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Alt 25.01.08, 09:22   #16
experte
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experte ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Bremen ist wie kaum eine andere Stadt dieser Größe von städtebaulichen Fehlentscheidungen der Betonkopffraktion seit Jahrzehnten schwerst gebeutelt. Zu Zeiten und unter der Ägide des 'Pomaden-Hans' wurden ein Großteil der nach massiver Kriegszerstörung verbliebenen urbanen Strukturen einfach niedergerissen und entweder durch Großprojekte oder durch lieblose 'Wiederaufforstung' ersetzt (Beispiel: Grohner Dühne und Vegesacker Altstadt). Hinzu kommen zahlreiche Investitionsruinen (z.B. der 'Spacepark', der in seiner Monströsität nur noch vom U-Boot Bunker 'Valentin' übertroffen wird) und Industriebrachen (aufgrund der anhaltend nicht zu beseitigenden Strukturschwäche).

Wenige Lichtblicke, wie die gelungene Ansiedelung einer Universität in den 70ger Jahren, das 'Universum' und eine denkmalgerechte aber nicht schwülstige Teilrestauration der historischen Altstadt sollen dabei nicht unerwähnt bleiben.

Die Hafencity ist wieder so ein Großprojekt - eher aus der Not geboren, denn der Hafen ist trotz millionenschwerer Weservertiefungen, über Jahrzenhnte eingerammter Stahlspundwände, etc. nicht zu retten gewesen. Man kann nur hoffen, daß es gelingt!

Zitat:
Zitat von KleinerHeld
Mach mir Sorgen,dass Wohlbetuchte nicht hinziehen, weil in der Umgebung ja noch teilweise Industire ist (Kellog`s) und die Überseestadt zumindest teilweise an einen Stadtteil (Gröpelingen) stößt in dem hohe Ausländeranteile herschen. Auch ein anderer Stadtteil (Walle) grenzt daran, bei diesem ist es teilweise ähnlich, wenn auch nicht in dem Maße.
Die beiden erwähnten Stadtteile sind ähnlich strukturiert, durch die Fächenbombardements des WW II schwerstbetroffen, sozial problematisch aber keineswegs durchweg verloren. Außerdem grenzt die Hafencity noch an die Weser (und wäre damit einer der wenigen zentralen Stadteile am Wasser) und an die City.

Hier könnte die Chance liegen, denn das städtebauliche Hauptproblem Bremens ist eben, daß Fluß und Hafen nur sehr mangelhaft zur Geltung kommen (aufgrund der entlang des Flusses gestreckten Lage und besonders der Lage des Hafens mehrere Kiolometer Flußabwärts von der City). Hamburg hat das Hafenpanorama direkt gegenüber, quasi frei Haus, in Barcelona kann man über die Ramblas praktisch in den Hafen laufen, auch in Kapstadt ist der Hafen zugänglich und einsehbar - um mal im Vergleich drei erfolgreichere Kollegen zu nennen. In Bremen muß man mit der Straßenbahn nach Gröpelingen fahren und steht dann mehr oder weniger im Nichts!

Was die Wohlbetuchten betrifft, dürfte das Hauptproblkem sein, daß für diese mehr als ausreichend Wohnraum zu mehr als günstigen Preisen in den traditionellen Lagen verfügbar ist! Wenn man in Schwachhausen oder Oberneuland für 1.500 €/qm erstklassigen Wohnraum kaufen kann, wird zu Neubaukonditionen errichteter Wohnraum im Projekt kaum vermarktbar sein! M.W. (laut Berichten der Lokalpresse) ist die Funktion 'Wohnen' in der Hafencity auch gar nicht vorgesehen bzw. teils sogar ausgeschlossen! Das dürfte m.E. gleichwohl eine schwere Hypothek sein, denn wie will man das Ding zum Leben erwecken? Dazu noch in Konkurrenz zu mehreren wieteren Gewerbeparks, die entweder schon florieren (Uni) oder im Aufbau sind ...
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Alt 06.10.08, 21:48   #17
Schmittchen
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Ein Modellfoto von der Expo Real 2008:


