reichsbürger, die BRD=GmbH-Wissenden, die AfD-Anhänger, die PI-Leserinnen, die Jung-Gegnerinnen nicht nur aus den Reihen der CDU ("Leipzig kann's besser"), die letzten Wahrener, die immer noch gegen das Asylbewerber_innenheim aggitieren wollen, Antisemitinnen (interessant, wie oft in den letzten Tagen auf einer Website gegen eine Moschee von Juden, Judenpresse, Judenpfarrer ... etc. zu lesen war, wird meist nach einer Weile entfernt) und andere mehr zu Wort. Häufig werden stolz die gleichen Links wie kurz zuvor auf den Websites von ähnlichen "Initiativen" gegen Moscheen in anderen Städten präsentiert, z.B. am Münchner Stachus, in Nürnberg, in Fulda, in Marburg, in Limburg, in Eisenach, in Pfaffenhofen, in Witten etc. pp.

Um die Moschee der AMJ geht es so gut wie gar nicht mehr (ging es das je?), sondern um die türkische Gülen-Bewegung, um deutsche Islamisten, die nach Syrien fahren, die jüngste Schießerei an der Eisenbahnstraße und um andere Vorfälle, die sich als der Sichtweise Ausländer vs. brave, unterdrückte Deutsche ausschlachten lassen. Der absolute Knaller ist dieses gefakte Interview auf dem Fernsehsender einer skurilen japanischen Kleinstpartei, der „Glücksrealisierungspartei“ - http://de.wikipedia.org/wiki/K%C5%8D...tsugen-t%C5%8D , auf dem auf japanisch mit (gefälschten) deutschen Untertiteln erklärt wird, warum sich die Deutschen selbst abschaffen wollen ("Manische Culpathie und das Ende von Deutschland wie wir es kennen." Das ist so großes Kino, für dieses Video muss ich der "BI" fast danken.)

Ich glaube nicht, dass das in irgendeiner Weise repräsentativ für Gohlis oder Leipzig ist, wobei ich natürlich auch die Veranstaltungen zu dem geplanten Asylbewerber_innenheim erlebt habe und damals ernsthaft erschrocken war. Vielleicht überrascht es mich aber auch deshalb jetzt so wenig. Und es ist auch nicht Leipzig-spezifisch, sondern die Art der Argumentation und das Niveau der Auseinandersetzung sind auf all den anderen ähnlichen Seiten exakt gleich. Nur kommt man da halt nie vorbei, warum auch?

Ein klein wenig repräsentativer mag da vielleicht die dort ziemlich massiv beworbene Online-Petition sein mit aktuell etwas über 700 Unterstützer_innen aus der gesamten Bundesrepublik, aber auch aus der Schweiz, Norwegen, Tschechien und - man höre und staune: Madagaskar.
https://www.openpetition.de/petition...hlis-sagt-nein

Und es gibt mittlerweile auch zwei Facebook-Seiten, die sich für die Moschee in Gohlis aussprechen:

https://www.facebook.com/pages/F%C3%...91282590930650

https://www.facebook.com/Promoschee?ref=stream

Das wird sicherlich alles noch eine ganze Weile so weitergehen.

Geändert von LE Mon. hist. (23.10.13 um 16:17 Uhr)
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Alt 23.10.13, 15:59   #45
Saxonia
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Man sollte "den" Leipzigern diesbezüglich jetzt aber auch keinen Stempel aufdrücken, den sie meiner Ansicht nach nicht verdient haben. Neubauten für Moscheen sind natürlich gefundenes Fressen für alle möglichen Gruppen, um sich Aufmerksamkeit zu verschaffen. In Köln hat sich am Neubau der durchaus streitbaren Ditib-Zentralmoschee eine ganze sogenannte "Pro-Bewegung" etabliert und ich würde Köln jetzt nicht als "Dunkeldeutschland" bezeichnen.
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