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Alt 17.05.10, 15:45   #121
iconic
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Vision Isarring-Tunnel, Englischer Garten

http://www.abendzeitung.de/muenchen/186334

Die Architekten Lejeune/Grub schlagen vor, Mittel für die Infrastrukturprojekte um die geplanten Omlympischen Spiele 2018 für eine Untertunnelung des Englischen Gartens zu verwenden. Veranschlagte Kosten: € 50 Mio.

Siehe #112 ff.

Ich finde, das Vorhaben hat Charme. Wenn man schon argumentiert, die geplante Tram würde den Englischen Garten "durchschneiden", dann tut das diese Autobahn allemal. Vielleicht schaffen es die beiden ja tatsächlich, in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein für dieses Projekt zu erzeugen.
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Alt 17.05.10, 15:59   #122
Isek
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^^

Hat nur einen Haken, die Initiatoren haben sich mit ihrer Angabe einen 6 spurigen Tunnel über 300 m plus Rampen für 50 Millionen Euro zu bekommen schon selbst abgeschossen. Vielleicht kann dieses Architektenpaar gut Reihenhäuser bauen aber von Infrastrukturbauten haben sie offensichtlich keine Ahnung.
Wenn man die letzten Tunnel am Ring berücksichtigt kommt man auf eine Summe die sich irgendwo zwischen 200 und 300 Millionen Euro bewegen wird.
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Alt 17.05.10, 19:04   #123
LugPaj
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Wie schon an anderer Stelle geschrieben, finde ich es blödsinnig einen Tunnel zu bauen, nur damit ein paar Büsche und Bäume einen Lärmschutz haben, während an anderer Stelle in München die Anwohner ein paar Meter weg vom Mittleren Ring wohnen. Und warum muss es auf einmal sofort ein Tunnel sein? Bis jetzt hat man es nicht einmal für erachtenswert gefunden einen Lärmschutz, der wesentlich billiger wäre, entlang des Mittleren Rings zu bauen.
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Alt 18.05.10, 15:55   #124
Architektator
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Der Englische Garten besteht nicht aus "ein paar Büschen und Bäumen", die einen Lärmschutz brauchen. Der Englische Garten ist vielmehr ein großes Kunstwerk des Gartenbaus (Friedrich Sckell), er war einer der ersten frei zugänglichen europäischen Parkanlagen und gehört mit 4,17 km² zu den größten Grünanlagen der Welt!!!

Der Isarringtunnel wäre somit eine sehr wichtige und nützliche Investition, zumal der Englische Garten von 1789 - 1935 eine Einheit war, die umbedingt angesichts seiner historischen Bedeutung wiederhergestellt werden sollte. Die große Mehrheit der Parkbesucher und auch die der Anwohner sind dafür, dass der Tunnel gebaut werden sollte.
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Alt 18.05.10, 23:46   #125
LugPaj
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Also diese Ecke vom Englischen Garten ist nicht wirklich die tollste, von einem großen Kunstwerk des Gartenbaus weit entfernt. Nördlich vom Mittleren Ring gibt es hauptsächlich Schrebergärten, Tennisplätze und ein Wasserkraftwerk. Echte Parkanlagen gibt es hier auch nicht mehr, sondern das Gelände ist ansonsten eher wäldlich geprägt.
Der echte, ursprünglich geplante englische Garten hört auch mit dem Mittleren Ring zum Norden hin auf. Der nördliche Vortatz ist eh nur eine spätere Erweiterung.

Und gerade weil der Englischer Garten auch wirklich groß ist, ist ein Tunnel noch viel sinnloser. Warum sollte man hier wirklich viel Geld verbuddeln. Geld, was nun mal nur einmal ausgegeben werden kann und an anderer Stelle benutzt werden könnte, wo ein Tunnel wirklich Menschen erheblich entlastet. Der gestörte Spaziergänger oder Parkbenutzer kann ohne Probleme ein paar Meter weitergehen, wo ihn der Mittlere Ring nicht stört.

Und welche Anwohner meinst du?
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Alt 17.12.10, 18:12   #126
Martyn
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Martyn ist im DAF berühmtMartyn ist im DAF berühmt
Englischer Garten Tunnel

Das Geld für die Machbarkeitsstudie ist zusammen:

http://www.abendzeitung.de/muenchen/234797
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Alt 20.12.10, 20:44   #127
Isek
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Schon brutal. Da leben auch in München Menschen, die jeden Euro fünfmal umdrehen, bevor sie ihren Kindern eine neue Jacke kaufen und auf der anderen Seite echauffieren sich hier Leute mit derartig sinnlosen Projekten. Grün in die Stadt? Ja, gerne aber bitte mal nach Milbertshofen oder in die Ludwigsvorstadt. Die Superreichen um den Englischen Garten werden genügend von unserem System privilegiert. Kein einziger Steuer-Euro für den Parktunnel. Dann lieber einen Tunnel in Obergiesing oder der Landshuter Allee.
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Alt 20.12.10, 23:28   #128
hiTCH-HiKER
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hiTCH-HiKER ist im DAF berühmthiTCH-HiKER ist im DAF berühmt
Ganz meiner Meinung Isek, so naturverbunden ich persönlich auch bin und so wenig mich der mittlere Ring auch betrifft.