Bild: Mediendatenbank der Messe München International
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Alt 10.12.08, 03:33   #18
DarthHito
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Du hast Einiges sehr gut auf den Punt gebracht, experte.
Es ist wirklich bedauerlich, dass Bremen nicht wirklich mehr aus seiner Lage am Wasser gemacht hat bzw. macht.
Trotzdem denke ich nicht, dass damit schon alles verloren ist. Ich sehe da Potenziale für große Umstrukturierungen in der Zukzunft. Das Projekt "Überssestadt" hat sich sehr zäh über Jahre hingezogen, bis endlich mal was gemacht wurde. Das was jetzt dort realisiert wird, ist meiner Menung nach, nicht das Optimum. Habe vor einigen Jahren eine Ausstellung im Speicher XI besucht, wo Projekte ausgestellt waren, die für Bremen geplant aber nicht umgesetzt wurden. Da waren einige vielversprechende Projekte für die Überseestadt vorgesehen.

Ich selbst komme nicht gebürtig aus Bremen. Habe mir aber von einigen Bekannten, die in Bremen geboren wurden, sagen lassen, dass die nicht durchgeführte Vertiefung der Weser, der Genickbruch für die Hafenstadt Bremen war. Damals war vorgesehen, die Weser so weit zu vertiefen, dass selbst bei Niedrigwasser, noch eine Wassertiefe von 40m vorliegt und somit auch die Supertanker problemlos darin fahren können.
Die "Grünen" haben sich seinerzeit quer gestellt und es wurde letztendlich keine Vertiefung vorgenommen. Was das für Bremen bedeutet hat, kann man heute sehen. Viele Werften haben geschlossen. So z.B. auch der "Bremer Vulkan" in Vegesack.

Auch in Hamburg sollen die "Grünen" gegen eine "Elbvertiefung" gewesen sein.
Aber dort hat man genug Mut gehabt, es totzdem zu tun. Was in Hamburg heute los ist (Hafencity), weiß fast jeder. Könnt auch ja selbst ausmalen, wie es Bremen ergangen wäre, wenn sie auch den Mut zur "Weservertiefung" gehabt hätten.

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Alt 11.12.08, 06:52   #19
DarthHito
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Überseestadt Bremen - Aktuelle Projekte

HOCHTIEF Projektentwicklung plant Bremium am Eingang des Europahafens

Als Tochter des internationalen Baudienstleisters HOCHTIEF – einem der vier größten der Welt – genießt HOCHTIEF Projektentwicklung das Vertrauen von Partnern und Bauherren. Mit dem Bremium entsteht ein Beispiel für moderne Urbanität und Wirtschaftlichkeit. Das Bremium bietet einen großartigen Überblick über die Weser, das Hansator und die ganze Überseestadt. Gestaltungsfreiheit, eine lebendige Mischung aus Büroraum, Gastronomie und Gewerbe und nicht zuletzt die Tiefgarage mit direktem Gebäudezugang geben jedem Mieter ein Höchstmaß an Freiraum. Neben der Qualität wird vor allem die Nachhaltigkeit des Projekts betont. Das Gebäude übertrifft die Vorgaben der aktuellen Energieeinsparverordnung 2007 um mindestens 25 Prozent und ist damit besonders nebenkostenfreundlich. Insgesamt stehen an Mietflächen zur Verfügung:
Büro: 11 400 m²
Gastronomie: 450 m²
EZH/Gewerbe: 1 650 m²
Mietflächen: ab 300 m²
TG-Stellplätze: 200
Die Fertigstellung ist im Frühjahr 2010.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.bremium.eu


Europahafen wird mehr und mehr zur touristischen Attraktion: Baubeginn "Portland" ist erfolgt

