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Alt 18.01.16, 18:20   #496
merlinammain
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Wieviel Erwerbstätige hat München eigentlich momentan?

Im SZ-Artikel ist die Rede davon, dass München nach dieser Zunahme mehr als 2 Mio. Erwerbstätige haben würde, was natürlich nicht stimmen kann, sonst hätte München schon heute c.a. 1,7 Mio. Erwerbstätige.
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Alt 18.01.16, 18:34   #497
Theseus532
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Naja ich denke, die zwei Millionen werden auch nicht alle in München wohnen
sondern viele im Umland.
Geht ja auch rein mathematisch nicht, bei zwei Millionen Einwohner gibt es bestimmt mindestens 30% Rentner und Kinder und sonstige nicht Arbeitende in der Stadt
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Alt 18.01.16, 19:24   #498
merlinammain
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Ja, ich ging/gehe auch davon aus, dass die Zahl 2 Mio. sich allenfalls auf die Stadtregion bezieht, wobei selbst das schon zu viel wäre, wenn man bedenkt, dass in MUC und Umland nur knapp 3 Mio. leben. Der SZ-Artikel ist schlecht und falsch verfasst. Dort wird angegeben, dass in München die knapp 300k Arbeitsplätze entstehen sollen, wohingegen in der AZ (wohl richtigerweise) "nur" von 180k die Rede ist (und die restlichen sollen im Umland).

Aber weiterhin würde mich interessieren, wie viele Arbeitsplätze denn in München heute vorhanden sind. Ich kann mich nur vage an einen Zeitungsartikel erinnern, dass das relativ gesehen gar nicht so viele sind, nämlich unter einer Million. Interessant ist das vor allem im Hinblick auf die Verkehrsentwicklung der nächsten Jahre. Denn wenn 180k zusätzliche Arbeitsplätze in der Stadt München entstehen sollten, dann wäre das eine Steigerung von rund 20% allein innerhalb der eigenen Stadtgrenze. Bei einer solchen Steigerung wird dann auch die 2. Stammstrecke vorne und hinten nicht ausreichen, zumal die ja v.a. eher der Peripherie und dem Umland zugute kommen wird.

München hat sehr gute Karten demnächst Stuttgart als Stauhauptstadt abzulösen!
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Alt 18.01.16, 20:46   #499
MiaSanMia
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SV-Beschäftigte innerhalb von München: 776.405
SV-Beschäftigte im Umland: 514.225

Pendler nach München: 348.855
Pendler aus München: 154.345

Von 2010 bis 2014 stieg die Zahl der SV-Beschäftigten in München um 82.000.

Nach Agenturbezirk (Bundesagentur für Arbeit) gibt es in München 979.052 SV-Beschäftigte (SV-Beschäftigte in München + Wanderungssaldo?). München ist damit, nach SV-pflichtigen gemessen, nach Berlin Deutschlands zweitgrößter Beschäftigungsstandort.

Quelle: Jahreswirtschaftsbericht München 2015 (Zahlen von 2014)

Zu diesen Zahlen, zählen aber weder Beamte noch Selbstständige.

Sehr verworren das ganze Thema.
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Alt 19.01.16, 00:16   #500
MiaSanMia
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Erneuter Rekord bei den Geburten 2015:

Zum neunten Mal in Folge verzeichnet München einen Geburtenrekord. Dabei stieg selbst die Wachstumsrate nochmal an.

Anzahl: 17.143
Steigerung im Vergleich zum Vorjahr: 4.2%

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...hner-1.2804320
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Alt 19.01.16, 10:06   #501
Schachbrett
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Schachbrett könnte bald berühmt werden
In Bezug auf die neu zu erwartenden Arbeitsplätze:

Wie hoch müsste der zusätzliche Wohnungsneubaubedarf bis 2030 sein:

1. In der Stadt München ?

2. Im Umland ?
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Alt 19.01.16, 11:04   #502
Jöran
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Nochmal zu den Arbeitsplatzzahlen. Laut http://www.muenchen.de/rathaus/dms/H...z/jt150601.pdf gibt es im Arbeitsamtsbezirk München, das heißt in Stadt und Landkreis, 2014 979 052 Beschäftigte. Das ist unabhängig vom Wohnort, auch Einpendler aus Augsburg etc. werden dazugezählt. Selbstständige und Beamte natürlich wiederum nicht.

