Neubau Landesmuseum

  • Neubau Landesmuseum

    Wo wir schon bei mißlungenen Bildern sind:


    In diesem Monat wird nach vielen Jahren ständig verzögerter Bauzeit und den üblichen Kostenexplosionen endlich das Rheinische Landesmuseum wiedereröffnet. Das ist das, wo der Neandertaler als prominentestes Aussstellungsstück aufbewahrt wird.
    Nicht nur die Altbautrakte aus der Jahrhundertwende wurden von Grund auf renoviert und umgebaut, sondern es wurde auch der "alte" Neubautrakt aus den 60ern abgerissen und durch ein neues Gebäude ersetzt. Und das sieht so aus:




    Hier sieht man übrigens das Orginal gotische Hochkreuz, welches Urprünglich mitten auf der B9 (Diplomatenrennbahn) im alten Regierungsviertel zwischen Zentrum und Godesberg stand. Dort war es zu sehr dem Abgasen ausgesetzt und wurde durch eine Kopie ersetzt.

  • War sogar der erste, meines Wissen, der Bau hat halt nur 3 bis 4mal so lange gedauert wie bei ähnlichen Objekten anderswo, z.b. Berlin.
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    Ach, herrje, schon wieder eine Piazza

  • Wieder einer dieser Borg-Würfel :D


    Aber naja, wenn's der Erste ist dann ist es ja wirklich noch in Ordnung. Solang man's net übertreibt können solche Gebäude ja auch ganz reizvoll sein.

  • Hmm, hätte man nicht den 60er-jahre Bau stehen lassen können? Möglicherweise hat dieses neue Gebäude ja eine schöne Atmosphäre für die Ausstellung zu bieten, von außen ist es aber nur...langweilig.

  • Wo wir schon bei mißlungenen Bildern sind


    warum misßlungene bilder? ich würde eher von einem mißlungenem gebäude sprechen :rolleyes:


    wie sah denn der vorgängerbau aus?
    Kai

  • Darf ich sagen, dass mir das Gebäude gefällt?


    Die Holzverkleidung sagt mir sehr zu - der Glaskubus ist sehr dezent entworfen und lässt den Blick ungehindert auf das warme Holz fallen.....mMn gelungen.

  • Original geschrieben von Sebastian
    Darf ich sagen, dass mir das Gebäude gefällt?


    Die Holzverkleidung sagt mir sehr zu - der Glaskubus ist sehr dezent entworfen und lässt den Blick ungehindert auf das warme Holz fallen.....mMn gelungen.


    Du kommst mir zuvor. Ich wollte gerade posten:


    Anscheinend noch ein mißlungenes Bild. Ich habe den Eindruck, es kommt überhaupt nicht rüber, daß die eigentliche Fassade aus Holz ist. Darüber liegt eine Schale aus Glas.


    Die Versprünge in der Holzfassade bewirken je nach Lichteinfall wechselnde und interessante Schatteneffekte. Nachts sorgt eine spezielle Beleuchtung für den Effekt.

  • Da es sich um ein öffentliches Gebäude und quasi um einen Solitär handelt, kann ich mit der Architektur ganz gut leben. Vielleicht ist es ja innen richtig gut geworden? :rolleyes:

  • Original geschrieben von Kaiser

    wie sah denn der vorgängerbau aus?
    Kai


    Das einzige Bild vom Vorgängerbau, welches ich finden konnte:



    Gut zu erkennen ist auch der Altbau, der sich hinten anschließt. Der "Neubau" wurde Ende 1997 geräumt und dann abgerissen. Die werkeln also schon 6 Jahre daran.


    Wann die Pläne für den jetztigen Eingangsbau aus Holz und Glas vorgestellt und beschlossen wurden, habe ich nicht gefunden. Ich meine mich aber zu erinnern, daß das bereits mitte der 90er war.


    Na, zur Eröffnung am 22. wird es sicher entsprechende historische Abrisse zu lesen geben und eventuell auch vorher-nachher-Bilder.


    Auf der Website des Landesmuseums findet man zur Zeit nur einen Hinweis auf die Wiedereröffnung und ein Memory mit Versatzstücken der Fassade:


  • @ lomolo
    ah. danke für die mühe! :)


    @ sebastian
    klar darfst du sagen, dass es dir gefällt! ich respektiere deine meinung voll und ganz!
    Kai

  • Das Holz sieht aus, wie so'ne finn. Sauna für den Garten und das Glas drumherum ist mal wieder äußerst kreativ!

  • Original geschrieben von lomolo
    Wie soll man dich nach einem solchen unreflektierten Beitrag noch ernst nehmen, Schinkel?


    Ganz unrecht hat er leider nicht. Ohne seine gründerzeitliche und (in Resten) barocke Bausubstanz wäre Bonn eine unglaublich häßliche Stadt. Schwacher Trost, daß es anderen deutschen Städten wohl nicht besser ginge. Feinfühligkeit im Umgang mit hostorischer Bausubstanz ist doch absolut nicht vorhanden - überall die gleiche Muff-Provinz-Moderne. Ganz besonders übel ist, wie hsitorische Bausubstanz durch Umbauten bis zur Unkenntlichkeit verschandelt wird, z.B. nur einen Steinwurf vom RLM Baumschulallee/ Dechenstraße(?) usw.usf.