Nach insgesamt drei Jahren Bauzeit und über 80.000 m² realisierter und sanierter Gewerbeflächen ist durch den Baubeginn des Projektes „Portland“ der Startschuss für das abschließende Bürogebäude im Bereich Speicherhafen erfolgt.
Die Justus Grosse Projektentwicklung GmbH hat in den letzten Jahren allein an diesem Standort über 90 Mio. € in moderne und architektonisch anspruchsvolle Büro- und Loftgebäude investiert. Über 150 Firmen mit mehr als 2.000 Arbeitsplätzen haben sich mittlerweile am Standort angesiedelt.
Das „Portland“ wird mit ca. 4.600 m² vermietbarer Bürofläche einen weiteren Höhepunkt der dynamischen Entwicklung um den Speicher 1 setzen. Markantes Wahrzeichen des „Portland“ wird die 12 m Auskragung der oberen drei Geschosse über dem zukünftigen Europahafenboulevard sein.
Gastronomisch hat neben dem Hudson mittlerweile das Hudson River Cafe umfangreiche Außenangebote, ein Bäcker steht ganztägig mit breitem Produktangebot zur Verfügung, Subway wird ab November 2008 am Standort eröffnen und im Frühjahr 2009 ergänzen ein Eiscafe und ein weiteres Restaurant die Angebotspalette für Nutzer und Besucher.
Die derzeit in der Umsetzung befindliche Neugestaltung der Europahafenpromenade und die zukünftige Nutzung durch eine Marina werden den gesamten Europahafen zu einer neuen touristischen Attraktion Bremens machen.

Weitere Informationen unter www.speicherhafen.com


Erstmals Wohnen in der Überseestadt: Baumaßnahmen am WeserUfer haben begonnen

Nach der gelungenen Sanierung und Errichtung zahlreicher Gebäude mit insge- samt 70.000m² Mietfläche rund um den Kopf des Europahafens realisiert das Team der Justus Grosse Projektentwicklung GmbH mit dem Projekt WeserUfer neben neuen Büros und Läden nun erstmals auch Wohnen in der Überseestadt. Unter dem Motto „Leben am Wasser“ entsteht auf einem Wassergrundstück mit ca. 14.000m² knapp 10 Autominuten entfernt von der Bremer City ein Ensemble aus Wohn- und Gewerbegebäuden mit vielen Parkmöglichkeiten. Das neue Immobilienangebot in ist dabei gleichermaßen gedacht für Wohnungskäufer und -mieter sowie für Interessenten von Büro-, Gastronomie- und Lädenmietflächen.
In zunächst etwa 10 individuellen Gebäuden mit 2 bis 18 Geschossen entstehen bis Ende 2010 auf dem Gebiet WeserUfer unmittelbar an der Weser etwa 80 Eigentumswohnungen, 46 Wohnsuiten sowie insgesamt ca. 15.000m² Bürolofts, Läden und Gastronomie. Das breite Angebot reicht von Wohnflächen mit 60 bis 150m² bis hin zu Gewerbeeinheiten mit 100m² bis 3.700m².
Weitere Informationen unter: www.weserufer.com


Newport setzt neue architektonische Maßstäbe

Die Justus Grosse Projektentwicklung GmbH hat vor wenigen Monaten mit dem Erwerb weiterer Grundstücke die Grundlage für die nächste Entwicklungsphase gelegt. Nun wird mit dem neuen Projekt Newport ein weiterer Höhepunkt in der Überseestadt gesetzt.

Mit einem Investitionsvolumen von ca. 11,8 Mio. Euro entsteht in direkter Wasserlage ein durch das Architekturbüro Hillmes Lamprecht entworfenes weltstädtisches Gebäude.

Mit Baubeginn zum Oktober 2007 entstehen auf insgesamt 6.500 Quadratmeter Loftbüros in Größen zwischen 50 und 300 Quadratmetern. Über drei Atriumtreppenhäuser und Eingangsbereiche gelangen die Nutzer in vielseitiges und abwechslungsreiches Gebäude. Attribute wie 3,10 m lichte Deckenhöhe, hochwertige Parkettböden, WC-Kerne und Teeküchen werden den zukünftigen Nutzern ein höchst individuelles Ambiente bieten. Auch Balkone mit direktem Blick auf den neu gestalteten Europahafen und den geplanten Yachthafen werden zur Verfügung stehen.

Die zukünftigen Nutzer werden direkt gegenüber des Gebäudes Infrastruktur durch den seit November 2007 eröffnenden Aldi-Markt und insgesamt 400 Pkw-Stellplätze haben.

Fertigstellung der Gesamtmaßnahme erfolgt zum Herbst 2008.