Ich meine, man rechnet, dass pro Arbeitsplatz zwei Menschen in eine Stadt ziehen (Kinder, nicht-arbeitende Partner etc.). Bei 284 000 Arbeitsplätzen wäre man also bei 568 000 Neueinwohnern. Die meisten Menschen ziehen sowieso in den Großraum, nicht explizit in die Stadt, also macht es Sinn, das insgesamt zu betrachten. Bei wiederum zwei Menschen in einer Wohnung wären wir wieder bei 284 000 benötigten Wohnungen, das wären knapp 19000/Jahr. 8500 plant die Stadt, 10500 müssten dann das erweiterte Umland bauen.

Im letzten Jahr sind wohl ungefähr 30 000 Menschen nach München gezogen (Novemberdaten, wird sich wohl nicht grundlegend ändern), das würde bedeuten, dass eher 15 000 Wohnungen im Jahr gebaut werden müssten. So als Überschlagsrechnung.
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Alt 19.01.16, 11:37   #503
Jöran
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Wer Zeit hat oder sich gerade bei der Arbeit langweilt, hier gibt es die 130 Seiten Erwerbstätigenprognose mitsamt aller Definitionen zum runterladen: http://www.muenchen.de/rathaus/dms/H...enprognose.pdf

Ein paar Zitate:
Zitat:
Aktuell sind in der Region Munchen rund 1,2 Mio. Personen sozialversicherungs-pflichtig beschaftigt und 1,7 Mio. erwerbstatig. 59 % der Erwerbstatigen arbeiten in der Stadt Munchen und 41 % im Umland. Bis zum Jahr 2030 rechnen wir im Trendszenario mit einem weiteren Anstieg um 284 Tsd. Erwerbstatige oder 16 %, im schwacheren Basisszenario um 148 Tsd. Personen (+9 %).
Dazu gibt es noch einen Überblick über den damit einhergehenden Flächenbedarf: http://www.muenchen.de/rathaus/dms/H...gnose_PLAN.pdf

Interessant ist, dass sie wieder von einem quasi sofortigen Abflachen des Anstiegs ausgehen (siehe Seite 2), so wie auch schon bei der Einwohnerprognose. Und sie rechnen mit 255 000 qm pro Jahr zusätzlichem Bedarf an Büroflächen, das wären ca. fünf Bavaria Tower Entwicklungen pro Jahr (62000 qm).
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Alt 20.01.16, 17:10   #504
iconic
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Ich poste das mal hier hinein, da es vom Kontext her am besten passt:

Zitat:
Wie Experten den Münchner Wohnungsmarkt einschätzen

(20.1.2016) Heute wurde das Ergebnis einer Expertenbefragung zum Münchner Wohnungsmarkt im Stadtrat vorgestellt. 37 Experten, darunter Bauträger, Genossenschaften und Wohnungsunternehmen, hatten ihre Einschätzungen abgegeben. Zentrale Erkenntnisse sind, dass die Nachfrage nach kompakten, funktionalen Wohnungen weiter steigen wird sowie dass der Dialog mit Bürgern über die Chancen einer möglichen Nachverdichtung von Bestandsbauten intensiviert werden sollte.

Experten im Gespräch mit Stadtbaurätin Merk
Im Frühjahr 2015 hatte das Referat für Stadtplanung und Bauordnung 77 Wohnungsunternehmen, Bauträger, Banken, Genossenschaften und Verbände angeschrieben und nach ihrer Einschätzung des Münchner Wohnungsmarkts gebeten. Mit 37 Antworten war die Resonanz hoch. In einem Gespräch mit Stadtbaurätin Prof. Dr. (I) Elisabeth Merk im Sommer letzten Jahres wurden die ersten Ergebnisse der Befragung diskutiert. Unter anderem ging es um die derzeitige Situation am Münchner Wohnungsmarkt im Zusammenhang mit dem starken Bevölkerungswachstum, um die Flächen- und Siedlungsentwicklung mit möglicher Nachverdichtung, um die regionale Dimension des Wohnungsmarktes und darum, welchen Handlungsspielraum die Politik hat. Auch der Zustrom von Flüchtlingen aus Krisengebieten wurde mit seinen Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt diskutiert. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse wurde dem Stadtrat nun vorgelegt.