Aber an der Landshuter Allee herrschen seit vielen Jahren menschenunwürdige und gesetzeswidrige Lebensbedingungen. Nach 15(!) Anträgen, die vom Normalbürger, dem Bezirksausschuss bis hin zum Bürgermeisterkanditaten gestellt wurden, wird gerade mal dem Stadrat ein Beschluss vorgelegt, um über die Beauftragung einer Machbarkeitsstudie für die Tunnelverlängerung zu entscheiden.

Kranke Scheiße, anders kann man das bei dieser nicht enden wollenden Tragödie nicht ausdrücken!
Da habe ich vollstes Verständnis für jeden Menschen der ob dieses Wahnsinns irgendwann den Glauben an die Gesellschaft verliert.
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Alt 21.12.10, 10:45   #129
MartyMUC
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MartyMUC ist ein hoch geschätzer MenschMartyMUC ist ein hoch geschätzer MenschMartyMUC ist ein hoch geschätzer MenschMartyMUC ist ein hoch geschätzer Mensch
Ich kenn mich mit dem Thema nicht so aus, aber warum gibt es dann nicht ein neues Bürgerbegehren? Damals wurde die Stadt doch auch zu den Tunnels gezwungen.
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Alt 22.12.10, 20:36   #130
Maturion
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Maturion befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ein Hochhausviertel für München, des wärs!
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Alt 26.12.10, 19:13   #131
NANI90
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NANI90 ist jedem bekannt und beliebtNANI90 ist jedem bekannt und beliebtNANI90 ist jedem bekannt und beliebtNANI90 ist jedem bekannt und beliebtNANI90 ist jedem bekannt und beliebtNANI90 ist jedem bekannt und beliebtNANI90 ist jedem bekannt und beliebt
.

Ich würde gern Hochhäuser in München sehen die über 100m hoch sind.
Und ein anderes Hochhaus neben dem uptown damit der nicht so alleine in der Gegend rum steht, das wäre klasse oder in Schwabing ein Hochhausvirtel
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Alt 27.12.10, 08:55   #132
Martyn
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Martyn ist im DAF berühmtMartyn ist im DAF berühmt
Laut Stadtbaurätin Merk gab es in ihrer gesamten bisherigen Amtszeit keine einzige Anfrage zur Errichtung eines Hochhauses. Die geringe Wirtschaftlichkeit von Hochhäusern und der enorme Büro-Leerstand seien hier eher die Gründe als das Hochhaus-Bürgerentscheids-Ergebnis, denn das habe rein rechtlich gar keine Bindung mehr. Das Interview war leider nur in der Print-Ausgabe, so dass ich es nicht posten kann.
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Alt 27.12.10, 20:40   #133
Isek
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Zitat:
Zitat von Martyn Beitrag anzeigen
Die geringe Wirtschaftlichkeit von Hochhäusern und der enorme Büro-Leerstand ...
Dazu würde ich gern mehr wissen. Quellen? Ich dachte, dass die Leerstandsquote in München vergleichsweise gering ist.
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Alt 28.12.10, 12:01   #134
hiTCH-HiKER
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hiTCH-HiKER ist im DAF berühmthiTCH-HiKER ist im DAF berühmt
Zitat:
Zitat von Isek Beitrag anzeigen
Dazu würde ich gern mehr wissen. Quellen? Ich dachte, dass die Leerstandsquote in München vergleichsweise gering ist.
Zumindest 2009 war sie in München deutlich höher als in Hamburg und auch etwas höher als in Berlin.
Quelle: KLICK

München liegt da bei knapp 8% Leerstand, vor ein paar Jahren waren es auch mal 10%. Kein tragischer Wert also, aber auch noch lange kein Grund mit gewerblichem Hochhausbau weiterzumachen.
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Alt 28.12.10, 12:53   #135
Martyn
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Leerstand

8 oder 10 Prozent mögen sich nicht schlimm anhören. Man kann sich natürlich mit Dubai (60 %) oder NYC vergleichen... Ich lasse mir lieber die tatsächlichen Leerstandszahlen auf der Zunge zergehen. Und das sollen in München 1,7 Millionen Quadratmeter sein.

http://www.crn.de/cio/artikel-85398-2.html

Kein Wirtschaftsboom könnte sowas abtragen, aber erst recht keine halbapokalyptische Finanz- und Währungskrise. Aber wenn man wachen Auges durch die Stadt fährt, gerade im Winter, wo es früh dunkel wird, dann entgeht einem nicht, dass in ziemlich vielen Bürohäusern kein Licht brennt. Manchmal zur Hälfte nicht, aber einige Bürohäuser sind komplett dunkel. Sicher, diese Boomtown- und Städteranking-Gehirnwäsche hinterlässt ihre Spuren in der Meinung vieler, aber die Realität dürfte eine andere sein. Außerdem: Was soll in all diesen Büros gearbeitet werden, wenn es keine dazugehörigen Produkte im eigentlichen Sinn mehr dazu gibt? In der Bevölkerung gibt es ebenfalls keinen Rückhalt für so viele Bürohäuser. Der Wohnungsmarkt werde künstlich hochpreisig gehalten, die Büroadressen trügen kaum zur Belebung eines Quartiers bei und die Architektur sei oft misslungen, hört man wenn man sich mit den Leuten unterhält.

Auch Ude selbst rechnet nicht mehr mit einem Hochhausprojekt Ü100 in seiner Amtszeit. Zumindest zum fünfjährigen Jahrestag des Hochhausentscheids.

http://www.merkur-online.de/lokales/...us-553527.html
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