Weitere Informationen unter:
www.speicherhafen.com


Entwicklungsprojekt "Hafenkante"

Auf einer rd. 12 ha großen Teilfläche in der attraktivsten Weserlage des Überseeparks plant die Entwicklungsgesellschaft Hafenkante GmbH & Co. KG eine Standortentwicklung mit einem gezielten Nutzungsmix aus Gewerbe, Dienstleistung, Freizeit und Wohnen.
Zu den Investoren zählen Bremer Unternehmen wie die BREBAU GmbH, die GEWOBA AG Wohnen und Bauen, Die Sparkasse Bremen AG und die Zech Immobilien Beteiligungs GmbH ebenso wie überregionale Unternehmen, namentlich die DS-Bauconcept GmbH und die Essener HOCHTIEF Projektentwicklung GmbH.
Im Juli 2003 wurde mit der damaligen Überseestadt GmbH ein Anhandgabevertrag geschlossen. Dieser räumt der Entwicklungsgesellschaft das exklusive Planungs- und Bebauungsrecht sowie ein Vorkaufsrecht für die Grundstücke ein. Auf der Grundlage des von der Entwicklungsgesellschaft Hafenkante GmbH & Co. KG vorgelegten Quartierplans wird derzeit der Bebauungsplan vorbereitet. Erste Nutzer können ihre neuen Gebäude an der Hafenkante im Überseepark voraussichtlich ab 2010 beziehen.

Link:
www.bremen-hafenkante.de

Quelle hier...

Diese Projekte habe ich nur mal exemplarisch gepostet für die rege Bautätigkeit in der Überseestadt.
Unglücklicherweise habe ich keine hochwertige Kamera. Sonst würde ich Fotos machen und hier rein stellen. Fahre fast jeden Tag dran vorbei. Schlecht ist es nämlich nicht, was die dort bauen.

Hoffe mal, dass sich niemand durch meinen langen Beitrag belästigt fühlt?

Geändert von DarthHito (11.12.08 um 07:10 Uhr)
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Alt 11.12.08, 23:18   #20
Waxo Khana
Li La Launischbär
 
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Waxo Khana ist einfach richtig nettWaxo Khana ist einfach richtig nettWaxo Khana ist einfach richtig nettWaxo Khana ist einfach richtig nettWaxo Khana ist einfach richtig nett
Durch lange Beiträge belästigt?

Ich würde sagen jeder ist hier froh, über jeden Beitrag der hier über Bremen geschrieben wird.

Bitte mehr.

Über Bilder wären wir aber noch glücklicher
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Alt 12.12.08, 17:10   #21
DarthHito
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Zitat:
Über Bilder wären wir aber noch glücklicher
Werde versuchen nen paar anständige Pics zu schießen und die dann hier rein zu stellen, Waxo Khana
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Alt 15.12.08, 02:03   #22
NewUrban
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NewUrban könnte bald berühmt werden
Du solltest daran denken, dass Brmen über einen veritablen Tiefwasserhafen verfügt, der es gerade so in die top 20 der größten Häfen der Welt geschafft hat: Bremerhaven.
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Alt 15.12.08, 10:36   #23
DarthHito
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^^

NewUrban, soll Bremen sich nun freuen, weil in 40 km Entfernung ein veritabler Tiefwassserhafen liegt, der unter der Top 20 der Welt ist?
Entschuldige, aber Bremen hat meiner Meinung nach nicht das Geringste davon, dass Bremerhaven einen Tiefseehafen hat. Auch wenn BHV nominell zum Bundeland Bremen gehört, ist es für mich viel zu weit abgelegen. Hinzu kommt, dass HB und BHV auch hoch durch das Land Niedersachsen unterbrochen werden.
Der Niedergang Bremens steht für mich ganz klar im Zusammenhang mit der nicht durchgeführten Weservertiefung. Immerhin war HB mal hinter München die 2. reichste Stadt in Deutschland. In den 60 er Jahren gab es Prognosen, dass Bremen, in Sachen Einwohnerzahl bei anhaltendem Wachstum zur Jahrtausendwende zur Millionen Stadt aufsteigen würde.
Die Zuschüttung des Überseehafens hat aber nichts mit der oben genannten Sache zu tun. Das ist vielmehr auf eine technische Entwicklung wenn man so will zurückzuführen: Die Erfindung des Containers machte nicht nur in Bremen, sondern in jeder Hafenstadt auf der Welt, riesige Areale mit Speichern und Silos unnötig.