Schwerpunkte: Wohnformen, Nachverdichtung, Standards
Eine zentrale Schlussfolgerung aus den Gesprächen ist, dass die Nachfrage nach kleineren und kompakteren Wohnungen weiter zunehmen wird. Um die in sozialer Sicht wichtige Durchmischung in den Stadtvierteln zu erhalten, sollte auch weiterhin die Förderung von bezahlbarem Wohnraum vorangetrieben werden – besonders in guten und sehr guten Wohnlagen. Die Nachverdichtung in bereits bebauten Wohngebieten wird als wichtiges Instrument gesehen, um auf die Knappheit von Neubauflächen in München zu reagieren. Ein Dialog mit der angestammten Anwohnerschaft soll helfen, mögliche Ängste vor einer Nachverdichtung zu zerstreuen. Die energetische Sanierung bestehender Bauten soll durch Förderanreize weiter intensiviert werden. In Sachen Wohnungsbau und Infrastruktur wird nach Ansicht der Experten auch der Zusammenarbeit zwischen München und den Nachbarkommunen weiter große Bedeutung zukommen. Nicht zuletzt sollten auch gewohnte Verfahren und Standards beim Wohnungsbau hinterfragt werden, um auf den andauernden Zustrom von Neuankömmlingen in München schneller reagieren zu können. So soll München weiterhin eine solidarische und gut durchmischte Stadt bleiben.
Quelle: http://www.muenchen.de/aktuell/wohnu...gung-2015.html
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Alt 29.01.16, 22:23   #505
iconic
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Die Ergebnisse der TUM-Studie "Wohnen, Arbeiten, Mobilität" werden nächste Woche vorgestellt:
Zitat:
Die Zukunft der Metropolregion München

Wo wird Wohnraum am dringendsten benötigt? Wie werden Einkaufsmöglichkeiten im Wohn- und Arbeitsumfeld wahrgenommen? Und wie können Unternehmen Mitarbeiter an sich binden? In der Studie "WAM - Wohnen, Arbeiten, Mobilität" haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) unter anderem diese Fragestellungen für die Metropolregion München untersucht. Nun werden die Ergebnisse in Unterföhring der Öffentlichkeit präsentiert.

Bezahlbarer Wohnraum wird knapper, die Verkehrsinfrastruktur ist am Rande ihrer Belastbarkeit und auch Unternehmen stehend zunehmend unter Druck. Das sind bekannte Schattenseiten der Metropolregion München. Mitarbeiter des Lehrstuhls für Raumentwicklung sowie des Fachgebiets für Siedlungsstruktur und Verkehrsplanung an der TUM haben sich in einer Studie ein Jahr lang intensiv mit der Dynamik und den Zukunftsoptionen von Wohnen, Arbeiten und Mobilität in der Metropolregion München auseinandergesetzt.

Die Studie wurde von zahlreichen regionalen Kooperationspartnern und vom Verein Europäische Metropolregion München (EMM) e.V. unterstützt, in dem die TUM seit 2015 Mitglied ist. Kern war eine umfangreiche Onlineumfrage, an der sich mehr als 7000 Menschen beteiligten. Die Umfrage richtete sich an Personen, die in den vergangenen drei Jahren innerhalb der Metropolregion München umgezogen oder neu zugezogen sind, oder den Standort ihres Arbeitsplatzes gewechselt haben.

Die zentralen Ergebnisse der Untersuchung werden nun in einer von der TUM und dem EMM e.V. gemeinsam veranstalteten Tagung im Bürgerhaus Unterföhring vorgestellt. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Termin: Donnerstag, 4. Februar 2016, ab 13.30 Uhr
Ort: Bürgerhaus Unterföhring, Münchner Str. 65, 85774 Unterföhring
Quelle, Infos, Anmeldung: http://www.tum.de/die-tum/aktuelles/...article/32891/
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Alt 01.02.16, 08:38   #506
Schachbrett
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Schachbrett könnte bald berühmt werden
Liebe Forumsmitglieder :

Der Kulturkampf geht in die nächste Runde:

Stadt München: OB Reiter meint, das zukünftige Einwohnerwachstum werden wir nicht allein lösen können, dazu werden wir die Hilfe vom Umland benötigen.