Um nochmal darauf zurück zu kommen, dass BHV unter der Top20 in Sachen Tiefwasserhafen ist.
Wenn ich an Welthafen denke, fallen mir spontan einige Städte ein: "Shanghai, Hong Kong, Yokohma und Tôkyô"
Alle aufgezählten Städte haben diesen Ruf als Welthafen und Weltstadt wirklich verdient, weil es
a.) echte Metropolen und Welthandelszentren sind
b.) dort repräsentative und prachtvolle Wasserfront Skylines gibt

Ich bin mal in BHV gewesen. Ich zähle sie eher zur Kategorie "Kleinstadt" als "Großstadt", Metropole erst recht nicht. So etwas Repräsentavies wird es in BHV aber auch nie geben, weil zum Einen der Platz gar nicht vorhanden wäre und zum Anderen die Leute das gar nicht wollen.
Habe zwei Kommilitonen, die aus BHV kommen. Beide waren gegen den Bau des Sail City Hotels, wie die meisten Bremerhavener wohl auch.
Bremen hingegen hätte durchaus das Zeug gehabt zu einer "Metropole" zu werden. Zwar wäre der Hafen eher schon mit einem Binnenhafen vergleichbar, weil schon einige km landweinwärts gelegen, aber es "wäre" auch ein Welthafen gewesen.
Zudem hätte Konkurrenz zwischen BHV und HB das Geschäft durchaus belebt, aber ist ja alles nur rethorisch betrachtet. Es ist leider anders gekommen.

Ich habe übrigens nichts gegen Bremerhaven. Nur BHV ist BHV und HB ist HB!

Geändert von DarthHito (15.12.08 um 11:20 Uhr)
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Alt 15.12.08, 14:17   #24
Midas
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@ DarthHito – Ein paar kleine Punke zur Korrektur:

Bremerhaven hat (aufgepasst) keinen (!) Hafen. Lediglich Bremen hat einen. Das tatsaechliche Hafenareal in/bei Bremerhaven gehoert nicht nur zum Bundesland Bremen, sonden ist Stadt(!)bremisches Gebiet.

“Bremen hat nicht das Geringste davon?”. Frag mal die Bremerhavener: Die werden Dir erzaehlen, dass Bremen(Stadt) jeden Vorteil aus dem Hafen saugt und dass Bremerhaven sogut wie nichts davon sieht. Dafuer gibt es X-Beispiele – Hoer Dich mal in Bremerhaven um, man wird Dir ein Lied davon singen.

Zu Post #18: Weservertiefung auf 40m?! Ich weiss nicht wo Du das her hast, aber es ist voellig unrealistisch, techisch unmoeglich und nebenbei voellig nutzlos, selbst Rotterdam (wo taeglich vollbeladene Supertanker ein- und ausfahren) hat “nur” ca. 22,00m Maximaltiefe (Hamburg theroretisch maximal 15,10m). Ausserdem: Wenn es einen Schiffstyp gibt der problemlos in Kuestennaehe abgeferigt werden kann, dann Tanker. Beim Loeschen von Grosstankern findet praktisch null Wertschoepfung statt und das Oel wird einfach in die naechste Pipeline gekippt. Die Pipelines von Wilhelmshaven fuehren direkt nach Hamburg und in Richtung Ruhrgebiet. Daher ist eben Wilhelmshaven auch alles andere als eine bluehende Stadt.

Die Weser bis Bremerhaven ist nun mal (im Gegensatz zur Elbe) zu klein um sinnvoll fuer Grosschiffahrt genutzt zu werden. Hinzu kommt, dass Bremen kaum einen eigenen Markt fuer die meisten Waren hat.

Der Niedergang der Werften in Bremen hat nichts mit der ausgebliebenen Vertiefung zu tun: Der Vulkan hat munter Supertanker gebaut, bis er pleite ging: Normalerweise werden Schiffe nun mal „leer“ vom Stapel gelassen – dier erste Ladung wird nicht gleich von der Werft mit eingebaut :-) Einmalig und leer und mit einem halben Dutzend Schleppern kann man auch einen Supertanker von Vegesack auf die Nordsee bekommen (die Meyerwerft in Papenburg beweist das regelmaessig und die Ems ist noch viel seichter als die Weser) – nur als taeglicher Regelfall ist so etwas sinnlos und unnuetz.

Bremens Problem im Vergleich zu Hamburg ist, dass es zu klein ist um die "kritische Masse" fuer ein maritimes „Cluster“ zu erreichen. In Hamburg ist der Hafen DER oekonomische Motor, aber er steht eben nicht allein, sondern funktioniert im Zusammenspiel mit Reedereien, Versicherern, Klassifizierern, Werften, Banken, Fondshaeusern, Maklern, Analysten und mit der dafuer notwendigen Infrastruktur zu der auch solche Dinge wie ein vernuenftiger internationaler Flughafen gehoeren. Bremen ist nicht mal mehr zweite Deutsche Reederei-Stadt: Erst kommt Hamburg, dann lange nichts, dann kommt Leer im Emsland.

Kurz: Tiefes Wasser ist eine unumgaengliche Voraussetzung fuer einen wirtschaftlich funktionierenden Hafen – umgekehrt jedoch macht tiefes Wasser allein eben laengst keinen Hafen aus. Ob die Ueberseestadt was wird – wer weiss das schon? Andere Frage: Hat Bremen eine Wahl?

Geändert von Midas (15.12.08 um 15:34 Uhr) Grund: Tippfehler korrigiert
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Alt 15.12.08, 15:13   #25
DarthHito
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Herzlichen Dank für die Infos Midas.

Ohje, das war wohl nen sehr großes Fettnäpfchen in das ich da getreten bin.
Zu der Sache mit der Vertiefung auf 40 m. Ein Bekannter von mir, 12 Jahre älter als ich, seit seiner Geburt Bremer, hat das alles sehr genau verfolgt und mir davon erzählt. Es klang akkustisch immer wie 40 m. Dabei meinte er "nur" 14 m.*schäm*
Ich habe mich selbst immer gewundert, warum 40 m. Hätte mich wohl besser informieren müssen. Naja, das hast du ja nun getan.

Das andere Fettnäpfchen war das mit dem "Hafen", den BHV laut deiner Info nicht besitzt. Meine Kommilitonen hatten das auch immer anders rüber gebracht. Aber was solls, man lernt hat nie aus. Im Zweifelfall wird man eben etwas unangenehm auf den richtigen Weg geführt.

Zur Überseestadt: Daraus wird was. Sie sind überall am Bauen in der Überseestadt und haben auch schon manches fertig.
Eine andere Wahl hat HB auch leider nicht.
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Alt 15.12.08, 15:42   #26
Midas
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Midas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiell
Nicht weiter wild :-) Das Ganze mit der Weser ist ja nur ein Randaspekt, denn eigentlich geht es ja hier nur um die Ueberseestadt. Der Zug fuer Bremen als Schiffahrtsstandort erster Wahl ist (leider) laengst abgefahren.

Wenn das Projekt etwas wird, dann ist es Bremen zu goennen, denn leicht hat es die Stadt wirtschaftllich sicher nicht. Aus der Ferne betrachtet, sieht das Vorhaben reichlich gross fuer "so ein kleines" Bremen aus.

Der Kernpunkt fuer mich ist jedoch, dass man m.E. in Bremen keine grosse Wahl hat. Natuerlich ist es schwierig in einer Zweitliga-Grossstadt (Sorry an alle Bremer, ich meine damit keine Abwertung, sondern, dass Bremen in die zweite Deutsche Kateorie nach Steadten wie Berlin, Hamburg, Muenchen Frankfurt und Koeln, faellt) so ein Riesenprojekt aufzuziehen (siehe Spacepark). Andererseits hat man wenig Auswahl und kann ja schlecht sagen "Wir lassen die Finger davon und sehen zu wie's oekonomisch bergab geht".