Landkreis München: Landrat Göbel ist zunächst in die Offensive gegangen und hat versucht in den Gemeinden für den vermehrten Bau von Wohnungen zu werben.
Damit ist er vielerorts auf massivsten Widerstand gestossen. Jetzt lenkt (knickt) er ein und meint, dass man in grösserem Massstab denken müsse und dass sich
das Wachstum weiter ausserhalb in die EMM verlagern sollte.
Hmm......Dann fahren wir halt wieder länger im Auto. Und es hat doch geheissen, dass man eigentlich gegen die weiträumige Zersiedelung sein soll...... ?
Auf all diesen Informationsveranstaltungen hiess es oft das Boot sei voll, und seit dem die Flüchtlinge kommen heisst es, dass das Boot noch lang nicht voll sei....na dann....

Ich bin eher der Pragmatiker und verstehe die Gesellschaft nicht sehr gut, wie ihr wisst.
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Alt 01.02.16, 11:56   #507
MiaSanMia
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Naja, ich halte es auch nicht unbedingt für eine gute Idee in jeder Gemeinde nun großartig Wachstumsoffensiven anzupreisen. Nicht jede Gemeinde hat tatsächlich das Potential, massiv neue Bürger aufzunehmen.

Der Fokus sollte ganz klar auf den S-Bahn Außenästen liegen und das wird von Seiten der Stadt derzeit auch so kommuniziert. Wer einen S-Bahn Halt besitzt, muss auch wachsen. Dafür sollte der Freistaat die Rahmenbedingungen verbessern. Wer sich mit allen Mitteln dagegen sträubt, könnte in irgendeiner Weise Nachteile erhalten (z.B. gestrichene Zuschüsse etc.).

Das Wachstum auf die gesamte, viel zu weit gefasste EMM (was hat Altötting noch mit München zu tun?) zu verteilen ist total verkehrt und ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass das funktionieren würde, die Leute wollen ja wegen der Arbeit und Freizeitmöglichkeiten in die Stadt und Umgebung und nicht weil sie gerne Rindern beim Grasen zusehen. Der Siedlungsdruck würde also nach wie vor in der Kernstadt und im direkten Umland herrschen.

Zusätzlich widerspricht Göbels Vorschlag völlig den Kriterien einer nachhaltigen, umweltschonenden Siedlungsplanung (Zersiedlung, hohes Individualverkehrsaufkommen etc.).
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Alt 01.02.16, 14:43   #508
munichpeter
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munichpeter wird schon bald berühmt werdenmunichpeter wird schon bald berühmt werden
https://www.property-magazine.de/mue...oom-72574.html

Leider hat die Stadt bis jetzt noch gar nichts begriffen. Im letzten Abschnitt des Artikels heisst es lapidar, dass pro Jahr 8000 Wohnungen gebaut werden sollen. Man hat sich anscheinend noch nicht klar gemacht, dass mindestens 20000 Einheiten heute schon fehlen.
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Alt 01.02.16, 14:59   #509
Munich_2030
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Munich_2030 braucht man einfachMunich_2030 braucht man einfachMunich_2030 braucht man einfachMunich_2030 braucht man einfachMunich_2030 braucht man einfachMunich_2030 braucht man einfach
Ok, das wären dann bis 2030 um die 112.000 Wohnungen?

Von welchem Belegungschnitt/Wohnung kann man in einer Single Stadt wie MUC ausgehn?

Wer weiß das? 1,5 oder 1,8 oder höher?

Wenn MUC um 300.000 EW bis 2030 wächst, könnte es mit den 112.000 Wohnungen relativ eng werden.

So oder so, es muß mehr nach oben gebaut werden. Außerdem auch verdichtet!!!
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Alt 01.02.16, 15:07   #510
Isek
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Stadt München: OB Reiter meint, das zukünftige Einwohnerwachstum werden wir nicht allein lösen können, dazu werden wir die Hilfe vom Umland benötigen.
Ich sehe eigentlich noch nicht mal ansatzweise Lösungen, die es nahe an die Realisierung geschafft haben. Daher ist das Gejammere der Stadt ohnehin haltlos. Erst wenn die Stadt München ihre Hausaufgaben macht, können Sie den Druck nach außen weiterleiten. Alles andere macht rein aus Gründen des Umweltschutzes schon gar keinen Sinn.
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