Eine schwierige Gratwanderung. Hinzu kommt, dass vergleichbar grosse Staede in Ostdeutschland in den vergangenen fast 20 Jahren ganz andere Foedermoeglichkleiten hatten, wenn es darum ging Industrien anzusiedeln und vergleichbar grosse Staedtebauvorhaben anzugehen. Diese innerdeutsche Konkurrenz hat Bremen sicherlich hart getroffen.
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Alt 15.12.08, 16:13   #27
DarthHito
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Ich sehe das mit dem "kleinen" Bremen nicht als Abwertung.
Mir ist bekannt, dass Bremen nur als B-Stadt gilt.
Ist aber schon eine merkwürgige Sache. Zum einen ist Bremen von der Fläche her so groß wie München, hat aber nur halb so viele Einwohner. Zum anderen wirkt Bremen trotzdem es eine Großstadt ist, eher dörflich. So hat es ein Mitstudent von mir seinen Eindruck von Bremen geschildert, der aus Braunschweig nach HB gezogen ist. Mit knapp 600.000 EW wirkt HB eher wie eine 200.000er Stadt.
Umgekehrt kenn ich das z.B. aus meiner Geburtsstadt Bochum.
Knapp 400.000 EW, wirkt für mich aber deutlich größer und städtischer, da auch Nachbarstädte wie Essen und Dortmund direkt nebenan sind.

Nun gut, genug offtopic jetzt. Von nun an nur noch das Thema Überseestadt. Zumindest von meiner Seite.
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Alt 15.12.08, 23:03   #28
KleinerHeld
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KleinerHeld hat die ersten Äste schon erklommen...
Zitat:
Zitat von DarthHito Beitrag anzeigen
Zum anderen wirkt Bremen trotzdem es eine Großstadt ist, eher dörflich. So hat es ein Mitstudent von mir seinen Eindruck von Bremen geschildert, der aus Braunschweig nach HB gezogen ist. Mit knapp 600.000 EW wirkt HB eher wie eine 200.000er Stadt.
Umgekehrt kenn ich das z.B. aus meiner Geburtsstadt Bochum.
Knapp 400.000 EW, wirkt für mich aber deutlich größer und städtischer, da auch Nachbarstädte wie Essen und Dortmund direkt nebenan sind.
Tut mir leid, dass ich diese OT-Diskussion weiter führen muss, aber ich kann nicht anders. Ich als gebürtiger Bremer kann das gesagt nicht bestätigen, auch wenn ich vielleicht eine Bremer Brille trage. Es stimmt zwar, dass Bremen zwar nicht so groß wirkt, wie es von der Einwohnerzahl ist, aber 200.000 ist maßlos übertrieben. Mühlheim an der Ruhr ist beispielsweise kein Vergleich zu Bremen.

Ich kenne Essen sehr gut, und auch in Bochum war ich auch schon häufig. Gerade Bochum wirkt nicht riesig, wenn man sich z.B. die Fußgängerzone ansieht, wirkt alles überischtlich durch die relativ niedrigen Gebäude und die schmale Fußgängerzone. Da ist Bremen schon wesentlich imposanter, in der Obernstr oder wenn man durch die Faulenstr. oder Martinistr. fährt.

Wobei Essen was das angeht noch "mächtiger" wirkt, sei es durch die vielen Hochhäuser und die A40 direkt in der Stadt. Gerade zu Geschäftszeiten ist die Stadt voll und laut, was ich persönlich als eher negativ empfinde.

Doch vom Leben in den Straßen, gerade, was das Nachleben angeht ist Bremen erheblich belebter und urbaner vor allem in der Bahnhofsgegend oder im Viertel. Dagegen sind Kennedyplatz oder Rü ziemlich verödet am Abend. Was dies angeht ist Bochum mit dem Bermuda3Eck wieder nah an Bremen drann, hat vielleicht sogar leicht die Nase vorn.
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Alt 17.12.08, 20:22   #29
DarthHito
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@KleinerHeld

Vieleicht hätte ich doch besser kennzeichnen sollen, dass der 200.000er Vergleich ebenfalls von meinem Kommilitonen stammte, der aus Braunschweig hergezogen ist.

Für mich persönlich wirkt Bremen, wie eine Stadt zwischen 350k und 400k EW.
Was die Stadt auf jedem Fall weniger urban erscheinen lässt, ist die Tatsache, dass das Stadtgebiet ab Walle ziemlich schmal wird. Überhaupt ist der ganze Norden Bremens ziemlich schlecht verkehrstechnisch erschlossen!
Während in der Innenstadt Busse und Bahnen zuhauf fahren, geht es in nördlicher Richtung, doch ab einer bestimmten Uhrzeit gar nicht mehr.
Bis Gröpelingen ist es noch annehmbar, weil die Straßenbahn bis dahin fährt.
Aber wenns weiter nördlich gehen soll, Oslebshausen, Grambke, Lesum, St. Magnus, Vegesack etc., wird die Quasi-Trennung deutlich spürbar.

Ehemalige Mitschüler von mir, die aus Huchting kamen, sagen selbst, dass Bremen-Nord nicht Bremen sei. Ich kenne sehr viele Leute, die so denken.
Auch wenn Bremen-Nord rein formell zur Stadt Bremen gehört, hat man dieses Gefühl wenn man da ist, überhaut nicht.
HB sollte in den 60er Jahren auch ein U-Bahn Netz erhalten, das bis hoch in den Norden führen sollte. Die Planungen sollen eigentlich schon sehr weit gediehen sein, als man sich dann doch für den Erhalt der Straßenbahnen entschieden hat.
Auch die nicht vorhandene U-Bahn lässt Bremen in meinen Augen kleiner erscheinen.

Ich habe ja schon mal Bochum erwähnt, das für mich deutlich größer wirkt, als nur knapp 400k EW. Die Fläche Bochums ist deutlich kleiner als Bremens, daher ist es auch "dichter" bebaut, was auch einen städtischeren Eindruck hinterlässt. Zudem hat Bochum auch eine U-Bahn. Bochum wirkt für mich eher wie eine 600k Stadt.

Deine Vergleiche von den Gastronomie Vierteln Bochums und Bremens sind aber auch nicht wirklich tragbar.
In Bremen gibt es die Schlachte, die Bahnhofs(Disko)Meile und das Viertel. Schlachte und Viertel finde ich wunderbar, aber die Meile kannste in meinen Augen vergessen.
In Bochum gibts zwar "nur" das Bermuda3Eck, aber bedenke, dass Bochum im Ruhrgebiet liegt. Man hat da weitaus größere Auswahl als in Bremen.
Ob nun Bochum, Dortmund, Essen etc. Alleine Bo hat 3 Großraumdiskotheken, wenn man da nicht fündig wird, kann man auch in die Nachbarstadt, dessen Grenze häufig gar nicht erkennbar ist.

Zu der Bochumer Innenstadt kann ich dir zum Teil beipflichten. Seit der Boulevard aber fertig gestellt wurde, hat sich der Innenstadtbereich deutlich vergrößert und brauch sich nun auch nicht mehr hinter Bremen zu verstecken.
Ich war vergangenes Jahr zu Weihnachten da und war überwältigt, wie sich Bochum gemausert hat.
Bremens Innenstadt ist aber auch nicht so groß. Ja die Obenrstraße ist ziemlich breit und imposant durch die hohe Bebauung herum, aber die Loyd-Passage ist schon wieder ziemlich schmal.

Doch, im Grunde ist es Käse Bochum mit Bremen zu vergleichen. Weil Bochum, Bochum ist und Bremen ist Bremen. Jede Stadt hat ihre eigenen Charakteristiker und Vorzüge. Ich mag beide Städte sehr gerne.

Also lass uns die OT Diskussionen beenden und bleiben wir bei der Überseestadt.
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Alt 17.12.08, 20:48   #30
NewUrban
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NewUrban könnte bald berühmt werden
Bremen wirkt wie eine 300.000 Einwohner Stadt, weil es bis 1935 auch nur rund 330.000 Einwohner hatte. Erst nach dem Krieg wurden viele Randgemeinden und Dörfer eingemeindet und die großen siedlungen gebaut. So verdoppelte sich die Einwohnerschaft in wenigen Jahren nahezu!

http://de.wikipedia.org/wiki/Einwohn..._1871_bis_1944
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